gerissen, seinen eigenen Schwanz mit seinen Pranken umfasst, ihn ihr
unter die Nase gehalten und losgespritzt. Stoß um Stoß seines
wertvollen Spermas hatte er ihr mitten ins Gesicht gepumpt. Fassungslos
hatte sie ihn gewähren lassen, vollkommen unfähig, auf diese komplett
unerwartete und für sie schockierende Wendung überhaupt auch nur zu
reagieren.
Sein Saft war ihr übers Kinn gelaufen und von dort auf den Teppich
getropft. Es war alles umsonst gewesen. Sie war am Boden zerstört
gewesen. Eine völlige Leere hatte sich in ihr breit gemacht in
Anbetracht dessen, was ihr verwehrt geblieben war. Normalerweise hatte
sie die Männer im Griff, und auch wenn sie sich zierten und es anders
wollten, schaffte sie es doch eigentlich immer, dass sie sich
schließlich in ihrem Mund entleerten. Diesmal war sie völlig überfallen
worden. Ein Gefühl von maßloser Enttäuschung war in ihr gewachsen. Der
Typ war so perfekt gewesen, ebenmäßiger Körperbau, männlicher Geruch,
voller Schwanzgeschmack - und doch hatte er sie um das gebracht, wonach
sie sich an diesem Abend mehr als alles andere gesehnt hatte. Ihr war,
als wäre sie betrogen worden.
Sie hatte sich an dem Abend noch zweimal von dem Typen vögeln lassen,
das machte sie normalerweise nie. Aber nach diesem Desaster war ihr
alles egal gewesen, und so hatte er seinen Samen noch zwei Mal in ihre
Muschi pumpen können. Am Ende war er eingeschlafen gewesen, und wie
betäubt hatte sie ihre Klamotten zusammengesammelt und sich davon
gemacht. Es hatte fast eine Stunde gedauert, bis sie - in totaler
Enttäuschung über ihr eigenes Versagen - die Straße hinunter in ihr
Hotel gekommen war.
Der Knoten in ihrem Bauch schwoll bei den Gedanken daran wieder an. Ein
Desaster. Das hatte schon lange keiner mehr mit ihr gemacht. Sie ließ
den Blick über den Strand streifen und überlegt kurz, ob sie den
sympathischen Bademeister, der sie in den vergangenen Tagen schon
mehrfach angelächelt hatte, ersatzweise in eine der Umkleidekabinen
locken sollte. Aber sie entschied sich dagegen. Sie musste sich die
Kompensation auf andere Weise verschaffen.
Sie war 14 gewesen, als sie zum ersten Mal in Berührung mit dem gekommen
war, was sich später zu solch einem elementaren Bestandteil und Antrieb
ihres Lebenswandels entwickeln sollte. Sie hatte einen Freund gehabt,
und eines Tages war er mit dem Wunsch an sie herangetreten, sie sollen
es doch mal versuchen mit dem "Lutschen". Sie war zwar nicht sonderlich
erpicht darauf gewesen, hatte ihm aber schließlich den Wunsch dann doch
erfüllen wollen. Sie hatte seinen Schwanz gerieben, die Haut
zurückgezogen und ihn sich schließlich einfach in den Mund gesteckt.
Und während sie sich noch an das ungewohnte Gefühl zu gewöhnen versucht
hatte, war plötzlich ihr Mund voller klebriger Flüssigkeit gewesen. Das
war so überraschend gekommen, dass sie würgen hatte müssen und sich
beinahe übergeben.
Nach diesem Horrortrip hatte es über vier Jahre gedauert, bis sie sich
wieder einmal dem Thema gewidmet hatte. Ein älterer Mann hatte sie auf
der Straße angesprochen, und irgendwas an ihm hatte sie so in seinen
Bann geschlagen, dass sie mit ihm einen Kaffee trinken gegangen war.
Eloquent hatte er ihr Komplimente gemacht und ihr das Gefühl gegeben,
in diesem Moment etwas Besonderes zu sein. Und nach nicht einmal 2
Stunden hatte sich vor ihrem inneren Auge eine Vision manifestiert: Sie
hatte diesem Mann den Schwanz lutschen wollen. Ohne die Absicht, dass
er kommen würde, sie hatte ihn einfach nur in ihrem Mund spüren wollen.
Weltmännisch hatte er sie mit in sein Hotel genommen. In seinem Zimmer
hatten sie gemeinsam Champagner getrunken. Er hatte offensichtlich
geahnt, was in ihr vorgegangen war, denn all seine Bemühungen hatten
stetig das lodernde Feuer genährt, das sich in ihrem Inneren entzündet
hatte. Wie ferngesteuert hatten sie sich ausgezogen, und als er sich
nackt mit seinem großen, erigierten Schwanz vor sie hingestellt hatte,
war sie wie von selbst vor ihm auf die Knie gesunken.
Er hatte ihr all die Zeit gelassen, die sie gebraucht hatte. Sie hatte
sich mit dem Werkzeug vertraut gemacht, dass in den folgenden Jahren
ihr ständiger Wegbegleiter werden sollte. Sie hatte jeden
Quadratmillimeter seiner Haut erkundet, mit ihrer Zunge seine Eier
entlang geschlängelt und ausgiebig seinen Damm geleckt. Er war einfach
nur dagestanden und hatte zugesehen, wie sie Stück für Stück sein
hartes Rohr hinaufgeklettert war. Schließlich hatte sie die Eichel
erreicht, die vor Lust pulsierte hatte. Sie hatte die Lippen angesetzt
und ihn unendlich langsam in ihrem Mund aufgenommen. Die Zeit war lang
und länger geworden, es hatte sicherlich eine halbe Stunde gedauert,
bis sie endlich unten angekommen war. Doch damit war es um sie
geschehen gewesen: Sie hatte sich den männlichen Schwanz untertan
gemacht, hatte sich mit ihm vereinigt und sich ihm mit Haut und Haaren
verschrieben.
In dieser Stellung waren sie geblieben, bis die fast unmerklich zarten
Bewegungen ihrer weichen Zunge ihn in Zeitlupe zum Höhepunkt gebracht
hatten. Automatisch hatte sie die Augen geschlossen, was sie ab da zu
ihrem selbstauferlegten Markenzeichen erkoren hatte. Das Stahlrohr in
ihrem Mund hatte sich geschlagen gegeben, und ihr erstes wirkliches
Schwanzlutschen war in einem Freudenbad aus Saft und Leidenschaft
geendet. Minutenlang hatte sein Schwanz in ihrem Mund gepumpt und
pulsiert, und scheinbar grenzenlose Mengen Sperma waren zwischen ihre
Lippen hinab in ihren Rachen geflossen. Als er sich schließlich aus ihr
zurückgezogen hatte, hatte sie sich für eine Ewigkeit nicht rühren
können. Er hatte sie hochheben müssen und in seinen Armen wiegen, damit
sie langsam wieder zu sich gekommen war.
Oft dachte sie an diese Initiation zurück, und auch an diesem Abend am
Strand gab sie sich wieder den tiefen Emotionen jenes Tages hin. Sie
wusste, dass sie sich damals verloren hatte an den Geschmack von
Sperma. Aber es war mehr als das, es war die Macht über den Moment, der
sie immer wieder in diese Situationen trieb. Kondome lehnte sie strikt
ab, sie musste das Sperma direkt in ihrem Mund aufnehmen. Ihr war sehr
wohl bewusst, dass diese Praktik mit Risiken einherging; aber sie
konnte sich der magischen Anziehungskraft des männlichen Saftes einfach
nicht entziehen.
Seit jenem Abend hatte sie viele Schwänze zwischen die Lippen genommen,
sehr viele. Literweise hatte sie in diesen sechs Jahren Sperma in sich
aufgenommen, und sie hatte jeden einzelnen Tropfen genossen. Sobald sie
an der Grenze stand, an der sich der nahende Orgasmus der Männer
ankündigt, war sie wie im Himmel, es war wie eine Reise in eine andere
Welt. Sie schloss die Augen und konnte alles um sich herum unfassbar
klar wahrnehmen: den Geruch der Situation, das Rauschen des Blutes, die
sich öffnenden Schweißporen, die unterdrückten Schreie, das Pulsieren
der Eier, das Zucken der Muskeln. Sie war allein mit dem Schwanz und
mit seinem Höhepunkt, es war ihrer. Und dann ließ sie sich von jedem
einzelnen Spermaspritzer bis ans Ende des Universums katapultieren.
Neben dem Schließen der Augen hatte sie noch ein paar andere Grundsätze
im Lauf der Jahre aufgestellt und verfolgte diese eisern. Jeder Mann
musste diese Grundsätze akzeptieren, das war ihr Credo - und in den
allermeisten Fällen war es auch aufgegangen:
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