Michaela Okroy - Wir müssen (nicht) reden

Здесь есть возможность читать онлайн «Michaela Okroy - Wir müssen (nicht) reden» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wir müssen (nicht) reden: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wir müssen (nicht) reden»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Sie wünschen sich mehr Impulse dafür, wann sich das Reden mit anderen Personen (nicht) lohnt? Wünschen Sie sich Sichtweisen auf das Thema, um sich selbst und Ihre Handlungen zu überprüfen?
Auch Ihnen zieht sich der Bauch zusammen, wenn man zu Ihnen sagt: «Wir müssen reden»?
In diesem Buch werden unterschiedliche Personenkreise und Alltagssituationen aufgezeigt. Dabei wird darüber nachgedacht, welchen Sinn eine Kommunikation jeweils macht und welche Verhaltensweisen für uns selbst immer am besten sind.

Wir müssen (nicht) reden — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wir müssen (nicht) reden», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Die meisten Männer, mit denen ich gesprochen habe, wünschen sich von ihrer Partnerin, dass sie für sich und ihre Interessen einsteht. Sicherlich soll sie auch ein reges Interesse für ihren Partner haben, aber nicht so sehr, dass sie sich selbst darüber komplett vergisst oder sogar aufgibt.

Toll ist es, wenn Paare sich regelmäßig bewusst Zeit für sich nehmen und die Nähe zueinander nicht verlieren. Aber bitte, liebe Damen, in dieser Zeit muss der Mann nicht tot gequatscht werden. Gemeinsames Schweigen kann manchmal mehr verbinden, als viele kleine und große Geheimnisse.

Männer sind aber mindestens so komplex, wie wir Frauen. Je älter wir Menschen werden, umso mehr Eigenheiten und Wünsche bringen wir mit. Das macht die Beziehungen allerdings nicht weniger kompliziert. Somit wird auch das Reden mit dem Partner ein immer sensiblerer Vorgang.

Ich habe gemerkt, dass mich Gespräche in einer Partnerschaft selten zu meiner persönlichen Zufriedenheit gebracht haben. Für mich gibt es Ziele, die ich erreichen will und Wünsche, an deren Verwirklichung ich arbeite. Dies steht mir so sehr im Weg, dass ich keine Kompromisse eingehen möchte - zumindest vorerst. Diese gehören aber nicht selten zu einer harmonischen Beziehung dazu. Der Kompromiss ist aber nicht, auf etwas zu verzichten, sondern es mit den Bedürfnissen des Partners zu vereinbaren. Freude bringt das erst, wenn dieser ebenso handelt. Auch für Gespräche gilt diese Vorgehensweise.

Männer diskutieren ungern mit ihrer Partnerin im Supermarkt darüber, dass er „immer keine Lust auf das Einkaufen hat und es auch bestimmt nicht ihr Hobby ist“.

Dies bringt mich darauf, dass es überraschend viele Männer gibt, die den Frauen in dem ihnen nachgesagten Verhalten in nichts nachstehen. Sie wollen alles ausdiskutieren, Dinge in der Öffentlichkeit besprechen, ihre Wünsche umgesetzt wissen und ihre Meinung aufdrücken. Mit solch einer Veränderung müssen auch wir Frauen erst einmal umzugehen lernen.

Das Reden mit Männern kann aber auch wahnsinnig bereichernd und belustigend sein. Zugleich haben sie die Gabe, uns wieder zu erden, solange wir es zulassen.

Freundinnen habe ich persönlich wenige. Ich tausche mich tatsächlich grundsätzlich lieber mit Männern aus, denn man kann sich die Wahrheit gnadenlos um die Ohren hauen und im Anschluss wieder ein Bier miteinander trinken gehen oder ähnliches.

In meinem Leben gab es vier Männer, die eine unerlässliche Bedeutung für mich hatten und haben. Als erster Mann in meinem Leben ist mir mein Vater begegnet. Sitzt er auch nicht mehr auf dem Thron, auf den ich ihn gesetzt hatte, ist mir seine Stimme manchmal noch die Notfallmedizin und seine Meinung nicht unwichtig.

Dauerhaft in meinem Leben war und ist mein Bruder. Wehre ich seine Einwände zumeist prinzipiell ab, überdenke ich diese immer in meinem stillen Kämmerlein. Er weiß das und teilt mir gefragt und ungefragt seine Meinung mit. Ich bin sehr dankbar dafür, dass er immer an meiner Seite war, und wünsche mir sehr, dass es nie endet. Verwandtschaft ist ja kein Garantiebeleg dafür, dass man ein Leben lang beisammenbleibt.

Dann waren da noch meine beiden besten Freunde. Mit beiden habe ich intensive Zeiten erlebt. Keiner von beiden ist mir egal. Die vielen Gespräche haben mir so viel gegeben, dass ich ihre Stimmen und Sprüche noch heute im Ohr habe, wenn ich etwas Revue passieren lasse, erlebe oder plane.

Aber es gibt Zeiten, da geht man andere Wege. Entweder war man schon da, wo die anderen jetzt hinschreiten oder die waren dort, wo wir uns nun hinbegeben. Möglicherweise ist es einfach Zeit, getrennte Wege zu gehen. Aber ich weiß für mich, dass es platonische Liebe gibt, ich es vermisse, wenn mein bester Freund nicht bei mir liegt, wenn es mir schlecht geht, und ich bei tollen oder entsetzlichen Erlebnissen nicht einfach zum Telefon greifen konnte. Lange hatte ich das Gefühl, ihnen nicht das geben zu können, was sie brauchen, weil ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt war.

Das Gefühl, ihnen nicht geben zu können, was sie brauchen, habe ich noch. Aber ich war nicht mit mir beschäftigt, sondern mit falschen Menschen. Jetzt bin ich mit mir beschäftigt. Aber die Hoffnung bleibt, dass wahre Freundschaft dies aushält und irgendwann neu gelebt werden kann. Mit diesen beiden Menschen war es schon mal möglich und sie haben Frauen gegenüber den Vorteil, dass sie es klären, aber nicht ein Leben lang nachtragend sind. Mein Wunsch ist es, irgendwann einmal in Ruhe erzählen zu können, dass ich mein Wunschleben führe, das sich grade so toll abzeichnet, und dass ich meine Freude darüber mit den Menschen teilen kann, die mir am meisten bedeuten.

Das Reden mit Männern hat mich geprägt und ich bin dafür so unendlich dankbar. Frauen sollten sich vielmehr auf diese Art der Kommunikation einlassen.

Ich meine damit jetzt nicht, dass ich mir den klassischen Ausruf: „Schwule Männer sind toll!“, wünsche. Homosexuelle Männer sind so toll oder weniger toll, wie heterosexuelle Herren. Unter beiden “Gruppen“ gibt es ehrliche und falsche Exemplare. Beides kann bereichernd sein. Eines haben die Männer häufig aber gemeinsam: sie hauen ihre Meinung raus.

Ja, mir ist bewusst, dass es immer mehr weiblichen Einfluss gibt und Männer mehr lästern….oder war es möglicherweise schon immer so?

Männer können lästern, dass uns Frauen die Ohren schlackern. Aber ich habe beobachtet, dass es meist Männer sind, die anderen Menschen ihre Meinung mitteilen. Oftmals verlässt eine Vielzahl aber bei der eigenen Partnerin dann doch der Mut. Warum? Angeblich wünschen sich die Frauen dies doch. Gut, man(n) sollte schon ausloten, wann es sinnvoll ist und wann nicht. Aber auch die Männer sollten für sich und ihre Interessen, Wünsche, Träume, Hoffnungen und Ziele einstehen – aber auch in einem gewissen Maße kompromissbereit sein.

Wird den Männern auch nachgesagt, dass sie weniger Worte bevorzugen, kann ich das nicht bestätigen. Männer können richtige Plaudertaschen sein. Diese Momente sollten wir Frauen für ausgiebige und bereichernde Gespräche nutzen. Das gemeinsame Schweigen können wir dann genießen und fühlen uns zusammen gut. So etwas verbindet und wir erhalten die Möglichkeit, noch mehr lustige, konstruktive und bereichernde Gespräche mit den Männern zu führen, aus denen wir für uns sogar lehrreiche Rückschlüsse ziehen können. Das schätze ich sehr an den Männern und danke ihnen aufrichtig und aus tiefstem Herzen dafür.

Wir müssen (nicht) reden – in der Familie

Nicht ganz einfache und mitunter auch nervige Gespräche erwarten uns oftmals innerhalb der Familie. Sagt ein Familienmitglied zu uns: „Wir müssen reden!“, so zieht sich in uns meist alles zusammen, weil wir dahinter nichts Gutes vermuten. Nicht selten hat uns dies die Erfahrung gezeigt.

Aber es macht doch einen Unterschied, ob wir dies innerhalb der Familie, mit der wir zusammenleben, hören oder ob ein extern lebendes Familienmitglied mit uns sprechen möchte.

In Familien im Allgemeinen lassen sich nicht selten ungelöste Konflikte finden, die das Kommunizieren erschweren. Der Grund sind die gefühlten Emotionen und nicht ausgesprochenen Bedürfnisse, die bei normal ausgesprochenen Sätzen zu Missverständnissen und zur Eskalation führen können.

Möchte Tante Erna nun über den bevorstehenden 80. Geburtstag von Onkel Fritz reden, haben wir vielleicht nicht unbedingt Lust dazu, tun es aber gerne für Tante Erna, damit sie Freude an dem Ereignis hat, ihrem Mann ein tolles Fest bereiten kann und alle glücklich sind – vielleicht steckt die positive Grundstimmung ja an.

Möchte ein Elternteil, mit dem wir nicht im Reinen sind, mit uns reden, suchen wir nach Ausreden, damit wir uns den Tag nicht versauen. Das negative Gefühl in der Magengegend beglückt uns aber noch einige Wochen lang.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wir müssen (nicht) reden»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wir müssen (nicht) reden» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Wir müssen (nicht) reden»

Обсуждение, отзывы о книге «Wir müssen (nicht) reden» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x