Manfred Potthoff - Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall

Здесь есть возможность читать онлайн «Manfred Potthoff - Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Das Christentum in seinem Endstadium. In der katholischen Kirchenorganisation, Führungskonfession der Christenheit, ist der katholische Glaube theoretisch und praktisch abgeschafft, was diese Darstellung nachweist. Erhalten sind entleerte Formen und Formeln, die jedoch nach einfachen Berechnungen in etwa 20 Jahren nicht mehr existieren werden, da dann auch der äußere Kirchenapparat mangels Mitglieder nicht mehr existieren wird.
Dieses Buch weist präzise nach, wer diese Entwicklung in der Kirche gewollt und in fünfzig Jahren planmäßig durchgesetzt hat und wie die ehemals gläubigen Massen in einem der größten Täuschungsmanöver der Weltgeschichte irregeführt wurden.
Damit fällt die einzige Kraft, die den Menschen der Gegenwart angesichts der inneren und äußeren und sich bereits ankündigenden Verwerfungen in der Welt und bereits in der eigenen Gesellschaft Halt und Lebensstütze verleihen konnte.
Dieses Buch weist sämtliche Tatsachen faktenbelegt und für jeden verstehbar nach.
Dass es sich wie ein Kriminalfall liest, ist kein Zufall. Es ergibt sich aus den Geschehnissen selbst. Denn der Verfasser versteht sich allein als Berichterstatter, und das reicht völlig aus.

Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Weiter!"

Aus diesem Grund geht sein Glücksstreben auch immer über den Tod hinaus. Denn es widerstrebt es dem Menschen ganz wesentlich, den Tod als endgültig anzuerkennen. Er ist auf die Transzendenz ( = das Jenseitige über den Tod hinaus) regelrecht angelegt, auf die vollkommene Glückserfüllung. Der Mensch ist so gebaut, und dies ist nicht seine eigene Leistung oder das Ergebnis etwa einer Überlegung.

Er soll auf diese Weise "Gott" – so das Christentum – in seinem Leben suchen und finden. Zu diesem Zweck wurde er geschaffen.

Da der Mensch aber Selbstbewusstsein, Geist und Willen besitzt, ist es nach kirchlicher Lehre undenkbar, dass die Kraft, die hinter allen Kräften steht und alles hervorbringt, ohne Willen, ohne Selbstbewusstsein und ohne Geist ist. Von ihr geht das Geschaffene und damit der Mensch aus; der Mensch selbst ist durch seine Geschöpflichkeit mit dieser Kraft aller Kräfte verbunden, und er nennt sie in ihrer Universalität "Gott".

Damit der Mensch aber seine Bestimmung nicht verfehlen kann, kennt er neben dem Glauben sichere Hinweise auf sein Lebensziel, nämlich die Hoffnung und die Liebe, wie sie nur dem Menschen eigen sind.

Die menschliche Art von Hoffnung ist nichts Anderes als die Erwartung, dass die erfahrbare Unzulänglichkeit in der Gegenwart ( eben Einsamkeit, Leiden oder Tod) doch überwunden werde. Sie ist daher immer auf Zukunft gerichtet und unabhängig von dem Wissen, dass Enttäuschung möglich und der biologische Tod unausweichlich ist. Die Hoffnung verweist daher immerwährend und zwingend auf Transzendenz.

Die vollendete Liebe ist die Fähigkeit, sich selbst für andere aufzugeben und zu opfern. Es ist ein Willensakt. Obwohl der Mensch von Natur aus ein Egoist und sich seiner Unzulänglichkeit bewusst ist, vertraut er selbst in der zwischenmenschlichen Beziehung bzw. in seiner Bereitschaft zur Ganzhingabe an einen Anderen auch der Liebesbezeugung durch einen Anderen. Und dies gegen alle Erfahrung. Er vertraut dabei auf die Dauer und die Vollendung der Liebe, welche auch Vollkommenheit einschließt, obwohl es dafür überhaupt keinen innerweltlichen Grund geben kann.

Der Mensch kann aber auch nicht unter Vorbehalt lieben. Denn ein Vorbehalt zerstört die vollkommene Liebe. Hier gilt: Entweder ganz oder gar nicht. Denn Liebe ist Hingabe, und zwar ganze Hingabe.

Die Außergewöhnlichkeit und Transzendenzgerichtetheit des Menschen gipfelt aber in der Freiheit. Der Mensch ist zwar an Raum und Zeit gebunden, aber er kann seinen eigenen Wünschen und seiner Triebwelt durch Entscheidungen, die diesen widersprechen, entgegentreten und danach handeln. Er kann sogar gegen seine Erkenntnis, gegen die erwiesene Wahrheit, seine Ziele und seine Antriebe entscheiden und handeln. Er erkennt dabei, dass er verantwortungsfähig ist und wählen kann, und er kann dadurch Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen.

Diese Tatsache verweist ihn darauf, dass er Antwort geben muss, und zwar gegenüber einer Instanz, die mächtiger ist als er und die das in ihm weckt, was man Ge-wissen ( = Mit-Wissen mit Gott) nennt. Auch dies ist ein klares Zeichen seiner Transzendenz-Bestimmtheit.

Dieser freie Wille befähigt ihn sogar, zu seiner geschöpflichen Zielsetzung "Nein" zu sagen, sie zu ignorieren (zu übersehen bzw. zu verdrängen) und sich im Innerweltlichen (die vielen Dinge des Tages und des Lebens überhaupt) zu verlieren, seinen Existenzsinn zu vergessen und nach seinem Tod nicht mehr zu erreichen, was die Religion das ewige Leben nennt. Er hat dann umsonst gelebt.

Der Mensch ist, biologisch gesehen, ein endliches Wesen, in seinem Ur – Wissen von sich selbst aber unendlich und auf Ewigkeit bestimmt. Selbst die beständige Bedrohung unseres Planeten durch kosmische Gewalten vermag die Ursicherheit des Menschen und sein Grundvertrauen in das Sein erkennbar nicht zu zerstören. Sie ist nicht von ihm, ebenso wenig das Sanfte und die Güte, die aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen nicht erklärbar und nur ihm eigen sind.

„Aber was ist das „ewige Leben"? Nur eine Fortsetzung unseres bisherigen?“

Diese Frage beantwortet das Wort „Gott" selbst.

Das ewige Leben ist die Rückkehr des Menschen in seinen vollkommenen Ursprung. „Gott" - so die christliche Lehre - ist nicht nur Ziel, sondern Vollendung des Menschen, so wie er sie immer gewollt hat, und zwar durch seine Neuschöpfung (= Wiedererstehung), wobei das eigene Ich, seine Identität, an der der einzelne Mensch in seinen positiven Werten wiedererkennbar ist, erhalten bleibt.

„Gott" ist vollkommene Person, vollendetes Glück, das nie vergeht, vollendete Liebe, dessen Wesen vollkommene Selbsthingabe ist.

„Und sonst weiß man nichts über „Gott"?“

Doch. „Gott“ ist kein Ding unter allen anderen Dingen, sondern etwas ganz Anderes. Er ist die Bedingung, die alle Dinge "im Leben hält" und sie erst ermöglicht. Er ist keine Sache unter vielen anderen Sachen. Insofern ist er unvergleichbar und unausdenkbar für den Menschenverstand. Er, der Mensch, weiß nur das, was „Gott“ ihm durch natürliche Erkenntnis, d.h. durch Verstandeseinsicht, und schließlich durch Selbstoffenbarung mitteilt. Selbst Jesus Christus definierte ( = erklärte) "Gott" nicht, sondern er sagte nur, was „Gott“ für die Menschen bedeutet und was wir in dieser Welt tun müssen, um ewiges Leben zu erlangen und nicht den ewigen Tod.

Er nannte ihn sogar „Vater“. „Ihr kennt ihn nicht“, sprach er, „ aber ich kenne ihn“.

Daher wusste die Kirche übrigens auch, dass jede Vorstellung von Gott ( = Bild von Gott) nur unvollkommenes Menschenwerk ist, obwohl wir beim Denken natürlich immer auf gewisse Vorstellungen angewiesen sind. Denn Denken ist nicht möglich ohne Vorstellung und ohne Anschauung.

„Und was ist mit dieser Selbstoffenbarung „Gottes?“

Die Selbstoffenbarung Gottes änderte alles; denn sie präzisierte, wovon Menschen immer schon eine unbestimmte Grundahnung bzw. auch eine Überzeugung haben. Es handelt sich bei dieser Selbstoffenbarung Gottes aber um völlig neue Erkenntnisse.

„Und wie geschah das?“

Die konkretisierende Selbstoffenbarung Gottes fand durch seinen Eintritt in die Zeit, in die Geschichte, durch Menschwerdung in die Personalität des Menschen statt.

Als unscheinbares Kind und entgegen der für die Menschen geschaffenen Naturordnung durch einen Menschen ( Maria) geboren, erhielt er dabei den Namen „Gott hilft“ ( = hebr.: Jesus) und „der Gesalbte“, „der Retter“ (= gr.: Christos), lebt in der Welt zurückgezogen und zunächst unerkannt. Erst mit dem 30.Lebensjahr entfaltete er eine öffentliche Lehrtätigkeit, die drei Jahre anhielt. Vorbereitet war sein Erscheinen durch das einzige Volk, in dem es keine Götterstatuen, keine Tempel und nur den unsichtbaren Gott gab, den es anbetete.

Der einzige Tempel in Jerusalem existierte nur, weil er die „Bundeslade“ mit den zehn Geboten des Propheten Moses enthielt.

Wer allein seine Worte, überliefert in den Schriften der Christen, liest, bleibt nicht unbeeindruckt. Er predigte wie jemand, der sich seines göttlichen Ursprungs bewusst ist; er lässt dem Menschen dabei dennoch Entscheidungsfreiheit. Seine Gesprächs- und Lehrmethode ist diskursiv (=erörternd), wobei er die Angesprochenen selbst auf die richtige Einsicht stoßen lässt. Zu seinem Selbstverständnis hierzu einige seiner Kernworte:

Er ist Gott dem Vater wesensgleich ( „Wer mich sieht, sieht den Vater“, Johannes 14,9 )

Er handelt als göttlicher Gesetzgeber ( „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt“ , Johannes 13,34 )

Er verleiht ewiges Leben ( „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist“, Johannes 11,25 )

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x