Manfred Potthoff - Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall

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Das Christentum in seinem Endstadium. In der katholischen Kirchenorganisation, Führungskonfession der Christenheit, ist der katholische Glaube theoretisch und praktisch abgeschafft, was diese Darstellung nachweist. Erhalten sind entleerte Formen und Formeln, die jedoch nach einfachen Berechnungen in etwa 20 Jahren nicht mehr existieren werden, da dann auch der äußere Kirchenapparat mangels Mitglieder nicht mehr existieren wird.
Dieses Buch weist präzise nach, wer diese Entwicklung in der Kirche gewollt und in fünfzig Jahren planmäßig durchgesetzt hat und wie die ehemals gläubigen Massen in einem der größten Täuschungsmanöver der Weltgeschichte irregeführt wurden.
Damit fällt die einzige Kraft, die den Menschen der Gegenwart angesichts der inneren und äußeren und sich bereits ankündigenden Verwerfungen in der Welt und bereits in der eigenen Gesellschaft Halt und Lebensstütze verleihen konnte.
Dieses Buch weist sämtliche Tatsachen faktenbelegt und für jeden verstehbar nach.
Dass es sich wie ein Kriminalfall liest, ist kein Zufall. Es ergibt sich aus den Geschehnissen selbst. Denn der Verfasser versteht sich allein als Berichterstatter, und das reicht völlig aus.

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In einem Brief vom 05.11.1962 kommentierte dies Rahner an den bereits genannten und gleichgesinnten Vorgrimler so: „Dass … Alfrink neulich Ottaviani das Wort entzog, weil er zu lang redete und man dann zu klatschen begann, wirst Du gehört haben.“ Der Leser beachte die Respektlosigkeit der Sprache und die Tatsache, dass er das Vorgehen von Kardinal Alfrink erkennbar ganz in Ordnung fand und keine Probleme damit hatte, dass damit - genau genommen - den klatschenden Bischöfen ebenfalls das Wort abgeschnitten wurde.

Der gelegentliche Hinweis, die Bischöfe hätten wegen der Mikrofonabschaltung geklatscht, ergibt keinen Sinn, weil die Teilnehmer den Grund für die Abschaltung angesichts der Weite der Hallen vorne gar nicht bemerken konnten. Hier würde zudem der Versammlung Häme und Schadenfreude unterstellt, welche der Natur der anwesenden Bischöfe eigentlich nicht entsprach. Eher aber, wie wir sahen, Theologen wie z.B. Rahner, der vor der Konzilszeit als Theologe von Rom gemaßregelt worden war und mit ihm daher noch eine Rechnung offen hatte.

In seinem kleinen Konzilskompendium (Herausgeber: Rahner und Vorgrimler) gibt Rahner unverblümt zu, dass etliche Aussagen in den Konzilstexten teilweise auch auf dem Weg eines Kompromisses zustande gekommen sind, man andererseits aber auch „ Formulierungen wählte, die von den einzelnen theologischen Gruppen und Richtungen auf dem Konzil noch verschieden gedeutet werden können“,auch wenn es um „nicht unerhebliche theologische Fragen“geht (Rahner: Kleines Konzilskompendium, Freiburg 1966, S.21).

Der spätere Papst Johannes Paul II rühmte allerdings Karl Rahner und Hans Küng als hervorragende Theologen, die eine „außergewöhnliche Rolle bei diesen Vorbereitungsarbeiten (zum Konzil) gespielt“ hätten. In diesem Zusammenhang nannte er auch die Theologen Henri de Lubac, J. Daniélou, Y. Congar, und R. Lombardi, sämtlich gefeierte Theologen der „modernen“ Theologie. Es ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache zu erklären, dass genau dieser Papst zentrale neue Lehren des Konzils in seiner sehr langen Amtszeit bekräftigte, durchsetzte und sogar noch erweiterte, wie wir sehen werden.

Henri de Lubac wurde übrigens später unter Papst Johannes Paul II Kardinal, ein Mann, der die grundlegende Unterscheidung von Natur und Übernatur leugnete, eine Lehrmeinung, die vordem Papst Pius XII ( gestorben 1958) in seiner Enzyklika „Humani generis“ ausdrücklich verurteilt hatte.

Ebenfalls zum Kardinal erhoben wurde Yves Congar, von dem die für einen Katholiken ungeheuerliche Aussage über den Reformator und Gründer der 450 Jahre alten protestantischen Gegenkirche, Martin Luther, bekannt wurde : „Luther ist eines der größten religiösen Genies der gesamten Geschichte. Ich stelle ihn in dieser Hinsicht auf eine Stufe mit dem heiligen Augustinus, dem heiligen Thomas von Aquin oder mit Pascal. In gewisser Hinsicht steht er noch höher. . . Luther war ein Mann der Kirche.“

Alle Schriften und Aussagen Martin Luthers belegen aber, dass Luther der größte Feind des katholischen Glaubens war, den die Kirche je hatte und bei seiner Bibel – Übersetzung ins Deutsche nicht nur sehr grobschlächtig mit dem altgriechischen Text umging, sondern auch mit eigenmächtigen Zusätzen bzw. Abstrichen versah, welche den Glauben völlig umdrehte und einen anderen erschuf. Kritik wies er polternd mit der Bemerkung zurück, er wolle es aber so haben.

Beide Theologen also, Rahner wie Küng, hatten gewaltigen Einfluss auf die Textformulierungen des Konzils, die prompt von den deutschsprachigen Bischöfen und dann auch von der „Rhein-Allianz“ stets übernommen wurden. Da aber das Konzil die Stellungnahme dieser europäischen Bischöfe meist ebenfalls übernahm, wird der maßgebende Einfluss dieser Theologen auf die zukünftige Glaubenslehre erst möglich, vor allem Karl Rahners, der vorne am Vorstandstisch praktisch ein Mikrofon für sich hatte und zu allem gefragt wurde, wie ein Richter.

Selbst Yves Congar gab nach dem Konzil auf die Frage, ob Karl Rahner einen großen Einfluss auf die theologische Kommission gehabt habe, offen zu: „Einen entscheidenden. Das Klima wandelte sich: Rahner dixit: ergo verum est (=Rahner hat es gesagt, also ist es wahr. )

Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Die theologische Kommission bestand neben den Bischöfen auch aus einigen Ordensoberen, wie denen der Dominikaner oder der Karmeliten (=Mönchsgemeinschaften innerhalb der Kirche ), und jeder von ihnen hatte einen Experten zur Seite. Nun standen auf dem Sitzungstisch zwei Mikrofone, aber Rahner nahm eins von ihnen praktisch allein für sich in Beschlag. Er war etwas aufdringlich, und im übrigen wandte sich der Wiener Kardinal Franz König öfters an seinen Experten, um ihn zu fragen: „Rahner, quid?(Rahner, was?) . Natürlich ergriff er das Wort“. (aus: 30 Tage in Kirche und Welt, Nr. 3,1993, S. 22).

„Und weiter?“

Der Trick, nämlich der der zweideutigen Formulierung, um Konzilsbischöfe zu täuschen und zu überrumpeln, stellt natürlich ein besonders perfides ( = tückisch, hinterlistig) Vorgehen dar, aber es war eben genau die Methode, die man brauchte, um die Konzilstexte, waren sie einmal angenommen, später im Sinne ganz anderer Ziele auszulegen. Das Konzil sollte also nur dazu herhalten, eine Art Blankovollmacht auszustellen für Texte, deren Aussagesinn zu erklären anderen vorbehalten werden sollte. So konnte man sich jederzeit auf den angeblichen Willen und den angeblichen Geist eines Konzils berufen für eine Auslegung, deren Wirkung die Bischöfe noch gar nicht absehen konnten und die sie auch gar nicht gewollt hatten.

Ein besonderes Beispiel dafür zeigt eine Stelle im Konzilsdokument „Lumen gentium“ 1,8.

Dort wird gesagt, dass die Kirche Christi in der katholischen Kirche verwirklicht sei beziehungsweise sich in ihr subsistiere ( wörtlich: . . . subsistit in. . . ).

Hinter dieser harmlos klingenden Aussage verbirgt sich, dass die katholische Kirche nur irgendeine Verwirklichung der Kirche Christi sei, also eine mögliche unter mehreren möglichen.

Damit verschwand die alte Lehre, dass die katholische Kirche die Kirche Christi „ist“, also eine absolute Identität zwischen der Kirche Christi und der katholischen Kirche bestehe.

Dieses „ist“ ( lat. „est“ ) befand sich auch in den Vorentwürfen des Konzilstextes, das aber klammheimlich ausgetauscht wurde, von wem auch immer. Der Sinn: Es sollte ein neues Kirchenverständnis begründet werden, nach dem die katholische Kirche nur eine unter vielen Kirchen sei (so auch der Konzils-Kardinal Johannes Willebrands in „Mandatum unitatis“, Paderborn 1989, S. 352).

In einem Brief an Pater Gaudron, Priesterbruderschaft Sankt Pius X, vom 3. August 2000 schreibt der evangelische Pastor Wilhelm Schmidt: „Ich war, damals Pastor an der Kirche vom Heiligen Kreuz in Bremen – Horn, während der 3. und 4. Periode Gutachter beim Konzil als Vertreter der evangelischen Michaelsbruderschaft, eingeladen von Kardinal Bea (zuständig übrigens für den gesamten kirchlichen „Ökumenismus“, wo es ursprünglich um die Wiedervereinigung aller christlichen Kirchen gehen sollte, Hinweis d. d. Verfasser ). Die Formulierung „subsitit in“ habe ich schriftlich dem damaligen theologischen Berater von Kardinal Frings, Joseph Ratzinger, überreicht, welcher sie an den Kardinal weitergegeben hat“ (zit. n. „Katholischer Katechismus zur kirchlichen Krise“, 2012, S.66, übrigens eine exzellente Situationsbeschreibung).

Prompt setzte sich das neue Verständnis von Kirche auch nach dem Konzil durch. Während die katholische Kirche bisher immer gelehrt hatte, dass die Einheit der Christenheit nur durch die Rückkehr der abgespaltenen kirchlichen Gemeinschaften in die katholische Kirche möglich sei, und zwar von ihrem Wesen her, da die katholische Kirche die ursprüngliche sei und Jesus Christus nur eine einzige Kirche gegründet habe, welche die ganze Wahrheit in der Fülle besitze, behauptet nunmehr z.B. der ökumenische ( d.h. alle christlichen Kirchengemeinschaften betreffende) Katechismus: „Ziel ist nicht Rückkehr, vielmehr Gemeinschaft von Schwesterkirchen, Einheit in versöhnter Verschiedenheit; Einheit der Kirche – die Kirchen bleiben und eine Kirche werden“.( Nr.9.4.2: Zielvorstellungen künftiger Kirchengemeinschaft, S.172. Heinz Schütte: Kirche im ökumenischen Verständnis, 1991 ). Zu diesem Werk hatte der katholische Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Degenhardt, das Geleitwort geschrieben. Diese Formulierung befindet sich heute auch in den Schulbüchern.

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