Manfred Potthoff - Das Ende des katholischen Glaubens oder Der dritte Sündenfall

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Das Christentum in seinem Endstadium. In der katholischen Kirchenorganisation, Führungskonfession der Christenheit, ist der katholische Glaube theoretisch und praktisch abgeschafft, was diese Darstellung nachweist. Erhalten sind entleerte Formen und Formeln, die jedoch nach einfachen Berechnungen in etwa 20 Jahren nicht mehr existieren werden, da dann auch der äußere Kirchenapparat mangels Mitglieder nicht mehr existieren wird.
Dieses Buch weist präzise nach, wer diese Entwicklung in der Kirche gewollt und in fünfzig Jahren planmäßig durchgesetzt hat und wie die ehemals gläubigen Massen in einem der größten Täuschungsmanöver der Weltgeschichte irregeführt wurden.
Damit fällt die einzige Kraft, die den Menschen der Gegenwart angesichts der inneren und äußeren und sich bereits ankündigenden Verwerfungen in der Welt und bereits in der eigenen Gesellschaft Halt und Lebensstütze verleihen konnte.
Dieses Buch weist sämtliche Tatsachen faktenbelegt und für jeden verstehbar nach.
Dass es sich wie ein Kriminalfall liest, ist kein Zufall. Es ergibt sich aus den Geschehnissen selbst. Denn der Verfasser versteht sich allein als Berichterstatter, und das reicht völlig aus.

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„Aber wie kam es denn dazu, dass die neuen Lehren überhaupt in die Konzilsdokumente gelangen konnten? Das musste doch wenigstens den Bischöfen aufgefallen sein.“

Nicht aber, wenn man konspirativ ( = heimlich, listig) vorgeht und sich in Zirkeln und Gesprächskreisen Gleichgesinnter untereinander abspricht.

Die zentrale Fraktion dieser Art waren Bischöfe, Kardinäle und Theologen, deren Regierungsbezirke ( = Bistümer oder auch Diözesen genannt) fast sämtlich am Rhein gelegen waren, also deutsche, schweizerische, französische, niederländische und belgische Kirchenteile. Hierbei muss man wissen, dass diese im Vergleich zur Gesamtkirche nur einem sehr kleinen Teil der Katholiken vorstanden.

Diese „Rhein-Allianz“ überschwemmte das Konzil planmäßig mit ausgeklügelt formulierten Texten und Abstimmungsvorschlägen. Da aber die meisten Bischöfe fachtheologisch (auch wegen der riesigen Materialfülle) nicht sonderlich belesen und angesichts vieler Meinungen unentschieden waren, konnten sie bei den Auseinandersetzungen leicht beeinflusst werden, vor allem dann, wenn die Texte kompliziert und deutungsoffen waren.

Deshalb hatten sie auch die sogenannten Periti (die theologischen Fachberater), die mächtigen Einfluss auf sie hatten, wenn sie ihnen nicht schon vieles von vornherein überließen. Es gibt Berichte darüber, dass solche Leute in vorbereitenden Gesprächen den Bischöfen genau vorschrieben, was sie vor den Versammlungen und wann zu sagen hatten, so, als seien sie Schuljungen ( T.de Mallerais: Marcel Lefebvre. Eine Biografie, Stuttgart 2009,2.Aufl. S.315 etc.). Die formulierten Texte wurden ihnen dabei fix und fertig an die Hand gegeben.

Hinzu kam auch, dass die europäische, insbesondere die deutsche und französische Theologie in der Welt als tonangebend, modern und wissenschaftlich – fortschrittlich galt, der man wegen ihrer privilegierten ( = bevorzugten) Stellung kaum widersprechen konnte.

Weiterhin war wichtig, dass die beiden Konzilspäpste Johannes XXIII, der noch während des Konzils starb, und danach Paul VI führungsschwach waren. Deren Freunde, Kardinal Döpfner (Deutschland), Kardinal Suenens (Belgien) und Kardinal Lercaro (Italien) wurden daher prompt zu Moderatoren (=Diskussionslenkern) des Konzils ernannt, übrigens sämtlich Mitglieder der „Rhein-Allianz“. Insbesondere Kardinal Döpfner, München, war einer der Hauptagitatoren außerhalb und während des gesamten Konzils, mit gewaltigem Einfluss, „ein entscheidender Akteur“ (so Kardinal Marx, München, am 24.7.2015 zu dessen 39. Todestag ), und weiter: „ Ohne ihn wäre möglicherweise vieles anders gekommen.“ ( Tagespost 28.7.2015 )

Den Ehrentitel eines Kardinals, kurz erwähnt, erhalten Bischöfe und Priester unmittelbar vom Papst. Sie bilden damit den höchsten Senat der Kirche mit dem Recht, den nachfolgenden Papst zu wählen.

Genau diese genannten Kardinäle und auch andere setzten etliche Theologen als Periti auf dem Konzil ein, die auf früheren Konzilien gar nicht zugelassen worden wären, weil sie anti-katholische Lehrmeinungen verkündeten, wenn auch oft in verklausulierter (=verschleierter) Form. Sie leugneten unverzichtbare Kernaussagen (Dogmen) des katholischen Glaubens oder stellten sie zumindest in Frage. Dies alles ging in der allgemeinen Euphorie ( = maßloser Optimismus, rauschhaftes Wohlbefinden ohne sachliche Grundlage) jener Zeit – es waren die stürmischen 1960-er Jahre – unter; denn es sollte ja unbedingt alles anders werden, egal wie.

So leugnete z.B. der Theologe Hans Küng (Deutschland), von allen Medien (= Fernsehen, Rundfunk, Illustrierten, Zeitungen) gefeiert und von ihnen bis heute als allein tonangebend vorgeführt, neben anderen Glaubenssätzen die Gottheit Christi und die Irrtumsfreiheit des päpstlichen Lehramtes in Glaubensdingen, so- weit sie von Jesus Christus selbst als garantiert gilt.

Damit war das Christentum in seinem Kern getroffen. Denn ist Jesus Christus nicht Gott und nicht der Offenbarer der ewigen Wahrheit und der Garant des ewigen Heils, ist Erlösung von Leid und Tod nicht möglich, und dessen Religion ist sinnwidrig. Denn es ist urchristliche und allgemeine Überzeugung, dass ein Mensch die Menschen nicht von allen Übeln erlösen kann, sondern wenn, dann nur Gott selbst. Und ist die Kirche als eine von Christus selbst gegründete Heilseinrichtung in Fragen, in denen es um das Heil überhaupt geht, nicht irrtumslos, wie es Jesus nach dem katholischen Glauben verheißen habe, dann ist niemand seines Heiles sicher. Die Kirche könnte abgeschafft werden.

Aber ohne diese Institution ( die organisierte Kirche ) mit all ihren menschlichen Unzulänglichkeiten gäbe es überhaupt kein Christentum. Sie wäre gar nicht über das erste Jahrhundert hinausgekommen.

Was Küng lehrte, war aber schon bald für viele Theologen und Religionslehrer Evangelium, bis heute.

Es versteht sich von selbst, lieber Leser, dass, wenn die Wahrheit der Lehre vom jeweiligen Theologenstreit abhängig wäre, der Mensch niemals wüsste, was denn nun wahr oder falsch ist. Eine solche Religion funktioniert nicht. Ein deutscher Bischof brachte es einmal auf den Punkt: „ Wenn wir immer auf die „modernen“ Theologen gehört hätten, dann hätten wir alle 10 Jahre etwas anderes glauben müssen “ (Erzbischof Dyba +, Fulda).

In der Kirche gilt daher nur das Wort des Weiheträgers, nicht das des Theologen, der in der Kirche nur dienende und keine leitenden Aufgaben hat.

Hans Küng aber und Gleichgesinnte wurden maßgebliche Berater dieses Konzils.

Hinzu kommt der in Europa tonangebende Theologe Karl Rahner (Deutschland), der aber sprachlich geschickter vorging und noch einflussreicher war.

Wie er über das päpstliche und kirchliche Lehramt dachte, das für die Gläubigen allein maßgebend war und nicht die zufällige Meinung einzelner Theologen, zeigt ein Brief, den er in Bezug auf die Übersetzung seines Theologischen Wörterbuchs („Kleines Theologisches Wörterbuch“) am 2.Feb. 1962 an seinen Freund und Theologen Vorgrimler schrieb. Er berichtete ihm dabei von einem Schreiben, das er von Robert Scherer, theologischer Cheflektor beim katholischen Herder-Verlag und zuständig für ausländische Übersetzungen, erhalten hatte. Originaltext : „Eben schreibt Scherer, ob ich dafür oder dagegen sei, dass man eine italienische Übersetzung des Lexikönchens (= sein theologisches Wörterbuch ) mache. Sicher ist das Italienische wegen den Bonzen und Hütern der Orthodoxie(=Rechtgläubigkeit, gemeint ist die Glaubenskommission des Papstes, die über die Unverfälschtheit des Glaubens in der Gesamtkirche wachen soll ) in Rom ein besonderes Problem. Darum wurden ja auch meine Schriften nicht ins Italienische übersetzt. … Man könnte auch sagen, dass das Lexikönchen so abgefasst ist, dass diese Leute es gar nicht verstehen und so gar nicht finden, was gegen ihre Beschränktheit gesagt ist.“(Herbert Vorgrimler: Rahner verstehen, Kevelaer 2002, S.175)

Im Klartext: Sein Lexikon soll deshalb nicht ins Italienische übersetzt werden, damit es die Mitarbeiter des Papstes nicht kennen lernen, da diese nicht unbedingt Deutsch können und ohnehin „beschränkt“ seien.

So sollte Rom hintergangen werden.

Sprache also als Täuschungshandlung, nicht als Eröffnung der Wahrheit.

Wie bedenkenlos er vorging, zeigt auch folgende Begebenheit: Als einer der Wortführer der Gegenseite, der fast blinde Kardinal Ottaviani und immerhin Präfekt ( = Vorsteher) des heiligen Offiziums ( = ganz wichtige Kardinalskongregation in der Kurie, der Gesamtheit der päpstlichen Leitungsbehörde) während einer Rede auf dem Konzil die Überlieferung der Kirche gegen ihre Widersacher verteidigte und dabei seine Redezeit überschritt, wurde ihm von Kardinal Alfrink (übrigens Mitglied der „Rhein-Allianz“) einfach das Mikrofon abgestellt, und zwar prompt in dem Moment, als man in der Konzilshalle zu klatschen anfing, was bis dahin selten üblich war.

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