Michael H. Schenk - Eolanee

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Die junge Baumhüterin Eolanee gehört zum friedlichen Volk der Enoderi. Eines Tages überqueren die barbarischen Berengar die Grenzen und bedrohen die Enoderi und das Menschenreich von Menteva. Ein furchtbarer Krieg entbrennt und Eolanee erhält die Aufgabe, die drei Kristalle des Lichts zu finden und zur Göttin im fernen Norden zu bringen. Gemeinsam mit Sedan, der intelligenten Samenkapsel eines Kegelbaumes als «Reittier», und dem tapferen Ritter Jon de Tavakennt und dessen Schar, bricht sie auf. Sie begegnen mancher Gefahr und fremden Wesen. Eolanee und Jon kommen sich näher, aber der Kampf ums Überleben lässt nur wenig Raum für ihre Liebe. Seite an Seite stellen sie sich den Herausforderungen, um ihren Völkern die Rettung und den Frieden zu bringen.

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„Eolanee!“

Sie zuckte zusammen und wandte den Kopf. Schuldbewusst sah sie ihrer Mutter entgegen, während sich Betratos benommen vom Boden aufrichtete und seinen verlängerten Rücken rieb. „Das war echt gemein von dir. Du hast etwas mit der Wurzel gemacht.“

„Hab ich gar nicht“, erwiderte Eolanee schnippisch. „Du hättest dich ja festhalten können.“

Nehela war nun heran und sah ihre Tochter drohend an. „Wie konntest du das nur tun, Eo? Betratos hätte sich ernstlich verletzen können. Betratos, ist dir etwas geschehen?“

Der erste Schreck und auch der Zorn auf Eolanee waren verflogen. Der Junge sah kurz zu seiner Freundin und schüttelte hastig den Kopf. „Nein, ich bin nur abgerutscht. Eo kann nichts dafür.“

Eolanees Mutter ergriff die Hände beider Kinder, ging in die Hocke und sah sie ernst an. „Betratos, es ist richtig, sich für ein anderes Wesen einzusetzen, aber das heißt nicht, dass man für ein anderes Wesen lügen darf. Die anderen Menschen, da draußen, jenseits der Grenzen, sie beherrschen die Lüge und nutzen sie zu ihrem Vorteil. Ein Enoderi tut das nicht. Ein Enoderi…“

Es war ein leises Schwirren, dem ein dumpfes Patschen folgte.

Nehelas Augen weiteten sich schreckhaft und nahmen einen seltsamen Ausdruck an.

„Mutter?“

Eolanee sah verwirrt, wie ihre Mutter sich vorneigte, immer weiter und dann haltlos vornüber stürzte. Ihr Griff löste sich von den Händen der Kinder und als Nehela auf dem Bauch lag, sah man das seltsame Ding, welches aus ihrem Rücken ragte. Ein roter Fleck begann sich dort zu bilden, wo der Gegenstand eingedrungen war.

„Ein… ein Ast“, ächzte Betratos. „Ein dünner Ast. Wie kann…“

Eolanee sank auf ihre Knie, rüttelte verwirrt an Nehelas Schulter. „Mutter? Was ist mit dir? Warum sagst du nichts?“

Wieder war das Surren zu hören.

Etwas weiter entfernt.

Auf dem Feld schrie ein Mann. Gellend und in einer Weise, die seine großen Schmerzen verriet.

Betratos richtete sich auf und blickte hinüber.

Eolanee konnte ihre Augen jedoch nicht von der Mutter abwenden. Wiederholt stieß sie gegen Nehelas Schulter und sie konnte die weit geöffneten Augen sehen. Sie verstand nicht, warum der sonst so liebevolle Blick nun so starr und leblos wirkte. Ein Blutfaden sickerte aus dem halb geöffneten Mund. Eolanee rüttelte verwirrt an der Schulter der Mutter und sah dabei auf den seltsamen Gegenstand, der im Rücken der leblosen Gestalt steckte. Der fingerdicke Stock ragte zwei Hände breit hervor und war von graugrüner Farbe. Dort, wo er eingedrungen war, sickerte Blut hervor. Dann begann sich der Stock unvermittelt in schlangenartigen Zuckungen zu bewegen.

Eolanee schrie auf, so wie dies auch andere Menschen in diesem Augenblick taten.

Die seltsamen Stöcke schwirrten über das Feld heran, schlugen in menschliche Leiber. Eine Frau rannte in wilder Flucht. Statt den Schutz der Kegelbäume zu suchen, lief sie zum Fluss hinüber. Als sie ihn erreichte, schlug eines der Geschosse in ihren Rücken und ihr blutender Leib stürzte ins aufspritzende Wasser. All dies geschah in wenigen Augenblicken und die Enoderi begriffen nur langsam, welche Gefahr ihnen drohte.

Eolanees Vater ließ die Holme des Karrens los und wies zu den Kegelbäumen hinüber. „Ein Überfall! Zu den Bäumen! Flieht in die Häuser! Rasch!“

Er sah sich nach Frau und Tochter um, erkannte Eolanee zwischen den Bäumen und rannte los. Mit ihm liefen andere. Die meisten verstanden überhaupt nicht, was da gerade geschah. Einige blickten verwirrt um sich, andere versuchten jenen zu helfen, die von den Geschossen getroffen worden waren oder nicht schnell genug vorankamen. Wieder andere hasteten einfach nur auf die Bäume zu, die ihnen Sicherheit verhießen.

Die tödlichen Objekte waren wählerisch. Die meisten von ihnen trafen Männer. Als die entsetzten Enoderi nun panisch auf die Kegelbäume zueilten, erhoben sich dunkle Gestalten jenseits des Feldes und eine von ihnen deutete zu den Flüchtenden.

„Schnappt sie euch. Holt euch die Frauen und die größeren Kinder! Lutrus, du achtest mir mit deinen Männern darauf, dass sie keinen Boten ins nächste Tal senden können!“

Neredia, die Bäumhüterin, war am Rand des Feldes gewesen um die Ernte zu überwachen und nötigenfalls die rituellen Formeln zu bekräftigen. Sie erschauerte, als sie die Gestalten sah und wusste, um wen es sich handelte. „Berengar! Bei der Göttin und dem Kreislauf des Lebens, ausgerechnet Berengar!“

Sie war den Kriegern dieses Volkes noch nie begegnet, aber bei ihren seltenen Besuchen im Handelsposten, jenseits der nördlichen Grenze des Waldlandes, hatte sie von diesen Wesen gehört. Sie lebten im Osten, hinter dem großen Gebirge und niemand konnte mit Bestimmtheit sagen, ob es sich bei ihnen um menschliche Wesen handelte. Sie waren für ihre Grausamkeit bekannt, denn immer wieder schlichen kleine Gruppen von ihnen über die einsamen Gebirgspässe und überfielen Siedlungen des benachbarten Menschenreiches Menteva. Dann töteten die Berengar alle Männer, die Alten und jene Kinder, die zu klein waren, den Marsch über das Gebirge zu überstehen. Die Frauen und größeren Kinder verschleppten sie in ein ungewisses Schicksal. Nie zuvor waren Berengar so weit im Süden aufgetaucht, aber die Baumhüterin erkannte die typische, kupferfarbene Haut und so konnten es nur Krieger dieses barbarischen Volkes sein.

Neredia fühlte sich wie gelähmt und sah wie einige der Angreifer weitere dünne Stöcke hervorholten und nach den Fliehenden warfen. Kaum eines dieser Wurfgeschosse verfehlte sein Ziel und die Baumhüterin erkannte schockiert, dass es sich nicht um leblose Fasern, sondern lebende Wesen handelte. Sobald einer der Stöcke einen flüchtenden Enoderi berührte, wurde aus dem starren Objekt unvermittelt eine biegsame Schlinge, die sich eng um den Körper legte und ihn zu Fall brachte, so dass er, hilflos gefesselt, am Boden liegen blieb.

Neben Neredia wurde eine Frau von einem der ungewöhnlichen Geschosse getroffen und als das Opfer mit einem entsetzten Schrei zu Boden stürzte, erwachte die Baumhüterin aus ihrer Starre. Sie wusste nun, dass es sich um eine lebendige Pflanze oder doch wenigstens einen Teil davon handelte. Diese zog sich bereits eng zusammen und Neredia sah eine knotige Struktur von grüngrauer Farbe. Instinktiv bückte sie sich, versuchte, das Objekt von der Frau zu lösen. Überrascht spürte sie die Intensität der Lebensimpulse. Ja, es war eine Pflanze, den Fangwurzeln der Kegelbäume ähnlich und doch ganz anders. Sie fühlte die bösartige Ausstrahlung des Wesens und es kostete sie Überwindung, ihre Fingerspitzen aufzulegen und beruhigende Impulse zu übermitteln. Zunächst war ihr Versuch erfolglos, doch dann wandelte sich das Bewusstseinsmuster der Schlingenpflanze und sie entspannte sich. Die Frau stöhnte, als die Fessel von ihr abfiel.

Neredia ergriff ihre Hand und zog sie vom Boden hoch. „Schnell, wir müssen in eines der Häuser, egal in welches.“

Betratos hatte dieselbe Absicht. Mit seinen sechs Jahren konnte er noch nicht begreifen was geschah, aber er spürte instinktiv, dass nur die Kegelbäume Schutz bieten konnten. Er griff Eolanees Hand und zerrte mit aller Kraft, bis sich das schluchzende Mädchen von seiner toten Mutter löste.

„Wir müssen ins Haus, Eo“, schrie er sie an. „Komm, wir müssen ins Haus.“

Ein Enoderi war hinter den beiden Kindern, wollte sie packen, um sie in Sicherheit zu bringen. Ein Pflanzengeschoss traf seinen Rücken und sie merkten nicht einmal, wie er hinter ihnen zu Boden stürzte.

Die ganze Gemeinschaft von Ayan war auf dem Feld gewesen um die Ernte einzubringen. Obwohl die Entfernung zu den schützenden Kegelbäumen nur wenige hundert Meter betrug, gelang es nur einem Kind und einer Frau, die Fangwurzeln eines Baumes zu ergreifen. Das Kind stürzte, von einer Schlingenpflanze getroffen. Die Füße der Frau hatten kaum den Boden verlassen, als ein Mann mit kupferner Hautfarbe sie ansprang und wieder zurück riss. Während sie gellend um Hilfe schrie, zog der Mann eine Pflanze aus einem Köcher auf seinem Rücken und sah zu, wie das Wesen sein Opfer fesselte.

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