Eisgräfin - Claudia Rimkus - Angel - Engel der Nacht

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Wenn man nachts arbeiten und tagsüber schlafen muss, gewöhnt man sich daran. Wenn aber nebenan jemand einzieht, der schon morgens seine geräuschintensiven Gartengeräte aktiviert, führt das nicht nur zu einem Schlafdefizit, sondern auch zu Konflikten. Hanna und Jakob reagieren wie Feuer und Wasser aufeinander. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen, fliegen verbal die Fetzen. Alle Schlichtungsversuche ihrer Familien scheitern. Trotzdem hilft Hanna dem Nachbarn, als er einer abscheulichen Tat beschuldigt wird. Dadurch bessert sich ihr Verhältnis zueinander aber nur kurzfristig. Nach wenigen Tagen entflammt der Nachbarschaftskrieg von neuem.

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„Wie kommst du denn darauf?“ antwortete Marie etwas zu schnell. „Allerdings sehe ich das heute aus einer anderen Perspektive. Mittlerweile habe ich sogar mit meinem Ex zu einem freundschaftlichen Umgang gefunden. Mir ist jetzt klar, dass wir beide für das Scheitern unserer Ehe verantwortlich sind.“

„Ist daraus zu schließen, dass du wieder für eine Beziehung offen bist, Marie?“ fragte Hanna direkt. „Womöglich ist der geeignete Kandidat dafür sogar schon in Sicht?“

„Würdest du mich dann rausschmeißen?“

„Quatsch. Für wie herzlos hältst du mich eigentlich?“

„Sorry“, bat Marie. „ So war das nicht gemeint. Außerdem hätten meine Mädchen auch ein Wörtchen mitzureden. Sie lieben ihren Vater und würden jeden neuen Mann in meinem Leben an ihm messen. – Falls überhaupt einer bereit wäre, sich ernsthaft auf eine Frau mit drei Kindern einzulassen.“

„Solange du jeden Interessenten gnadenlos in die Flucht schlägst...“

„Da gibt es nicht viel zu schlagen. Im Gegensatz zu dir muss ich mir keine lästigen Verehrer vom Leib halten.“ Vielsagend hob sie die Brauen. „Oder wie würdest du beispielsweise Ulrich Maiwald bezeichnen?“

„Uli ist mein Programmdirektor“, lautete die prompte Antwort. „Und ein alter Schulfreund.“

„Der nebenbei bemerkt schwer in dich verliebt ist“, wusste Marie. „Er würde dich auf Händen tragen.“

„Ich gehe lieber zu Fuß.“

„Ab und zu sollte man auch das Schweben genießen.“

„Als Engel der Nacht schwebe ich von Montag bis Freitag wahrlich genug“, beendete Hanna die Diskussion und erhob sich. „Begib du dich meinetwegen auf die Suche nach Mister Right. Ich bin mittlerweile Single aus Überzeugung.“ Im Hinausgehen winkte sie über ihre Schulter. „Gute Nacht, Marie!“

Nach nur einer knappen Stunde Schlaf riss ein knatterndes Geräusch begleitet von lautem Hundegebell Hanna aus ihren Träumen.

„Nicht schon wieder“, murmelte sie benommen und schlug die leichte Decke zurück. Nach wenigen Schritten war die in ein hauchzartes Satinhemd gekleidete Frau auf der Dachterrasse und hielt nach dem Störenfried Ausschau. Unwillig verdrehte sie die Augen, als sie sah, dass ihr neuer Nachbar den Rasen mit einem vorsintflutlichen Mäher bearbeitete. Musste der Mann am frühen Morgen mit dieser Höllenmaschine durch den Garten pflügen? Zu allem Überfluss versuchte sein Mini-Pavarotti, das altertümliche Vehikel durch anhaltendes Kläffen zu vertreiben. Diese ohrenbetäubende Geräuschkulisse war unerträglich.

„Ruhe da unten!“, rief Hanna genervt, so dass der kleine Hund auf sie aufmerksam wurde. Abrupt stellte er sein Bellen ein. Das wiederum veranlasste seinen Herrn, ebenfalls zur Dach-terrasse hinaufzuschauen. Seine Augen weiteten sich erstaunt. Im hellen Schein der Morgensonne wirkte die leicht bekleidete

Gestalt mit dem langen wallenden Haar unwirklich. Wie eine Erscheinung aus einer anderen Welt. Unwillkürlich schaltete Jakob den Rasenmäher aus. Als er jedoch wieder hochblickte, war das engelsgleiche Geschöpf verschwunden.

Merkwürdig, dachte er. Offenbar erschien diese Frau jeden Morgen einen Moment lang um die gleiche Stunde nur in einem dünnen Hemdchen auf dem Dachgarten. Jakob kam überhaupt nicht auf den Gedanken, selbst der Verursacher dafür zu sein. Dennoch verzog er sich mit seinem Motormäher auf die rückwärtige Seite des Grundstücks, so dass Hanna hinter geschlossener Tür und heruntergelassenen Jalousien wieder einschlief.

Die Familie war bereits mit dem Mittagessen fertig, als Hanna herunterkam. Die Kinder saßen in ihren Zimmern über ihren Hausaufgaben; nur Marie hantierte noch in der Küche.

„Bist du hungrig, Hanna? Ich könnte dir...“

„Nicht nötig“, unterbrach ihre Cousine sie und nahm sich einen Apfel aus der Obstschale. Wie an jedem Tag wollte sie nach dem Aufstehen joggen gehen. „Wenn ich zurück bin, können wir aber zusammen Kaffee trinken. Oder musst du noch ein Gelage vorbereiten?“

„Die Platten und Salate für heute Abend sind fertig. Ich muss sie nachher nur noch ausliefern.“

„Bist du anschließend zu Hause?“

„Eigentlich wollte ich mich noch mit einem Herrn treffen, der sich für meine Leckerbissen interessiert. Er ließ durchblicken, dass er nicht abgeneigt ist, meinen Service regelmäßig in Anspruch zu nehmen.“

„Du hast heute eine merkwürdige Art, dich auszudrücken. Bist du zurück, wenn ich zum Sender muss?“

„Sicher“, nickte Marie. „Du weißt doch, dass ich die Kinder nur im Notfall abends allein im Haus lasse.“

„Okay, dann bis später.“ Leicht klopfte Hanna gegen ihren Schenkel. „Komm, Geisha! Gassi gehen!“

Als sie mit dem Hund das Grundstück verließ, stieg Jakob gerade aus seinem Wagen, einem sehr alten, beigefarbenen Peugeot 304. Leise gluckste Hanna in sich hinein. Obwohl der Oldtimer glänzte, als sei er nagelneu, passte dieses Steinzeitmodell zu einem Mann, der seinen Rasen mit einem Nachkriegsmäher malträtierte.

Ohne ihrem Nachbarn weiter Beachtung zu schenken, trabte Hanna an ihm vorbei. Den nachdenklichen Blick in ihrem Rücken bemerkte sie nicht.

Da Jakob sie von nebenan hatte kommen sehen, überlegte er, ob auch sie dort wohnte. Trotz Jogginganzug, Baseballkappe und Sonnenbrille war er sicher, dass es sich nicht um die unfreundliche Türkin handelte. Zwar hatte er sie nur im Dunkeln gesehen, aber sie hatte sich absolut nicht so geschmeidig bewegt. Zählte man die morgendliche Erscheinung auf der Dachterrasse dazu, mussten im Nebenhaus mindestens drei Frauen wohnen. Es war an der Zeit, sich den Nachbarn vorzustellen. Diesen Vorsatz setzte Jakob bald in die Tat um. Beim Betreten des Grundstücks sah er eine Frau, die einen Lieferwagen belud. Offenbar Bewohnerin Nummer vier.

„Guten Tag!“, rief Jakob ihr im Näherkommen zu. „Sind Sie das?“ fragte er, als er die Aufschrift an der Seite des Wagens las. „Partyservice M. M.?“

„Marie Mertens“, bestätigte sie lächelnd. „Was kann ich für Sie tun? Planen Sie eine große Feier?“

„In absehbarer Zeit leider nicht“, entgegnete er mit leisem Bedauern, da er durch die geöffnete Heckklappe die mit Klarsichtfolie abgedeckten Delikatessen sah. „Angesichts dieser Köstlichkeiten gerate ich allerdings in Versuchung, meinen nächsten Geburtstag etwas vorzuverlegen.“

„Über welchen Zeitraum sprechen wir?“

„Etwa neun Monate.“

„Warum kommen Sie nicht im Mai wieder?“, schlug Marie ihm belustigt vor. „Ich werde noch hier sein.“

„Ich auch“, schmunzelte er. „Mein Name ist Jakob Jensen – Ihr neuer Nachbar.“

„Freut mich“, erwiderte Marie und streckte ihm die Hand entgegen. „Kommen Sie einen Moment mit rein, Herr Jensen? Die Kühlhaustür steht noch offen.“

Interessiert folgte Jakob ihr durch den Seiteneingang ins Haus.

Nach wenigen Schritten fand er sich in einer geräumigen Küche wieder: viel Edelstahl, weiße Fliesen an Wänden und Boden, ein großer Herd, chromblitzende Töpfe, Regale mit Gewürzen und frischen Kräutern, ein langer Tisch in der Mitte des Raumes, auf dem mehrere appetitlich arrangierte Platten standen.

Während Marie die schwere Kühlhaustür schloss, musterte Jakob die Frau ungeniert. Sie war allenfalls 1,60 m groß und zierlich, aber wohlproportioniert. Das kurzgeschnittene blonde Haar und die Sommersprossen auf der Nase verliehen ihr etwas Lausbubenhaftes.

„Sehr beeindruckend“, sagte er mit weit ausholender Geste. „Läuft das Geschäft gut?“

„Ich kann nicht klagen“, antwortete Marie. „Was machen Sie denn beruflich?“

„Ich bin in der Bildungsbranche“, erklärte Jakob vage. „Nächste Woche trete ich eine neue Stelle an.“

„Sind Sie deshalb hierher gezogen?“

„Es war die beste Lösung für uns alle. Die Wohnung war für eine so große Familie einfach zu klein, so dass wir uns nach einem Haus umgesehen haben. Nun hat jedes Kind ein eigenes Zimmer, und ich ziehe mich in mein Dachstübchen zurück, wenn mich die Bande zu sehr nervt. Dort darf mich niemand von der Sippe stören.“

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