Eisgräfin - Claudia Rimkus - Angel - Engel der Nacht

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Wenn man nachts arbeiten und tagsüber schlafen muss, gewöhnt man sich daran. Wenn aber nebenan jemand einzieht, der schon morgens seine geräuschintensiven Gartengeräte aktiviert, führt das nicht nur zu einem Schlafdefizit, sondern auch zu Konflikten. Hanna und Jakob reagieren wie Feuer und Wasser aufeinander. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen, fliegen verbal die Fetzen. Alle Schlichtungsversuche ihrer Familien scheitern. Trotzdem hilft Hanna dem Nachbarn, als er einer abscheulichen Tat beschuldigt wird. Dadurch bessert sich ihr Verhältnis zueinander aber nur kurzfristig. Nach wenigen Tagen entflammt der Nachbarschaftskrieg von neuem.

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„Du erinnerst dich tatsächlich an die Existenz deiner Kinder, Jonas?“ spottete Jakob. „Erstaunlich...“

„Nun tu nicht so, als würde ich die drei ständig vernachlässigen“, beschwerte sich sein Bruder. „Da ich eine Familie ernähren muss, bleibt es nun einmal nicht aus, dass ich meinen Job machen muss. So gut wie ihr Lehrer mit eurer vielen Freizeit habe ich es leider nicht.“

„Sei froh, dass ich mittags meistens zu Hause bin. Immerhin bin ich ein ganz brauchbares Kindermädchen.“

„Sogar ein pädagogisch wertvolles“, schmunzelte Jonas. „Ich glaube, in dieses Haus zu ziehen, war eine gute Idee.“

„Das wird sich erst noch herausstellen müssen. Falls du hoffst, ich spiele ab jetzt ständig die Mutter deiner Kinder...“

„Keine Sorge“, unterbrach Jonas ihn vergnügt. „So schön bis du nun auch wieder nicht, dass ich dir gleich einen Heiratsantrag machen würde.“

„Du weißt schon, wie ich das meinte“, tadelte sein Bruder ihn scheinbarer Strenge. „Deine Kinder brauchen ihren Vater gerade jetzt mehr als sonst. Der Umzug, die neue Umgebung...“

„Ich weiß“, seufzte Jonas. „Wann immer es möglich ist, trete ich künftig kürzer. Trotzdem hoffe ich, dass die Jungs auch hier bald Freunde finden. Vielleicht sogar in der Nachbarschaft.“

„Ob das so wünschenswert ist“, zweifelte Jakob. „Hier nebenan scheint eine ziemlich leichtlebige Person zu wohnen, die vor-mittags halbnackt auf der Dachterrasse herumhüpft.“

„Was du nicht sagst. Ist sie wenigstens hübsch?“

„Keine Ahnung.“ Ohne eine Miene zu verziehen, berichtete Jakob von der Gefahr, in der sein Flügel geschwebt hatte.

„Wahrscheinlich macht sie sich einen Spaß daraus, spärlich bekleidet Aufmerksamkeit zu erregen, um dann genauso schnell wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Vermutlich eine exhibitionistisch veranlagte, unbefriedigte Hausfrau. Das ist wohl kaum der richtige Umgang für die Jungs.“

„Vielleicht aber für dich“, neckte Jonas ihn. „Anstatt dich permanent hinter deinen Büchern zu verstecken, solltest du dich allmählich auf Brautschau begeben. Sonst ist der Zug für dich endgültig abgefahren.“

„Ich bin Single aus Überzeugung“, betonte Jakob. „Im Übrigen wäre es angebrachter, du würdest dir endlich wieder eine Frau suchen. Deine Kinder brauchen eine Mutter.“

„Glaubst du, es sei so einfach, eine Frau zu finden, die nicht gleich die Flucht ergreift, wenn sie hört, dass dieser äußerst attraktive Mann ein Witwer mit drei Lausebengeln ist? Die wiederum würden jede Kandidatin mit ihrer Mutter vergleichen und nicht ohne weiteres akzeptieren, dass eine andere deren Platz einnimmt. Hinzu käme, dass die Ärmste auch noch vor deinem gestrengen Auge bestehen müsste. Das würde wahrscheinlich der schwierigste Teil der Übung.“

„Schieb nur mir den Schwarzen Peter zu“, antwortete Jakob gelassen. „Dafür hat man schließlich einen großen Bruder.“

„Eben“, bestätigte Jonas und wandte sich zur Tür. Über die Treppe gelangte er in die erste Etage des zwei-stöckigen Hauses. Im Flur blieb er vor den drei nebeneinander liegenden Kinderzimmern stehen.

„Hallo, Jungs!“, rief er. „Habt ihr einen Moment für euren alten Vater?“

Fast gleichzeitig kamen seine Söhne aus ihren Räumen. Allen voran ein Jack-Russell-Terrier. Der kleine Hund vollführte schwanzwedelnd einen Freudentanz, so dass Jonas in die Hocke ging und den kleinen Kerl kraulte.

„Na, Pavarotti“, begrüßte er das Tier. „Wo hast du denn deinen Ball?“ Sofort sauste der Hund davon. „Wie weit seid ihr, Männer? Kommt ihr mit dem Auspacken voran?“

„Ich bin fast fertig“, sagte Max, der Älteste. „Nur meine CDs muss ich noch einsortieren.“

„Meine Klamotten müssen noch in den Schrank“, meldete der 12jährige Leon. „Dafür habe ich meinen Computer schon angeschlossen.“

„Und du, Timo?“ wandte Jonas sich an seinen Jüngsten. „Wie sieht es bei dir aus?“

„Ich habe Hunger.“

„Das war nicht meine Frage.“

„Klar bin ich fertig“, lautete die prompte Antwort. „Trotzdem habe ich Hunger. Heute Mittag gab es bloß Ravioli, weil Onkel Jakob keine Zeit zum Kochen hatte.“

„Dann hältst du bestimmt nicht durch, bis in der Küche alles eingeräumt ist“, vermutete sein Vater. „Wie wäre es deshalb zum Abendessen mit einem Stapel Mafiatorten?“

Wie erwartet, fand dieser Vorschlag allgemeine Zustimmung. Nachdem jeder seine Wünsche für den Belag geäußert hatte, rief Jonas den Pizzaservice an.

Im Nebenhaus kümmerte sich wie gewöhnlich Hanna um das Abendessen. Als der Tisch gedeckt war, rief sie die Familie zusammen. Bevor sie sich zu den anderen setzte, trat sie ans Fenster, um die Vorhänge zu schließen.

„Oh, unsere neuen Nachbarn scheinen Feinschmecker zu sein“, sagte sie in leicht spöttischem Ton. „Sie bevorzugen die italienische Küche.“

Beeindruckt schaute die kleine Lisa sie an.

„Kannst du so weit gucken, Hanna? Bis auf ihren Tisch?“

„Nein, mein Schatz.“ Im Vorbeigehen strich sie ihrem Patenkind liebevoll über den blonden Lockenkopf. „Aber der Pizzabringdienst ist gerade nebenan vorgefahren.“

„Die können bestimmt nicht kochen“, meinte Sara. „Jedenfalls nicht so gut wie Mamarie.“

„Wenn man gerade umgezogen ist, und im Haus lauter unausgepackte Kisten rumstehen, ist man wahrscheinlich froh, sich nicht auch noch ums Abendessen kümmern zu müssen“, vermutete Marie. „Wir werden unsere neuen Nachbarn sicher bald kennenlernen. Vielleicht sind sie sehr nett.“

„Wetten würde ich darauf nicht“, bemerkte Hanna trocken. „Aber wir müssen uns ja auch nicht zwangsläufig mit ihnen verbrüdern.“

Wie an jedem Abend ging Jakob Jensen noch einmal mit dem Hund raus. Er ließ das Tier an der langen Leine laufen, um ihm Gelegenheit zu geben, die neue Umgebung gründlich zu erkunden. Schon das Nachbargrundstück schien eine magische Anziehung auf den kleinen Hund auszuüben. Die Nase am Boden schnüffelte er die dunkle Einfahrt hinauf. Jakob ließ ihn gewähren. Offenbar hatte Pavarotti den Geruch eines anderen Vierbeiners aufgenommen. Nun würde er an jedem Steinchen sein Beinchen heben, um seine Visitenkarte zu hinterlassen. Geduldig wartete sein Herrchen. Plötzlich kam eine Gestalt um das Haus herum direkt auf ihn zu.

„Ach, du meine Güte“, murmelte Jakob angesichts der Kleidung der Frau. Die Farbzusammenstellung von langem blaugeblümten Rock, weiter roter Bluse und ausgebeulter grüner Strickjacke wirkte wie eine Beleidigung auf das Auge eines Ästheten. Das tief in die Stirn reichende gestreifte Kopftuch und die Brille mit den dicken Gläsern entsprachen auch nicht unbedingt dem letzten modischen Chic.

„Was machen Ihre Hund da?“ sprach die unförmige Fremde den Mann in gebrochenem Deutsch empört an. „Er nicht einfach können machen Geschäft auf fremde Grundstück!“

„Er hat nur geschnüffelt und sein Bein gehoben“, versuchte Jakob die aufgebrachte Frau zu beruhigen. „Das ist doch nicht so schlimm.“

„Nix schlimm?“, echote sie wild gestikulierend. „Hund hat gemacht stinkende Haufen mitten vor die Tor von Garage! Ist üblich das, da wo Sie kommen her? Bei uns das ist verboten! Sie wegmachen das Haufen, sonst Sie kriegen großes Ärger!“

„Ist ja schon gut“, erwiderte er beschwichtigend. „Selbst-verständlich beseitige ich das Malheur.“ Er stieß einen kurzen Pfiff aus uns zog leicht an der Leine. „Hierher, Pavarotti!“

Sofort kam der kleine Hund angesaust und blieb erwartungsvoll zu ihm aufschauend stehen.

„Pavarotti...“, wiederholte die Frau kopfschüttelnd. „Sie ihn müssen mehr füttern, damit passt diese Name zu das Hund.“

Etwas Unverständliches vor sich hinmurmelnd, wandte sie sich ab, drehte sich aber nach wenigen Metern noch einmal um. „Nix vergessen machen sauber unsere Weg!“

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