Eisgräfin - Claudia Rimkus - Angel - Engel der Nacht

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Wenn man nachts arbeiten und tagsüber schlafen muss, gewöhnt man sich daran. Wenn aber nebenan jemand einzieht, der schon morgens seine geräuschintensiven Gartengeräte aktiviert, führt das nicht nur zu einem Schlafdefizit, sondern auch zu Konflikten. Hanna und Jakob reagieren wie Feuer und Wasser aufeinander. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen, fliegen verbal die Fetzen. Alle Schlichtungsversuche ihrer Familien scheitern. Trotzdem hilft Hanna dem Nachbarn, als er einer abscheulichen Tat beschuldigt wird. Dadurch bessert sich ihr Verhältnis zueinander aber nur kurzfristig. Nach wenigen Tagen entflammt der Nachbarschaftskrieg von neuem.

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Einen wenig damenhaften Fluch ausstoßend, zog Hanna sich das Kissen über den Kopf.

Fast zwei Stunden blieb sie ungestört, bis erneut Lärm von der Straße in ihr Bewusstsein drang. Genervt sprang Hanna aus dem Bett. Sie schob die Tür zum Dachgarten weiter auf und trat barfuß hinaus. Ein Blick hinunter genügte, um die beiden Möbelwagen vor dem Nachbargrundstück zu entdecken. Mussten die neuen Bewohner der alten Villa ausgerechnet einziehen, wenn man selbst dringend Schlaf benötigte? Mit mäßigem Interesse beobachtete sie die große Kisten ins Haus schleppenden Möbelpacker. In der Eingangstür stand ein schlanker Hüne mit eisgrauem Haar, der die Männer offenbar in die verschiedenen Räume dirigierte. Als die Möbelträger nun einen Flügel aus einem der Wagen luden, lief der Besitzer zu ihnen. Seiner Gestik war zu entnehmen, dass er zu einem umsichtigen Transport des kostbaren Instrumentes ermahnte. Dieser wäre vermutlich problemlos gelungen, wäre die Dachterrasse des Nebenhauses nicht zufällig in den Blickwinkel eines Möbelträgers geraten. Die reizvolle Gestalt der Frau in dem dünnen Seidenhemdchen verfehlte ihre Wirkung auf den Betrachter nicht. Unwillkürlich trat er einen Schritt zur Seite, um besser sehen zu können. Dadurch schwankte der Flügel in den Haltegurten bedenklich. Dies wiederum schien den Eigentümer des Instrumentes einige Nerven zu kosten. Bis hinauf zu ihrem Standort hörte Hanna den Mann schimpfen, wobei er aufgebracht mit den Armen herumfuchtelte. War das ein Zeichen von Temperament oder einfach nur Unbeherrschtheit? Offenbar gab der Möbelträger eine Erklärung für seine Unachtsamkeit ab, denn nun schaute auch der Grauhaarige nach oben. Obwohl er seine Augen mit der Hand beschattete, konnte er niemanden entdecken. Hanna hatte es vorgezogen, blitzschnell von der Bildfläche zu verschwinden. Es zählte nicht zu ihren Gepflogenheiten, sich den Nachbarn im Nachthemd zu präsentieren. Sie schloss die Terrassentür, ließ die Jalousien herunter und legte sich wieder in ihr Bett. An Schlaf war jedoch nicht mehr zu denken...

Marie reagierte überrascht, als ihre Cousine bereits gegen Mittag im Jogginganzug in der großen Küche im Souterrain auftauchte.

„Sind die zwei Wochen schon um, oder weshalb liegst du nicht mehr in Abrahams Schoß?“

„Das lebhafte Treiben in unserer sonst so ruhigen Straße hat mich aus dem Bett getrieben.“ Sie stibitzte eine kleine Partyfrikadelle von einer großen Platte und biss genüsslich hinein.

„Mmm, lecker. Deine Frikadellen sind unübertrefflich.“ Beeindruckt blieb sie vor der zweistöckigen, mit rosa Blüten verzierten Geburtstagstorte stehen. Mit Zuckerschrift stand der Name Nina über einer großen 7 darauf „Diese Torte ist ein richtiges kleines Kunstwerk.“

„Hüte dich, davon zu naschen“, warnte Marie ihre Cousine und deutete mit dem Kochlöffel nach rechts. „Für euch ist der Apfelkuchen. Nachher backe ich noch jede Menge Krapfen.“

Erwartungsvoll blitzte es in Hannas Augen auf.

„Mit Vanillecreme gefüllt?“

„So lautet die Bestellung für den Kindergeburtstag.“

„Und was ist mit uns?“, fragte Hanna vorwurfsvoll. „Willst du deiner Familie diese Gaumenfreude etwa vorenthalten?“

„Glaubst du, ich will es mir mit meiner Hauswirtin verderben?“

„Fang bloß nicht wieder mit der Nummer an“, versetzte Hanna mit wegwerfender Geste. „Für mich allein war das Haus viel zu groß. Wärst du nicht mit den Kindern zu mir gezogen, hätte ich es wahrscheinlich verkauft.“

Ungläubig weiteten sich Maries Augen.

„Das ist nicht dein Ernst, Hanna. Du hättest es bestimmt nicht fertiggebracht, dich von Achims Elternhaus zu trennen.“

„Nach seinem Unfall habe ich dieses Haus nur noch wie ein Gefängnis empfunden, in dem ich die einzige Insassin war. Alles um mich herum hat mich an Achim erinnert, an die glücklichen Jahre mit ihm. Die Erinnerung drohte mich förmlich zu erdrücken.“

„Warum hast du nie mit mir darüber gesprochen?“

„Hattest du mit deiner schwierigen Familiensituation nicht schon genug Probleme?“

„Die mit deinem Angebot, mit den Kindern hier einzuziehen, verschwanden“, vollendete Marie. „Seit drei Jahren erträgst du uns nun schon.“

„Vor drei Jahren kam wieder Leben ins Haus“, korrigierte Hanna ihre Cousine. „Seitdem fühle ich mich hier so wohl wie früher.“

Ihr strenger Blick konzentrierte sich auf Marie. „Also nenn mich nie mehr deine Hauswirtin. – Zumal du deine Ersparnisse in den Umbau investiert hast.“

„Ohne diese Räumlichkeiten wäre mein Traum vom eigenen Partyservice doch wie eine Seifenblase zerplatzt.“

„Einigen wir uns darauf, dass wir einander gegenseitig geholfen haben“, schlug Hanna vor. „Damit ist dieses Thema aber endgültig vom Tisch.“ Sie warf noch einen bedauernden Blick auf die appetitliche Geburtstagstorte und nahm sich ein Stück von dem noch warmen Apfelkuchen. „Übrigens bekommen wir neue Nachbarn. Die Möbelwagen blockieren die ganze Straße. Nach dem zu urteilen, was da alles ins Haus geschleppt wird, zieht dort mindestens eine zehnköpfige Familie ein.“

„Was sind denn das für Leute?“ fragte Marie interessiert. „Hast du sie schon gesehen?“

„Nur einen langen Kerl, der die Möbelträger herumkommandiert hat. Wahrscheinlich das allmächtige Oberhaupt einer schrecklich netten Familie.“

„Warten wir es ab“, schlug Marie belustigt vor. „Spätestens wenn sie sich über unsere lebhafte Kinderschar beschweren, wird sich herausstellen, wie nett sie wirklich sind.“

„Demnach wird das schon bald sein“, meinte Hanna lachend und wandte sich zur Tür. „Ich gehe jetzt eine Runde joggen. Geisha nehme ich mit.“

„Viel Spaß!“, rief Marie ihrer Cousine nach.

Wenige Minuten später verließ Hanna mit der Boxerhündin an der Leine das Haus. Während sie am Nachbargrundstück vorbeitrabte, schaute sie durch die Gläser ihrer Sonnenbrille mit- fühlend zu den Möbelträgern hinüber, die sich im Vorgarten eine Standpauke von ihrem nicht gerade zufrieden wirkenden Kunden anhören mussten. Dabei fuchtelte er wild mit den Armen herum wie eine Mischung aus Joe Cocker und Herbert von Karajan. Auslöser dafür war offensichtlich ein unter seinem gewichtigen Inhalt geborstener Umzugskarton. Neben der Pappruine lagen zahlreiche Bücher auf dem Plattenweg verstreut. Sollte das so weitergehen, dachte Hanna, würde der arme Mann noch vor seinem Einzug einen Herzinfarkt erleiden.

Trotz seiner Erregung bemerkte er das Interesse der Frau im Jogginganzug. Er beschrieb eine Geste, als wolle er ein lästiges Insekt verscheuchen.

„Du mich auch“, murmelte Hanna und setzte ihr Lauftraining fort.

Nachdem die Möbelpacker abgerückt waren, herrschte ein un- übersehbares Chaos in dem gerade bezogenen Haus. Überall standen unausgepackte Umzugskartons herum.

Die jüngsten Familienmitglieder waren in den drei Kinderzimmern damit beschäftigt, Schubladen und Schränke mehr oder weniger ordentlich zu füllen.

Am späten Nachmittag traf Jonas Jensen in seinem neuen Domizil ein. Durch einen Slalomlauf um mehrere große Kisten bahnte er sich einen Weg zu dem Raum, den sein Bruder als Arbeitszimmer nutzen wollte.

„Spät kommt er – aber er kommt“, bemerkte Jakob Jensen, ohne sich beim Einräumen seiner Bücher in die hohen Regale stören zu lassen.

„Tut mir leid, dass ich es nicht eher geschafft habe“, bedauerte Jonas. „Die Sitzung hat länger als erwartet gedauert. Zu allem Überfluss habe ich anschließend noch im Stau gestanden.“

Über den Rand seiner Lesebrille hinweg musterte Jakob seinen jüngeren Bruder.

„Du hast die Wahl zwischen Küche und Wohnzimmer.“

„Darf ich mich vorher noch umziehen und den Rest der Familie begrüßen?“

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