Volker Buchloh - Der Flug des Fasans

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Zwei Rockerbanden haben sich in Duisburg das kriminelle Geschäft mit Prostitution, Drogen und Waffenhandel untereinander aufgeteilt. Mikael Knoop muss in diesem Umfeld den Tod einer sonderbar hergerichteten Prostituierten ermitteln. Die sprichwörtliche Verschwiegenheit dieser Kreise erschwert seine Ermittlungen enorm. Durch Tricks und Eintauchen in den Morast des Duisburger Straßenstrichs erfährt Knoop, wie menschenverachtend Frauen hier zur käuflichen Liebe gezwungen werden. In einer parallellaufenden Ermittlung wird der Tod von 5 Prostituierten und einem Mann untersucht. Alle 6 Personen sind durch Zufall in einem Sammelbehälter der Duisburger Müllverbrennungsanlage gefunden worden. Entsetzt erkennt Knoop einen Gefährten aus alten Tagen, der ihn, als der junge Knoop zu entgleisen drohte, auf den richtigen Weg gebracht hat. Als Knoop die entstellte Leiche sieht, ist für in klar, den Mistkerl zur Strecke zu bringen. Weil auch hier das Rockermilieu vermutet werden muss, gelingt es Knoop, quasi als Kenner der Szene, Mitglied in dieser Ermittlungskommision zu werden. Dabei darf er über die frühreren Beziehungen zum Opfer nichts verlauten lassen, um seine persönliche Interessenlage nicht offenzulegen. Seine Arbeit mündet in einen Strudel der Gefühle. Einerseits ermittelt er Seiten seines alten Kumpels, die ihm früher nicht bewußt waren. Andererseits hat er gegenüber seinen Kollegen Vorteile, weil Knoop weiß, welche Ermittlungsrichtung erfolgversprechend ist und welche nicht.

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Wieder wurde der Schlüssel ins Schloss gesteckt. Schnell zog die Rothaarige die Töpfe von der Platte und folgte den anderen zu den Etagenbetten. Das Gesicht des Mannes erschien im Türspalt. Der entleerte Behälter wurde in die Toiletteneinrichtung geschoben. Ein Tritt mit dem Fuß arretierte diesen. Dann verschwand Phallus, ohne ein Wort zu sagen. Das Schließen der Türe war das erneute Startsignal für die Frauenschar. Die Töpfe wurden wieder auf die Kochstelle geschoben. Bald erfüllte ein Duft von Hackbraten und Rotkohl den kärglichen Raum. Die Korpulente nahm die Verteilung der Speisen vor.

„Und, kriegt die Ali auch etwas? Wenn die nicht will, dann opfere ich mich gerne“, sagte die schrille Stimme der Rothaarigen auf Bulgarisch. Sie zog ihren Pullover vor der Brust zusammen, bevor sie ihre Schale ergriff.

„Halt die Fresse, du Luder.“ Die korpulente Frau machte Anstalten, die Rothaarige mit der Kelle zu schlagen.

Diese wich in Richtung der Bettgestelle zurück. Hastig tauchte sie dabei den Löffel in das Essen und stopfte sich den Mund voll.

„Hey, du dumme Kuh!“, bellte die Korpulente. „Wann wirst du es endlich schnallen. Die Ali kratzt sonst ab, wenn du der alles wegfrisst. Den Ärger bekommen wir dann alle, nicht nur du.“ Sie ergriff ihre Schüssel. Befriedigt stellte sie fest, sie konnte sich wieder eine größere Portion zuteilen.

Alle fünf Frauen saßen nun auf der Bettkante der beiden unteren Betten. Schweigend schaufelten sie sich alles in den Mund und schluckten mehr als sie kauten. Solange jede mit ihrer Portion beschäftigt war, konnte sie den anderen nichts wegnehmen. Nur das schmatzende Geräusch gierig herunter geschlungenen Essens erfüllte den Raum. Die Portion für diejenige, die man Ali genannt hatte, blieb derweil auf der Anrichte stehen. Die Betreffende machte aber keine Anstalten, sich ihre Portion zu holen. Die Kleinwüchsige war zuerst fertig. Sie wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, rülpste laut und leckte dann die Essensspuren an den Fingern mit der Zuge ab.

„Du Olga“, wandte sie sich an die Korpulente, „soll ich die Ali füttern?“

Die anderen kicherten. „Die Suwa hat wieder ihren sozialen Tick.“ Es war die Bohnenstange, die mit gehässiger Stimme das Ansinnen kommentierte. „Dafür kommst du bestimmt noch in den Himmel.“ Dann lachte sie über ihren eigenen Witz.

Suwa machte einige Kreuzzeichen hintereinander. „Lästere du nur. Dein Platz in der Hölle ist dir sicher, dumme Sau.“ Sie stand auf, ergriff die für Ali gefüllte Schale und ging auf das linke Gestell zu, wo Ali in der unteren Etage teilnahmslos lag. „Verpisst euch!“

Die Frauen erhoben sich. Eine fragte: „Wer spült?“ Eine andere antwortete: „Immer die, die fragt.“

Suwa stellte das Geschirr auf den Boden. Sie ergriff Alis Beine und zog diese von der Matratze. Dann zog sie den Oberkörper nach vorne. Ali murmelte etwas, was man nur als Ablehnung verstehen konnte. Als aber Suwa ihr den ersten Löffel zwischen ihre Zähne drückte, gab sie ihren Widerstand auf. Teilnahmslos kaute sie das, was man ihr eintrichterte. Nachdem sie Zweidrittel ihrer Ration verspeist hatte, ließ sie sich zurückfallen und kauerte sich zusammen wie ein Embryo. Hastig schaufelte Suwa den Rest der Mahlzeit in ihren Mund, bevor irgendjemand etwas sagen konnte.y

„Die macht nicht mehr lange.“ Suwa erhob sich, um Schüssel und Löffel abzuspülen. Aber keiner hörte ihr zu.

Früher, 2010

Die Schüler waren außer Rand und Band. Jeder hatte etwas zu sagen, jeder hatte einen Gesprächspartner, der zudem häufig wechselte. Man schubste sich gegenseitig, rannte dann davon. Nur der flinkste konnten diesen Attacken ausweichen und fügte durch sein Siegesgeschrei einen weiteren Lärmpegel hinzu. Der Sportlehrer ließ die Jungs eine Zeitlang gewähren. Sie mussten ihre unerschöpfliche Energie einfach loswerden. Wichtig war für ihn nur, diese Kanalisierung überschüssiger Kräfte musste gefahrfrei geschehen. Alle hatten diszipliniert bei den Leichtathletikübungen mitgemacht, hatten sich im Weitsprung, Sprint und Kugelstoßen geübt. Nun sollte zum Abschluss der Sportstunde ein kleines Fußballspiel stattfinden. Fußball war erfahrungsgemäß die beliebteste Sportart aller Schüler. Der Lehrer wusste aus Erfahrung, dies als Belohnung in seinem Unterricht einzusetzen. Dies war, wenn man so wollte, eine sportliche Investition in die nächste Sportstunde. So war er sich sicher, in der nächsten Woche würde die Motivation, wieder am Sportunterricht teilzunehmen, riesig sein. Tat er so etwas nicht, dann war die Rate derjenigen groß, die leider ihr Sportzeug vergessen hatten. Beim Fußballspielen durfte jeder mitmachen, allerdings nur im Sportdress. Die Jungs waren im Alter zwischen elf und zwölf Jahren, ein Alter, in dem man sie noch formen konnte.

Ein kurzer Pfiff mit der Trillerpfeife stellte automatisch die Ruhe her, die nur von einem Jubelschrei unterbrochen wurde, als er den Zweck der restlichen Sportstunde bekannt gab. Der Lehrer bestimmte zwei Schüler, von denen er wusste, sie beherrschten diese Sportart hervorragend. Ihnen gestattete er das Vorrecht, jeweils eine Mannschaft bilden zu dürfen. Ein Münzwurf bestimmte den ersten Entscheider. ER war der Dritte, der in eine Mannschaft gewählt wurde. Diese Rangfolge war eine Frage der Qualifikation der fußballerischen Fähigkeiten, wollte doch jede Mannschaft, um eine reelle Siegesschance zu haben, die fähigsten Mitschüler im Team haben. Die noch zur Wahl Stehenden traten vor Spannung auf der Stelle, konnten sie doch kaum erwarten, auserwählt zu werden. Die gewählten Klassenkameraden sprachen sich mit ihren Team ab, welche Aufgabenverteilung man vornehmen sollte, denn der Lehrer stand als Trainer hierbei nicht zur Verfügung.

Das Spiel dauerte nun fast eine Viertelstunde. Die Mannschaft, in der ER spielte, lag mit einem Treffer zurück. Sein Mannschaftsführer hatte den Fehler gemacht, nur gute Stürmer auszuwählen. An die Hintermannschaft hatte er nicht gedacht. So hatten halt die weniger guten Stürmer hinten zu verteidigen. Eine fatale Entscheidung, wie sich bald zeigte, denn die Stürmer der Gegenmannschaft waren auch nicht schlecht und hatten diesen Nachteil auszunutzen verstanden. Nun lief ein Angriff über den linken Flügel. Kurt war der Kleinste der Klasse, aber auch der Flinkste. Mühelos trickste er zwei, drei Gegenspieler aus und erreichte so die Mitte der gegnerischen Hälfte. Bevor ihm die Luft ausging, flankte er den Ball in die Nähe des Strafraums. ER war auf der Mittellinie parallel zum Ball mitgelaufen. Die Flanke kam ziemlich genau in seine Nähe. Nach drei, vier Schritten hatte ER den Ball erreicht und schnell unter seine Kontrolle gebracht. ER lief Richtung Tor, weil die Entfernung für einen Schuss noch zu weit war. Zwei Verteidiger befanden sich zwischen ihm und dem Torwart. Der erste, der auf ihn zulief, war Jürgen, der Knochenbrecher. Er wurde von seinen Mitschülern so gehänselt, weil er alles wegsäbelte, was er erreichen konnte. Er war etwas dicklich, hatte aber das Vermögen, seine gewaltige Masse schnell zu beschleunigen. Das war alles, was er konnte. Fußballerische Technik war seine Sache nicht. Wenn Jürgen einem entgegen kam, dann verließ manchem der Mut, weiter zu stürmen. Statt dessen suchte dieser dann meist einen Mitspieler, um den Ball anzugeben. Bei dieser überhasteten Abgabe geschahen meist Fehler, die den Ruf von Jürgen begründeten. ER schaute sich um. Keiner seiner Kumpel war anspielbar. Keiner schrie, um auf seine freie Position aufmerksam zu machen. Kurt war zurückgefallen. ER war auf sich alleine gestellt. Aus einem inneren Impuls heraus stürmte er weiter. Jürgen, der auf die Furcht seiner Abschreckung gesetzt hatte, zögerte eine Sekunde zu lange. Durch eine geschickte Körpertäuschung konnte ER das Leder an Jürgen vorbeispielen. Ohne dass sein Gegner den Ball auch nur berühren konnte, trieb er den Ball vorwärts. Den ausgestreckten Fuß übersprang ER dabei elegant. Der zweite Verteidiger hatte auf die abschreckende Wirkung von Jürgen nicht vertraut und verstellte ihm dadurch den Weg zum Tor. Mit einer geschickten Ballverlagerung, ER hatte selbst nicht gewusst, wie Er diese beherrschte, schaltete ER auch den zweiten Verteidiger aus. Eigentlich hätte er nun schießen müssen. ER wusste nicht, welcher Teufel ihn auf einmal ritt. Als der Torwart todesmutig auf ihn zu stürmte, entschloss ER sich, anders als sonst üblich vorzugehen. Er schoss den Ball seitwärts an diesem vorbei. Bis dieser gebremst und sich Richtung seines eigenes Tores zurück bewegt hatte, erreichte ER den Ball und führte ihn wie ein Jongleur über die Torlinie.

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