Ernst Meder - Gegen die Vergangenheit

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Die Vergangenheit holt ihn ein, als an seinen einhundertsten Geburtstag im Kreise seiner Familie feiert. In mehr als siebzig Jahren hatte er, ohne Rücksicht auf Andere ein Wirtschaftsimperium aufgebaut. Dieses wird nun von Kräften aus der Vergangenheit bedroht, die ihm und seiner Familie eine Rechnung präsentieren, die längst vergessen geglaubt.

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Lange hatte er diesen beobachtet, ihm besondere Aufgaben anvertraut, ihn immer wieder geprüft, ob er dereinst in der Lage wäre seine vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen, den von ihm vorbereiteten Weg weiter zu gehen. Alle Prüfungen und Aufgaben hatte er zu seiner Zufriedenheit ausgeführt, nichts wies darauf hin, dass er nicht befähigt sein würde sein Andenken in Ehren zu bewahren.

Wie sehr hatte er gelitten, als er erkennen musste, dass sein eigener Sohn ein Schwächling und Versager war, es immer geblieben war, obwohl die genetischen Grundlagen eigentlich die besten Voraussetzungen boten, einen geeigneten Nachfolger hervorzubringen.

Seine Frau Ilse, die einen berühmten Namensvetter hatte, war nach der Geburt ihres Sohnes Michael nicht mehr fähig, weitere Kinder zu empfangen. Sie hatte sein Leiden erkannt, wenn er auf seinen Sohn blickte und erkennen musste, dass dieser eine einzige Enttäuschung bleiben würde.

Bei der Geburt hatte der Arzt es ihm gesagt, dass seine Frau keine weiteren Kinder bekommen konnte, da es Komplikationen bei der Geburt gegeben hatte. Das war damals unerheblich, da er den Sohn bekommen hatte, den er sich als seinen Nachfolger erhofft und gewünscht hatte.

Die Trauer, dass ihnen weitere Kinder verwehrt sein würden, war deshalb von kurzer Dauer, sie würden all ihre Liebe und Wünsche eben in diesen kleinen Wurm stecken. Ihn aufpäppeln, ihm die beste Erziehung und Ausbildung angedeihen lassen, sie versprachen sich auf dem Krankenbett trotz aller Widrigkeiten ewige Treue zueinander als auch zu ihrer Überzeugung.

Es fiel ihnen leicht an diesem Ort zu jener Zeit dieses Bündnis zu schließen, sich ihr Versprechen zu geben, da keiner wusste, was noch auf sie zukommen sollte. Der politische und wirtschaftliche Erfolg ging einher mit der familiären Niederlage, die begrenzt auf ein Kind sowie dessen Schmach verlief. Seine spätere Hoffnung auf einen kraftvollen Enkel und die Niedergeschlagenheit, als sein erstes Enkelkind ein Mädchen war.

Vorher bedurfte es noch erheblicher Anstrengungen und Drohungen, damit dieser Schwächling wenigstens die Frau heiratete, die für ihn erwählt worden war, die Tochter eines politischen Freundes seit seinen ersten Gehversuchen in der Politik. Jemand der ihm ein treuer Begleiter in schwieriger Zeit war, mit dessen Hilfe er vieles hatte abwenden können, was sonst zur Zerschlagung seines Lebenswerks geführt hätte. Seine Gedanken schweiften in die Vergangenheit, an den Beginn seiner aktiven Zeit, als er seinen Freund Fritz Pieper kennenlernte.

2. Kapitel

Gerade einmal zwanzig Jahre alt, war er immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, etwas Kleingeld zu verdienen, als er eines Tages von einem Fremden zu einem Bier eingeladen wurde. Zuerst verwundert dann skeptisch hatte er diesen angestarrt, was wollte dieser von ihm. Nach seinem Aussehen als auch nach seiner Kleidung zu urteilen schien er nicht auf der Suche nach Arbeit, dem Fremden ging es eindeutig besser als ihm.

Dieser stellte sich als Fritz vor, sagte ihm, dass er ihm folgen soll, dann ging er voraus zu einem Lokal. Auf dem Weg dahin erzählte er von seiner Mitgliedschaft in einer Vereinigung, die für die Zukunft von Deutschland entscheidend sein würde. Im Lokal stellte er zu seiner Verwunderung fest, dass die meisten Anwesenden, die das Lokal bevölkerten, eine braune Unform trugen. Dazu tranken sie reichlich Bier, führten lautstarke Reden, deren Inhalt man bei dem Stimmengewirr nicht verstehen konnte.

Erst nach und nach bekam er mit, dass ein Großteil der im Lokal Anwesenden eine ähnliche Vorgeschichte wie er selbst hatte. Sie waren arbeitslos, hatten gehungert fühlten sich ausgenutzt, wenn sie denn tatsächlich einmal Handlangertätigkeiten ausführen durften. Jetzt gab es das Versprechen, dass sich ihre Situation nachhaltig ändern würde, wenn die neue Partei endlich die Macht übernehmen konnte.

Seine Zweifel wuchsen zunächst, für ihn war nicht vorstellbar, dass sich an seinen Verhältnissen etwas ändern sollte, nur weil er anfing, die Ansichten dieser Partei zu übernehmen. Es schien als hätte Fritz einen Narren an ihm gefressen, inzwischen hatte er ihm sogar seinen Nachnamen verraten, als sie wieder einmal unterwegs waren, um zu einer Versammlung zu gehen.

Pieper, ich heiße Pieper hatte er gesagt, aber wir lassen es bei Fritz, schließlich sind wir Freunde und Parteigenossen. Das war etwas Neues, obwohl er bisher noch nicht in eine Partei eingetreten war, betrachtete Fritz ihn bereits als Mitglied.

Bei einer dieser Versammlungen hatte er erfahren, wo die Schuld für seine Misere lag, wer diese verursacht und gesteuert hatte. Überzeugt hatte ihn die Rede eines von Helldorf, der als SA-Führer sich nicht scheute, die Schuldigen beim Namen zu nennen. Dieser Abend war es auch, der ihn bewog, seinen Beitritt endlich zu vollziehen, in die Partei einzutreten. Fritz, der dies hautnah miterlebte, freute sich so sehr, dass er mit ihm um die Häuser zog, um dieses Ereignis zu feiern.

Die nächsten Jahre waren geprägt von Parteiversammlungen, Schulungen aber auch mit Treffen unter Kameraden. Dabei hatten sie ihren Spaß, wenn sie gemeinsam Jagd auf Feinde machten, diese erschreckten, ihre Fenster einschlugen, damit diese auch einmal zu spüren bekamen, was Angst bedeutete. Was er zuerst nicht verstanden hatte, war die Zurückhaltung der Polizei, die sie einfach gewähren ließ, ja sich sogar rarmachte, wenn man ihnen gesagt hatte, dass etwas geschehen würde.

Die Erleichterung, als ihr gemeinsamer Führer zum Reichskanzler ernannt wurde, endlich konnten sie die Früchte ihres Kampfes ernten. Dies war auch der Beginn seines persönlichen Aufstiegs, sein bisheriger Einsatz für die Partei war überall wohlwollend zur Kenntnis genommen worden.

Dann der Sieg bei der Wahl, sie hatten gekämpft für diesen Sieg, Leute überzeugt, dass sie zu Wahl gehen müssen, dabei natürlich die richtige Wahl zu treffen hatten. Trotz der fast übermächtig erscheinenden Anzahl von Feinden, gegen die sie ankämpfen mussten, hatten sie gesiegt.

Ob es diese Kommunisten waren, die gegen seine Kameraden hetzten, oder die Sozialisten, die versuchten den Reichskanzler zu verunglimpfen, es gelang ihnen bereits vor der Wahl sie so zu schwächen, dass der Sieg vorhersehbar wurde.

Natürlich half dabei dieser Reichstagsbrand, den man diesem dummen Holländer bestimmt in die Schuhe geschoben hatte, der erst die legalen Grundlagen schaffte, die Wahl zu gewinnen. Er hatte selbst als Hilfspolizist in seiner SA-Uniform bei der Wahl mit dafür gesorgt. Als Belohnung für seinen Kampf erhielt er Arbeit bei einer Firma, hatte endlich ein geregeltes Einkommen.

Währenddessen machte sein Freund Fritz Karriere in der Partei, trug dabei seine braune Uniform mit stolz geschwellter Brust, wenn sie sich von Zeit zu Zeit trafen. Ihr gemeinsamer Kampf gegen das Weltjudentum, die bereits die Wirtschaftskrise im Jahr neunzehnhundertdreiundzwanzig verursacht hatten, war zwar noch nicht gewonnen, sie hatten aber einen ersten Sieg davon getragen. Ihren Machenschaften gegen das deutsche Volk wurde ein Riegel vorgeschoben, die Ausbeutung der Deutschen würde weiter bekämpft werden.

Stolz erzählte Fritz von den Erfolgen gegen das Weltjudentum, die in ihren weltweit angelegten Pressekampagnen einen Lügenfeldzug gegen das wieder national gewordene Deutschland führten. Nun hatten sie zurückgeschlagen, ihren Boykottaktionen gegen jüdische Geschäfte folgten immer mehr national gesinnte Deutsche. Manchmal musste man etwas nachhelfen, indem man SA-Kameraden vor dem Eingang platzierte, die Verräter am Zutritt hinderten.

Diese verhinderten mit ihrer Überzeugungskraft, dass in diesem Geschäft eingekauft wurde. Man hörte den Stolz in der Stimme von Fritz, wenn er davon erzählte. Oder wenn er von den Überlegungen in den Gremien der Partei sprach, wie man weiter gegen dieses Ungeziefer, wie er es nannte, vorgehen wollte.

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