Frank Springer - Fluchtziel Erde

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Jan hält die bedrückende Enge in der entlegenen Mondstation nicht länger aus. Er sehnt sich zurück zur Erde und sucht nach einem Weg, zu ihr zu gelangen. Da bricht unerwartet eine schreckliche Katastrophe über den Mond herein, die alles Leben auszulöschen droht. Im allerletzten Moment gelingt es Jan, zusammen mit einer Handvoll seiner Mitschüler zu fliehen.
In einem viel zu kleinen Raumschiff starten sie gemeinsam zu einer ungewissen und gefährlichen Flucht mit der letzten Hoffnung, in den Tiefen des Weltalls Rettung zu finden. Ihre Lage wird immer aussichtsloser. Zu groß sind die Gefahren und die Hindernisse, die den jungen Raumfahrern ein Entkommen unmöglich machen.
Alles scheint verloren, als sich die Kinder untereinander zerstreiten. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt. Kann Jan sich und die anderen retten? Wird er die Erde jemals wiedersehen?

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3. Ein Ausflug mit Folgen

Das unangenehm aufdringliche Wecksignal beendete Jans viel zu kurzen Schlaf. Er quälte sich mühevoll aus dem Bett und taumelte schlaftrunken zur Schule, nachdem er bereitwillig auf ein Frühstück verzichtet hatte. Als er in die Nähe des Schulbereichs kam, dämmerte ihm, dass an diesem Tag etwas Besonderes stattfinden sollte. Heute fiel der Unterricht aus, weil für seine Klasse ein Berufsinformationstag geplant war. Dazu wurden die Schüler in Grüppchen aufgeteilt, die jeweils von einem Lehrer in die verschiedenen Abteilungen der Station geführt werden sollten, damit die Kinder erleben konnten, wie dort gearbeitet wurde, um ihre spätere Berufswahl zu erleichtern.

Jan hatte sich für keines der zur Wahl stehenden Ausflugziele eingetragen, weil er keinerlei Interesse an dieser Veranstaltung hatte. Daher wurde er derjenigen Gruppe zugeteilt, für die sich die wenigsten Teilnehmer gemeldet hatten. Obwohl Jan ihr zugewiesen wurde, blieb es ein kleines Grüppchen, denn außer ihm nahmen nur vier weitere Schüler teil. Jan hasste seine Mitschüler. Voller Arbeitseifer hatten sie ihren Blick nur auf eine erfolgreiche Karriere gerichtet. Anderer Ziele wie Spaß und Freude am Leben kannten sie nicht. Sie blickten auf Jan herab, weil sie ihn für einen faulen Taugenichts hielten.

Da niemand von seinen Mitschülern jemals auf der Erde gewesen war, konnte keiner von ihnen nachvollziehen, was Jan für seine Heimat empfand. Wenn sie von ihr sprachen, dann nur abfällig als heruntergekommenen Planeten. Sie konnten nicht verstehen, dass Jan sich nicht freute, die Erde verlassen zu haben, und dass er sich zu ihr zurücksehnte. Insofern waren sie nicht besser als seine Cousine Mechthild. Das waren für den Jungen mehr als genügend Gründe, um seine Mitschüler zu verachten. Es ärgerte ihn, dass er mit seinen vierzehn Jahren zusammen mit den Zwölfjährigen unterrichtet wurde, nachdem er zwei Klassen zurückgestuft worden war. In seinen Augen waren sie nur kleine Kinder, mit denen er zu allem Überfluss jetzt auch den Ausflug machen musste.

Jan war der Letzte, der zur Gruppe stieß, weil er wieder einmal unpünktlich war. Die anderen Schüler stöhnten missmutig, da sie auf ihn warten mussten.

„Na, kommst du auch schon?“, fragte Dimitri herausfordernd.

Der Dreizehnjährige war in der kleinen Gruppe der einzige außer Jan, der älter als der Klassendurchschnitt war. Er war so groß wie Jan und hatte einen athletischen Körperbau. Das gelbblonde Haar hing ihm bis auf seine Schultern herab. Seine Kindheit hatte er in einer entlegenen Forschungsstation verbracht, in der seine Eltern als Wissenschaftler tätig waren. Dort gab es keine Schule, die er hätte besuchen können. Erst nach seinem Eintreffen auf der Mondstation, konnte er eingeschult werden. Damals war er bereits ein Jahr älter als die anderen Schulanfänger.

Dafür war Lewis erst elf Jahre alt. Da er übermäßig intelligent war, hatte er eine Klasse übersprungen. Er war klein und dürr. Sein Kopf wirkte riesig und sein Gesicht war blass. Dabei war sein Kopf nicht größer als bei anderen Kindern, was aufgrund seiner enormen Intelligenz nicht verwunderlich gewesen wäre. Es sah nur so aus, weil im Verhältnis dazu sein Körper winzig und hager war. Sein kurzer Stoppelhaarschnitt verstärkte diesen Eindruck zusätzlich. Jan verabscheute ihn am meisten von seinen Mitschülern, da er immer alles wusste und auf jede Frage eine Antwort hatte. Zudem war er Klassenbester, obwohl er der Jüngste in der Klassengemeinschaft war. Nur im Sportunterricht war er noch schlechter als Jan. Lewis beachtete Jan nicht weiter, sondern tat wie sonst auch so, als sei er Luft. Jan war ihm deswegen keinesfalls böse, denn er wollte mit Lewis möglichst wenig zu tun haben.

„Hast du endlich ausgeschlafen?“ provozierte Chira frech.

„Ein Wunder, dass er überhaupt kommt“, pflichtete ihr Yumiko bei.

In der Fünfergruppe entsprachen nur die beiden Mädchen dem in dieser Klassenstufe üblichen Alter von zwölf Jahren. Chira war schlank und hatte eine braune Hautfarbe. Ihr krauses, dunkles Haar stand zu allen Seiten ab, wenn sie es nicht zu einer dicken Quaste hinter ihrem Kopf zusammenband. Yumikos Augen waren mandelförmig und ihr fast schwarzes, glattes Haar, das sie meist offen trug, reichte ihr bis zur Hüfte. Trotz ihrer hohen Wangenknochen wirkte ihr Gesicht schmal. Mit Abstand war Yumiko die Zierlichste aus der Klasse, sodass sie jünger wirkte. Nur Lewis war noch schmächtiger als sie. Die beiden Mädchen waren beste Freundinnen. Sie unternahmen alles gemeinsam und lachten viel miteinander. In der Schule machten sie sich oft über Jan lustig, wenn er sich im Unterricht mit seinen schwachen Leistungen blamierte.

„Schön, dass du da bist. Dann können wir gleich losgehen“, begrüßte Frau Dubois den verspäteten Ankömmling.

Das Grüppchen wurde von der Lehrerin für Raumfahrt und Technik betreut. Frau Dubois war mittleren Alters und selbstbewusst. Obwohl sie auch zu Jan immer nett und freundlich war, mochte er sie nicht, da sie ständig versuchte, ihm gegen seinen Willen etwas beizubringen.

Nachdem Jan den Gruß seiner Lehrerin unwillig erwidert hatte, setzte sich der kleine Trupp in Bewegung. Es ging zu den Raumschiffdocks. Jan trottete lustlos den anderen hinterher. Solange sie ihn nicht zur Erde zurückbringen würden, fand Jan Raumschiffe langweilig. Nach einem Fußmarsch durch die Station erreichten sie den Zugang zu den Docks. Dort wurden alle vom Sicherheitsdienst überprüft. Dazu wurden ihre Indentifikatoren ausgelesen und jeder erhielt einen elektronischen Passierschein. Anschließend durften sie durch die Eingangstüren die große Raumschiffhalle betreten.

Jan war überwältigt. Noch nie hatte er auf der Mondstation so einen gigantisch großen Raum gesehen. Über ihn spannte sich eine riesige Kuppel aus Glas, durch das er die Sterne sehen konnte. Für einen Moment fühlte sich Jan wie unter dem freien Sternenhimmel, den er von der Erde her in Erinnerung hatte, auch wenn die Sternbilder hier anders aussahen. Er genoss diesen Anblick der Freiheit und konnte sich nicht daran sattsehen. Jan hätte stundenlang dastehen und in den Himmel schauen können, aber Frau Dubois trieb ihn weiter.

Seine Mitschüler beachteten die Sterne in keiner Weise. Sie interessierten sich nur für die Raumschiffe, die in der Halle standen. Es waren überwiegend kleinere Frachtschiffe, die das abgebaute Erz zu den riesigen Raumfrachtern brachten, die zu groß zum Landen waren und daher im Orbit kreisen mussten. Am Rand der Raumschiffhalle waren mehrere Startrampen in Form von dicken, durchsichtigen Röhren, die schräg nach oben führten, in die Hallenwände eingebaut.

Ein Sicherheitsmitarbeiter führte die Schüler und Frau Dubois quer durch die gesamte Halle zu einer Startrampe, auf der ein kleines Raumfahrzeug stand, das offensichtlich dem Transport von Personen diente. Ein Mädchen war gerade dabei, an dem Raumschiff zu hantieren. Jan kannte sie von der Schule. Sie war früher zwei Klassen über ihm und hatte inzwischen ihren Abschluss gemacht.

Als sie die Schüler bemerkte, richtete sie sich auf und kam ihnen ein Stück entgegen. Das Mädchen war auffällig dünn und hoch gewachsen, wie es für Menschen üblich war, die in Schwerelosigkeit oder unter nur sehr geringer Schwerkraft aufgewachsen sind. Jan schloss daraus, dass sie ihre Kindheit an einem entsprechenden Ort verbracht haben musste, bevor sie auf die Mondstation gekommen war. An ihrem aschblonden Haar, das sie zu einem lockeren Knoten hochgesteckt hatte, und ihren leuchtend grünen Augen erkannte er, dass das Mädchen ein Designerkind war. Das heißt, sie war ein normales Kind aus Fleisch und Blut wie Jan und seine Mitschüler, jedoch hatten ihre Eltern mit den Möglichkeiten der Gentechnik ihr Aussehen und weitere persönliche Merkmale nach ihren Wünschen vorherbestimmt. Es war zwar verboten, Kinder nach Wunschvorstellungen zu erzeugen, aber das konnte nicht überall in dem grenzenlosen Universum lückenlos kontrolliert werden. Daher gab es einige von diesen Designerkindern.

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