Frank Springer - Fluchtziel Erde

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Jan hält die bedrückende Enge in der entlegenen Mondstation nicht länger aus. Er sehnt sich zurück zur Erde und sucht nach einem Weg, zu ihr zu gelangen. Da bricht unerwartet eine schreckliche Katastrophe über den Mond herein, die alles Leben auszulöschen droht. Im allerletzten Moment gelingt es Jan, zusammen mit einer Handvoll seiner Mitschüler zu fliehen.
In einem viel zu kleinen Raumschiff starten sie gemeinsam zu einer ungewissen und gefährlichen Flucht mit der letzten Hoffnung, in den Tiefen des Weltalls Rettung zu finden. Ihre Lage wird immer aussichtsloser. Zu groß sind die Gefahren und die Hindernisse, die den jungen Raumfahrern ein Entkommen unmöglich machen.
Alles scheint verloren, als sich die Kinder untereinander zerstreiten. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt. Kann Jan sich und die anderen retten? Wird er die Erde jemals wiedersehen?

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Jan hasste es, diese Uniform tragen zu müssen, in der alle Menschen gleich aussahen. Dadurch verstärkte sich sein Gefühl, nur ein unbedeutender Teil einer großen anonymen Masse zu sein. Auf der Erde kleidete sich jedes Kind und jeder Mensch so, wie es ihm gefiel. Jan hatte Kleidung in den unterschiedlichsten Farben besessen und jeden Tag etwas anderes davon angezogen. Damals war ihm nicht bewusst gewesen, welche Freiheit das für ihn bedeutet hatte, die ihm nun genommen war.

Ohne auf Jan Rücksicht zu nehmen, setzte sich Mechthild auf einen der Sessel und begann sofort, auf ihrem Handcomputer Aufgaben für die Schule zu lösen. Jans Ruhe war durch ihren Arbeitseifer gestört. So konnte er nicht den Anblick der Sterne genießen und träumen. Er sprang auf und lief in den Wohnbereich.

Zielstrebig ging er auf die Wohnungstür zu und rief im Vorbeigehen Tante Martha und Onkel Wilhelm zu: „Ich gehe noch etwas spazieren. Ich komme bald wieder.“

„Geh nicht wieder zu diesem Piet! Wir haben dir verboten, ihn zu besuchen. Er ist kein guter Umgang für dich“, kommandierte Tante Martha mit strenger Stimme.

„Nein, ich laufe nur herum, sagte ich doch“, entgegnete Jan und verschwand durch die Tür, bevor Tante Martha etwas sagen konnte.

Draußen auf dem Gang waren nur wenige Menschen unterwegs, sodass Jan kaum jemandem begegnete. In diesem Bereich der Station, in dem das Appartement von Tante Martha und Onkel Wilhelm lag, befanden sich die größeren Wohnungen der leitenden Mitarbeiter. Nur wer hier wohnte oder etwas zu tun hatte, kam hierher.

Jan folgte dem Gang und bog um mehrere Ecken, bis er eine kleine Einkaufsstraße mit einigen Geschäften erreichte. Es herrschte reges Treiben. Vor einem der Läden drängten sich die Kunden. Jan ließ sich nicht davon beirren und durchschritt die Ladenstraße zügig. An deren anderem Ende fing der Teil der Station an, in dem die einfacheren Mitarbeiter wohnten. Der Junge kämpfte sich durch das unübersichtliche Wirrwarr von Gängen, Abzweigungen, Treppen und Aufzügen. Obwohl überall Wegweiser angebracht waren und die Mondstation nach einem strengen Schema aufgebaut war, musste Jan sich konzentrieren, um sich nicht zu verirren. Wenn er den Weg nicht schon öfter gegangen wäre, hätte er sich mit Sicherheit verlaufen.

Schließlich erreichte er den Bezirk, in dem die ungelernten Arbeiter und Hilfskräfte lebten. Die Luft war stickig und voller unangenehmer Gerüche. Die Gänge wurden schmaler und stellenweise lag Unrat auf dem Boden. Hier war die drangvolle Enge, die auf der Mondstation herrschte, um ein Vielfaches deutlicher zu spüren.

Jan kam an einer Bar vorbei, die verrufen aussah und es vermutlich auch war. Gerade als er an der Tür vorbeiging, torkelte ein stämmiger Mann heraus und lallte etwas Unverständliches. Jan verstand den Betrunkenen nicht und wollte weitergehen, aber der Mann stellte sich ihm in den Weg. Ihm wurde übel, als er den alkoholisierten Atem des Muskelprotzes roch. Der Junge versuchte, sich vorbeizudrängen, was ihm jedoch nicht gelang, da der Mann ihn packte und festhielt. Mit aller Kraft bemühte sich Jan freizukommen. Es hatte keinen Zweck. Der Kerl hatte seinen Arm fest umklammert. Obwohl er sich selbst kaum auf seinen eigenen Beinen halten konnte, war er ungeheuer stark.

Dabei war Jan keineswegs schwächlich. Er war auf der Erde geboren und hatte dort seine Kindheit verbracht. Daher hatte er sich an die höhere Schwerkraft, die dort auf ihn einwirkte, gewöhnt und war entsprechend kräftig. Zwar war dieser Mond größer und schwerer als der Erdenmond, aber die Anziehungskraft auf ihm war spürbar geringer als die, die der Junge von seiner Heimat her kannte. Auch nach den vier Jahren auf der Mondstation hatte Jan kaum etwas von seiner Kraft eingebüßt. Trotzdem hatte er gegen diesen Koloss, der harte, körperliche Arbeit gewohnt war, nicht die geringste Chance.

Panik stieg in ihm auf. Jan hatte nicht die leiseste Ahnung, was der Volltrunkene von ihm wollte. Als er sah, dass ein weiterer Mann aus der Bar stürzte und auf ihn zugerannt kam, wäre er fast vor Angst gestorben.

Aber der Saufkumpan legte seine Hand auf den Oberarm des Betrunkenen und sprach beruhigend mit ihm: „Lass den Knirps doch los! Du bist ja bis zum Rand abgefüllt. Komm, ich bring dich nach Hause.“

Offenbar zeigte das Wirkung. Der Alkoholisierte ließ von Jan ab und taumelte mit dem anderen Mann fort. Jan atmete erleichtert auf und lief schnell weiter. Diese unerfreuliche Begegnung hatte den Jungen in Furcht und Schrecken versetzt. Sein Herz klopfte und sein Anzug war durchgeschwitzt. Jan mochte nicht daran denken, was alles mit ihm hätte geschehen können.

Er begegnete einigen weiteren Gestalten, die einen finsteren Eindruck erweckten, und wich ihnen aus, so gut es ging. Aber Jan machte das alles nichts aus, denn er kannte sein Ziel. Selbstverständlich ging er zu Piet, obwohl Tante Martha es ihm ausdrücklich verboten hatte. Jan hatte in der Mondstation keinerlei Freunde und kannte keine Gleichaltrigen, mit denen er etwas unternehmen konnte. Piet war der einzige Mensch, mit dem er zusammen seine Zeit verbringen mochte.

Vor zwei Jahren hatte Jan ihn zufällig kennengelernt, als Piet auf der Flucht vor mehreren Sicherheitsmitarbeitern war, die ihn verfolgten, und Jan sie in die falsche Richtung geschickt hatte. Zum Dank wollte ihm Piet etwas schenken und kam mit ihm ins Gespräch. Schnell stellte sich heraus, dass sich beide gut miteinander verstanden.

Piet arbeitete als Hilfskraft auf den Raumschiffdocks. Neben allerlei anderen Tätigkeiten half er beim Be- und Entladen der Versorgungsschiffe. Dadurch kam er in guten Kontakt zu deren Besatzungen. Um ihren Lohn aufzubessern, schmuggelten einige von den Mannschaften gelegentlich Dinge, die Piet aufkaufte und zu Geld machte.

Jan wollte nicht wissen, womit Piet alles handelte. Nur eine Sache interessierte ihn, die Spiele in künstlicher Realität. Dieses waren kleine Geräte, die man sich auf den Kopf setzte und die einen in eine Fantasiewelt eintauchen ließen. Die Eindrücke wurden dabei direkt ins Gehirn übertragen. Um damit zu spielen, musste man nicht auf Bildschirme schauen, den Ton aus Lautsprechern hören oder gar Knöpfe und Hebel bedienen. Die reine Vorstellung reichte aus, damit man sich in diesen erdachten Welten bewegen und handeln konnte.

Diese Spiele waren auf der Mondstation verboten, da sie süchtig machten und die Spieler so sehr von ihrer Arbeit ablenkten, dass ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft darunter litten. So etwas durfte es hier, wo nur Höchstleitung und maximaler Profit zählten, nicht geben. Wer mit so einem Spielzeug entdeckt wurde oder sogar damit Geschäfte machte, musste mit empfindlichen Strafen rechnen. Trotzdem war es unter den Arbeitern verbreitet und Leute wie Piet beschaffte es ihnen auf dunklen Wegen. Mit seinem Handel hatte Piet einen bescheidenen Reichtum erwirtschaftet. Er ließ sich dies jedoch nicht anmerken und behielt seine enge Arbeiterwohnung, um kein Aufsehen zu erregen.

Jan bog in einen schmalen Korridor ab. Links und rechts an den Wänden befanden sich in einer Reihe viele kleine Türen. Vor einer davon blieb er stehen und schaute sich um, ob kein anderer in der Nähe war. Damit er nicht auffiel, benutzte er nicht den Klingelknopf. Stattdessen klopfte leise das vereinbarte Zeichen.

„Wer ist da?“, fragte von drinnen eine Stimme.

„Ich bin’s“, antwortete Jan gedämpft.

Piet machte die Tür einen Spalt breit auf und schaute hinaus. Als er Jan erkannte, öffnete er ganz und zog ihn am Arm herein. Freundlich begrüßte er Jan, der sich freute, ihn wiederzusehen.

Er legte Jan zur Begrüßung seinen Arm auf die Schulter. Zumindest ihm gegenüber gab Piet sich stets sehr freundschaftlich. Er war älter als Jan. Sein genaues Alter kannte der Junge nicht, aber er schätzte ihn auf Anfang zwanzig. Piet hatte eine rundliche Figur, obwohl er nicht dick war. Ständig hing eine Strähne seines dunkel gefärbten Haares quer über sein Gesicht. Seine Wohnung war eng und stickig. Es passten gerade ein Bett, ein Tisch und ein Stuhl hinein. In dem Raum herrschte ein heilloses Durcheinander. Überall lagen Sachen verstreut herum. Jan wusste, dass dies Absicht war, damit man nicht so schnell erkennen konnte, welche Schätze Piet hier gehortet hatte.

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