Frank Springer - Fluchtziel Erde

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Springer - Fluchtziel Erde» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Fluchtziel Erde: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Fluchtziel Erde»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jan hält die bedrückende Enge in der entlegenen Mondstation nicht länger aus. Er sehnt sich zurück zur Erde und sucht nach einem Weg, zu ihr zu gelangen. Da bricht unerwartet eine schreckliche Katastrophe über den Mond herein, die alles Leben auszulöschen droht. Im allerletzten Moment gelingt es Jan, zusammen mit einer Handvoll seiner Mitschüler zu fliehen.
In einem viel zu kleinen Raumschiff starten sie gemeinsam zu einer ungewissen und gefährlichen Flucht mit der letzten Hoffnung, in den Tiefen des Weltalls Rettung zu finden. Ihre Lage wird immer aussichtsloser. Zu groß sind die Gefahren und die Hindernisse, die den jungen Raumfahrern ein Entkommen unmöglich machen.
Alles scheint verloren, als sich die Kinder untereinander zerstreiten. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt. Kann Jan sich und die anderen retten? Wird er die Erde jemals wiedersehen?

Fluchtziel Erde — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Fluchtziel Erde», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ohne eine Antwort von Jan abzuwarten, sprach Onkel Wilhelm weiter: „Alles, alles kannst du hier bei uns werden, was du willst. Deine Eltern werden stolz auf dich sein. Denk auch an die beiden! Sie haben große Hoffnungen in dich gesetzt. Bitte, enttäusche sie nicht!“

‚Alles, was du willst’, wiederholte Jan still in seinen Gedanken. Aber was wollte er? So werden wie seine Tante oder sein Onkel mit Sicherheit nicht. Seine Eltern enttäuschen wollte er erst recht nicht. Er wusste nur, dass er wieder zurück auf die Erde wollte, suchte aber nach einem Weg, bei dem er seinen Eltern die große Enttäuschung ersparen konnte.

„Ich weiß nicht, was ich mit dir machen soll“, setzte der Onkel seinen Monolog fort. „Ich begreife dich nicht. Jeder andere wäre froh, wenn er diese Möglichkeiten hätte, die dir hier geboten werden, aber du lässt sie einfach nur ungenutzt verstreichen.“

Jan spürte, dass seine Stimme nun erregter und ungeduldiger klang. Er konnte verstehen, dass sich Onkel Wilhelm Sorgen machte. Der jedoch verstand Jans tatsächliche Sehnsüchte und Bedürfnisse nicht.

Traurig blickte er seinen Onkel an und antwortete emotionslos: „Du hast ja recht, Onkel Wilhelm, aber ich bin eben so. Ich kann nicht anders.“

Der Onkel seufzte erneut, klopfte Jan auf die Schulter, erhob sich und ging. Jan wendete sich wieder den Sternen zu. Statt auf der Erde zwar arm, aber dafür glücklich zu sein, befand er sich weit weg von ihr auf einem tristen Mond ohne Namen. Nur weil es hier ein besonderes Erz im Überfluss gab, das sonst überall im Universum selten war und dringend benötigt wurde, hatte man diesen Außenposten der Menschheit auf dem unwirtlichen und kargen Himmelskörper in lebensfeindlicher Umgebung errichtet.

Die Mondstation war eine der am weitesten von der Erde entfernten Niederlassungen der Menschen. Es gab nur wenige Kolonien, die noch weiter außerhalb lagen. Hier war mit Abstand der einsamste Ort, den Jan sich vorstellen konnte, denn nicht nur bis zur Erde war die Entfernung unvorstellbar groß, sondern auch zu den anderen menschlichen Ansiedlungen, die im Weltall weit verteilt waren.

Alle sechs Wochen holten unbemannte Frachter das abgebaute Erz ab und brachten es an die verschiedenen Orte, an denen es gebraucht wurde. Zweimal im Jahr kam ein bemanntes Versorgungsraumschiff von einer der größeren Kolonien in diese Abgeschiedenheit, um neue Vorräte, frische Arbeitskräfte, Ersatzteile und Dinge des täglichen Bedarfs, die nicht auf der Mondstation hergestellt werden konnten, mitzubringen. Auf seinem Rückflug nahm es die Menschen mit, deren Arbeitsverträge beendet waren und die in einer anderen Kolonie ihr Glück versuchen wollten.

Wenn eines der Versorgungsschiffe die Mondstation erreichte, herrschte große Aufregung. Es brachte nicht nur seine Fracht und neue Leute mit, sondern auch interessante Neuigkeiten aus den Kolonien. Meist blieben die Schiffe ein bis zwei Wochen, bevor sie ihre Rückreise antraten. In dieser Zeit versuchten die Bewohner der Station, der Besatzung des Raumfahrzeugs möglichst viele Informationen darüber zu entlocken, was draußen in Welt vor sich ging.

Zwar gab es auch Hyperraumfunk für die Kommunikation zwischen den Kolonien und der Mondstation, aber der benötigte fast ebenso lange wie die Raumschiffe, die mit Überlichtgeschwindigkeit durch den Hyperraum flogen. Einmal im Monat durfte Jan seinen Eltern eine kurze Nachricht damit schicken, auf die er drei Monate später eine Antwort erhielt. Seit über einem Jahr war in einer Nachbargalaxie ein Quasar ungewöhnlich aktiv. Dabei sendete dieser Himmelskörper so starke Radiowellen aus, dass dadurch der Hyperraumfunk gestört wurde und selbst diese spärliche Informationsquelle ausfiel. Umso wichtiger waren daher die Nachrichten, die die Versorgungsschiffe mitbrachten.

Diese Raumfahrzeuge waren so riesig, dass sie nicht landen konnten, sondern im Orbit um den Mond kreisen mussten. Kleinere Schiffe starteten von der Mondstation, um Ladung und Passagiere auszutauschen. Erst vor zwei Wochen war ein Versorgungsschiff eingetroffen. Jan versuchte, von der Mannschaft etwas über die Erde zu erfahren, aber keiner wusste etwas zu berichten. Kaum jemand außer Jan interessierte sich für so einen armseligen Planeten. Vor einigen Tagen war das Schiff wieder aufgebrochen, nachdem es seine Ladung gelöscht und einige Passagiere an Bord genommen hatte. Gerne wäre Jan mit ihnen geflogen.

Jan war verzweifelt. Er sehnte sich zurück auf die Erde. Selbst wenn er hier in der Schule gut vorankäme, würde er noch drei Jahre bis zum Abschluss benötigen. Danach müsste er eine Ausbildung absolvieren, die mindestens drei weitere Jahre oder länger dauern würde. Frühestens in sechs Jahren könnte er also in seine heiß ersehnte, vertraute Umgebung zurückkehren. Dann wäre er zwanzig Jahre alt und bereits ein junger Mann. Wobei äußerst fraglich war, ob er das alles in der dafür vorgesehenen Zeitspanne schaffen würde. Jan mochte nicht daran denken. Diese unerträglich lange Zeit könnte er niemals überstehen.

Auch wenn der Mond, auf dem Jan festsaß, nach seinem Rhythmus um seinen Planeten kreiste, der wiederum in seinem eigenen Tempo seine Bahn um das Zentralgestirn zog, so hatte man die Zeitrechnung in Jahren, Monaten, Wochen und Tagen beibehalten, wie sie auf der Erde galt. Hier in der Mondstation gab es ohnehin keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht und keine Jahreszeiten.

2. Verbotene Spiele

Jan hatte einige Zeit betrübt zu den Sternen aufgesehen, als er hörte, wie sich erneut die Tür öffnete.

„Na, was macht mein fauler Cousin? Liegt er wieder rum und tut nichts?“, plärrte Mechthild los, als sie die Veranda betrat.

Jan entgegnete nichts. Er hasste seine Cousine. Mit ihren kurzen, blonden Haaren und ihrem schlanken, sehnigen Körper sah sie wie ihre Mutter aus. Auch sonst glich sie Tante Martha in jeder Beziehung. Sie war auf übermenschliche Weise fleißig und strebsam. Obwohl Mechthild mit ihren dreizehn Jahren ein Jahr jünger war als Jan, ging sie in seine ehemalige Klasse, da sie aufgrund ihrer herausragenden Leistungen eine Klassenstufe übersprungen hatte. Sofort hatte sie es dort zur Klassenbesten geschafft.

Jan konnte nicht verstehen, dass Lernen ihr so viel Spaß machte. Selbst in ihrer Freizeit lernte sie freiwillig und genoss das Vergnügen, das sie dabei empfand. Wenn Mechthild einmal nicht etwas für die Schule tat, dann trieb sie Sport wie ihre Mutter. An ihrem Verhalten war nichts von dem eines Kindes oder einer Heranwachsenden. Sie war nichts anderes als eine originalgetreue Kopie ihrer Mutter. Nach Jans Meinung war sie sogar schlimmer als das.

Mechthild versuchte nicht zu verbergen, dass sie sich für etwas Besseres hielt. Sie behandelte Jan arrogant von oben herab und sah in ihm einen arbeitsscheuen Nichtsnutz. Deutlich zeigte sie Jan, dass sie ihn verachtete, weil er nicht annähernd so fleißig und pflichtbewusst war wie sie. Jan litt darunter und verabscheute sie deswegen. Seit zwei Wochen machte Mechthild ein Praktikum bei ihrer Mutter in der Wissenschaftsabteilung. Dadurch war sie noch eingebildeter als ohnehin schon. Stolz zeigte sie allen die blauen Schulterstücke an ihrem Anzug, durch die sie als Angehörige des Wissenschaftspersonals zu erkennen war.

Alle Bewohner in der Mondstation mussten graue Anzüge tragen, die optimal für das Leben in dieser künstlichen Welt angepasst waren. Die farbigen Schulterstücke gaben zu erkennen, welche Tätigkeit der Träger ausübte und zu welcher Abteilung er gehörte. Nur Schüler, jüngere Kinder und die wenigen Personen, die aus anderen Gründen nicht arbeiteten, trugen graue Schulterstücke in der Farbe des Anzugsstoffes. Mechthild meinte, dass selbst dies zu viel Ehre für ihren Cousin sei und er noch nicht einmal diese einfachen Abzeichen verdient hätte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Fluchtziel Erde»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Fluchtziel Erde» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Fluchtziel Erde»

Обсуждение, отзывы о книге «Fluchtziel Erde» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x