Hans Nordländer - Das Erbe der Ax´lán

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Meneas Dolgard und seine Freunde Tjerulf, Idomanê, Solvyn, Valea, Erest, Anuim, Freno, Durhad und der Ogmari Trywfyn begeben sich auf die Suche nach den Fragmenten des Siebenkristalles. Der ständigen Bedrohung durch den Orden von Enkhór-mûl ausgesetzt, der eine erfolgreiche Suche verhindern will, erhalten sie Hilfe durch Ughel-do´bec, dem Symbiosegeist von Tjerulf, und den Sinaranern, in deren Auftrag sie unterwegs sind. Trywfyn offenbart sich als König und Herrscher über Ogmatuum, dem unterirdischen Reich des Volkes der Ogmari. Durch die Entführung eines Teiles der Gruppe aus dem Palast Trywfyns führt der Orden sie unbeabsichtigt auf die Spur des ersten Kristallfragmentes. Während König Trywfyn alarmierenden Meldungen aus den Drachenbergen nachgeht und dort einen ehemaligen Stützpunkt des ausgestorbenen Volkes der Ax´lán und einen Unterschlupf der neun legendären Drachen entdeckt, versuchen Meneas und Tjerulf das Versteck eines weiteren Kristallfragmentes im Süden des Landes zu finden. Auf dem Weg dahin lauert eine tödliche Gefahr.

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Plötzlich setzte der Regen wieder ein. Meneas spürte ihn auf seinem Hut und hörte ihn plätschern. Als er seine Augen öffnete, waren Tjerulf, Trywfyn und Durhad verschwunden. Schnell fischte Meneas das Schwert aus dem Wasser und verließ den Tümpel. Er spürte seinen immer noch unnatürlich heftigen Atem und es dauerte einige Zeit, bis er sich wieder beruhigt hatte.

Als er bei ihrem Lagerplatz ankam, waren die anderen von ihrer Suche nach Erklärungen für das nächtliche Geschehen noch nicht zurückgekehrt. Meneas ging zu einem nahen Felsbrocken und setzte sich. Dort wollte er auf die anderen warten. Nachdenklich zog er das schwarze Schwert aus der Schwerttasche und legte es auf seine Oberschenkel. Ohne sich die Waffe wirklich anzuschauen, dachte er über das nach, was er eben erlebt hatte.

Meneas war davon überzeugt, dass nichts davon wirklich gewesen war, sondern sich alles in seinem Vorstellungsvermögen abgespielt hatte. Weder die Regenpause hatte stattgefunden noch hatten seine drei - Freunde(?) - dagestanden und ihn angestarrt. Vielleicht der Fisch. Der mochte tatsächlich dagewesen sein. Und das Gesicht Alben Surs. So etwas hatte Meneas noch nie erlebt. Es war sein erstes Gesicht, seine erste Vision in seinem Leben, und sie zeigte ihm eine klare Botschaft, zumindest teilweise, denn er hatte nicht den Grund dafür erfahren, warum der Kristall den Sinaranern abgenommen worden war. Aber immer noch stand das schreckliche Bild vor seinen Augen von dem, was geschah - geschehen würde - falls sie den Kristall wieder zusammensetzten. War der Diebstahl des Chrysalkristalles möglicherweise doch mehr als ein einfacher Diebstahl, um sich vor den Sinaranern zu schützen?

Als Erste kehrten Erest, Idomanê und Freno wieder zurück. Kurze Zeit später kamen auch die anderen. Als Meneas Tjerulf, Durhad und Trywfyn sah, spürte er ein leichtes Prickeln im Nacken. Für gewöhnlich war das ein Anzeichen aufkeimender Gefahr. Jetzt mochte es auch eine unbewusste Reaktion seines Körpers auf die geschauten Bilder sein. Meneas wusste sehr wohl, dass die drei sich bisher ausnahmslos als zuverlässige Freunde erwiesen hatten und es fiel ihm schwer zu glauben, dass alles nur ein Theaterspiel sein sollte. Und wie verhielt es sich mit Solvyn, von der die ganze Zeit keine Spur zu erkennen war? Meneas entschloss sich, die Geschichte für sich zu behalten, aber die Reise mit wachen Augen auf Tjerulf und seine Freunde fortzusetzen. Er war nicht immer sehr gut darin, seine Gedanken zu verbergen und hoffte, dass die drei nichts von seinen Überlegungen spürten. Er stand auf und ging den anderen entgegen.

„Und?“, fragte er.

„Nichts. Nicht einmal Fährten,“ erwiderte Erest.

„Dann sollten wir weiterreiten, sonst ist es Mittag und wir sind immer noch hier“, meinte Tjerulf.

Meneas´ Blick folgte Tjerulf, als er ging, um seine Sachen auf sein und eines der Packpferde zu verladen. Er glaubte, etwas bisher Unbekanntes in dessen Stimme gehört zu haben, aber dann schalt er sich einen Narren. Jetzt kriege nicht noch Wahnvorstellungen, dachte er. Tjerulf hatte ja mit allem Recht, was er gesagt hatte, und Meneas musste sich hüten, unter dem Eindruck seiner Vision seinem - immer noch - Freund gegenüber ungerecht zu werden.

Ein schmaler Pfad, der sich an einem bewaldeten Hügel vorbei schlängelte, führte zurück zur Straße. Als sie dort ankamen, waren weder in der einen noch in der anderen Richtung Reisende zu erblicken. So weit sie sehen konnten, war die Straße leer. Tjerulf und Meneas übernahmen wieder die Spitze des kleinen Zuges, der nach hinten abwechselnd von Freno oder Anuim begrenzt wurde, die sich die Führung der Packpferde teilten. Es war eine Aufgabe, die sie leicht bewältigen konnten, denn als ehemalige Händler waren sie öfter mit einer Warenkarawane durch die Lande gezogen.

Der Limarenwald hatte sich, seit sie hinter Guff-Mat in ihn hineingeritten waren, erheblich verändert. Er begann in einer weiten Ebene, von der zwischen den Bäumen natürlich nur sehr wenig zu sehen war, doch verlief hier die Straße über weiter Strecken immer geradeaus und führte weder durch Senken noch über Anhöhen. Dort wuchsen hauptsächlich Laubbäume: Eichen, Buchen, Ulmen und einige elveranische Baumarten in einem lockeren und lichten Verband. Und natürlich eine stattliche Anzahl von Limarenbäumen. Doch allmählich wurde die Landschaft hügeliger, die Straße vollzog immer häufiger weite und weniger weite Kurven und verlief ansteigend oder abfallend. Die Bäume gingen allmählich in einen Nadelwald über, der überdies dichter und finsterer wurde. Wenn es bis zum westlichen Waldrand auch noch keine richtigen und kahl emporragenden Berge gab, so fiel oder stieg die Pflasterstraße doch einige Male in bemerkenswerter Neigung.

Da der Limarenwald von Menschen unbewohnt war, was verwunderte, denn für das eine oder andere Wirtshaus hätte es eine einträgliche Grundlage bei den doch recht häufigen Reisenden gegeben, konnte es nicht überraschen, dass es eine beachtliche Anzahl von Geschichten gab, die sich um den Wald rankten. Von allerlei fremdartigen Wesen war die Rede, von freundlichen und weniger freundlichen. Und wenn den zehn Reitern auch nie unmittelbar etwas begegnete, was ihnen unbekannt war, hatten sie doch das eine oder andere Mal den Eindruck, merkwürdige Schatten zwischen den Bäumen zu sehen, die entweder flüchteten oder ihnen einige Zeit folgten. Doch niemals kamen diese Schemen nahe genug an die Straße, dass es ihnen möglich war zu erkennen, worum es sich handelte. Selbst wenn sich nachts eines dieser Wesen ihrem Lager neugierig genähert haben sollte, waren die Menschen nie dadurch erschreckt oder belästigt worden. Die Einzigen, die ihnen auf unangenehme Art nahegekommen waren, hatten sie sozusagen selbst mitgebracht. Und diese hatten allemal das Zeug dazu, den bekannten Geschichten noch einige furchterregende hinzuzufügen.

Dieses Gefühl und die Tatsache, dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit war, bis sich ein Zwischenfall mit ernstem Ausgang ereignen würde, wenn sie mit ihrer Wachsamkeit nachließen, schürte in den Gefährten eine unterschwellige Furcht, von der sich nicht einmal Tjerulf lossprechen konnte. Die Spannung stieg und auch die Vermutung, dass irgendjemand in ihrer Nähe war, der sie offenkundig beschützte, konnte ihre Gemüter nicht beruhigen, denn zum einen hatten sie keine Vorstellung, wer das gewesen sein konnte, zum anderen war er wohl auch nicht ununterbrochen in ihrer Nähe. Alles in allem verhinderten diese Umstände, dass sie sich länger im Limarenwald aufhielten als unbedingt nötig.

Schließlich lag noch ein Reisetag vor ihnen, bevor sie am westlichen Waldrand ankamen, doch sicherer würde es wohl nicht mehr werden, denn das hügelige, bewaldete Land und später die Berglandschaft waren ebenso geeignet für Überfälle wie der Limarenwald.

Der Regen hörte schließlich am späten Nachmittag auf und die Wolkendecke zeigte immer mehr Lücken. Aber das war zu spät, als dass die Sonnenstrahlen, die sie um diese Zeit berührten, ihre Sachen noch hätten trocknen können. So würden sie eine weitere Nacht in feuchter Kleidung und klammen Zelten zubringen müssen. So gut es ging, versuchten sich die Gefährten an ihrem Lagerfeuer zu wärmen.

„Ich hoffe, die Sinaraner wissen zu schätzen, was wir für sie tun“, sagte Erest missmutig. „Selbst wenn wir die Kristallfragmente nicht finden, haben wir uns sehr aufgeopfert.“

Meneas musste lächeln und stieß einen kleinen Schwall beschlagener Luft aus. Es war an diesem Abend bereits empfindlich kühl. Man konnte spüren, dass der Sommer seinem Ende entgegenging. Bei einer so langwierigen und schwierigen Sache wie der ihren war es nur selbstverständlich, dass Zeiten eintreten würden, in denen der eine oder andere oder auch einmal alle an dem Sinn ihrer Aufgabe und deren Erfüllung zweifelten. Das wusste Meneas. Und auch, dass das Wetter und die ständige Gefahr durch einen mehr oder weniger unsichtbaren Gegner einen guten Teil dazu beitrugen. Er wusste aber auch, dass diese Zweifel spätestens nach ihrem ersten Erfolg für einige Zeit beseitigt sein würden. Meneas hoffte, dass ein solcher Erfolg nicht mehr lange auf sich warten ließ. In diesem Fall gab es aber noch keinen Grund zur Sorge. So gut kannte Meneas seinen Freund Erest schon. Sicher fühlte er sich nicht wohl, aber das tat an diesem Abend keiner von ihnen, doch Erest war weit davon entfernt, entmutigt zu sein.

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