Leylen Nyel - Quondam ... Der magische Schild

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Seit Tausenden von Jahren ist Hato Herrscher über Estosia, die Unterwelt. Es ist eine düstere Welt, in der weder die Sonne, noch Mond und Sterne scheinen. Als er ein gewaltiges Heer aufstellt, um seinem jüngeren Bruder Thore nach vielen vergeblichen Versuchen endgültig die Goldene Krone der Herrschaft über Amesia, die Welt der Götter, zu entreißen, schickt Thore die Krieger Oskans nach Osiat. Ausgerechnet in der Welt der Menschen soll sich ein Magischer Schild befinden, der den Göttern Amesias zum Sieg über Hato verhelfen soll. Doch die Suche von Thores Kriegern steht unter keinem guten Stern …

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Da spürte sie, wie sich eine starke Hand um ihren Knöchel legte und sie zum Grund des Flusses zog. Mit einem letzten verzweifelten Schrei hatte sie versucht, sich zu befreien, dann schlug das nasse Braun über ihr und Amira, die sie immer noch krampfhaft im Arm hielt, zusammen. Fast zufrieden hatte sie sich immer weiter unter das Wasser ziehen lassen. Sie hatte alles versucht, das Leben des kleinen Mädchens zu retten, nun würde sie also mit ihm zusammen in das nasse Grab gehen. Ein letzter Rest ihres Überlebenswillens ließ sie die Luft anhalten, doch sie wusste, es trennten sie nur Augenblicke vor dem Ertrinken. Wie erstaunt war sie, als sie plötzlich wieder Luft bekam, obwohl sie sich auf dem Grund des Flusses befand. Plötzlich konnte sie festen Boden unter den Füßen spüren. Vor ihr stand Thore in einer Luftglocke und sah sie ernst an. „Das hätte böse enden können!“, hatte er sie getadelt. Linella hatte ihn sprachlos angestarrt. Leise gurgelnd floss das Wasser in einem Bogen um sie und den großen Gott herum. Sie hatte in nassen Kleidern vor ihm gestanden und Amira, die sie immer noch im Arm trug, war das Wasser aus ihren dunklen Zöpfen getropft, während Thore vollkommen trocken war. Nicht einmal an seiner Hand, mit der er nach ihr gegriffen und sie in diese magische Glocke gezogen hatte, waren Wassertropfen zu sehen. Als Linella erkannte, dass Thore ihr das Leben gerettet hatte, wurden ihr die Knie weich. Doch bevor sie zu Boden stürzen konnte, hatte er sie aufgefangen und wohlbehalten ans Ufer getragen. Sanft hatte er sie auf dem weichen Gras abgesetzt und seine große Hand Amira über das Gesicht gelegt. Kurz darauf hatte das Kind tief Luft geholt, angefangen zu husten und die Augen geöffnet. Linella waren vor Freude und Erleichterung Tränen über die Wangen gelaufen. Da sie ihre tiefe Dankbarkeit nicht in Worte hatte fassen können, hatte sie dem großen Gott die Hand geküsst. „Ich habe das nur für dich getan!“, hatte er gesagt und ihr tief in die Augen gesehen. „Du sagst zu niemandem ein Wort!“, hatte er sie noch angewiesen und war verschwunden, da sich die aufgeregten Stimmen der anderen Frauen genähert hatten, die das Ufer nach Linella und Amira abgesucht hatten.

Von da an hatte sie ihr Verhalten ihm gegenüber geändert. Sie zeigte sich nicht mehr ganz so abweisend und war nicht mehr so erschrocken zusammengezuckt, wenn er plötzlich in ihrer Nähe aufgetaucht war. Sie hatte nicht mehr so einsilbig geantwortet und sich auf Gespräche mit dem großen Gott eingelassen. Mit der Zeit war es ihm sogar gelungen, sie gelegentlich zum Lachen zu bringen. Da hatte er gewusst, dass er auf dem richtigen Weg war. Langsam hatte er die Schlinge zugezogen. Den letzten Angriff auf ihr Herz hatte er mit einem für sie überraschenden Zug gestartet. Er entzog sich ihr. Den ganzen Sommer über war er tagtäglich bei ihr oder ihrem Vater gewesen. Nun hatte er sich seit Tagen nicht mehr sehen lassen. Er hatte sie zwar immer noch beobachtet, aber er zeigte sich ihr nicht mehr. Stattdessen hatte er ihr betörende Träume geschickt, aus denen sie schweißgebadet mit laut pochendem Herzen erwachte. Deutlich hatte er ihre zunehmende Verwirrung darüber gespürt, dass sie ihn vermisste. Sie hatte angefangen, mit den Augen nach ihm zu suchen. Da hatte er beschlossen, diesem Spiel ein Ende zu setzten und sich seinen wohlverdienten Lohn zu holen. Als sie an diesem kühlen Herbstabend ihre Schlafkammer betrat, hatte sie eine außergewöhnliche große violette Blume auf ihrem Kissen gefunden, die ihren süßen Duft in dem ganzen Raum verbreitet hatte. Die rosettenförmigen Blütenblätter bildeten eine Kuppelform. Das schwache Licht der Kerze, die Linella angezündet hatte, führte zu einem warmen Leuchten der Blüte. So eine Blume hatte sie noch nie gesehen. Zärtlich hatte sie sie genommen und behutsam daran gerochen. „Das ist eine Sapinie. Sie ist sehr selten und schwer zu finden“, hatte Thore erklärt, der urplötzlich in ihrer Kammer gestanden hatte. Das war glatt gelogen. Diese Blumen wuchsen in einigen geschützten Tälern des Annorgebirges, des Ringgebirges von Amesia, wie Unkraut vom Frühjahr bis in den späten Herbst hinein. Ihr Duft verbreitete sich das ganze Jahr über in diesen Tälern. Doch Thore wusste, dass Frauen gern hörten, dass man besondere Mühen auf sich nimmt, um ihnen eine Freude zu bereiten.

Erschrocken hatte sich Linella zu ihm umgedreht. Er hatte hinter der Tür gestanden und gespannt auf ihre Reaktion auf die Blume auf ihrem Bett gewartet. Sprachlos hatte sie ihn mit ihren schönen braunen Augen angeblickt. Und er hatte sehen können, dass sie kurz davor stand, sich geschlagen zu geben. Ein letztes Mal hatte sie versucht, aus der Schlinge, die der große Gott ausgelegt und in der sie sich hoffnungslos verfangen hatte, zu entkommen. Sie war vor ihm auf die Knie gefallen und hielt den Blick gesenkt. „Herr, wieso wollt Ihr mich zerstören?“, hatte sie leise um Gnade gebeten. Thore hatte sie sanft am Kinn genommen und zu sich gezogen. „Ich will dich nicht zerstören! Ich will dich lieben!“, hatte er lächelnd geantwortet. „Ihr liebt mich?“, hatte sie ungläubig gefragt. Das hatte er nicht gesagt. Doch er hatte es unterlassen, die Sache richtigzustellen. Linella hatte lichterloh gebrannt, als er zärtlich ihren schönen Mund geküsst hatte. Widerstandslos hatte sie sich von ihm in ihr Bett tragen lassen und er hatte seinen Sieg in vollen Zügen ausgekostet. Und doch hatte er dabei auch ein gewisses Bedauern empfunden. Er hatte sich wie ein Jäger gefühlt, vor dem am Ende einer herausfordernden und spannenden Jagd die lang ersehnte Beute lag.

Linella war dem großen Gott hoffnungslos verfallen. Ungeduldig hatte sie jeden Abend auf sein Erscheinen gewartet, obwohl er von da ab nur noch unregelmäßig zu ihr kam. Meist war er direkt in ihre Schlafkammer gekommen und hatte sie ohne große Worte genommen. Noch seltener hatte er sich Linellas Vater gezeigt. Nur ihr zuliebe hatte er Peer noch nicht von seinem Zauber befreit. Als Timo hatte er ihm schließlich erklärt, dass er wegen dringender Geschäfte nicht mehr so häufig nach Trendhoak kommen könnte. Linellas Vater hatte zwar wortreich sein Bedauern darüber geäußert, aber Verständnis gezeigt. Thore war froh gewesen, dass er den alten Mann nicht mehr brauchte. Dessen Vertraulichkeiten hatten seine Geduld über die Zeit mehr als beansprucht. Mittlerweile kündigten erste laue Winde den nahenden Frühling an. Linellas bedingungslose Liebe hatte begonnen, den großen Gott zu langweilen. Schon mehrfach hatte er darüber nachgedacht, nicht mehr zu ihr zu gehen, doch noch konnte er nicht von ihr lassen. Ungewollt hatte ihm Linella eines Tages geholfen, dieser ihm inzwischen lästig gewordenen Angelegenheit ein Ende zu bereiten. Wie immer hatte sie ungeduldig auf ihn gewartet. Auf ihrem Gesicht hatte ein neuartiges Leuchten gelegen, als er zu ihr gekommen war. Sie hatte offensichtlich darauf gebrannt, dass er ihr erlaubte, zu reden. Auch wenn sie seine Geliebte war, so war sie doch ein Mensch. Und Menschen durften nur mit dem großen Gott sprechen, wenn er das Wort an sie richtete. Doch er hatte erst einmal anderes im Sinn. Danach wollte er entscheiden, ob sie ihm erzählen dürfte, was sie bewegte. Still hatte sie mit geschlossenen Augen neben ihm gelegen, nachdem er ihre Liebe genossen hatte. Das hatte sie sich angewöhnt, denn es war ihr ja auch nicht erlaubt, Thore ohne Erlaubnis anzusehen. Er hatte es gemocht, wie sie sich auf ihre ganz eigene unauffällige Art an die strengen Regeln im Umgang mit ihm hielt. So hatte er sie immer ungestört betrachten können, ohne selbst gemustert zu werden. Oft hatte er sie nur mit den Augen gestreichelt und es hatte seiner Eitelkeit geschmeichelt, dass sie nach wie vor unter seinem Blick erschauerte, den sie genauso deutlich spürte, als wenn er sie berührt hätte.

Diesmal war er mit seiner Reise über ihren zarten Körper nicht weit gekommen. Schon in ihrem Gesicht war er hängen geblieben. Sie lächelte leicht und eine Träne quoll unter ihren geschlossenen Lidern hervor. „Tränen?“, hatte er gefragt. „Verzeiht, Herr! Es ist wegen des wunderbaren Geschenks, das Ihr mir gemacht habt“, hatte sie flüsternd geantwortet. „Ein Geschenk?“ Thore hatte überrascht die Augenbrauen gehoben. Das einzige Geschenk, das er ihr je gemacht hatte, war die Blume aus Amesia gewesen. „Ein Sohn, Herr!“ Jetzt hatte sie doch ungefragt die Augen geöffnet und ihn angestrahlt. „Ich bin mir sicher, es wird ein Sohn. Durch dieses Kind werden wir für immer aneinander gebunden sein.“ „Schweig, du Närrin!“, hatte er sie ungehalten angefahren und von sich weggestoßen. „Hast du wirklich geglaubt, du kannst Thore so an dich binden?“ „Aber Herr! Freut Ihr Euch denn nicht?“, hatte Linella entgeistert gefragt. Thores heftige Reaktion kam für sie völlig unerwartet. „Freuen? Worüber soll ich mich freuen? Dieses Kind bedeutet mir genauso wenig wie du!“, war er aufgebraust. „Aber Herr! Ich dachte, Ihr liebt mich!“ „Liebe!“, hatte er spöttisch gerufen. „Ich habe dich nie geliebt! Thore liebt keine Menschen. Sie sind nur dazu da, dass ich meinen Spaß habe.“ Schonungslos hatte er ihr erzählt, dass sie für ihn nie mehr als eine lohnende Beute gewesen war. Er hatte nur mit ihr gespielt. Böse hatte er gelacht, als er ihr erklärte, dass es für ihn das Größte gewesen war, ihren naiven Vater für seine Zwecke einzuspannen. Er hatte Linella angesehen, wie sehr sie seine Worte trafen. Trotz ihrer tiefen und ehrlichen Liebe und ihres sonstigen Wohlverhaltens hatte er ihr nie ihre Respektlosigkeit, die sie in dem belauschten Gespräch mit ihrem Vater gezeigt hatte, verziehen. Seine Worte schlugen tiefe Wunden in ihre Seele. Wunden, die nie heilten und an denen sie letztendlich zugrunde gegangen war.

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