Leylen Nyel - Quondam ... Der magische Schild

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Seit Tausenden von Jahren ist Hato Herrscher über Estosia, die Unterwelt. Es ist eine düstere Welt, in der weder die Sonne, noch Mond und Sterne scheinen. Als er ein gewaltiges Heer aufstellt, um seinem jüngeren Bruder Thore nach vielen vergeblichen Versuchen endgültig die Goldene Krone der Herrschaft über Amesia, die Welt der Götter, zu entreißen, schickt Thore die Krieger Oskans nach Osiat. Ausgerechnet in der Welt der Menschen soll sich ein Magischer Schild befinden, der den Göttern Amesias zum Sieg über Hato verhelfen soll. Doch die Suche von Thores Kriegern steht unter keinem guten Stern …

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Vor Thores Gemächern trat sie ihm in den Weg. „Wieso hast du deinen Sohn nach Oskan geholt?“, fragte sie ihn wütend. „Nenne ihn nie wieder meinen Sohn! Er ist nur ein Junge, der seine Mutter verloren hat!“, brüllte Thore. „Mäßige dich! Ganz Oskan kann dich hören!“, ermahnte ihn Fraya ruhig, doch ihre türkisfarbenen Augen funkelten zornig. Ihre Selbstbeherrschung, die es ihr ermöglichte, sogar in größter Wut ruhig und gelassen zu erscheinen, versetzte Thore immer wieder aufs Neue in Erstaunen. Doch es war zu spät. Seine Worte flogen bereits durch den Palast, drangen durch alle Mauern, Wände und ganz Oskan. Jeder konnte sie hören und wusste jetzt, wer der Junge auf dem Pferd bei Thore gewesen war. Eric hörte sie in seiner Kammer und sie trafen ihn wie ein Schock. Verzweifelt kauerte er sich auf den Boden. Auch Yuron und Eyrin, die zum Frühstück zu ihrer Mutter in den Palast gekommen waren, hörten diese Worte. Eyrin pfiff vor Überraschung durch die Zähne. „Noch ein Sohn?“, fragte er verwundert. Yuron, der ältere der beiden, zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Wahrscheinlich ein Ausrutscher in Osiat“, erklärte er beiläufig. Anders als sein jüngerer Bruder wusste er über die gelegentlichen Abenteuer seines Vaters in der Welt der Menschen Bescheid und auch darüber, wie seine Mutter darunter gelitten hatte. Fraya und Thore hatten versucht, diesen Teil ihrer Ehe vor ihren Söhnen geheim zu halten. Bei Yuron war ihnen dies nicht gelungen.

„Also, wieso ist der Junge hier?“, wollte Fraya wissen, hielt sich dabei aber ganz an die Anweisung ihres Mannes. Sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass er in dieser Stimmung nicht weiter gereizt werden sollte. „Er wird zu einem Krieger Oskans ausgebildet“, antwortete Thore sehr viel ruhiger. „Vielleicht ist er ja zu etwas nütze.“ Zweifelnd sah ihn Fraya an. Sie konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. „Du willst mir weismachen, dass er dir nichts bedeutet?“, fragte sie misstrauisch. „Nicht das Geringste.“ Thores Stimme war frostig. Seine Kälte durchzog den ganzen Palast und drang durch jede Ritze. „Wir werden mit ihm nicht mehr zu tun haben, als mit jedem anderen Bewohner Oskans auch“, versprach er. Frayas Wut legte sich etwas, aber sie war noch lange nicht versöhnt. Das wusste Thore. Also würde er auch weiterhin sein Herz vor diesem Sohn verschließen und seine Gemahlin auf diese Weise von der Aufrichtigkeit seiner Worte überzeugen. Erics Träne auf seiner Hand, die ihn nur ganz kurz etwas für diesen unglücklichen Jungen hatte empfinden lassen, verbannte er aus seinem Gedächtnis. „Erlaubst du, dass ich mich jetzt zurückziehe? Ich möchte mich etwas ausruhen.“ Ohne Frayas Antwort abzuwarten, verneigte er sich kurz vor ihr und verschwand in seinen Gemächern. Nachdenklich sah sie ihm hinterher und ging dann zu Yuron und Eyrin. Die sahen ihrer Mutter neugierig entgegen. Schweigend setzte sich Fraya mit ernster Miene zu ihren Söhnen an den Tisch. „Es wird das Beste sein, wir vergessen, dass es diesen Jungen gibt“, erklärte sie knapp. Yuron und Eyrin sahen sich vielsagend an. Für Fraya war das Thema damit erledigt.

Eric kauerte immer noch am Boden, als sich die Tür öffnete und ihm Einulf etwas Essen sowie einen Becher Wasser auf den Tisch stellte. „Iss!“, befahl er und ließ ihn wieder allein. Doch Erics Willen, sich in der Fremde zurechtzufinden und schnell zu einem Mann zu werden, hatte sich durch Thores Kälte in Nichts aufgelöst. Er fror jämmerlich, obwohl es ein schöner warmer Sommertag war. Wie sehnte er sich danach, bei seiner Mutter zu sein. Da fiel ihm ein, wie er vielleicht doch aus dieser grässlichen Welt entfliehen könnte, ohne diesen Raum zu verlassen. Seine Mutter hatte es ihm vorgemacht. Sie hatte ja nur deshalb so lange durchgehalten, weil sie sich ihm zuliebe immer wieder ein paar Löffel Suppe hinein gequält hatte. Hier gab es niemanden, für den Eric auch nur einen Bissen essen würde. Schon träumte er davon, wie seine Seele Linellas Seele finden würde und sie endlich wieder vereint sein würden. Das gab ihm die Kraft, über seinen knurrenden Magen zu siegen. Als Einulf drei Tage später wieder sah, dass Eric das Essen nicht angerührt hatte, war er mit seiner Geduld am Ende. „Du wirst jetzt endlich etwas essen und wenn ich es in dich reinprügeln muss“, brüllte er den störrischen Jungen an und hob drohend die Hand. Eric sah ihn mit leerem Blick nur stumm an. Er hatte nicht einmal gezuckt. Einulf fluchte, ließ aber die Hand sinken. Mit Gewalt kam er hier nicht weiter, das sah er ein. Da kam ihm ein Gedanke. „Du willst dich also zu Tode hungern?“, fragte er ernst. Eric antwortete nicht und sah nur unbeteiligt zum Fenster. „Also gut! Es gibt hier noch jemanden, der das vorhat. Du kannst dich mit ihm zusammentun. Komm mit!“, forderte er den Jungen auf. Doch Eric rührte sich nicht. Einulf packte ihn unwirsch am Arm und zog ihn einfach mit sich fort.

Der ausgehungerte Zwölfjährige hatte dem nichts entgegenzusetzen. Kraftlos stolperte Eric hinter dem großen Mann her, der ihn unbarmherzig mit sich zog. Er war erstaunt, dass ihn Einulf in einen Pferdestall führte. An einer Box machte er Halt und öffnete die Tür. In sauberem Stroh verborgen lag ein schwarzes Knäuel. Fragend sah Eric zu Einulf. „Der kleine Hengst hat auch seine Mutter verloren. Er trinkt nicht. Du kannst ihm beim Sterben Gesellschaft leisten.“ Zögernd betrat Eric die Box und ging zu dem Fohlen. Er kniete sich in das Stroh und streichelte sanft das schwarze Fell. Der kleine Hengst hob kurz den Kopf und sah den Jungen mit seinen großen dunklen Augen traurig an. Kraftlos fiel der Kopf des Fohlens gleich wieder zurück ins Stroh. Vorsichtig setzte sich Eric neben das Tier und bettete den Kopf des Fohlens auf seine Beine. Einulf ließ ihn allein. Eric wartete bis sich die Stalltür geschlossen hatte.

„Ich weiß, du bist traurig, weil du allein bist“, begann Eric mit dem kleinen Hengst zu reden. „Ich bin auch traurig. Meine Mutter ist auch gestorben.“ Unter fortwährendem Streicheln erzählte er dem Tier leise seine Geschichte. Er erzählte von Trendhoak, seinem Leben und den Menschen dort. Natürlich erzählte er auch von Leif und die Abenteuer, die er zusammen mit seinem Freund bestanden hatte. Und von seiner Mutter. Einulf hatte den Stall jedoch nicht verlassen. Vor Erics Blicken verborgen hatte er die Entwicklung der Dinge abwarten wollen und wurde nun ungewollt Zuhörer. Auf diese Weise lernte er den ihm anvertrauten Jungen sehr viel besser kennen als jemand sonst in Oskan. Eric war einsam und brauchte dringend einen Freund. „Vielleicht kann dieses hilflose Fohlen sein Freund sein“, überlegte Einulf. Ursprünglich hatte er Eric das sterbende Fohlen als abschreckendes Beispiel zeigen wollen, doch jetzt änderte er seine Pläne. Leise schlich er sich aus dem Stall. Kurze Zeit später kam er wieder. Bewaffnet war er mit einem Eimer frisch gemolkener Stutenmilch und Erics Teller. „Da!“, sagte er und reichte Eric den Eimer. „Vielleicht kannst du ihn dazu bewegen, etwas zu trinken. Sonst ist es morgen vorbei.“ Entschlossen griff der Junge nach der Milch. Wie beiläufig stellte Einulf Erics Essen hinzu und ließ ihn mit dem Fohlen allein. Beide sollten sich sicher und unbeobachtet fühlen. Nur so könnte er sie dazu bewegen, ihren Widerstand gegen jegliche Form der Nahrungsaufnahme aufzugeben.

Vorsichtig führte Eric den Eimer an das weiche Maul des Fohlens. Doch das Tier schnaubte nur unwillig und drehte seinen Kopf weg. Ein beträchtlicher Teil der kostbaren Milch kleckerte auf das Stroh und Eric Hose. Ratlos hielt er den Eimer in der Hand. Noch war die Milch warm. Das Fohlen musste sie bald bekommen, sonst wäre es zu spät. „Du musst deine Milch trinken“, redete er dem kleinen Tier gut zu. „Komm, mir zuliebe!“, bat er und startete den nächsten Versuch. Der kleine Hengst sah ihn nur mit seinen dunklen Augen an, nahm aber wieder keine Milch an. Hilflos sah sich Eric in der Box um. Da fiel sein Blick auf den Teller. Er beschloss, über seinen Schatten zu springen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Das Fohlen sollte nicht verenden, wenn er es verhindern könnte. Er brach ein kleines Stück von seinem Brot ab und steckte es sich in den Mund. „Siehst du, es ist ganz einfach“, sagte er kauend zu dem Fohlen und tat, als hätte er noch nie so etwas Köstliches gegessen. Dabei rebellierte sein Magen, der nach dreitägiger Fastenzeit plötzlich wieder etwas angeboten bekam. Tapfer schluckte der Jungen den Bissen herunter und lächelte dem Fohlen aufmunternd zu. Das beobachtete ihn aufmerksam. Seine kleinen Ohren spielten. „Komm, nur ein kleines bisschen“, versuchte er, den kleinen Hengst zu überreden. Vorsichtig träufelte er ein paar Tropfen von der Milch auf seinen Finger und steckte ihn dem Tier mit sanfter Gewalt ins Maul. Das Wunder geschah. Eric fühlte wie die kleine Zunge die Milch von seinem Finger leckte und plötzlich fing der kleine Hengst an, zu saugen. Behutsam steckte der Junge zwei weitere Finger ins Maul und formte damit eine Art Tülle. In seine Hand ließ er langsam die Milch laufen, und indem das Fohlen an seinen Fingern lutschte, nahm es die für ihn so lebenswichtige Flüssigkeit zu sich. Immer gieriger saugte das Fohlen. Langsam führte Eric sein Maul zu der Milch. An seinen Fingern nuckelnd leerte das Tier den ganzen Eimer. „Das hast du gut gemacht“, lobte Eric. Herausfordernd sah ihn der kleine Hengst an. „Jetzt du!“, schien er zu sagen. Und der Junge enttäuschte ihn nicht. Mühsam, aber stetig, aß er Bissen um Bissen. Vertrauensvoll legte das Fohlen seinen Kopf wieder auf Erics Beinen ab. Einulf nickte zufrieden in seinem Versteck. Sein Plan war aufgegangen. Ihre Seelenverwandtschaft hatte dem Fohlen und dem Jungen geholfen, ihren Kummer zu überwinden und wieder Nahrung zu sich zu nehmen.

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