Leylen Nyel - Quondam ... Der magische Schild
Здесь есть возможность читать онлайн «Leylen Nyel - Quondam ... Der magische Schild» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Quondam ... Der magische Schild
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Quondam ... Der magische Schild: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Quondam ... Der magische Schild»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Quondam ... Der magische Schild — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Quondam ... Der magische Schild», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Schon am nächsten Tag hatte sie ihn wiedergesehen. Fröhlich mit ihrem Vater plaudernd saß er am Küchentisch. Vor Schreck war ihr fast der Korb aus der Hand gefallen. Sie hatte mit den anderen Frauen am Fluss Wäsche gewaschen und sie hinter dem Haus zum Trocknen aufgehängt. „Sieh nur, mein Kind! Mein alter Freund Timo aus Hansung ist zu Besuch gekommen“, hatte der Vater seine Tochter freudig begrüßt. „Aber Vater …“, wollte sie widersprechen. Timo war bereits vor zwei Jahren gestorben und Peer hatte den Verlust des alten Freundes sehr bedauert. Doch Thore hatte ihrem Vater den Geist umnebelt, sodass der wirklich glaubte, sein alter Freund säße bei ihm. Ein drohender Blick des großen Gottes hatte ihr den Mund verschlossen. Entsetzt hatte sie gesehen, dass Thore seine bisher ruhig auf der Tischplatte liegende Hand langsam zu einer Faust ballte. Peer hatte im selben Augenblick angefangen, zu keuchen und zu husten. Sie hatte die Warnung des großen Gottes sofort verstanden und sich beeilt, ihn mit „Guten Tag, Timo“ zu begrüßen. Sofort öffnete sich Thores Hand wieder. Mit einem erleichterten Seufzen hatte Peer tief Luft geholt. „Verzeih Timo, ich weiß gar nicht, wo dieser Husten plötzlich herkam“, hatte er sich bei seinem Gast entschuldigt und sich verlegen über das Gesicht gewischt. Die jähe Luftnot hatte ihm die Tränen in die Augen getrieben. „Ist schon gut, alter Freund. In unserem Alter kann so etwas schon einmal passieren“, hatte Thore Peer beruhigt und ihm freundschaftlich auf den Rücken geklopft. Linella wäre vor Scham am liebsten im Boden versunken, als ihr Vater auf diese Worte mit einem albernen Kichern antwortete. „Ach, was bin ich doch für ein schlechter Gastgeber!“, schalt sich Peer. „Linella, mein Kind. Biete doch Timo eine Erfrischung an“, bat er. „Nimm etwas von unserem besten Met! Das haben wir uns verdient.“ Dabei hatte er Thore verschmitzt zugezwinkert und ihm freundschaftlich auf den Arm geklopft. Nur mit Mühe hatte der große Gott diese unangemessene Vertraulichkeit über sich ergehen lassen. Schließlich war er es selbst, der seinem Gastgeber vorgaukelte, ein alter Freund zu sein. Unterdessen füllte Linella vorsichtig etwas von dem besten Met ihres Vaters in einen Krug. Thore hatte sie dabei nicht aus den Augen gelassen. Sie hatte deutlich seinen bohrenden Blick in ihrem Rücken gespürt. Ihre Hand hatte gezittert, als sie das kostbare Getränk auf den Tisch stellte. Rasch huschte sie davon, um noch zwei Becher zu holen. Als sie Thore und ihrem Vater einschenkte, hatte der große Gott wie zufällig ihre Hand berührt. Sie war darüber so erschrocken, dass ihr der Becher aus der Hand fiel. Das kostbare Nass ergoss sich über den Tisch und tropfte auf Thores Kleider. „Verzeiht, Herr!“, hatte sie gestammelt. Schnell hatte sie ein Tuch geholt, um seine Kleidung zu reinigen. Vor Verlegenheit hatten ihre Wangen geglüht, was sie für Thore noch anziehender machte. „Aber Kind! Du musst zu Timo doch nicht Herr sagen!“, hatte Peer, überrascht über Linellas Verwirrung, kopfschüttelnd zu ihr gesagt. Ängstlich hatte sie Thore angesehen. „Das ist nicht so schlimm, Kind“, hatte der sich des väterlichen Tons bedient und Linella vielsagend angelächelt. Panisch war sie aus der Küche gerannt. Peer hatte das ungewöhnliche Verhalten seiner Tochter falsch gedeutet. „Du darfst ihr nicht böse sein“, entschuldigte er sich bei seinem vermeintlichen Freund. „Sie ist ein braves Mädchen.“ Thore hingegen hatte genau gewusst, weshalb Linella so aufgelöst war. „Und sehr hübsch“, hatte der große Gott ergänzt. „Nicht wahr!“ Peers Augen hatten vor Stolz geleuchtet. „Sie ist eine wahre Augenweide. Weit und breit gibt es keine, die ihr vergleichbar ist. Ihre Schönheit und ihre Reinheit sind nur eines Königs wert“, prahlte er. Thore hatte ihm nur zustimmend zugeprostet. Köstlich amüsierte er sich über Peers naiven Vaterstolz. Sein Lächeln verbarg er geschickt dadurch, dass er seinen Becher vor seinen Mund hielt, und tat, als würde er trinken. Doch er trank nicht. Er war immer wieder erstaunt darüber, was für, in seinen Augen, scheußliche Gebräue die Menschen Osiats voll Genuss in sich hineinschütteten. So etwas würden sie in Amesia nicht einmal an die Schweine verfüttern. Peers Met machte da keine Ausnahme. Linellas Vater hatte seinen Gedanken über seine Tochter nachgehangen. Plötzlich umwölkte sich seine Stirn und er hatte Thore zu sich herangewinkt. Neugierig hatte sich der große Gott zu ihm gebeugt. „Sie ist so schön, dass sie sogar dem großen Gott Thore gefallen könnte“, hatte ihm Peer leise ins Ohr geraunt. „Wenn ich nur wüsste, wie ich verhindern kann, dass sie ihm in die Hände fällt.“ Verschwörerisch hatte er den Finger über den Mund gelegt und sich ängstlich nach allen Seiten umgesehen. „Ich kann dir helfen, sie zu beschützen“, bot sich Thore an. „Das würdest du tun? Du bist wahrhaft ein Freund“, rief Peer dankbar aus. „Damit nimmst du mir eine große Last von meiner Seele!“ Durch Thores Zauber erkannte er nicht, dass er sich bereits mitten in dem Albtraum befand, vor dem er sich und seine Tochter bewahren wollte.
Thore ging dank seiner List bei Peer ungehindert ein und aus. Freudig hatte der alte Mann jedem in Trendhoak erzählt, dass sein bester Freund Timo in die Nähe des Dorfes gezogen sei, um ihn öfter besuchen zu können. Die Dorfbewohner hatten gewusst, dass sich Linellas Vater irrte und wer der häufige Besucher in Wirklichkeit war. Auch der Zweck seiner Besuche war allgemein bekannt. Doch aus Furcht vor dem großen Gott hatte es niemand gewagt, dem Mädchen und ihrem Vater zu Hilfe zu eilen. Nur Lars, der Schmiedegeselle, hatte einmal das Gespräch mit Peer gesucht. Noch auf dem Weg zu dessen Haus war ihm Thore in den Weg getreten. Als wären sie die dicksten Freunde, hatte der große Gott dem jungen Mann seinen Arm um die breiten Schultern gelegt und ihn so gezwungen, mit ihm zu gehen. In freundlichem Plauderton hatte er sich nach Gwyn, der Braut von Lars, erkundigt und ihre Schönheit gelobt. Dabei hatten seine Augen drohend gefunkelt, als er den Schmiedegesellen aufgefordert hatte, ihn anzusehen. Lars hatte die Bedeutung von Thores Worten durchaus richtig verstanden und war unverrichteter Dinge wieder nach Hause gegangen. Gwyn sollte nicht ihre Unschuld an Thore verlieren, nur weil er helfen wollte, wo nicht zu helfen war.
„Der arme Peer“ hatten sich die Leute mitleidig zugeraunt. „Ihn wird der Schlag treffen, wenn er erfährt, dass Thore seine Tochter verführt hat.“ Doch noch war Peer vollkommen arglos gewesen. Er war sogar so weit gegangen, Linella zu bitten, doch zu seinem Freund nicht immer so abweisend zu sein. In seiner Ahnungslosigkeit hatte er überdies gestattet, dass Thore seine Tochter bis zur Tür ihrer Schlafkammer begleiten durfte. Galant und mit immer neuen Komplimenten über ihr Aussehen, ihr Essen, ihren Fleiß und die Freude, die sie ihrem Vater bereiten würde, hatte er sich jedes Mal von ihr vor der Tür verabschiedet. Rasch war sie immer in ihrer Kammer verschwunden, froh, dass sie wenigstens hier von seinen Nachstellungen verschont zu bleiben schien. Denn bei allem, was sie getan hatte, war sie von dem großen Gott beobachtet worden. Manchmal hatte er sich nur einen Moment gezeigt, manchmal leistete er ihr über längere Zeit bei ihren täglichen Handgriffen Gesellschaft und unterhielt sie mit allerlei Geschichten. Doch trotz aller Bemühungen war er keinen Schritt weitergekommen. Im Gegenteil! Linella hatte bei ihren Arbeiten zunehmend die Nähe der anderen Frauen des Dorfes gesucht, um zu vermeiden, dass er sie allein treffen konnte.
So war sie auch an diesem schwülen Sommertag in Begleitung von etwa zehn Frauen an den Fluss gegangen, um Wäsche zu waschen, wie Thore verärgert feststellte. Die Frauen wurden von ihren Kindern begleitet, die sich die Zeit mit Spielen vertrieben, während ihre Mütter schwatzend und tratschend die schmutzigen Hemden und Hosen wieder und wieder auf die an dem Waschplatz vorhandenen großen Steine schlugen, damit sie sauber würden. Es hatte vor einiger Zeit etwas flussaufwärts ein heftiges Sommerunwetter gegeben. Innerhalb weniger Stunden war so viel Regen niedergegangen wie sonst in einem ganzen Monat. So hatte sich der sonst ruhig an Trendhoak vorbeifließende Fluss in einen reißenden Strom verwandelt. Dunkelbraun von der in das Wasser gespülten Erde schoss er an den Frauen vorbei, die bald eingesehen hatten, dass sie mit dem Wäschewaschen warten mussten, bis das Hochwasser vorüber war. Die Frauen hatten ihre Kinder gerufen und wollten sich bereits auf den Rückweg ins Dorf machen, als plötzlich Tilda, eine der Frauen, anfing zu schreien. „Amira! Amira, wo bist du?“ Keine Antwort. Alle Kinder waren da, nur Tildas fünfjährige Tochter Amira war nicht zu finden. Sofort riefen auch alle anderen Frauen nach dem Mädchen. Linella sah plötzlich inmitten der tosenden Wassermassen einen dicken Ast schwimmen und einen kleinen Arm, der sich krampfhaft daran festhielt. Doch der Ast hatte sich gedreht und der kleine Arm war in dem braunen gurgelnden Fluss verschwunden. Ohne nachzudenken war Linella in das Wasser gesprungen und hinter dem Ast hergeschwommen. Sie gehörte zu den wenigen in Trendhoak, die schwimmen konnte. Ja, sie war sogar die einzige Frau, die das konnte. Sie hatte es sich selbst beigebracht. Doch das Hochwasser war nicht zu vergleichen mit dem ruhigen Wasser, das sie sonst gewöhnt war. Das bekam sie sehr schnell zu spüren. Sie wurde von der starken Strömung sofort erfasst und hatte mehr damit zu tun, selbst nicht zu ertrinken, als mit gezielten Schwimmstößen zu dem Ast zu gelangen. Ihr Kleid hatte sich mit dem Wasser vollgesogen und erschwerte ihr zusätzlich das Schwimmen. Aber sie wollte nicht aufgeben und ließ sich mit der Strömung treiben, die sie sehr schnell mit sich fortgetragen hatte. Die Stimmen, der rufenden Frauen am Ufer wurden immer leiser und Linella hörte bald nur noch das Tosen der braunen Wellen um sie herum. Hilflos hatte sie sich umgesehen. Da war sie plötzlich gegen etwas Festes kurz unter der Wasseroberfläche getrieben worden. Blitzschnell hatte sie unter sich gegriffen und tatsächlich hielt sie den leblosen Arm Amiras in den Händen. Mit einiger Mühe gelang es ihr, den Kopf des Mädchens aus dem Wasser zu heben. Es atmete nicht und hatte die Augen geschlossen. Immer weiter hatte sie die Strömung getrieben. Entsetzt hatte Linella gesehen, dass sie sich dabei immer mehr zur Flussmitte hin bewegte. In einem Arm hielt sie das Kind, mit dem anderen paddelte sie verzweifelt, um doch noch das rettende Ufer zu erreichen. Doch der Fluss hatte sie und das Kind nicht wieder hergeben wollen. Langsam hatte Linella gespürt, wie sie ihre Kräfte verließen. Ihr nasses Kleid hatte sie immer weiter nach unten gezogen und der Rock hatte sich im Sog der Strömung so um ihre Beine gewickelt, dass sie sie fast nicht mehr bewegen konnte.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Quondam ... Der magische Schild»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Quondam ... Der magische Schild» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Quondam ... Der magische Schild» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.