Daniel Sigmanek - Die Eisenfestung

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Erschöpft und orientierungslos strandet Tado nach dem Kampf gegen den Lord des Feuers in einem fremden Land. Angetrieben von dem Wunsch, in seine Heimat zurückzukehren, tragen ihn seine Füße nach Akhoum, eine große Stadt inmitten einer trockenen Einöde. Krieg herrscht zwischen ihr und Syphora, einem mächtigen Reich im Osten des Landes.
Die Verkettung unglücklicher Umstände lässt Tado schon bald zwischen die Fronten geraten: Durch eine Intrige der geheimnisvollen Hohepriesterin als Mörder gebrandmarkt, befindet er sich bereits kurz nach seiner Ankunft auf einer gefahrreichen Flucht. Als sich wenig später herausstellt, dass auch Telkor seine Finger im Spiel hat, beginnen die Dinge in ungeahnte Dimensionen auszuarten und Tado sieht sich erneut mit der finsteren Macht der Magier konfrontiert – diesmal jedoch ist er ihrer Quelle näher als je zuvor, denn Telkor selbst scheint diesem fremden Land direkt anzugrenzen.

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Yala war für einen Moment sprachlos, doch bevor sie zu einer Erklärung ansetzen konnte, fuhr Herodun fort: „Du weißt, was das bedeutet. Was hast du dort zu suchen gehabt?“

Tado versuchte, ihren Gesichtsausdruck zu erkennen. Sie wirkte nicht sehr angespannt. Vielleicht lag dies aber auch an dem dunklen Zwielicht, das nach wie vor den Raum erfüllte.

„Ich habe nach einer Waffe gesucht. Immerhin gibt es Gerüchte, dass ein Angriff Syphoras bevorsteht, und ich möchte nicht wehrlos einer Belagerung ausgesetzt sein.“

Auch diese fast schon alberne Antwort gefiel Herodun nicht besonders, doch sein ernster Gesichtsausdruck entspannte sich zusehends, sehr zur Überraschung Tados.

„Dennoch ist Unbefugten der Zutritt verboten. Was soll ich nur mit dir machen? Die Gesetze sehen es vor, dass ich dich töten lasse, aber ich weiß, ich schulde dir mein Leben und kann das nicht tun. Wenn ich dich aber ungestraft davonkommen lasse, und die Bevölkerung davon erfährt, wird es Unruhen geben.“

Eine Zeitlang herrschte Schweigen. Herodun ging einen Schritt auf sie zu. Er war ziemlich groß, fand Tado.

„Was habt ihr mit mir vor?“, fragte Yala, nun doch sichtlich nervöser als zuvor.

„Wie du bereits sagtest, gibt es Gerüchte, dass Syphora einen Angriff plant. Die Wahrheit ist: Das Heer hat sich bereits in Bewegung gesetzt. Vor drei Tagen passierten sie den Fluss vor den Schlachtfeldern Skuliens. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Die umliegenden Städte sind zwar bereit, uns mit Soldaten zu versorgen, doch sie werden noch lange brauchen, bis sie eine Armee aufstellen können und uns erreichen. Akhoum allein wird diesem Angriff nicht standhalten, wir sind zu wenige, um eine solche Streitmacht abzuwehren.

Es gibt jedoch eine Möglichkeit, diese Schlacht doch noch für uns zu entscheiden… oder zumindest eine Niederlage abzuwenden. Uris, unsere Hohepriesterin, sagt, dass es in den nördlichen Sümpfen einige Erzvorkommen des Metalls Ordan geben soll. Die Tümpelschlinger, die dort beheimatet sind, bauen es ab und stellen Waffen und Schilde daraus her. Mit einem großen Schild könnte es Uris gelingen, einen Verteidigungszauber um die Stadt herum zu errichten und ihn so lange aufrechtzuerhalten, bis Verstärkung eintrifft. Daher habe ich eine kleine Gruppe Krieger zusammengestellt, die morgen bei Sonnenaufgang aufbrechen und den Tümpelschlingern einen ihrer Schilde abkaufen und hierherbringen sollen. Und du wirst dich ihnen anschließen.“

Yala war überrascht, doch aus irgendeinem Grund schien sie sich auch zu freuen.

„Warum?“, fragte sie, aber wohl nur, um Herodun nicht misstrauisch zu machen.

„Weil es der einzige Weg ist, dich vor dem Tod oder dem Kerker zu bewahren. Ich werde verkünden, dich unter Arrest gestellt zu haben, obwohl du in Wirklichkeit auf dem Weg nach Norden bist.“

Yala stimmte diesem Plan schließlich zu und wollte sich zum Gehen abwenden, als ihr noch etwas einfiel.

„Darf er mich begleiten?“, fragte sie, auf Tado deutend.

„Ich sehe dafür keinen guten Grund. Solltet ihr nicht rechtzeitig zurück sein, können wir jeden fähigen Krieger zur Verteidigung der Stadt gebrauchen“, entgegnete Herodun.

„Aber er ist kein Krieger. Sondern ein Fremder.“

Tado erschrak innerlich, als Yala diese Worte aussprach. Warum tat sie das? Noch ehe er weiter darüber nachdenken konnte, ergriff der Statthalter erneut das Wort.

„Tötet ihn!“, brüllte er, und die vier Wachen stürmten regelrecht auf ihn zu, und hatten ihn umzingelt, noch bevor er überhaupt einen Schritt in Richtung Ausgangstür hätte machen können.

„Wartet!“, rief Yala. „Er ist ein Fremder, und er hat es bis in den Kern von Akhoum hineingeschafft, ohne bemerkt zu werden. Sollte das publik werden, werdet ihr noch größere Unruhen hervorrufen als durch die Verschonung meines Lebens.“

Herodun geriet ins Zweifeln. Tado hoffte nur, dass er ein wenig schneller zweifeln würde, als man es normalerweise tat, denn die vier Wachen zeigten sich von Yalas Worten völlig unbeeindruckt und zogen bereits ihre Schwerter; riesige, gebogene Klingen – wie er sie einmal bei einem Überfall von Piraten auf ein Handelsschiff in der Nähe seines Heimatdorfes gesehen hatte – warteten nur darauf, sich in sein Fleisch zu bohren, und es gelang ihm nur dadurch, dass er eine Hand auf seiner leeren Schwertscheide behielt, sie auf Distanz zu halten. Er erinnerte sich, dass ihm Regan einst einen Zauber beibrachte, mit dem er sein Schwert jederzeit zu sich befördern konnte, doch er wollte diese Fähigkeit nicht benutzen, denn zum einen würde er damit das Vertrauen Yalas verlieren, denn er sagte ihr, er sei kein Krieger, und zum anderen mochte ihn Herodun anschließend erst recht für einen Spion aus Syphora halten.

„Haltet ein!“, rief er schließlich und die Wachen zogen sich augenblicklich zurück. „Woher soll ich wissen, dass er kein Verräter ist?“

„Ich verbürge mich dafür, dass er nichts Böses im Schilde führt“, sagte Yala. „Sichergehen könnt ihr natürlich nur, wenn ihr ihn aus der Stadt bringt. Lasst ihn also mit mir gehen.“

Wieder überlegte Herodun eine Weile.

„Also gut. Ich gebe den Kriegern, die du begleiten wirst, die Anweisung, ihn im Auge zu behalten und bei dem kleinsten Anzeichen von auffälligem Verhalten werden sie ihn töten.“

„Das ist keine gute Idee. Die Krieger sind im Gegensatz zu den Wachen nicht gesichert. Ihr könntet ihn dann ebenso gut hier umbringen.“

Tado verstand nun nicht mehr viel von dem, was gesprochen wurde, denn er wusste nicht, was gesichert bedeutete.

„Du stellst mein Vertrauen in dich auf eine sehr harte Probe.“ Herodun klang nicht sehr glücklich bei diesen Worten. „Solltest du mich enttäuschen, so werde auch ich nichts mehr für dich tun können.“

Yala verzichtete auf weitere Worte, sie drehte sich einfach um und ging. Tado folgte ihr. Die wenigen Schritte bis zur Tür kamen ihm wie eine Ewigkeit vor, und als sie endlich wieder im Freien standen, sprudelten die lang aufgestauten Fragen regelrecht aus ihm heraus.

„Warum hast du ihm verraten, dass ich nicht aus Akhoum stamme?“

„Es war der einzige Weg, Herodun davon zu überzeugen, dass du mitkommen darfst.“

„Es hätte mich fast umgebracht“, erwiderte Tado vorwurfsvoll.

„Ich hatte alles unter Kontrolle“, antwortete Yala.

„Warum willst du überhaupt, dass ich mitkomme?“

„Die Unternehmung bietet uns eine sehr gute Möglichkeit zur Flucht. Da sie mich im Waffenlager gesehen haben, werden sie jetzt versuchen, herauszufinden, wie ich dort hineingelangt bin und früher oder später den Weg finden. Es gibt also kaum Alternativen, um aus der Stadt zu fliehen.“

„Wie kommst du darauf, dass ich überhaupt fliehen möchte?“

Yala blieb stehen.

„Du hast mir doch erzählt, dass du nach dem Kampf gegen den Lord durch einen Zauber hergebracht wurdest. Und du sagtest außerdem, dass neben dir noch einer deiner Gefährten betroffen war. Wenn dir also irgendetwas an ihm liegt, und du sein Schicksal erfahren möchtest, so wirst du das in Akhoum kaum tun können. Denn wenn er tatsächlich hier irgendwo in diesem Land gestrandet ist, so ist er entweder tot, weil er sich im Hoheitsgebiet von Akhoum befand oder inmitten der Ebenen Skuliens, oder er ist ein Sklave, weil er bei Syphora zu sich kam. Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.“

Für einen Moment glomm Hoffnung in Tado auf, denn eigentlich hatte er schon nicht mehr geglaubt, Spiffi je wieder zu sehen. Sie setzten ihren Weg weiter fort. Im blassen Schimmer des Mondes konnte man nur schlecht die Umrisse der Gebäude erkennen, aber Yala gelang es, sie zielsicher durch einen Großteil der Stadt wieder zurück zu dem großen Platz zu führen, bei dem sie wohnte.

Im Turm angekommen, musste Tado auf dem Boden schlafen, da sie, wie sie sagte, noch nie Besuch bekommen hatte und daher auch kein zweites Bett zur Verfügung stand.

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