Daniel Sigmanek - Die Eisenfestung

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Erschöpft und orientierungslos strandet Tado nach dem Kampf gegen den Lord des Feuers in einem fremden Land. Angetrieben von dem Wunsch, in seine Heimat zurückzukehren, tragen ihn seine Füße nach Akhoum, eine große Stadt inmitten einer trockenen Einöde. Krieg herrscht zwischen ihr und Syphora, einem mächtigen Reich im Osten des Landes.
Die Verkettung unglücklicher Umstände lässt Tado schon bald zwischen die Fronten geraten: Durch eine Intrige der geheimnisvollen Hohepriesterin als Mörder gebrandmarkt, befindet er sich bereits kurz nach seiner Ankunft auf einer gefahrreichen Flucht. Als sich wenig später herausstellt, dass auch Telkor seine Finger im Spiel hat, beginnen die Dinge in ungeahnte Dimensionen auszuarten und Tado sieht sich erneut mit der finsteren Macht der Magier konfrontiert – diesmal jedoch ist er ihrer Quelle näher als je zuvor, denn Telkor selbst scheint diesem fremden Land direkt anzugrenzen.

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Irgendwann erreichten sie einen weitläufigen, rechteckigen Platz, der an den vier Eckpunkten jeweils eine Art Turm mit nahezu quadratischem Grundriss besaß. Im Grunde genommen waren es nur mehrstöckige Häuser, die alle umliegenden Gebäude jedoch um ein gutes Stück überragten.

Yala steuerte den südöstlichen Turm an, den, der ihnen am nächsten lag. Eine Treppe mit einem nicht unbedingt vertrauenerweckenden Geländer wand sich an der Außenwand des Bauwerks entlang, gelegentlich verbreiterte sie sich zu einer kleinen Plattform, auf der häufig einige palmenartige Pflanzen standen und von der aus eine Tür ins Hausinnere führte.

Sie gingen bis zum siebten, dem höchsten Stockwerk hinauf, und betraten es schließlich. Tado schlug eine angenehme Kühle entgegen. Die Wohnung, oder was immer es sein mochte, erwies sich als überraschend groß. Es gab mehrere Räume, alle jeweils durch Türen abgegrenzt. Zurzeit standen sie im größten Zimmer, das durch ein großes Eckfenster nach Nordosten hin hell erleuchtet wurde und den Blick auf die Stadt freigab.

„Wohnst du hier allein?“, fragte Tado geradeheraus.

„Täte ich es nicht, wärst du wohl kaum noch am Leben, oder?“, antwortete sie mit einem leicht ironischen Unterton. Ihre Worte leuchteten ihm ein. Sie bedeutete ihm, auf einem der beiden Stühle, die einen niedrigen Tisch umgaben, Platz zu nehmen.

„Aber bevor ich dir mehr über mich erzähle, möchte ich endlich wissen, wer du eigentlich bist und woher du kommst.“

Nachdem Tado seinen Durst schließlich mit lauwarmem Wasser, das ihm Yala anbot, stillen konnte, begann er, seine ganze Geschichte zu erzählen. Immerhin hatte er nichts zu verlieren. Alles, was er noch besaß, war die Schatulle, das Ziel seines Auftrags, in der sich seines Kenntnisstands nach weder etwas von Wert befand, noch sah er sich dazu in der Lage, sie zu öffnen, ohne sie dabei zu zerstören. Da er sich auch ganz offensichtlich nicht mehr in Gordonien befand, hatte er auch keinerlei Möglichkeit, sie zu Haktir zu bringen.

Insofern ließ er bei seinen Schilderungen kein einziges Detail aus, nur von dem Ritual, dass Regan ihm beibrachte, erzählte er nichts, und es dauerte bis zur Dämmerung, ehe er endlich beim Kampf gegen den Lord ankam und schließlich endete.

Yala sah ihn noch einige Sekunden lang an, als zweifle sie an dem, was er ihr gerade stundenlang vorgetragen hatte, und ehrlich gesagt fand Tado diese Zweifel berechtigt, denn während seiner Erzählungen war er selbst das ein oder andere Mal ins Grübeln darüber geraten, ob all das tatsächlich der Wahrheit entsprach oder er einfach nur phantasierte.

Yala schien es ihm letztendlich zu glauben.

„Eines verstehe ich nicht“, sagte sie nach einer kurzen Zeit des Schweigens. „Wenn der Lord dich mit seinem letzten Zauber töten wollte, warum bist du dann noch am Leben?“

„Ich weiß es nicht“, gestand Tado. „Vielleicht wurde er durch irgendetwas blockiert. Aus irgendeinem Grund landete ich jedenfalls am Strand des Ozeans. Wie hast du mich dort eigentlich gefunden? Ich dachte, es ist zu gefährlich, zur Mittagszeit allein in der Hitze zu sein.“

„Das ist es auch. Aber ich war auf der Suche nach einigen Krabben fürs Abendessen. Außerdem musste ich überprüfen, ob mein Plan, an dem ich seit langer Zeit schon arbeite, auch wirklich funktionieren würde.“

Tado sah sie nur fragend an und Yala fuhr fort: „Ich denke, es ist an der Zeit, dir etwas über mich zu erzählen. In Wirklichkeit stamme ich nicht von hier. Alles geschah vor etwa sieben Jahren. Ähnlich wie du fand ich mich eines Tages plötzlich mitten in dem Ödland, das die Stadt umgibt, wieder. Ich konnte mich an nichts erinnern, ich wusste nicht, wo ich war oder woher ich kam, nur mein Name befand sich noch in meinem Gedächtnis. Es herrschten damals ähnliche Temperaturen wie heute und ich wäre vermutlich gestorben, doch zufällig kam an diesem Tag eine kleine Gruppe von Kriegern aus Akhoum an dieser Stelle vorbei. Sie brachten irgendein magisches Objekt in die Stadt zurück. Die Hohepriesterin Uris, die ebenfalls unter der Gefolgschaft war, bemerkte meinen fast leblosen Körper und nahm mich mit. Damals gab es noch kein Gesetz, das den Tod aller Fremden im Hoheitsgebiet Akhoums vorschrieb.

Das ist im Wesentlichen der Grund, warum ich dich rettete, denn deine Situation glich meiner in so vielen Hinsichten, dass ich nicht anders konnte, als gegen nahezu jede Vorschrift dieser Stadt zu verstoßen und dich hierher zu bringen.“

Yala machte eine kurze Pause, und Tado sah sie dankend an. Sie hatte sich in große Gefahr begeben, nur um ihm, den sie noch nicht einmal kannte, das Leben zu retten.

„Nachdem ich also in der Stadt angekommen war, erhielt ich diese Wohnung und außerdem jede Woche einen kleinen Nahrungsvorrat. Leider ist dieses neue Zuhause auch gleichzeitig mein Gefängnis, denn hier in Akhoum besitzen Frauen im Prinzip keine Rechte, nur sehr wenige haben es durch fragwürdige Taten zu Ansehen gebracht. Als schließlich der Krieg zwischen Akhoum und Syphora, einer gigantischen Festung im Osten dieses Landes, ausbrach, wurde es jedem Zivilisten untersagt, die Stadt zu verlassen. Nur einigen Bauern, die im Nordosten Felder bewirtschaften, und Händlern ist es gestattet, die Tore ungestört zu durchqueren. Von nun an wurde jeder Fremde, der in das Hoheitsgebiet Akhoums eindrang, getötet. Patrouillen durchstreifen seitdem diese Lande, um feindliche Späher abzufangen.

Der Krieg dauert nun schon drei Jahre. Es gab mehrere Schlachten in den weiten Ebenen nahe Skuliens, die meisten endeten in einem sinnlosen Gemetzel ohne Sieger. Doch es keimen Gerüchte in den Straßen auf, dass Syphora sämtliche Streitmächte sammelt, um in einem endgültigen Kampf diesen Krieg für sich zu entscheiden. In den letzten Wochen wurden vermehrt feindliche Späher gesichtet, und nicht immer konnten sie abgefangen werden. Wenn Akhoum aber angegriffen werden sollte, und alles deutet darauf hin, dann wird es vermutlich nicht standhalten. Die Stadt ist einfach zu groß, um sie wirksam zu verteidigen, da die vorangegangenen Schlachten unsere Armee stark dezimiert haben. Umzingeln uns die Feinde, sind wir verloren. Doch auch in einem offenen Kampf können wir ihnen nicht fiel entgegensetzen. Syphora verfügt, wie man sagt, über eine geheime Streitmacht, bestehend aus finsteren Kreaturen, die imstande sind, ein ganzes Heer zu zerschlagen.

Dies ist einer der Gründe für meinen eingangs erwähnten Plan, an dem ich seit nunmehr zwei Jahren arbeite: Meine Flucht aus Akhoum.“

Tado sah sie entgeistert an. „Du willst fliehen? Ich dachte, es ist unmöglich, unbemerkt durch das Hoheitsgebiet Akhoums zu kommen.“

„Was macht es für einen Unterschied, ob ich hier sterbe oder da draußen? In der Wüste hätte ich zumindest eine geringe Chance, den Patrouillen zu entkommen, denn durch ihre schwere Bewaffnung sind sie langsamer. Bliebe ich aber hier, so würde ich mit absoluter Sicherheit bei dem Angriff Syphoras sterben.“

„Und wohin willst du gehen, wenn deine Flucht erfolgreich verläuft?“, versuchte er, ihren waghalsigen Plänen einen Dämpfer zu versetzen, denn er glaubte nicht, dass sie jemals erfolgreich verlaufen würden.

„Vor einiger Zeit traf ich unten auf dem Platz einen reisenden Händler, dem ich meine Geschichte anvertraute. Er sagte mir, dass es in Syphora einen Mann geben soll, der verborgene Erinnerungen wieder hervorzuholen vermag. Ich wollte also durch das Waffenlager am Westrand der Stadt flüchten und mich dann nach Syphora begeben. Es hat ewig gedauert, bis ich einen sicheren Weg aus Akhoum heraus entdeckt hatte, und heute wollte ich zum letzten Mal testen, ob mein Plan funktioniert. Ich wartete, bis sich in der Ferne ein Sandsturm ankündigte, verließ durch das Waffenlager die Stadt und ging bis zum Strand, um zu sehen, in welcher Weite mich die Krieger Akhoums noch entdecken könnten. Im Schutz des Sturmes, wenn die Wächter sich in ihre Wachhäuser zurückgezogen haben, wollte ich dann erneut die Mauer erklimmen, um ein letztes Mal hierher zurückzukehren. Dabei traf ich dich.“

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