Hans-Jürgen Setzer - Achter Stock - Endstation

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Achter Stock - Endstation: краткое содержание, описание и аннотация

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Leon Walters, Chefredakteur des Koblenzer Tageskuriers, ein unverbesserlicher Morgenmuffel, ansonsten gutmütig, hilfsbereit und voller Engagement stolpert in seinem ersten Fall mitten hinein ins pralle Seniorenleben, denn sein Boss, Alexander Paffrath, bittet ihn, einen Artikel über die Seniorenresidenz Moselblick zu verfassen.
Wie gewohnt recherchiert Leon Walters überaus gründlich. Was er bei seinen Recherchen herausfindet, übersteigt jegliches Maß an Menschlichkeit und Ethik.
Wird es Leon Walters gelingen, die Machenschaften zu unterbinden und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuzuführen?

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„Wo wohnst du oder was hast du vor, Anna? Du wirst es mir verraten, oder?“

Plötzlich bog Anna Liebenstein in einer Häuserfront in einen schmalen Korridor zwischen zwei hohen Häusern ab und ging eine Kellertreppe hinunter. Die Tür knarrte und quietschte wie in einem alten Gruselfilm.

„Was macht sie denn in dieser dunklen Gegend?“, fragte sich Leon.

Vorsichtig näherte er sich dem Gebäude. Er versuchte, irgendwo eine Gelegenheit zu finden, um etwas hören oder sehen zu können. Auf der Rückseite des Hauses gab es ein altes Kellerfenster mit Sprossen und vielen kleinen Scheiben, die dunkel gestrichen waren. Ein kleiner Kratzer in der Farbe von innen gab die Sicht frei. Dort sah er eine lange, schwere Tafel aus edlem Holz. In den Tisch war ein großes Dreieck als Aussparung eingelassen. Dieses Zeichen (Delta) war überall zu erkennen, an den Wänden, als Kerzenleuchter und auf den Gewändern. Etwa 30 Frauen waren in schwarzen Roben, ebenfalls mit diesem Zeichen versehen, darin versammelt. Anna trat hinzu und setzte sich mit zwei Begleiterinnen an den Kopf der Tafel. Sie saß außen links, in der Mitte eine etwas ältere Dame mit strengem Blick und die Haare zu einem Knoten geformt. Hören konnte er leider nichts. Eine junge, sehr attraktive Dame wurde hereingeführt.

Leon glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Sie wurde entblößt und zu einem Stuhl geführt, der dem beim Frauenarzt in gewisser Weise ähnelte, doch war er primitiv aus Holz und Leder und bildete ein Dreieck mit der Spitze nach vorne. Die junge Frau wurde auf den Stuhl gesetzt und an jeder Seite von drei Schwestern gehalten. Die ältere Dame vom Dreiergespann lief dreimal bedeutungsvoll in Form eines Dreiecks mit einem rauchenden Gefäß um diese herum.

„Oh Gott, was haben die vor?“, entfuhr es Leon. Gleichzeitig erregte ihn die Vorstellung der unter den Roben offensichtlich nicht allzu viel Kleidung tragenden Damen. Die Großmeisterin trat nun mit dem rauchenden Gefäß zwischen die Beine der Frau und zog einen kleinen glühenden Metallstab heraus. Die junge Frau schloss die Augen und Leon konnte es kaum glauben. Sie führte den Stab an sie heran und drückte ihn oberhalb der Stelle, die Leon als Mann am liebsten bei Frauen mochte. Er kauerte sich instinktiv zusammen, als hätte man ihn selbst gebrandmarkt. Zu sehen war, soweit er das aus der Entfernung erkennen konnte, wieder dieses Delta. Die junge Dame ertrug es offensichtlich ohne größeren Widerstand, schien fast in einer Art Trance, sonst müsste das doch höllisch weh tun, sagte er sich. Danach traten alle der Reihe nach vor sie hin und küssten ihren Schambereich mit der neuen Verzierung.

Es gab einen Schlag und eine Flasche klirrte zu Boden. Leon Walters hatte in der freudigen Erregung leider übersehen, dass irgend so ein Penner hinter ihm eine leere, alte Weinflasche abgestellt hatte, die nun blöderweise zu Boden kullerte und einen riesigen Lärm verursachte. Er rannte so leise und so schnell er konnte zu seinem Wagen und fuhr und fuhr und fuhr.

Erst nach etwa zwei Stunden kam er in seiner Wohnung an, obwohl sie höchstens zehn Minuten entfernt lag. Er war völlig verwirrt und hatte nicht einmal bemerkt, dass er die ganze Zeit im Kreis gefahren war. Er wollte sichergehen, dass ihm wirklich niemand gefolgt war. Er hatte offensichtlich Glück. „Was um alles in der Welt war denn das eben?“ Er lag lange wach und schlief in dieser Nacht sehr unruhig und träumte immer wieder von der Situation in dem Keller.

Aller Anfang ist schwer

Mia Neumanns erster Arbeitstag begann zum Glück mit einer Spätschicht. Das bedeutete, sie konnte ausschlafen, in Ruhe bei Mutter frühstücken, sich zurechtmachen und musste um 13:00 Uhr im Seniorenstift sein. Das war gut so, denn in der Nacht vorher hatte sie Besuch von Tim und seinem Freund Steven gehabt. Sie kamen gegen ein Uhr vorbei, um „Hallo“ zu sagen. Tim sagte, er sei abends bereits da gewesen, habe Mia nicht zu Hause angetroffen, denn er habe nur mal nach dem Rechten sehen wollen. Steven war Fußballer und körperlich gut durchtrainiert, also hatten sie beide bei ihr übernachtet und in der Nacht kamen sie alle nicht viel zum Schlafen. Gut also, dass der Tag nicht mit einer Frühschicht um sechs Uhr begann. Im Schichtdienst wechselte das so alle zwei bis drei Tage. Das würde eine ganz schöne Umstellung bedeuten.

Heute jedoch fuhr sie gegen 12:30 Uhr mit ihrem Elektrokabinenroller zum Seniorenstift. Sie fuhr in die Tiefgarage und parkte ihren Roller auf einem nummerierten Personalparkplatz. Sie schaute in den Rückspiegel, verbesserte ihr Make-up, stieg aus, steckte die Elektroaufladverbindung in eine nahestehende Ladesäule und schloss ab. Sie ging in Richtung des Aufzugs, dieser kam gerade an. Anna Liebenstein stieg aus, um in ihrer Mittagszeit kurz etwas in der Stadt zu besorgen.

„Ah, hallo Mia, schön Sie zu sehen. Sie haben heute Ihren ersten Arbeitstag, nicht wahr? Alles Gute und wir sehen uns sicher nachher mal im Bewohnerbereich. Wenn Sie Sorgen haben, wenden Sie sich jederzeit an mich. Viel Erfolg.“

„Vielen Dank, Frau Liebenstein, das ist nett. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.“

Sie bestieg den Fahrstuhl und es lag noch der Duft eines betörenden Parfüms in der Luft. Mia holte tief Luft und ihr wurde fast schwindlig. Der Fahrstuhl zeigte die Zahlen eins bis neun, wobei die acht und die neun als Knöpfe ausgespart waren und nicht wählbar. Dazu gab es ein erstes und ein zweites UG. Das waren dann wohl die Stockwerke und zwei Untergeschosse. Es lief typische Fahrstuhlmusik und eine freundliche Damenstimme sagte: „Willkommen in der Seniorenresidenz Moselblick. Bitte nennen Sie ein Stockwerk oder drücken Sie einen Wählknopf. Ansonsten werden Sie in fünf Sekunden mit einem unserer Informationsmitarbeiter verbunden.“ Sie drückte auf die sieben, denn Sie sollte zunächst zur Verwaltung ihre Papiere abgeben und dann auf die Station im sechsten Stock. Im neunten Stockwerk lag sozusagen der Himmel der Einrichtung mit der Führungsetage. Hinter dem weiblichen Petrus als Wachhund am Empfang im neunten Stock regierte Anna Liebenstein. Offensichtlich konnte man nicht einfach im Fahrstuhl dorthin fahren und in den achten Stock auch nicht. Okay, es war verständlich, dass nicht jeder Besucher überall direkt hinfahren konnte, um sich dort dann zu verlaufen. Im Keller stand beim zweiten Untergeschoss Kühlräume/human, im ersten Untergeschoss Küche.

Die Fahrstuhltür schloss sich, jedoch fuhr der Fahrstuhl nicht wie erwartet nach oben, sondern bewegte sich nach unten. Im ersten Untergeschoss öffnete sich die Tür und ein muskulöser Herr, der stark nach Essen roch, stieg ein. Er schaute sie sehr eindringlich an. „Schönen guten Tag, junge Dame. Na, was macht denn eine so junge hübsche Frau im Altenheim? Oma besuchen?“, lachte Sascha Berg.

„Moin, ich fang heute hier neu an, auf Station sechs“, gab Mia als Antwort und dachte: „Du hast mir gerade noch gefehlt, Schwätzer.“

„Wow, gleich bei den Allesvergessern, mutig, na dann viel Spaß dort. Ich bin hier der Küchenbulle Sascha. Sag mal, kennen wir uns nicht von irgendwoher?“ Er streckte seine verschwitzte Hand aus und fragte: „Und wie heißt die neue Schönheit von Station sechs?“

„Mia, ich wüsste nicht, dass wir uns kennen“, sagte sie und dachte: „Immer dieselbe blöde Anmache.“

„Willkommen Mia, na, dann hoffen wir, dass wir uns bald besser kennenlernen. Wir haben ja bald Betriebsfest. Wenn du was brauchst, sag Bescheid, Sascha hilft immer, wo er kann.“

Bing, die Tür sprang auf und Mia war erlöst und erleichtert. Der Geruch und die etwas aufdringliche Art passten ihr gerade nicht so ins Konzept, denn sie war ohnehin etwas nervös, hatte sogar vorher etwas Durchfall gehabt und von dem Essensgeruch wurde ihr außerdem übel.

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