Dani Brown - Der Bote des Teufels

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Buch 1: Tödliches Elysium – Die Suche nach dem ›Paradise Killer‹
Immer wenn es Nacht wird auf Teneriffa schlägt der Täter gnadenlos zu.
Schnell wird klar, dass er sich nur innerhalb einer bestimmten Altersgruppe und Nationalität seine Opfer aussucht und tötet.
Buch 2: Blutiger Zorn – Niemand stirbt zweimal am Tag
Ein Mord an einem Pressesprecher einer bundesdeutschen
Behörde ist der Beginn einer unheimlichen Mordserie,
die sich von Berlin aus, quer durch den Norden der
Republik zieht.
Buch 3: Unbändige Wut – Nicht jeder Tag ist gut zum Sterben
Ein Serienmörder hinterlässt an den Tatorten immer einen auffälligen Hinweis. Die Bedeutung dieser hinterlegten Zeichen ist den Kriminalisten um Hauptkommissar Peter Geier völlig unklar, da sie zunächst keinerlei Sinn ergeben.
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Schließlich drehte er sich um und sagte zu seinen Kollegen, die sich immer noch vom Staub befreiten: »Übrigens, die Häuser gegenüber haben zahlreiche Risse in den Fassaden und quer über unsere Straße zieht sich eine ziemlich breite Spalte, die bis zu den Gehwegen reicht. Ehrlich gesagt, ich habe ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache.« Dann sah er weiter schweigend hinaus.

Carlos blickte nachdenklich zu seinem Freund, ehe er leicht mit dem Kopf nickte und murmelte: »Nicht nur dir geht es so!«

Er sagte es so leise, dass es keiner der Kollegen hören konnte und das war vielleicht auch besser so.

Instituto Geográfico Nacional (IGN) in Madrid

Die große interaktive Tafel, die fast komplett die Vorderfront des kleinen Saales einnahm, zeigte den Wissenschaftlern der Tagesschicht, die aktuellsten seismischen und vulkanischen Aktivitäten des Landes, aber auch weltweit, an. Seit einigen Augenblicken leuchtete direkt über Teneriffa erneut rhythmisch ein hellblauer Stern auf und kennzeichnete die exakte Lage, des letzten Erdbebens.

Das fand vor knapp 60 Sekunden statt und hatte die Stärke von 6,3 auf der Richterskala. Die Aktivität selbst war noch nicht beendet, denn weitere Nachbeben mit einer ständig abnehmenden Magnitude erschütterten, die kanarische Insel, nahmen aber glücklicherweise kontinuierlich ab.

Als einer der verantwortlichen Wissenschaftler das Bild des Inselinneren beträchtlich vergrößerte, stellte er sofort fest, dass das Hypozentrum des Bebens weiter in Richtung Nordwesten gewandert war. Es hatte mittlerweile den Fuß des Teide, der sich am Rand, innerhalb der Caldera, erstreckte, erreicht. Aber nicht alleine das beunruhigte den erfahrenen Geologen. Der Ursprung des starken Erdbebens befand sich nur noch 5,3 km unter dem Epizentrum. Es wurde Zeit zu handeln. Deshalb griff er schnell nach seinem Handy, um die Institutsleiterin über die dramatischen Veränderungen zu informieren.

Vorwarnung

20.50 Uhr, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Langsam senkte sich die Dämmerung über die Stadt herab, die auf der nordwestlichen Seite der Insel lag. Fast gleichzeitig gingen sämtliche Straßenlaternen automatisch an und verbreiteten einen angenehmen Lichtschein, der sich auf dem Asphalt und den Gehwegen ausbreitete. Auch der Straßenverkehr nahm abseits der Autobahn und der wenigen Hauptstraßen des Küstenortes immer mehr ab. Ganz selten fuhr ein Taxi mit tief brummendem Motor die sehr steile ›Calle Manuel Yanes Baretto‹ hoch, um meistens direkt vor dem Eingang des langgestrecken ›Hotel Diamant Suites‹ zu halten. Dort stiegen die letzten verspäteten Gäste aus und liefen nach dem Aussteigen mit schnellen Schritten quer durch die große Empfangshalle in Richtung Restaurant zum Abendessen.

Ein älterer Mann dagegen hatte sich die Taxikosten zur 4-Sterne Unterkunft erspart und ging, schwer atmend, die zweite Hälfte des steilen Gehweges hoch, der unweit der berühmten Bucht ›Playa Maria Jiménez‹ mit ihrem schwarzen Sandstrand begann. Er hatte ein Faible für diese Seite der Insel. Während im Süden Teneriffas, rund um den Flughafen und den bekannten Badeorten, ein trockenheißes Wüstenklima mit nur spärlichem Pflanzenwuchs herrschte, hatte sich hier die Natur ausgebreitet. Unzählige Palmen und blühende Gewächse gaben der Stadt und der Umgebung ein eher tropisches Aussehen.

Die einmalige Tropenpracht hatte wohl auch einen der spanischen Könige inspiriert, auf einer Anhöhe einen Park voller wärmeliebender Palmenarten anlegen zu lassen, in der Hoffnung, diese später in Madrid anzusiedeln. Das gut gemeinte Experiment allerdings misslang, weil das Klima in der Hauptstadt zu kalt war. Die Parkanlage hingegen war geblieben und lockte jedes Jahr viele Touristen und Einheimische an.

Doch daran verschwendete der schwer atmende Mann derzeit keinen Gedanken. Er machte gerade eine Pause und stützte sich an einer halbhohen Mauer ab, während er sich neugierig umschaute. Auf der gesamten rechten Seite der Fahrbahn zog sich eine Bananenplantage hin, an deren baumähnlichen Stauden bereits grünliche Büschel der kleinen, aber gutschmeckenden, Früchte hingen, die mit Plastefolie abgedeckt waren, um sie vor Schädlingen zu schützen. Ganz hinten am Ende der abschüssigen Straße sah er einen winzigen Teil des Strandes, der komplett aus schwarzen Lavasand bestand und künstlich angelegt worden war. Dahinter erstreckte sich, im letzten Licht der untergehenden Sonne, der Atlantische Ozean bis zum fernen Horizont.

Leise seufzend setzte er sich wieder in Bewegung.

Wenig später fuhr ein weiteres Taxi die Straße hinauf und kam circa 50m vor ihm zum Stehen. Ein Paar stieg aus und schlug die Türen des Autos zu, das kurz darauf weiterfuhr.

Rasch beschleunigte er die Schritte, während die anderen beiden zu einem versteckten Seiteneingang gingen, der vermutlich mit zum Hotel gehörte. Die Frau kramte in ihrer kleinen Umhängetasche und holte schließlich eine Chipkarte heraus, die sie danach auf eine Stelle hielt, die sich unterhalb der Wechselsprechanlage befand. Mit einem leisen Klicken öffnete sich die Tür, die ihr Begleiter sofort weit aufriss, um ihr, wie ein Gentleman, den Vortritt zu lassen.

In diesem Moment kam der Spaziergänger ebenfalls an und meinte außer Atem: »Können Sie mich bitte mit hereinlassen.«

Das Paar musterte ihn kurz, ehe sie neugierig fragte: »Wohnen Sie denn auch hier?«

Er nickte sofort. »Ja, ich habe nur die Chipkarte und den Zimmerschlüssel vergessen.«

Ihr Begleiter schmunzelte. »Oh, wenn sie alles liegengelassen haben, dann werden Sie wohl ein Problem haben, um überhaupt in Ihr Zimmer zu kommen.«

»Nein, keine Sorge meine Frau ist ja da.«

»Seit einiger Zeit gibt es bereits Abendessen.«

»Sie wartet auf mich.«

»Dann kommen Sie mal mit rein.«

Während sie einen langen Gang entlangliefen, fragte sie neugierig: »In welchem Haus wohnen Sie denn?«

»Im 3. Gebäude, sozusagen im Keller.«

»Ach, Sie Ärmster.«

Er winkte lächelnd ab. »So schlimm ist es gar nicht, wie es sich zunächst anhört. Immerhin habe ich einen schönen Blick auf die Palmen, die an der Straße stehen und auf die Bananenplantage. Außerdem sind wir fast den ganzen Tag unterwegs.«

»Wohl zu spät gebucht?«

»Genau.«

»Wie lange bleiben Sie noch?«

»Bis Anfang Juni, wir sind bereits seit Ende Oktober hier.«

»Aha, Sie verbringen den Winter auf Teneriffa und den Sommer in der Heimat.«

»Ja.«

Mittlerweile waren sie an einem Fahrstuhl angekommen, dessen Tür offenstand. Nacheinander gingen sie hinein und drückten auf unterschiedliche Knöpfe.

Nach kurzer Fahrt stieg ihr Begleiter bereits wieder aus und verabschiedete sich: »Schönen Urlaub noch.«

Das Paar lächelte ihn freundlich an: »Für Sie auch! Vielleicht sieht man sich mal!« Dann schlossen sich die Türen des Aufzuges.

Während er sich umdrehte und einen endlos erscheinenden Flur entlanglief, murmelte er: »Hoffentlich nicht!«

Schließlich stand er vor dem Appartement 385. Er legte sein Ohr auf die Holzoberfläche der Tür und lauschte. Aber kein Ton war im Zimmer zu hören. Etwas verwundert zog er beide Augenbrauen hoch und klopfte laut, während er seine Hand in die Hosentasche steckte.

Es dauerte einen kurzen Moment, bis endlich Schritte zu vernehmen waren und sich ein Schlüssel im Schloss drehte. Schließlich öffnete sich die Tür einen Spalt und ein Gesicht, das dezent geschminkt war, wurde sichtbar. Als sie den Mann vor der Tür sah, riss sie die Tür weit auf und ließ ihn ins Zimmer. Dann fragte sie ihn erbost: »Wo kommst du jetzt her?«

»Ich habe mich ein wenig am Strand umgesehen?«

»So lange? Weißt du überhaupt, wie spät es ist?«

Er schüttelte den Kopf. »Nein, leider nicht, Liebling.«

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