Andreas Richter - Ruhet.Sanft.

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Ruhet.Sanft.: краткое содержание, описание и аннотация

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Starkoch Stefan Timmers droht der Ruin. In seinem neu eröffneten Restaurant, einem reetgedeckten Haus aus dem 18. Jahrhundert, sterben Gäste auf mysteriöse Weise. Stefan und seine Frau Mirja sind verzweifelt.
Als ihnen ein kleines Mädchen wortlos eine Sanduhr überreicht, dämmert es Stefan und Mirja: Etwas stimmt nicht mit dem alten Haus und den Menschen, die einst darin lebten – und es ist ihre Bestimmung, das düstere Kapitel der Vergangenheit zu Ende zu schreiben … .
"Erinnerungen an «The Sixth Sense» und «The Others»." (Bild am Sonntag)
"Ein Thriller, der unaufhaltsam in den Bann zieht." (Freie Presse)

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Der Wunsch vom eigenen Restaurant reifte langsam aber stetig heran. Zuerst war es nur eine Idee, die Stefan niemandem mitteilte. Nachdem er Mirja eingeweiht hatte, nahm der Gedanke allmählich Konturen an, und schließlich begannen sie, sich nach einem geeigneten Objekt umzusehen. Nach mehr als einem Jahr fanden sie es. Eines Tages steckte in ihrem Briefkasten die unprofessionelle Kurzbeschreibung eines Hauses. Mirja und Stefan wussten nicht, vom wem sie stammte, der Makler bestritt vehement, dass sie von ihm war. Das Objektfoto auf der Beschreibung machte Mirja und Stefan neugierig und sie fuhren hin, um sich das Haus anzusehen. Es stand im Stadtteil Duvenstedt am nördlichen Rand Hamburgs, dort, wo Villen und Landhäuser im Grünen das Bild vom hanseatischen Wohlstand prägen. Das Haus stand auf einem knapp tausendfünfhundert Quadratmeter großen verwilderten Grundstück am Ende einer kleinen Sackgasse, die erst vor wenigen Jahren geschaffen worden war. Außer dem Haus standen dort vier weitere, jedoch neu gebaute Häuser. Es war ein altes Fachwerkhaus mit einer tragenden Holzkonstruktion, auf deren horizontal verlaufenden Schwellen die Pfosten standen. Die Gefache waren ausgefüllt mit rotem Backstein, das Dach war mit Reet gedeckt. Der Zustand des Hauses war auf den ersten Blick gut, die Jahre hatten der Bausubstanz nicht viel anhaben können. Die grünen Fensterläden waren verschlossen, so dass Mirja und Stefan nicht in das Innere des Hauses sehen konnten. Im Vorgarten stand ein Schild Zu verkaufen mit dem Namen und der Rufnummer eines Maklers. Sie riefen ihn an und trafen mit ihm am folgenden Tag an dem Haus. Er hatte ein Hochglanzexposé mitgebracht und pries das komplett leer geräumte Haus in den höchsten Tönen. Das genaue Baujahr des Hauses stand nicht fest, doch laut Gutachten war es um 1760 erbaut worden. Die ursprüngliche Nutzung war die eines Einfamilienhauses mit Stallungen gewesen. Unzählige Umbauten folgten, bis es Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum reinen Wohnhaus umgebaut worden war. Sogar ein kleiner, knapp zwei Meter hoher Kellerraum, der mittels einer aufklappbaren Falltür und einer schmalen Holztreppe betretbar war, war in einer Ecke des Hauses nachträglich ausgehoben worden. Das Haus hatte eine Wohn- und Nutzfläche von rund dreihundert Quadratmetern. Unter dem Dach gab es einen kleinen, nicht ausgebauten Raum, zu dem eine Holztreppe führte. Die Feuerstelle – einst Kochplatz, Wärmespender und Lichtquelle, die sich über die gesamte Hausbreite gezogen hatte – war längst verkleinert worden. Die Lehmdielen waren einem dunklen Parkett gewichen, und da das Haus nicht unter Denkmalschutz stand, war vor dem ehemaligen Eingang ein Anbau mit einer weiteren Tür gesetzt worden.

»Wieso soll es verkauft werden?« fragte Mirja den Makler.

»Ich habe von dem Rechtsanwalt des Besitzers lediglich den Auftrag erhalten, dieses Haus zu verkaufen, über die Umstände weiß ich nichts.«

»Ein solches Haus verkauft man doch nicht so ohne weiteres, nicht mit einem solchen Grundstück und in dieser Gegend.«

»Es gibt immer Gründe, sich von einer Immobilie zu trennen«, sagte der Makler achselzuckend, »zumeist sind es Trennungen oder Erbstreitigkeiten, aber wie gesagt: In diesem Fall kenne ich die Umstände nicht.«

Noch am selben Abend waren sich Mirja und Stefan einig, dass es dieses Haus sein musste. Am nächsten Tag sprach Mirja mit ihrem Vater über die Möglichkeit der Auszahlung des Großteils ihres Erbes und er stimmte nach kurzem Überlegen zu. Anschließend sahen sich ein Sachverständiger und ein Dachdeckermeister das Haus an. Der Dachstuhl war tadellos und auch ansonsten wurden keine groben Mängel festgestellt. Verschiedene Kostenvoranschläge, unter anderem für neue Fenster und die neue Heizungsanlage, wurden eingeholt. Und heute, knapp drei Monate später, hatten sie endlich den Kaufvertrag unterschrieben.

Die Beifahrertür wurde geöffnet und Mirja stieg ein, zwei Piccolo-Flaschen in der Hand. »Auf geht's«, sagte sie, »fahren wir zu unserem Haus und stoßen wir darauf an.«

Während der Fahrt redeten sie nicht viel. Beide hingen ihren Gedanken nach, bis Stefan schließlich sagte: »Ich werde morgen kündigen. Die lassen mich vor Ablauf der drei Monate sowieso nicht gehen, aber ich muss den Kopf frei haben. Ich muss mich ja auch noch um das Personal kümmern. Am meisten Kopfzerbrechen bereitet mir der zweite Koch. Er muss präzise, sauber und schnell arbeiten und soll mich nicht ersetzen, sondern mir zuverlässig zuarbeiten. Ich kann niemanden gebrauchen, der meint, er sei ein Genie.«

»Richtig, ein Genie in der Küche reicht schließlich«, sagte Mirja schmunzelnd.

»Das ist doch albern, ich halte mich nicht für ein Genie.«

»Ich weiß, das sollte ein Witz sein.«

»Jetzt im ernst, Mirja: Ich brauche einen zweiten Mann, der seinen Job solide ausführt und auf den ich mich verlassen kann.«

»Du wirst schon den Richtigen finden.«

»Das sagst du so einfach, gute Leute wachsen nicht auf Bäumen.«

Erneut schwiegen sie einen Moment lang, dann fragte Stefan: »Was machen wir, wenn die ganzen Umbauten und Anschaffungen teurer werden als wir es kalkuliert haben? Wir haben ziemlich eng gerechnet, und man kennt das ja, am Ende wird es immer teurer. Was, wenn wir mit dem Geld nicht hinkommen?«

»Wir packen das schon, wir haben ja noch ein paar Reserven.«

»Du hast Reserven, nicht ich.«

Sie warf ihm einen strengen Blick zu. »Zur Abwechslung mal wieder die alte Leier?«

»Ist doch so.«

Sie sagte leicht gereizt: »Wir sind Besitzer eines unbelasteten Hauses, jede Bank wird uns einen Kredit geben, sollten wir ihn benötigen. Nun freu dich doch einfach mal über das Haus und hör auf, dir ständig Sorgen um ungelegte Eier zu machen.«

Eine Viertelstunde später steuerte Stefan den Wagen in die Sackgasse, stoppte am Straßenrand vor einem maroden Jägerzaun und stellte den Motor aus. Er sah an Mirja vorbei zu dem Haus und sagte: »Sieh mal hin. Bei diesem Wetter und bei dem trüben Licht hat das Haus noch viel mehr Atmosphäre. Es wirkt, als sei es von ... damals.«

»Es ist von damals, es ist ein altes Haus.«

»Das meine ich damit nicht. Das Haus wirkt irgendwie, als habe die Zeit es konserviert und als befände es sich noch immer im Jahr 1800, während um das Haus herum bereits das Jahr 2012 zu Ende geht. Die Vergangenheit liegt wie eine Glocke über dem Haus.«

»Wenn erst mal der ganze Schmutz runter und der Garten hergerichtet ist, wird es völlig anders aussehen.« Sie zog ihn an den Ohren zu sich heran, küsste ihn erst auf die Nasenspitze und anschließend auf den Mund. Dann stiegen sie aus und gingen den schmalen Kiesweg entlang. Stefan schloss die Haustür auf, und als er sie öffnete, knarrte sie ächzend. Sie öffneten die zweite Tür, dann standen sie in dem großen Hauptraum. Stefan öffnete zwei Fenster und stieß die Fensterläden auf, und das Licht, das nun hereinfiel, reichte aus, um den Raum matt zu erhellen.

Mirja zog die Piccolos aus der Manteltasche und schraubte sie auf. Sie sagte: »Champagner aus Gläsern wäre natürlich stilvoller gewesen, aber zur Not geht es auch ...«. Sie brachte den Satz nicht zu Ende. Eine Piccolo-Flasche glitt aus ihrer Hand und zersprang auf dem Boden. Das Klirren wurde von Mirjas hellem Aufschrei übertönt.

Stefan fuhr herum und starrte sie an. Er sah den Schreck in ihrem Gesicht, und noch bevor er etwas sagen oder fragen konnte, flüsterte sie gepresst: »Steff! Da hinten ... da ist jemand.«

»Was?«, fragte er überrascht. »Wo denn?«

Mirjas Augen waren aufgerissen. Sie deutete mit dem Kopf zu der Feuerstelle.

Nun sah Stefan es auch. Tatsächlich, da war jemand. Oder etwas. Was auch immer es war, es kauerte auf dem Sims.

»Scheiße«, murmelte er und kniff die Augen zusammen, blickte anstrengt.

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