Udo Barsuhn - ... und Coon zum Dritten

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Der Maine Coon Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von den Erlebnissen und Begegnungen die Coon mit Menschen und Tieren hat erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet und durch diesen veränderten Blickwinkel werden oft unsere «menschlichen Denkweisen» hinterfragt. Ach – und übrigens: Coon übersetzt so nebenbei auch die pfälzische Sprache ins Hochdeutsche.

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Neue Lösung der Stadt Berlin: Einstein sollte ein anderes Grundstück geschenkt werden. Nicht so schön gelegen wie das Seegrundstück und auch nicht direkt am Wasser, doch die Nachbarschaft sollte ein Wegerecht eintragen, damit Einstein zum dortigen See gelangen konnte. Was Berlin jedoch nicht in Betracht gezogen hatte: Das Grundstück das die Stadt verschenken wollte, gehörte überhaupt nicht der Stadt Berlin, und so war auch diese Schenkungslösung nicht möglich. Neuer Vorschlag der Stadtväter: Einstein sollte irgendein zu kaufendes Grundstück suchen, die Stadt wollte es dann für ihn kaufen und schenken. Auch damit war Albert einverstanden. Einsteins Frau machte sich auf die Suche und fand wirklich ein Grundstück. Zwar außerhalb der Stadt, in einem kleinen Dorf gelegen, man musste erst ein Stück mit dem Zug fahren, danach mit einem Bus, um zum Grundstück zu gelangen und noch eine Fußstrecke hinter sich bringen. Man informierte die Stadt Berlin und die hat dann ihr Einverständnis gegeben.

Plötzlich kam eine Nachricht der Stadtoberen, daß man die Angelegenheit des Grundstückskaufs und der Schenkung nochmals in einer Sitzung behandeln müsste. In der Sitzung fragte dann ein Abgeordneter der Stadt Berlin, ob Albert Einstein ein solches Geschenk der Stadt überhaupt verdient hat. Als Einstein dies hörte, war selbst seine Geduld zu Ende. Er schrieb dem Bürgermeister der Stadt Berlin einen Brief: „Mein verehrter Herr Bürgermeister, das menschliche Leben ist sehr kurz, die Arbeitsweise der Behörden aber sehr langsam. Mein Leben ist wahrscheinlich zu kurz, um mich Ihren Methoden anzupassen. Ich danke Ihnen für Ihre freundlichen Absichten, aber mein Geburtstag ist nun schon vorüber, und ich lehne das Geschenk ab“. Das Grundstück haben dann Einstein und seine Frau selbst gekauft und ein Holzhaus darauf errichten lassen, wofür ein Großteil der Ersparnisse aufgebraucht wurde. Er machte einmal dazu die Aussage: „Wir haben zwar den größten Teil unserer Ersparnisse verbraucht und haben nun kein Geld mehr, aber dafür haben wir unseren eigenen Grund und Boden. Da fühlt man sich viel sicherer“.

Nach einigen Jahren musste Familie Einstein trotzdem alles zurücklassen, hat die Freiheit gewählt und ist in die USA emigriert“. Ich nicke mit dem Kopf zu diesem interessanten Teil der Geschichte der Hauptstadt und Ingrid merkt an: „ Vom deutschen Dichter Gottfried August Bürger passt dazu der Satz: „Viel Klagen hör ich oft erheben, vom Hochmut, den der Große übt. Der Großen Hochmut wird sich geben, wenn unsere Kriecherei sich gibt““. Mathias hat einen Ausspruch von Benjamin Franklin parat: „Wer Eitelkeit zum Mittagsbrot hat, bekommt Verachtung zum Abendbrot“. Wir nicken alle zu diesen Wahrheiten. Ich bekomme ein Schüsselchen mit Rahm, bevor ich mit Mathias in den Vorgarten gehe und beobachte wie er den Rollgitterkäfig in den hinteren Teil des Grundstücks zieht. Er macht das ganz gut und so kann ich auf taktische Pfotenhinweise was Richtung und Geschwindigkeit betrifft, getrost verzichten. Danach gräbt Mathias noch einen Teil des Vorgartens um, bevor er ausruft: „Blondchen, hast Du die Finger herumgehen lassen und endlich etwas zum Verdauen gemacht, bei uns hört man schon die Knochen klappern“? (Coon: In der Pfalz eine Nachfrage, ob das Essen fertig ist, weil der Nachfrager Hunger hat). Aus der Küche höre ich nur einen lauten Ausruf: „Vielfraß“!

Kurze Zeit später haben wir doch etwas bekommen. Für mich einige kleingeschnittene Rindfleischhappen, für Mathias und Ingrid das Abendbrot, mit Käse, Gurken, gekochten Eiern und Wurst. Als Mathias gegenüber Ingrid angeben will, wie schwer es war einen Teil des Vorgartens umzugraben und sich immer mal wieder die Hand in den Rücken legt und sich streckt, habe ich eine Pfote vor meine Augen gelegt, und Ingrid meint lachend dazu: „Coon, ich muß Dir recht geben, bei der Arbeit die mein großer Bär draußen geleistet hat, konnte man bestimmt nicht zuschauen“. Allgemeines Gelächter. Nach dem Abendbrot hat Mathias noch eine historische Geschichte erzählt: „Wir glauben immer unsere Gegenwart wäre so verdammt hart, doch auch in vergangenen Zeiten mussten die Herrschenden oft unbequeme Entscheidungen fällen, selbst wenn sie absolute Herrscher waren. Ich denke dabei beispielsweise an „Peter den Großen“, der von 1672 bis 1725 gelebt hat. Er war Zar von Russland und nutzte seinen Einfluss und seine Ideen, um das rückständige Russland voranzubringen. Er wollte eine Flotte, sowie den Zugang zum Meer. Reformen bei den landwirtschaftlichen Anbaumethoden und die Förderung des Handwerks. Schulen wurden gebaut, das Heer reformiert. Er ließ Straßen und Kanäle bauen, Bergwerke wurden mit den damals modernsten Techniken ihrer Schätze beraubt. Silberschmuckverarbeitung und Keramikherstellung wurden gefördert. Alte Traditionen die er als hemmend einstufte wurden abgeschafft. Er setzte sich als oberster Kirchenfürst ein und hat 1721 den Titel eines Kaisers angenommen. Vormals vorherrschende, lange Bärte mussten abgeschnitten werden.

Doch so fortschrittlich er auch in seinen Bemühungen war, wurden seine Ideen von konservativen Kräften stark behindert. Selbst innerhalb seiner Familie musste er sowohl gegen seine Stiefschwester, wie auch gegen seine Brüder agieren um seine Macht zu festigen. Sein eigentlicher, legitimer Nachfolger wäre sein Sohn Aleksej gewesen, der aber ebenfalls unter dem Einfluss von konservativen Geistlichen gestanden hat und gegen die Reformwünsche seines Vaters angegangen ist. Die Vorliebe von Peter dem Großen für militärische Angelegenheiten und auch den Alkohol, teilte sein Sohn nicht. In einem Brief hat ihm einmal sein Vater geschrieben: „Wenn Du Dich mit gesundheitlicher Schwäche entschuldigen willst, daß Du nicht die militärischen Anstrengungen ertragen kannst, dann ist diese Begründung für mich ungenügend, denn ich erwarte von Dir nicht die körperliche Anstrengung, sondern nur die Lust zur Sache“. Peter dem 1. wurde zudem hinterbracht, dass sein Sohn alle Neuerungen verabscheute die eingeführt worden waren und nur Nachfolger werden wollte, um die Reformarbeit wieder zu zerstören und Russland wieder die ursprüngliche Lebensweise zurückzubringen. Es wurde versucht den Sohn von den konservativen Einflüssen fernzuhalten und zu überwachen, bis dieser schließlich, mit 28 Jahren, im Herbst 1716 nach Wien geflohen ist, wo ihm der Österreichische Kaiser Asyl gewährte. Der russische Gesandte überredete Aleksej aber an den russischen Hof zurückzukehren. Dort wurde er gefangengenommen und unter der Folter vernommen. Aleksej hat dann gestanden, daß er den Tod des Vaters gewollt hat. Daraufhin wurde er vom Gericht zur Todesstrafe, wegen Hochverrats verurteilt. Das Urteil brauchte jedoch nicht vollstreckt werden, weil Aleksej an den Folgen der Folter gestorben war, bevor Peter der Große das Gerichtsurteil bestätigen konnte“. „Furchtbar, meint Ingrid, das Todesurteil über den eigenen Sohn zu verhängen“, und Mathias nickt zustimmend. Eine Zeitlang bin ich noch geblieben, habe mich artig für die Gastfreundschaft bedankt und bin dann meiner Wege gegangen, doch die Geschichten wirken noch in mir nach.

Freunde, furchtbar, wieder einmal eine zeitlich befristete Epidemie die viele Menschen in meinem Umfeld getroffen hat. Ganz schlimm im Zeitraum von Freitag dem 9. Februar, bis um Mittelnacht, Dienstag des 13. Februar. Menschen die sich Farben ins Gesicht schmieren, sich in komische Kostüme „schmeißen“ und aus nichtigen Anlässen lachen und sich auftoben wollen. Die Fernsehsender zeigen aus verschiedenen Städten Menschen, die von der Seuche noch wesentlich schlimmer als in der Pfalz betroffen sein müssen. Fasnachtsmusik und sogenannte Büttenreden werden stundenlang übertragen. Bei den Fernsehsitzungen werden Funktionsträger von verschiedenen, politischen Parteien gezeigt, die durch rechtzeitige Signale informiert werden, wann die Kameras auf sie und ihr Gefolge gerichtet werden, damit die Öffentlichkeit das unterdrückte Gähnen der Mandatsträger und die aufgesetzte Fröhlichkeit nicht durchschaut. Der Vorsitzende eines „Elferrates“ begrüßt diese Leute mit Namen und Funktion und will damit auch zeigen, wie bedeutend gerade die eben übertragene Fernsehsendung ist. Die Wichtigkeit dieser Anwesenden wird noch dadurch unterstützt, daß sie, obwohl sie mehr Geld als die meisten anderen Anwesenden bekommen, - denn von verdienen kann ja oft keine Rede sein -, kostenlose Ehrenkarten erhalten haben, während so viele eigene Helfer Geld bezahlen müssen. Genauso unecht wie die Orden, die überreicht werden, sind die Titel die verliehen werden. Ein Parteienvertreter wird Ehrensenator, also wird auch von einer anderen, scheinbar wichtigen Partei, ein Vorstandsmitglied Senator oder Konsul, oder was für Titel man auch dafür nehmen will.

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