Udo Barsuhn - ... und Coon zum Dritten

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Der Maine Coon Kater «Coon» lebt in einem kleinen pfälzischen Städtchen. Von den Erlebnissen und Begegnungen die Coon mit Menschen und Tieren hat erzählt er uns. Seine Freunde sind ihm wichtig, gleich ob es sich um Mensch oder Tier handelt. Durch Katzenaugen wird die Welt betrachtet und durch diesen veränderten Blickwinkel werden oft unsere «menschlichen Denkweisen» hinterfragt. Ach – und übrigens: Coon übersetzt so nebenbei auch die pfälzische Sprache ins Hochdeutsche.

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Bösartige Zungen – meistens männlicher Prägung – behaupten immer es würde eine Ewigkeit dauern bis Frauen zum Ausgehen fertig sind und man sich deshalb immer verspäten würde. In diesem besonderen Falle jedoch, meine Herren, Fehlannahme, denn schon nach einigen Minuten füllt sich der Frisörsalon beträchtlich, sodaß Raimondo gezwungen ist, einige seiner Mitarbeiterinnen anzurufen, ob sie vorbeikommen könnten, weil so viel Kundschaft vorhanden ist. Noch ein paar Minuten später ist selbst auf den Stühlen im Aufenthaltsraum, kein freier Platz mehr vorhanden. Raimondo, blauäugig, um die 40 Jahre alt, mit ursprünglich dunklen Haaren, die einen rötlichen Farbschimmer haben und der aus Sizilien stammt, lacht und meint zu seinen Angestellten: „Man könnte glauben Bon Jovi, zu seiner besten Zeit wäre hier und alle Frauen der Stadt wollten ihn sehen“. Ich schaue zu Raimondo auf und muß wieder daran denken, daß bei seinen Vorfahren auch normannische Adelige oder Könige gewesen sein müssen, um die Farbnuancen seiner Haut und Haare zu erklären, dann lege ich mich richtig gemütlich hin.

Doch nicht nur Raimondo, sondern auch seine Mitarbeiterinnen sehen lächelnd auf mich und freuen sich sichtlich mich zu sehen. Jetzt werden Anekdoten über Katzen erzählt: Eine etwas füllige Frau auf einem Frisurstuhl berichtet laut: „Ihr kennt doch alle Elvira“?

Fast alle anwesenden Frauen nicken. „Die diese wundervolle, weiße Scottish Fold Katze „Natasha“, mit den Faltohren hat“? Fragt eine andere dazwischen. „Ja genau die“, antwortet die Füllige. „Die hat doch auch ihre Jungen bekommen, von dem schwarzen Kater da drüben“ und dabei zeigt sie auf mich.

Ich denke auf meinem bequemen Stuhl fast wie ein Jurist: Alles nur Hörensagen, denn beweisen könnt ihr mir gar nichts, denn ihr ward alle nicht dabei und so lasse ich mich auch nicht aus der Ruhe bringen, als die Feiste weitermacht: „Der junge Kater, Charles heißt der, hat die Pfoten, die Mundpartie und die Ohren weiß, der Rest ist schwarz wie der Teufel. Stellt Euch vor, einige Tage zurück hat doch die Polizei einen Einsatz in der 5.Querstraße, wegen eines Nachbarschaftsstreits gehabt. Während dieses Einsatzes muß der junge Kater ins Dienstfahrzeug eingestiegen sein. Das Einsatzfahrzeug hat in dieser Nacht über 70 Kilometer, für verschiedene Einsatzorte zurücklegen müssen. Man ist zusätzlich die verschiedenen Weinorte im Kreis abgefahren und hat überall nach dem rechten gesehen. Auf der Rückfahrt haben sich die Beamten wegen des strengen Geruches im Wagen misstrauisch angesehen und sich gegenseitig verdächtigt für den scharfen Geruch im Auto verantwortlich zu sein. Als sie schließlich, halb miteinander verkracht auf der Dienststelle angekommen sind, haben sie auf der Rückbank den schlafenden Kater Charles entdeckt und konnten auch die Ursache des Gestanks ausmachen: Weil ja im Fahrzeug kein Katzenklo vorhanden war, hat Charles in eine Dienstmütze sein großes Geschäft gemacht. Die anderen Beamten auf der Dienststelle lachen sich halb kaputt wegen dieser Geschichte. Übrigens hat man den Kater wieder seiner Besitzerin zurückgebracht, die ihn mittlerweile verzweifelt gesucht hatte, aber der war ja auf Dienstreise unterwegs gewesen“. Allgemeines Gelächter im Salon. Natürlich wird auch gleich ein Schuldiger für den Vorfall gefunden: „Bei dem Vater kein Wunder wenn der Sohnemann zusammen mit der Polizei zu den Einsätzen fährt“. Und wieder Gelächter im Raum, was mir nur ein müdes Gähnen entlockt, was zu weiteren Lachsalven führt.

Während mich Raimondo bürstet, kommt eine andere Geschichte auf´s Tableau: „Habt Ihr den Polizeieinsatz heute morgen, in der Nachbarstadt, im Altersheim mitbekommen“? Viele fragende Gesichter im Raum und so wird die Geschichte erzählt: „Gegen neun Uhr sind zwei Angehörige einer Bewohnerin des Heims so heftig in Streit miteinander geraten, daß der eine ein Pfefferspray herausgeholt hat und gegen seinen Streitgegner eingesetzt hat. Dadurch wurden weitere Personen im Umfeld verletzt und die Situation erweiterte sich um weitere Personen, die jetzt auch miteinander in Streit geraten sind. Die Polizei musste mit mehreren Dienstwagen anrücken um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Zu den Hintergründen der Streitparteien durften die Beamten aber keine näheren Angaben machen, da es sich um eine familiäre Angelegenheit handelte“. Wieder Gelächter im Raum und auch Raimondo zupft mich ab und zu etwas, wenn er sein Lachen kaum unterdrücken kann. Als er dann sein Werk fertig gestellt hat, habe ich noch eine Dose Thunfisch bekommen, die ich mit sichtlichem Appetit auch verdrückt habe. Danach war ich noch etwas müde und habe mich auf meinem Sessel häuslich eingerichtet. Erst nach einiger Zeit bin ich wieder erwacht und habe dann, noch etwas schläfrig den Salon verlassen, nicht jedoch ohne mich bei Raimondo für seine pflegerischen Maßnahmen mit einem begeisternden Miauen zu danken. Warum die die anwesenden Frauen im Salon jedoch sagen: „Wie schade, muß der Kater wirklich gehen, kann man ihm denn nicht noch zum Futtern geben“? Aber ich bin schließlich nicht nur zum Schlafen in meinem Gebiet, sondern fühle mich auch für einen ordnungsgemäßen Ablauf in unserem Ort verantwortlich und so verlasse ich das Geschäft.

Am Ende des Monats muß ich feststellen, daß es insgesamt sehr mild gewesen ist. Oft regnerisch und bis + 15° C, was die Pfälzer zu der Überlegung führt, wann endlich wieder die Biergärten aufmachen und man es sich im Freien gemütlich machen kann. Der köstliche Duft nach Grillgut und die klappernden Geräusche von Bestecken, Schüsseln und Tellern sind in so manchem Garten bereits vertreten, sodaß einem das Wasser im Mund zusammenläuft, doch Pflichtbewusst wie ich nun mal bin, gehe ich in die 2. Querstraße zu Maxl und Gisela. Gisela ist eine pensionierte Lehrerin und bereits jetzt beim Frühjahrsputz. Sie steht auf einer Leiter und putzt die Fensterscheiben des Hauses. Scheinbar ist es eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen eine freie Aussicht zur Außenwelt zu haben. Maxl sitzt im respektvollen Abstand und schaut immer wieder bangend auf die schwankende alte Dame, die mit Fensterputztüchern, einem Eimer mit Reinigungsmittel und Wasser herumhantiert. Maxl bellt nur verhalten und auch ich zeige mich vorsichtig, damit sie mir nicht zu sehr erschrickt und womöglich von der Leiter fällt.

„Das Fenster hier mache ich noch fertig, dann können wir alle ins Haus gehen sagt sie undeutlich“. Ich erkenne, daß sie keine Zähne mehr im Mund hat und wundere mich doch sehr, wie schnell so etwas beim Menschen verlorengehen kann. Hätte der Mensch das Revolvergebiss der Haie, dann wären solche ausgefallenen Zähne kein Problem, weil hinter den vordersten Zähne bereits die nächste Reihe Zähne vorhanden ist, die sofort nachkommen, wenn andere ausgefallen oder ausgebissen wurden. Daher auch der Name Revolvergebiss, weil die Zähne praktisch nachgeladen werden. Im Haus nuschelt Gisela weiter und mit viel Phantasie kann ich die Wortfetzen: „…komme gleich wieder,…. Ach daß ich das heute morgen vergessen habe, …. Wenn mich die Leute so auf der Straße gesehen hätten, die hätten geglaubt jetzt geht es auch geistig zu Ende mit der Alten“. Mit einem Wasserglas bewaffnet, in dem ihr Gebiss über Nacht gereinigt wurde, kommt sie zurück und entnimmt jetzt die Zahnprothese, die sie im Mund wieder einsetzt. Nach ein paar Mundübungen ist sie zufrieden und kann schon wieder richtig schmunzeln. Lachend sagt sie dann zu Maxl und mir: „Fast so wie beim Schriftsteller Jack London, der während des russisch-japanischen Krieges, 1905, als Kriegskorrespondent in Korea war. Jack London war damals mit „Wolfsblut“ und anderen Büchern bereits international bekannt geworden und hat sich sehr gefreut, als die ganze Dorfbevölkerung sich unter seinem Balkonfenster versammelt hatte. Er hoffte er könne sich feiern lassen, doch die Anwesenden blieben stumm stehen, weil sie etwas anderes von ihm sehen wollten. Erst als er sein künstliches Gebiss herausgenommen hat und dieses schwenkte, gab es frenetischen Jubel. Hatte er das Gebiss wieder eingesetzt, war wieder kein Geräusch vernehmbar. So hat dann Jack London an diesem Abend fast ein dutzend mal sein Gebiss herausgenommen, hat dafür jedes mal tosenden Beifall erhalten, der sofort wieder beendet war, wenn die Zähne wieder im Mund verschwunden waren. Ich habe der älteren Dame und ihrem Hund noch etwas Zeit gewidmet um zu sehen ob es beiden gut geht. Zufrieden habe ich mich dann verabschiedet.

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