Udo Barsuhn - ... und Coon zum Dritten
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23. Februar: Vor wenigen Tagen noch war der Dill eine stolze, aufrecht stehende Kräuterpflanze, doch die letzten, frostigen Tage habe aus dem Siegertypen ein Häuflein, zusammengedrücktes, zermanschtes Kraut gemacht. Die Narzisse „Tete a` tete“ streckt trotzig ihre gelben Blütenköpfe Väterchen Frost entgegen. Die Hyazinthen, eine rosa, eine blaue bringen wenigstens etwas Farbe in den Garten. Wassertümpel sind an der Oberfläche zugefroren und die Autofahrer müssen morgens früher aufstehen um Eis von den Scheiben zu kratzen. Doch es gibt auch Kämpfer unter den Pflanzen: Sauerampfer schickt sich an durch die gefrorene Erdschicht durchzustoßen und auch der Schnittlauch scheint nicht aufgeben zu wollen.
26.2.: Frost, bei Tag schon minus 7°C, furchtbar, meine Blumen: Stolze, grüne Hyazinthenblätter eingeknickt und am Boden wie Seetang. Narzissen leiden auch, selbst wenn sie zwischen Salbei eingebettet sind. Dill liegt am Beetboden als sei er gerade blanchiert worden – ein Glück, daß Horst und ich vor wenigen Tagen noch davon gegessen haben und nicht alles durch den Frost vernichtet wurde.
28.2.: Es herrschen -10°C. Kälte und Wind bestimmen den Tag. Die grünen Blätter von Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Dill, die sich bisher immer noch beachtlich in der extremen Schlacht mit den Temperaturen geschlagen hatten, haben aufgegeben. Die Heerschar von Blumenblättern sind eingesunken, als wären sie Leibeigene und würden jetzt in Demutshaltung einem stolzen König gegenübertreten, dem König Väterchen Frost. In meinem Geheimversteck im Holz-Gartenhaus des oft leerstehenden Hauses ist es jetzt auch kalt. Zum Glück pfeift der Wind aber nicht besonders stark durch die Ritzen und deshalb sind die Temperaturen für mich, in meinem dichten Winterfell, ohne Probleme zu bewältigen. Ab und zu werde ich von Laila und Arwen ausdrücklich ins geheizte Haus eingeladen, wo sie zusammen wieder einige Tage miteinander verbringen und dabei an einem Computer arbeiten, aber auch Bücher lesen. Ich schlummere dann rasch ein, weil ich mich bei beiden sicher fühle und genau weis, daß meine Mitbewohner Manfred und Martina nicht auf die Idee kommen würden hier nach mir zu suchen, während sie andere Freunde von mir bestimmt schon gezielt gefragt haben.
Als heute Arwen und Laila wieder wegfahren müssen, bin ich noch etwas durch die Gegend gestreift und habe dann durch die Katzenklappe in der 3. Querstraße, mein Domizil wieder betreten. In der Küche habe ich dann Futter in einer Schüssel vorgefunden und daran gerochen: Keine Fremdstoffe und es riecht frisch. Gut! Warum denn nicht gleich so? Muß ich denn immer erst ärgerlich werden, bevor es in diesem Haus mit dem Service wieder anstandslos klappt? Zuerst habe ich nur eine kleine Testportion gegessen, als diese mir gemundet hat und keine Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Bewusstseintrübung oder Unwohlsein aufgetreten sind, war mir klar, daß auch die restliche Portion in Ordnung ist und habe auch diese mit Wohlgenuss verspeist. Frisches Wasser ist auch vorhanden und sogar mein Katzenklo war frisch eingestreut. Na also, geht doch, so einfach ist es mich zufrieden zu stellen.
März:
Seit ich wieder in meinem Domizil zurück bin, benehmen sich meine Mitbewohner Manfred und Martina doch etwas seltsam. Misstrauisch sehen sie auf alles was ich tue. Verhalte ich mich beispielsweise ganz ruhig, weil ich einfach eingeschlummert bin und Kräfte für meinen Rundgang in der Nacht sammeln muß, erscheinen sie beunruhigt, - fast panikartig - in der Türe und überprüfen ob ich noch daliege. Ob das vielleicht etwas mit ihren elektronischen Terminplanern zu tun hat, die ich als Strafe vor einigen Tagen in einen Eimer mit heißem Wasser geworfen habe? Vielleicht war es auch das Salz, das ebenfalls im Eimer gelandet war. Möglicherweise wurde das Salz ganz dringend zu einem, für Menschen wichtigen Zweck benötigt und hat dann gefehlt? Ich habe mal in einem Buch gelesen, daß Salz vor einigen hundert Jahren sogar mit Gold aufgewogen wurde, weil es ein großes Problem bereitete an die Lagerstätten zu kommen. Wenn dies nach wie vor so sein sollte, dann könnte ich vielleicht einen Schadensausgleich für den Verlust schaffen: Ich könnte dann als besonders großzügige Geste meinerseits, einige erlegte Überraschungsmäuse oder Ratten in die Jackentaschen meiner Mitbewohner stecken. Die wären dann bestimmt „total aus dem Häuschen“ wenn sie in ihre Taschen greifen und so kostbare Nahrungsmittel vorfinden würden. Insgesamt ist es aber schade, daß Menschen oft erst etwas lernen, wenn eine saftige Strafe erfolgt ist.
Seit ich aber zurück bin klappt es immer mit dem Essen, dem Wasser und auch dem Säubern meiner Hinterlassenschaften in der Box. Vielleicht sollte ich als Ersatz für die Terminplaner und das Salz wenigstens eine besonders große Ratte fangen und dann den beiden auf den Küchentisch legen, oder noch besser: Am frühen morgen in ihr Schlafzimmer bringen, noch lebendig und frisch, damit ich der Ratte erst direkt vor Ort, wenn die beiden im Bett aufgewacht sind, das Genick durchbeiße? Die Beute würde so noch die Körperwärme haben und wäre wirklich fangfrisch. Ich habe mal bei einem Gespräch der beiden gehört daß sie es mögen wenn etwas fangfrisch ist und erst dann als Essen verarbeitet wird. Die beiden schwärmen auch immer wieder von guten Restaurants, die zwar teuer sind, aber die Nahrungsmittel erst frisch zubereiten wenn die Gäste im Lokal sitzen und ihre Bestellungen aufgegeben haben. Die Wartezeit darf hierbei nicht als verlorene Zeit angesehen werden, sondern als eine Zeit der Vorfreude, angefangen mit dem Lesen der Speisekarte und erst recht bei der Zusammenstellung der Speisen und der Speisenfolge. Essen, zur Kunstform erhoben, ergänzt durch die dann folgenden Getränkewünsche. Mit Bedacht ausgewählt und mit Sorgfalt zur handwerklichen Meisterschaft gebracht. Noch fangfrisch, sofort auf den Tisch. Die Idee gefällt mir richtig, richtig gut. Falls ich es vergessen sollte, erinnert mich bitte daran, denn manchmal habe ich so viele Gedanken in meinem Kopf, und Ideen über die ich noch nachgrübele, daß leider schon mal was in Vergessenheit geraten kann. Doch normalerweise müsste ich daran denken. Allein schon die überschäumende Freude wenn meine Mitbewohner das Nagetier im Schlafzimmer herumkrabbeln sehen würden. Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie Martina vor purer, ausgelassener Freude, ganz begeistert und mit lauten Anfeuerungsrufen, auf dem Bett tanzen würde. Auch bei Manfred bin ich sicher, daß er nicht etwa schläfrig und teilnahmslos weiter im Bett liegenbleibe würde, sondern auch mit Martina einen ausgelassenen Tanz auf dem Bett vollführen würde. Da herrscht dann Rock n´Roll auf dem Bett! Was noch weiter bestimmt positiv ankommt ist der kolossale Wert von Mäusen und Ratten bei den Menschen. Das sehe ich daran, daß die Menschenkinder kaum einmal die erlegten Fellträger für sich nehmen, sondern immer etwas genant und peinlich berührt, damit umgehen und die Gabe nicht annehmen wollen. Je länger ich daran denke welche Freude ich damit bereiten kann, desto mehr gefällt mir der Gedanke an die Übergabe der noch lebenden Beute im Schlafzimmer. Ich denke, dann wären auch wieder alle Misstöne zwischen meinen beiden Schutzbefohlenen und mir „glattgebügelt“ (Coon: Ausdruck für das Egalisieren von Problemen im zwischenmenschlichen/zwischentierischen Zusammenwirken). Ein weiterer Vorteil ist, daß ich so, von meiner Seite zeige, daß ich nicht nachtragend bin. Also Freunde, die Idee mit der lebenden Ratte im Schlafzimmer meiner Mitbewohner, kommt bei mir auf die „To Do-Liste“ unter der Überschrift: „Rattenfang, lebend, bald“! Zufrieden mit diesen Gedanken, schlummere ich ein wenig vor mich hin.
Nach einiger Zeit durchströmt ein Geruch nach Fleisch das Haus, der mich wach werden lässt. In der Küche werkelt Martina, mit einer Küchenschürze ausgestattet, an einer mit geschmolzenem Fett erhitzten Bratpfanne. Soeben nimmt sie eine Gabel und hebt ein Rindfleischstück in die Pfanne. Dampf steigt auf. Auf dem Herd ist auch noch ein Topf mit heißem Wasser. Manfred sitzt auf einem Stuhl, am Küchentisch und beobachtet wie Martina arbeitet. „Martina, warum hast Du jetzt Salz in das Nudelwasser getan“? Fragt er. Martina schüttelt etwas den Kopf und erklärt: „Es geht nicht um den Geschmack, sondern das Salz erhöht den Siedpunkt des Wassers. Normalerweise bewegen sich die Wassermoleküle bei höherer Temperatur immer schneller bis 100° C erreicht sind. Zusatzenergie sorgt dann dafür, daß ein Verdampfungsprozess stattfindet. Das Salz sorgt dafür, daß der Siedepunkt erst bei einer Temperatur jenseits der 100° C erreicht wird. Die höhere Temperatur lässt Nudeln und Kartoffeln schneller gar werden. Öl gebe ich nicht ins Wasser, weil es die Nudeln umschließt und dann die Fleischsoße nicht mehr so gut aufgenommen wird. Martina werkelt weiter, Manfred deckt den Küchentisch und hat auch nicht vergessen eine Dose von meinem guten Futter aufzumachen und in meine Schüssel zu füllen. Mit meinem Essen warte ich noch ein wenig, bis auch die beiden ihre Nahrung fertig zubreitet haben. Zudem hoffe ich dann auch etwas von dem Fleisch in der Pfanne abzubekommen. Die beiden werden bestimmt auf meine Fachkompetenz in Nahrungsmittelfragen nicht verzichten wollen. Die Würzung des Fleisches erfolgt auch tatsächlich erst, nachdem Martina ein Stück davon für mich kleingeschnitten hat und mir auf ein extra Tellerchen schichtet. Als alle am Essenstisch sitzen, probiere ich die Fleischstücke und miaue begeistert, denn sie sind zart und einfach nur delikat. Als ich mit der Zunge meinen Teller sauber geleckt habe, war Martina mit dieser guten Bewertung ihrer hausfraulichen Tätigkeit sehr zufrieden. Mein normales Essen habe ich mir dann für später aufgehoben.
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