Lea Teres - Freiheit des Glücks

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Bei einem Unfall steht die Pilgerin Mia der 8-jährigen Rita zur Seite, deren Vater Cedrik schwer verletzt wurde. Auch während seiner Genesungszeit unterstützt sie die beiden als Haushaltshilfe. Dadurch findet sie nicht nur gute Freunde, sie bekommt auch die Gelegenheit, sich einem tiefsitzenden Trauma zu stellen, von dem sie bislang glaubte es gut verarbeitet zu haben.

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Mitfühlend legte Mia ihre Hand auf seinen Arm und strich mit dem Daumen über seine Haut. „Hör zu Cedi. Es war ein Unfall! Sowas ist schlimm, aber menschlich. Sprich mit Rita über den Tag und sucht euch einen positiven Aspekt. Das nimmt ihrem Erlebnis vielleicht ein wenig die Bedrohlichkeit.“

Nachdem Mia gegangen war, dachte er noch lange über sie und ihre Worte nach. Jemanden wie sie hatte er noch nie kennengelernt. Sie war so… ja wie eigentlich? Auf jeden Fall war sie sehr witzig. Sie war echt. Sie strahlte eine natürliche Leichtigkeit aus und war gleichzeitig einfühlsam und tiefgründig. Sie sagte was sie dachte, ohne beeindrucken zu wollen. Und sie war führsorglich. Er hatte viele Frauen in seinem Bekanntenkreis, die sich darum gerissen hätten, ihn zu pflegen . Aber die taten es nicht für ihn, sondern weil er reich und attraktiv war und sie sich eine entsprechende Gegenleistung erhofften. Noch nie hatte jemand so ehrlich besorgt bei ihm gesessen, wie Mia diese Nacht.

Sie sah so süß aus als sie aufwachte. Sie war allgemein sehr süß. Obwohl sie sich nicht großartig zurecht machte, war sie sehr ansehnlich. Sie hatte ein freundliches Gesicht, auffällige tiefbraune Augen, schöne sanfte Hände, eine gute Figur, tolle Beine und einen ziemlich passablen Hintern…

Auch wenn sie offensichtlich ein fröhlicher Mensch war, erkannte er bei genauem Hinsehen einen kaum merklichen, mysteriösen Hauch von Traurigkeit in ihrem ansonsten so warmherzigen Blick, was ihn unglaublich neugierig machte. Dennoch hatte es ihm vor allem ihr mitreißendes Lächeln angetan, bei dem automatisch alles heller zu werden schien. Fast schade, dass er ihr versprechen musste sie nicht anzubaggern. Dabei müsste ihr Mann doch schon mindestens zwei Jahre tot sein?! Was da wohl passiert war?

Und wie meinte sie das eben mit dem positiven Aspekt? Wie sollte man denn an einem Unfall etwas Gutes finden? Na gut, sie waren noch am Leben. Es hätte schlimmer kommen können… Aber daran wollte er Rita nicht unbedingt noch erinnern. So ein Glück, dass Mia an dem Tag da war. Was wäre nur gewesen, wenn sie sich nicht um Rita gekümmert hätte? Sie konnte wirklich gut mit Kindern umgehen. Sicher wäre sie eine gute Mutter.

Aus dem Wohnzimmer hörte er die Mädels lachen. Rita war ein aufgewecktes Kind, aber sie war auch sehr zielstrebig und ernst. Wirklich fröhlich rumalbern sah er sie nur mit ihrer Freundin Lisa und nun mit Mia. Gerne hätte er gewusst wie sie früher war… bevor ihre Mutter starb.

Bis vor zwei Jahren wusste er nicht mal das er Vater war, dann musste er plötzlich von einem Tag auf den anderen sein ganzes Leben umkrempeln. Inzwischen kamen sie ganz gut miteinander aus, aber Rita fehlte die mütterliche Fürsorge. Er war nicht gerade der einfühlsamste Mensch. Mia schien dieses Bedürfnis gut stillen zu können. Letzte Nacht hatte er zugehört, wie sie sich um Rita kümmerte, genau wie sie es im Krankenhaus getan hatte. Er war immer noch sehr angetan von dem Anblick, der sich ihm bot, als sie Rita singend im Arm hielt, um sie zu trösten. Das hätte er niemals gekonnt. Natürlich nahm auch er seine Tochter in den Arm, gab ihr ab und zu einen Kuss auf die Stirn und bemühte sich auch sonst ein guter Vater zu sein, doch der ganze Kuschelkram war so gar nicht seins…

Endlich begriff er es: MIA war der positive Aspekt! Hätten sie den Unfall nicht gehabt, hätten sie sich nicht kennen gelernt. Und wäre er nicht so schwer verletzt gewesen, wäre sie niemals mit hergekommen! Ja genau, das Argument würde Rita aufmuntern. Beindruckt stellte er fest, dass Rita Recht hatte mit dem was sie sagte, als sie im Krankenhaus zum ersten Mal von ihr sprach: Mia war ein Engel in der Dunkelheit. ~Ich mag sie~ , gestand er sich. Dann fiel ihm auf, dass sie ihn vorhin Cedi genannt hatte, worüber er sich sehr freute.

Nachdem Mia gekocht und aufgeräumt hatte, setzte sie sich mit ihrem Kaffee auf die Terrasse. Cedrik ging es weiterhin gut. Er sprach gerade mit Rita. Da sie jedoch die Tür aufgelassen hatten, konnte Mia in der Küche jedes Wort verstehen. Doch sie fand das ging sie nichts an, also ging sie raus. Später musste sie unbedingt auch noch ein paar Dinge klären. Zum Beispiel wohin und wann sie Rita morgen zur Schule fahren sollte und wo sie einen Wecker finden würde. Außerdem musste eingekauft werden. Bei der Gelegenheit wollte sie sich auch schnell ein paar Anziehsachen besorgen. Beim Wandern war es wichtig nur das Nötigste zu haben, aber hier war es sehr unpraktisch. Sie besaß nicht mal einen Schlafanzug! In den Pensionen schlief sie immer in Unterwäsche mit einem Top, doch das war definitiv zu wenig Stoff, um darin zu Cedrik zu gehen, wenn sie nachts nach ihm sehen müsste und sich jedes Mal anzuziehen, fand sie auch blöd.

Über zwei Stunden saß sie draußen, bis Rita kam. Sie sah verweint aus. Etwas unsicher stand sie vor Mias Schoß und sah sie an. Mia verstand die Geste, breitete ihre Arme aus und Rita schmiegte sich an sie. Stumm streichelte Mia ihr über den Kopf. Es musste nichts gesagt werden.

Eine ganze Weile saßen sie so dort und blickten in den Horizont. Alpträume von dem Unfall, hatte Rita seit diesem Tag nie wieder.

Irgendwann stand Rita auf und meinte sie hätte Hunger. Also gingen sie rein. Da kein Brot im Haus war, kochte Mia etwas Grießbrei, den sie im Schrank fand. Bevor sie sich zu Rita an den Tisch setzte, brachte sie Cedrik auch einen Teller und etwas Tee. Nachdem sie gegessen hatten, half Rita ihr beim Aufräumen und ging dann zu Bett. Sie wollte früh schlafen und vorher noch etwas lesen. Also holte Mia Cedriks Teller und wollte mit ihm alles für Morgen klären.

Cedrik war froh als sie ins Zimmer kam. Er musste dringend zur Toilette und wollte sich gerne die Zähne putzen. Mia wartete bis er fertig war, während sie nochmal das Bett aufschüttelte und ihm neues Wasser besorgte. Doch als er wieder im Bett lag, hatte er zu starke Kopfschmerzen, um auf ihre Fragen einzugehen. Er zeigte auf sein Handy, sagte er stelle ihr den Wecker in ihrem Zimmer auf 06:00 Uhr und bat darum, alles andere auf morgen zu verschieben. Etwas enttäuscht willigte sie ein und zog sich zurück. Sie hasste es unvorbereitet zu sein. Vor allem, weil sie ewig kein Auto mehr gefahren war und sich hier nicht gut auskannte. Nachdem sie sich geduscht und bettfertig gemacht hatte, zog sie noch einmal ihre Shorts über und kontrollierte, ob alles in Ordnung war. Beide Schützlinge schliefen tief und fest. Auch Mia war müde von der letzten Nacht. Sie überlegte, ob es nicht besser wäre noch wach zu bleiben, um später noch einmal nach Cedrik zu sehen. Doch da er heute gut gegessen hatte und es ihm besser zu gehen schien, entschied sie sich für ihr Bett. Es war genauso kuschelig wie es aussah und so dauerte es nicht lange, bis auch sie tief und fest eingeschlafen war.

Cedrik wachte am nächsten Morgen auf, als er ein piepsen hörte und genervtes Fluchen. Er Begriff sofort was los war und fischte lachend nach seinem Handy, um Mias Wecker abzustellen. Später sollte er ihr unbedingt zeigen, wie sie das Tablet bediente. Damit konnte man immerhin so gut wie alles im Haus steuern. Ihm war zuletzt schon aufgefallen, dass sie ihren MP3 Player nutzte, um Musik zu hören, statt der Home-Steuerung.

Als Mia zwanzig Minuten später, fertig angezogen, in sein Zimmer schaute, begann er wieder zu lachen: „Steht mein armes Tablet jetzt weinend in der Ecke und schämt sich?“ „Du hast das gehört?“, fragte sie entsetzt und merkte wie sie rot wurde. „Na der Wecker ist nicht ausgegangen, weil er Angst vor dir hatte. Das war ich“, grinste er heroisch. Mia schlug sich, peinlich berührt, die Hände vors Gesicht, lachte dann aber mit. „Sorry, ich hab es nicht so mit moderner Technik.“ „Ich zeige es dir nachher. Jetzt schmeiß lieber Rita aus dem Bett, um halb acht müsst ihr fahren. Den Weg zur Schule kennt sie, lass sie einfach vorne sitzen. Sie kann dir für den Heimweg auch das Navi erklären.“ „Okay. Und wo finde ich die Schlüssel zum Haus, fürs Auto und der Garage?“ „In der Garderobe am Eingang. Ist alles beschriftet, suche dir einfach ein Auto aus, aber der SUV ist am einfachsten zu fahren, weil er Automatik hat.“ Fragend sah Mia ihn an: „Eins aussuchen? Wie viele hast du denn?“ „Seit Freitag nur noch drei“, ärgerte sich Cedrik über sich selbst, denn der Unfallwagen hatte einen Totalschaden. „Ja schrecklich, wie soll man mit nur drei Autos zurechtkommen“, neckte sie ihn höhnisch.

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