Lea Teres - Freiheit des Glücks
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Mia griff nach seiner ausgestreckten Hand und lächelte zurück: „Ich bin Mia Felser.“
„Wie ich hörte hast du dich rührend um meine Kleine gekümmert. Vielen Dank dafür! Es ist schön zu wissen, dass sie gut aufgehoben ist.“ Traurig und erschöpft sah er aus dem Fenster. Offenbar dachte er an den Unfall. Er tat ihr leid. Dennoch schmunzelte sie, weil er sie einfach duzte.
„Habe ich gerne gemacht. Rita ist ein liebes Mädchen. Sie war wirklich sehr tapfer!“ Kaum hatte sie den Satz beendet, hatte er die Augen schon wieder geschlossen. Mia stand auf und richtete ihm bemutternd die Decke. Seine Hand berührte leicht ihr Handgelenk: „Danke“, raunte er noch einmal schwach, dann war er ganz eingeschlafen. Sie musterte ihn nachdenklich und ging dann wieder zu Rita. Zu gerne hätte sie noch gewusst, ob sie nicht jemanden über den Zustand der beiden informieren sollte, aber das würden sicher die Schwestern erledigen.
Seit dem Besuch bei ihrem Vater war Rita deutlich besser gelaunt. Sie trank nun von selbst und hatte mittags einen gesunden Appetit. Nach dem Essen durfte sie noch einmal zu ihrem Vater. Mia nutzte die Gelegenheit, um sich zu verabschieden, musste jedoch versprechen, am nächsten Tag wieder zu kommen.
Gleich nach dem Frühstück ging sie zu Fuß zum Krankenhaus. Die Bewegung tat ihr gut, denn die letzten beiden Tage hatte sie viel im Krankenhaus rumgesessen. Gestern auf dem Heimweg war Peter zufällig an Mia vorbeigefahren und hatte sie auf halber Strecke mit zur Pension genommen.
Als sie wie gewohnt in Ritas Zimmer wollte, rief ihr eine Schwester zu: „Rita ist nicht mehr da. Sie wurde heute Morgen zu ihrem Vater ins Zimmer verlegt.“ „Ah okay, danke, dann schaue ich dort mal nach.“
Nervös, ob Ritas Vater der Besuch auch recht sei, klopfte Mia an die Türe und trat vorsichtig ein. Cedrik saß in seinem hochgestellten Bett, Rita eng an ihn gekuschelt daneben. Beide grinsten sie fröhlich an. „Ah, da kommt ja unser Engel“, sagte Cedrik, der heute wesentlich wacher schien als gestern. ~eine nette Stimme hat er~ , stellte Mia fest und grinste verdutzt zurück . Rita forderte sie, mit der Hand auf die Matratze klopfend auf, sich mit aufs Bett zu setzten, aber Mia nahm sich lieber einen Stuhl und sah die beiden fragend an: „Engel?“ „Ja, Rita glaubt du bist unser Schutzengel.“ „Achso, na dann!“, akzeptierte Mia ihre Anrede belustigt und fing Rita auf, die ihr kichernd in die Arme sprang. Cedrik viel nun schlagartig auf, wie unhöflich er war: „Oh entschuldige bitte, in meinem Kopf sind wohl die Benimmregeln etwas durcheinander…darf ich du sagen?“ „Ja gern“, lachte sie, bevor sie weitersprach: „Wie es scheint geht es euch beiden besser?“ „So ist es“, freute er sich. Rita zeigte aufgeregt auf ihr Bett: „Ich darf sogar bei Papa im Zimmer schlafen. Ist das nicht toll?“ „Auf jeden Fall. Zusammen wird man doppelt so schnell wieder gesund!“ Alle lachten. „Gibt es etwas, das ich tun kann? Soll ich irgendjemanden informieren, wo ihr seid?“ „Lieb von dir, aber du hast bei weitem genuggetan. Ich habe meine Freunde Betty und Jo gestern noch angerufen, die klären alles. Aber wenn du Lust hast, kannst du uns gerne noch Gesellschaft leisten. Rita würde sich bestimmt freuen.“ Seine Tochter bestätigte seine Vermutung umgehend, indem sie aufgeregt jubelte.
Vor dem Zimmer wurde es plötzlich laut. Es polterte an die Tür und drei Kinder sprangen herein. Zwei Jungs, vermutlich Zwillinge um die elf Jahre und ein Mädchen in Ritas Alter. Kurz darauf folgten eine sehr hübsche, elegant gekleidete Frau, mit der gleichen milchkaffeebraunen Haut, wie die der Kinder, sowie ein genauso attraktiver Mann in dunkelbraunem Hautton. Mit wildem Getöse begrüßten sie sich alle. Mia wurde als die Heldin des Tages vorgestellt, dann überschüttete Betty die Patienten mit Fragen über Fragen. Mia war etwas überfordert von so vielen Leuten, denn sie war die Stille ihrer Wanderungen gewöhnt und stellte sich daher abseits, um das Geschehen lieber von außen zu beobachten. Sie schienen sich alle sehr nahe zu stehen. ~Das muss schön sein~ , dachte Mia seufzend. Sie freute sich sehr für Cedrik und Rita, doch sie kam sich nun ziemlich fehl am Platz vor. Weil sie die offensichtlich sehr eingeschworene Gemeinschaft nicht stören wollte, verließ sie leise das Zimmer.
Erleichtert, das Krankenhaus unbemerkt verlassen zu haben, beschloss sie, sich wenigstens schon mal die verschiedenen Wanderwege am Wald anzusehen. Morgen würde sie sich dann endgültig von Cedrik und Rita verabschieden und ihr Abenteuer Schwarzwald beginnen. Es war gerade erst Mittagszeit und noch dazu Sonntag. Daher aß sie, statt der üblichen gesunden Snacks aus dem Einkaufsmarkt, in einem Imbiss ein Schnitzel mit Pommes und trank dazu ein Wasser. ~Bens Lieblingsessen~, dachte Mia wehmütig an alte Zeiten. Um sich wieder von diesem Gedanken loszureißen, schüttelte sie heftig den Kopf. Schnell aß sie auf und machte sich auf den Weg. Sie wollte sich eine ganz bestimmte Reihe Wasserfälle ansehen. Angefangen vom Zweribach-Wasserfall, bis hoch zum Edelfrauengrab. Mal sehen wie lange sie für die ca.100km brauchen würde. Vier bis fünf Tage vielleicht. Im Wald kam es immer auf die Beschaffenheit der Wege an, wie schnell man vorankam. Bald fand sie den kürzesten Weg, der sie morgen zu ihrem ersten Ziel führen würde. Bestens vorbereitet machte sie sich auf zur Pension. An der Bar kam sie wieder mit Peter und seiner Frau ins Gespräch. Sie erzählte das Neueste von Cedrik und Rita und informierte ihre Gastgeber darüber, dass sie morgen früh abreisen würde. Sie wollte gegen 09:00 Uhr am Krankenhaus sein, sich kurz verabschieden und dann los. Nach einem üppigen Abendbrot, das die rundliche Helene ihr gezaubert hatte, zog sie sich in ihr Zimmer zurück. Sie packte schon mal alles, duschte genüsslich und ging dann früh zu Bett.
Pünktlich kam Mia am Krankenhaus an. Rita war allein im Zimmer und starrte aus dem Fenster. „Hi Rita, ist alles gut?“ „Ja, ich habe nur solche Kopfschmerzen.“ „Oje. Wo ist denn dein Paps?“ „Er wird untersucht. Warum hast du deinen Rucksack dabei?“ „Hm, weißt du, es wird Zeit für mich weiter zu ziehen.“ Rita sah sie entsetzt an: „Nein, bleib noch hier, BITTE!“ „Ich bleibe noch, bis dein Vater zurück ist, aber dann muss ich leider los. Einverstanden?“ Rita sah sie traurig an: „Einverstanden. Kannst du mich denn noch ein letztes Mal schaukeln?“ Lächelnd nahm Mia sich einen Stuhl, stellte ihn ans Fenster und nahm Rita in den Arm, um sie sanft zu wiegen. „Singst du mir auch was vor?“ Mia sah sie liebevoll an und sang Schlaflieder von Simone Sommerland. Gedankenverloren blickten beide in den blauen Himmel und merkten gar nicht, dass Cedrik zurück im Zimmer war. Ergriffen von der Szene gab er der Schwester, die seinen Rollstuhl schob, ein Zeichen leise zu warten. Still blieb er sitzen und lauschte ihrem Gesang. Als Mia ihn endlich wahrnahm, zuckte sie zusammen und wurde ganz verlegen. Cedrik sah sie nachdenklich an und sagte dann zu Rita, dass der Arzt auf sie wartete. Stöhnend stand sie auf und tauschte mit ihrem Vater den Platz im Rollstuhl, um dann mit der gerührten Schwester zu verschwinden. Mia half ihm ins Bett und war immer noch ziemlich verlegen.
Cedrik sah den Rucksack und witzelte, um die Stimmung aufzulockern: „Hey Engel, ziehst du jetzt ganz hier ein, um armen Patienten, wie mir, den Tag zu retten?“ Mia lachte auf, wurde jedoch schnell wieder ernst. „Nein, ich bin hier, um mich zu verabschieden. Ich werde heute weiterziehen.“ „Weiterziehen?“, fragte er betrübt, denn ihm gefielen ihre Besuche.
Mia erzählte ihm in kurzen Worten, dass sie seit knapp zwei Jahren als eine Art Rucksacktouristin durch Deutschland reiste und immer dahin ging, wohin ihre Füße sie trugen. „Dann hast du kein zu Hause? Und keine Verpflichtungen?“ „Nein, ich laufe bis ich müde bin, suche mir eine Unterkunft zum Schlafen und gehe dann weiter.“ Cedrik fand ihren Lebensstil sehr ungewöhnlich, aber genau das kam ihm gerade sehr gelegen, denn ihm kam eben eine gute Idee. Doch die sollte er besser vorsichtig und überzeugend anbringen, sonst gab das sicher nichts. Wenn ihm doch nur der Kopf nicht so schmerzen würde und er sich besser konzentrieren könnte…
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