Lea Teres - Freiheit des Glücks
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Zufällig kamen gerade auch die beiden Männer von der Pension auf sie zu. Einer davon war der Besitzer. Mia bat ihn darum ihren Rucksack aufzubewahren und zu prüfen, ob er für heute Nacht doch noch ein Zimmer für sie hätte. Der Mann nickte sofort hilfsbereit und sagte ihr, sie könne ihr Zimmer von gestern wiederhaben. Froh darüber das geklärt zu wissen, bedankte sie sich, holte aus dem Seitenfach ihr Portemonnaie hervor und vertraute ihm den Rucksack an. Dann nahm sie Rita wieder auf den Arm und folgte dem Sanitäter zu dem gerade eintreffenden Rettungswagen.
Auf den ersten Blick diagnostizierte er eine leichte Gehirnerschütterung und eine Prellung an der Schulter. Mit Sicherheit würde das jedoch erst im Krankenhaus festgestellt werden können.
Da Mia nicht mit zur Familie gehörte, durfte sie bei den Untersuchungen nur vor dem Behandlungsraum warten. Eine Schwester teilte ihr mit, dass Ritas Vater weiterhin ohne Bewusstsein, aber stabil sei und sie ihr näheres leider nicht verraten dürfe.
Nachdem Rita ein Zimmer zugeteilt wurde, half Mia ihr sich etwas einzurichten und wiegte sie dann wieder in ihrem Arm. Noch immer war Rita ganz benommen. Sie hatte bisher kaum gesprochen, nichts gegessen und nur unter Protest ein wenig getrunken.
Mia fragte sich, ob es überhaupt in Ordnung sei bei diesem Mädchen zu bleiben. Immerhin war sie eine Fremde. Gehen konnte sie aber auch nicht, so aufgewühlt wie die Kleine war. Zudem hatte sie ihr eben versprochen, noch zu bleiben, bis sie eingeschlafen war. Das arme Kind! Es sah völlig erschöpft aus. Mia strich ihr sanft übers Gesicht und sang ihr die Schlaflieder, die sie früher so oft vorgesungen hatte… Bald darauf schlief Rita fest ein. Eine Weile betrachtete Mia neugierig ihr nun ganz friedlich wirkendes Gesicht. Sie war ein zierliches Mädchen, mit braunen langen Haaren und ausdrucksstarken braunen Augen. Irgendwann legte sie sie ins Bett, deckte sie zu und besorgte ihr dann, in einem nahen gelegenen Geschäft, die nötigsten Utensilien für einen Krankenhausaufenthalt. Als sie wiederkam, war immer noch kein Bekannter oder Verwandter da. Seltsam. Inzwischen war es bereits Nachmittag, bemerkte denn niemand ihr fehlen?
Da Rita immer noch fest schlief, stellte Mia ihr die besorgten Sachen auf den Nachttisch und wollte zurück zur Pension laufen. Sie war nun selbst ziemlich erledigt. Zudem hatte sie riesigen Hunger und hoffte unterwegs noch etwas Gutes zu finden.
Bevor sie die Station verließ, gab sie einer Schwester im Büro Bescheid, dass sie nun gehe und bat darum, Rita lieb von ihr zu grüßen. Sicherheitshalber nannte sie auch ihren Namen und den der Pension, mit der Bitte sie zu benachrichtigen, falls irgendetwas gebraucht wurde. Sie wusste, dass sie das nicht tun musste, aber irgendwie fühlte sie sich verantwortlich für dieses Kind. Zuletzt erkundigte sie sich, ob es etwas Neues von Ritas Vater gäbe, doch die Schwester schüttelte leicht besorgt den Kopf.
Als sie das Krankenhaus verlassen hatte und sich umsah, wurde ihr bewusst, dass sie keine Ahnung hatte, wo sie war. Zwar war der Krankenwagen nicht sehr lange gefahren, doch sie hatte völlig vergessen, aus welcher Richtung sie gekommen war. Also besorgte sie sich hier in der Gegend etwas zu essen und eine Flasche Wasser, wobei sie auch gleich nach dem Weg fragte. Es waren knapp zehn Kilometer zu laufen. Mit einem Blick auf die Uhr entschied sie, sich heute mal ein Taxi zu gönnen.
In der Pension angekommen, trank sie noch etwas an der Bar, um dem freundlichen Besitzer die Geschehnisse aus dem Krankenhaus zu berichten. Gemeinsam ließen sie den Unfall noch einmal Revue passieren. Irgendwann schüttelte Peter, so hatte er sich ihr im Laufe des Gespräches vorgestellt, mit dem Kopf und meinte: „Armes kleines Ding. Ist wirklich nett von dir, wie du für sie da warst.“ Mia freute sich über die Anerkennung, fand ihr Handeln aber selbstverständlich.
„Das Zimmer ist übrigens die ganze Woche frei, falls du entscheiden solltest noch zu bleiben…“ Väterlich nickte er ihr zu, dann widmete er sich wieder seiner Arbeit. Mia zog sich in ihr Zimmer zurück. Ihre Gedanken kreisten den ganzen Abend um Rita und ihren Vater. Sie machte sich Sorgen. Rita war noch so jung und hatte sicher große Angst. Daher beschloss sie, am nächsten Tag wieder hinzugehen. Wahrscheinlich war ihre Sorge unbegründet und Rita kam ganz gut ohne ihre Hilfe zurecht, doch sie wollte sich unbedingt davon überzeugen.
Am nächsten Morgen frühstückte Mia und zahlte ihr Zimmer für diese Nacht und auch für die kommende. Anschließend plauderte sie noch etwas mit Peter und seiner Frau. Als sie aufstand, um sich auf den Weg zu machen, sah Peter seine Frau an und brüstete sich stolz: „Siehst du Helene, ich kenne die Leute. War mir sofort klar, dass das Mädel hier viel zu gutmütig ist, um einfach zu gehen.“ Helene lachte zustimmend und bestand darauf, sie zum Krankenhaus zu fahren. Mia freute sich über die Zeitersparnis und nahm das Angebot gerne an.
Als sie auf die Station trat, kam die Schwester von gestern genervt auf sie zu: „So ein Glück, dass Sie da sind. Rita liegt seit gestern Abend einfach nur im Bett und starrt die Wand an! Vielleicht können Sie sie etwas aufmuntern.“ Mia blickte sie erstaunt an: „Okay, mal sehen was ich tun kann. Gibt es denn etwas Neues von Ritas Vater?“ „Ja, er ist gerade eben aufgewacht. Wir wollten es ihr aber noch nicht sagen, bis der Arzt bei ihm war.“ „Verstehe. War denn inzwischen jemand aus der Familie oder dem Bekanntenkreis hier?“ Die Schwester schüttelte traurig den Kopf, während sie sich schon wieder abwandte, um eilig den nächsten Patienten zu versorgen.
Mia klopfte an die Türe und trat vorsichtig ein. Gerade versuchte eine andere Schwester Rita zum Trinken zu bewegen, doch die starrte nur apathisch aus dem Fenster.
„Hallo Rita.“
Freudestrahlend sprang das Mädchen aus dem Bett und taumelte ihr in die Arme. Die Gehirnerschütterung störte noch ihren Gleichgewichtssinn. „Rita, du sollst doch im Bett bleiben“, befahl die genervte Schwester barsch. Mia sah die Frau beschwichtigend an und wandte sich dann an Rita: „Weißt du Spätzchen, die Schwester hat vollkommen Recht. Du möchtest doch schnell wieder gesund werden, oder?“ Reumütig nickte Rita und legte sich langsam zurück ins Bett. Die Schwester war froh, sich endlich wieder ihren anderen vielzähligen Aufgaben widmen zu können und verließ das Zimmer. „Du bist wiedergekommen!“, strahlte Rita sie an. „Ja natürlich. Ich habe dir doch versprochen, dass ich bleibe, bis du gut versorgt bist.“
Rita kuschelte sich dankbar an Mia. Der Unfall und die Sorge um ihren Vater hatten dem Mädchen viel abverlangt, doch in Mias festem Griff konnte sie sich endlich etwas entspannen. „Danke, dass du da bist!“ flüsterte sie und bestätigte Mia damit unbewusst, wie richtig ihre Entscheidung war, noch einmal herzukommen.
Im Laufe der nächsten Stunde schaffte Mia es, dass Rita ihr Frühstück zu sich nahm und ein großes Glas Wasser trank. Beides vertrug sie problemlos, ein gutes Zeichen. Bald darauf kam erneut eine Schwester ins Zimmer. Diesmal mit einem Rollstuhl: „Rita, ich habe gute Neuigkeiten. Dein Vater ist wach und möchte dich gerne sehen.“ Begeistert sprang Rita aus dem Bett und setzte sich in den Rollstuhl. Schon in der Tür wandte sie sich noch einmal um. „Mia, du wartest doch, oder?“ „Na logisch, jetzt geh und begrüße deinen Paps. Er vermisst dich sicher ganz doll!“
Mia besorgte sich einen Kaffee und setzte sich wieder ins Zimmer. Nach ungefähr einer Stunde ging die Tür auf und eine glückliche Rita wurde hereingeschoben. Die Schwester sah sie fröhlich an: „Herr Lubitz würde Sie gerne unter vier Augen sprechen. Kommen Sie, ich bringe Sie hin.“ Mia nickte und stand auf, um ihr zu folgen. Unterwegs bereitete die Schwester sie darauf vor, dass Rita die ganze Zeit von nichts anderem erzählt hätte, als von ihr. Mit etwas flauem Magen, ob der Mann auch einverstanden gewesen war, dass sich, eine ihm fremde Person, so um seine Tochter kümmerte, trat sie ein. Ritas Vater lag im Bett und war an duzenden Kabeln angeschlossen. Um den Kopf war ein Verband gewickelt, sein Gesicht war stark geschwollen und seine Haut sah fahl und blass aus. Sein rechtes Bein, das er sich im Auto eingeklemmt hatte, war über der Bettdecke hochgelagert und ebenfalls einbandagiert. Er trug eines dieser Krankenhaushemden und sah noch ziemlich angeschlagen aus. Dennoch lächelte er schwach: „Hallo, ich bin Cedrik Lubitz.“
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