Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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»Ich werde ihn fangen, und dann soll er in der ›Dschahannam‹ braten!«, versprach Abu alle Angst beiseiteschiebend.

Bevor er sich in Bewegung setzen konnte, hielt ihn die Hand des Professors zurück.

»Du bleibst hier, Abu«, befahl Atkins.

»Gebt mir einen Schluck aus meiner Medizinflasche«, bat Jack.

»Zum Teufel aber auch«, fluchte der Professor. »So langsam musst du deinen Magen mit Blech ausschlagen, damit er dir nicht durchbrennt, Jack!«

Dennoch holte er ihm die Whiskyflasche und reichte sie Sally, die sie ihm an die Lippen hielt.

Jack nahm einen kräftigen Schluck. Augenblicklich spürte er, wie seine Lebensgeister wiedererwachten.

»Los, Abu! Sieh mal nach dem Araber! Er liegt dort auf dem Weg, wo ich vorhin war«, forderte Jack ihren Führer auf. »Und nimm für alle Fälle meinen Revolver mit!«

»Ja, ›Sidi‹!«, erwiderte Abu, nahm den Revolver, dem ihn Sally reichte und verschwand.

»Wie fühlst du dich?«, erkundigte sich Sally und strich ihm liebevoll durchs Haar.

Jack stemmte sich auf die Ellenbogen. In seinem Kopf schienen Granaten zu detonieren und ihn zu zerreißen.

»Ach, Sally«, brummte er. »Ich bin noch dabei herauszufinden, wo es am meisten weh tut. Aber ich glaube, ich werde dir und der Welt erhalten bleiben … Komisch, ich weiß nicht einmal mehr, wie ich zur Laubhütte zurückgekommen bin.«

»Du wurdest getragen, Bruderherz«, lächelte Sally. »Eigentlich müsstest du das ja inzwischen kennen, oder?«

Er versuchte ebenfalls zu lächeln, aber es wollte ihm nicht so recht gelingen. Stöhnend griff er sich an den Kopf und fühlte den Verband. »Dieser Schlag war nicht von den schlechten Eltern. Dennoch habe ich ausgesprochenes Glück gehabt. Wenn ich die Granate nicht getroffen hätte, läge ich jetzt zerfetzt auf dem Weg.«

Jack richtete sich vollends auf. Noch ehe ihn seine Schwester daran hindern konnte, stand er schon auf den Beinen. »Wieviel Zeit ist inzwischen vergangen, John?«

»Keine zehn Minuten, Jack.«

»Wir müssen zusehen, dass wir diesen Dickwanst abfangen.« Jack warf ihm einen ernsten Blick zu. »Und vielleicht braucht der Angeschossene Hilfe … Und der Kerl, den du …?«

»Der braucht nichts mehr, Jack!« Atkins Stimme klang gepresst. »Ich habe noch nie einen Menschen getötet, aber hier hatte ich wirklich keine andere Wahl.«

»Die wollten uns töten«, milderte Sally ab. »Es war Notwehr!«

»Sehe ich auch so. Eine klare Sachlage«, nickte Jack.

»Ich habe dennoch einen schalen Geschmack im Mund«, seufzte der Professor. »Und jetzt, im Nachhinein, weiß ich nicht einmal mehr, was mich dazu befähigt hat, den Finger am Abzug durchzudrücken, als ich den Burschen im Visier hatte.«

»Sie haben es getan, weil es erforderlich war«, meinte Sally. »Sie haben es getan, weil der Kerl schon auf meinen Bruder angelegt hatte.«

Atkins kam nicht dazu, darauf zu antworten, denn plötzlich war Abu auf dem Weg aufgetaucht, wo der arabische Fährtensucher liegen musste, den Jack zu Beginn des Feuergefechts ausgeschaltet hatte. »Schnell, ›Sidis‹! Schnell!«

Atkins war sofort aufgesprungen und auf Abu zugelaufen Jetzt folgte er ihm im - фото 37

Atkins war sofort aufgesprungen und auf Abu zugelaufen. Jetzt folgte er ihm im Laufschritt.

»Hol das Verbandzeug, Sally«, wies Jack seine Schwester in weiser Voraussicht an. Ein unbestimmtes Gefühl sagte ihm, dass sie es brauchen würden. Dann lief er auf wackeligen Beinen hinter den beiden her.

Als Jack mit seiner Schwester den Araber erreichte, sah er, dass dieser viel Blut verloren haben musste. »Kannst du das übernehmen, Sally?«, bat er seine Schwester.

»Ich mache das«, nickte sie und kniete bereits neben dem Verwundeten nieder. Geschickt schnürte sie den noch immer blutenden Unterschenkel ab und verband das zweimal getroffene rechte Bein.

Der Araber leistete keine Gegenwehr. Er war bei der Prozedur ohnmächtig geworden.

Wenige Minuten später war alles erledigt und Sally wandte sich an die umstehenden Männer. »Bringt ihn zu unserem Lager. Ich werde später noch einmal nach seinen Wunden sehen.«

Abu und der Professor hoben den Verletzten an und trugen ihn zum Wagen, wo sie ihn mit dem Oberkörper gegen das vordere Wagenrad lehnten und ihm die Hände nach hinten an die Speichen banden.

»Woher kannst du das, Sally«, fragte Atkins erstaunt über ihre Fähigkeiten als Krankenschwester.

»Sie ist Mitglied der › St. John’s Ambulance Association ‹ 52, die überall in England Sanitätsschulen eingerichtet hat und freiwillige Helfer für den Rettungs- und Sanitätsdienst ausbildet. Wann immer Sally kann hilft sie dort aus«, antwortete Jack, und in seiner Stimme lag ein gewisser Stolz auf seine Schwester.

»Deine Schwester ist wirklich ungewöhnlich, Jack. Wie ich bereits sagte, sie überrascht mich immer wieder.«

»Sie wird es ganz sicher noch öfter tun, John.«

»Was ist eigentlich mit dem zweiten Fährtenleser, der dir in den Bambus gefolgt ist«, erkundigte sich Sally.

»Den kannst du zusammen mit Abu holen, John«, entgegnete Jack. »Ich werde versuchen den Dicken wiederzufinden.« Ohne auf den Protest seiner Schwester zu achten, machte sich Jack auf die Suche nach der Stelle, an der der Übergewichtige im Gebüsch untergetaucht war.

Es bedurfte keiner besonderen Kunst die Stelle ausfindig zu machen, und dem Mann durch das Gebüsch zu folgen. Schon wenig später vernahm er ein klägliches Wimmern.

Jack blieb vorsichtig. Er witterte eine Falle. Langsam kroch er, immer auf seine Deckung achtend, auf eine kleine Lichtung zu. Was sich hier seinem Auge bot, ließ ihn ungeachtet der ernsten Situation in ein brüllendes Gelächter verfallen.

Der Falstaff war auf seinem Weg in die Freiheit in eine Grube gestürzt. In dem Bemühen, sich daraus zu befreien, hatte er sich derart in ein wild rankendes Stachelgestrüpp verstrickt, dass er darin hängengeblieben war. Wie eine Fliege im Spinnennetz hing er nun mit völlig zerrissenen Kleidern und wirrem Haar im Gestrüpp und versuchte, sich der Moskitos und Ameisen zu erwehren, die ihn zu ihrem Opfer auserkoren hatten.

Jetzt erst erkannte Jack, dass der Mann genau in einen Ameisenhügel gestürzt war. In mehreren Marschreihen stürzten sich dessen Bewohner auf ihn. So sehr er auch um sich schlug, so wild er auch stöhnte und fluchte, die Quälgeister ließen nicht mehr von ihm ab.

Jack wusste, dass der Bursche verloren war, wenn er ihn ohne Hilfe hier liegen ließ. Nach einem ihm unbekannten, aber todsicheren Nachrichtensystem würden diese Ameisen andere herbeilocken und durch ihre ständigen Bisse eine tödliche Allergie auslösen. Nach und nach würden sie ihn dann vertilgen.

Vorsichtig näherte sich Jack dem Rand der Grube. Mit seinem Messer schnitt er die im Wege hängenden Ranken ab – eine nach der anderen.

»Machen Sie doch schneller!«, flehte der Dicke in einer kuriosen Mischung aus Englisch und Französisch.

Jack ließ sich davon nicht beirren. Er kappte eine Ranke nach der anderen. Dann hatte er den Mann erreicht. Er streckte seine Hand nach ihm aus. Die behaarten Hände des Dicken klammerten sich um sein Handgelenk. Sich weit nach hinten legend, zog Jack den zerschundenen Mann aus seinem Gefängnis heraus.

»Und jetzt gehen Sie vor! Wo der Weg ist, wissen Sie ja!«, befahl Jack eisig.

Watschelnd lief der Dicke vor ihm her und zum Weg hinüber, wo er sich die zerrissenen Kleidungsstücke vom Leibe riss und wild auf dem Boden wälzte, um die Quälgeister abzuschütteln.

Das laute Geschrei hatte Abu angelockt. Als er den Mann sah, der sich, nur mit Unterzeug und Socken bekleidet auf dem Weg wälzte, begann er lauthals zu lachen.

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