Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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Für einen Augenblick sah Jack einen der beiden Männer mit den Maschinengewehren aufspringen und vorstürmen. Noch ehe er sein Gewehr herumreißen konnte, war dieser Gegner schon weiter rechts in einem Bambusgestrüpp verschwunden.

Vergebens versuchte Jack, durch den Grünschleier der Schlucht zu blicken. Dann erkannte er die Bewegung, unter der sich die Spitzen des Bambus umbogen, ohne dass auch nur ein Windhauch gegangen wäre. Es bestand kein Zweifel: Sein Gegner, der vorhin zur Seite geschnellt war, schlich sich dort durch das Süßgras und versuchte, sich an ihn heranzupirschen.

Entschlossen verließ Jack seinen Standort und kroch halbrechts tiefer in die Schlucht hinein. Nach fünfzig Yards war er so zerkratzt, als habe man ihn vierundzwanzig Stunden mit einem halben Dutzend Wildkasten in einen Käfig gesperrt. Dann hielt ihn ein steiniger Abfall auf, durch den ein Rinnsal floss. Er wandte sich wieder nach links und kroch nun parallel zum Weg. Langsam erreichte er das Bambusdickicht. Dicht an den Boden gepresst blieb er hier liegen.

Von der Stellung her, die Sally und Atkins bezogen hatten, peitschte ein Feuerstoß durch den Nachmittag. Das eine Maschinengewehr antwortete und zeigte Jack, dass John den zweiten Gegner gut im Auge behielt.

Dann hörte er ein Rauschen aus dem Bambus. Sekunden später kam das angestrengte Atmen eines Mannes hinzu. Keine vier Yards neben ihm tauchte er auf.

Im Dämmerlicht des Dickichts erkannte Jack ein grobgeschnittenes brutales Gesicht mit einer langen Hakennase. Seine dunklen Augen glühten wie Kohlen. Sein Maschinengewehr hatte er zurückgelassen. Quer im Mund trug er einen Dolch, um so beide Arme frei zu haben. Jack blickte in das Gesicht eines Killers.

Für einen Augenblick war Jack versucht, seine Waffe zu heben. Dieser Mann strahlte eine tödliche Gefahr aus. Er schien zum äußersten entschlossen. Dennoch konnte Jack nicht einfach seine Waffe auf einen Menschen abfeuern.

Gewiss, in dem Moment, wenn es um Sein oder Nichtsein ging, wenn Sekunden über Leben und Tod entschieden, musste er sich so verteidigen. Hier aber hatte er eine Möglichkeit, seinen Widersacher zu überwältigen, ohne ihn töten zu müssen.

Sein Gegner kroch weiter. Inzwischen wandte er ihm den Rücken zu. Nur drei Yards trennten ihn von ihm.

Jack richtete sich halb auf. Er ließ das Maschinengewehr zu Boden gleiten und spannte alle Kraft zum entscheidenden Sprung an. Leicht einknickend, schnellte er sich mit einem tollkühnen Satz nach vorn. Noch ehe der Gegner sich herumwerfen konnte, landete Jack rittlings auf seinem Rücken. Sofort zuckten seine Fäuste nach unten.

Der Gegner rollte sich auf die Seite. Reflexartig hob er noch einmal seine Arme. Doch ein schmetternder Schlag gegen seinen Kinnwinkel ließ ihn sich lang ausstrecken.

Mit der Kordel der Kopfbedeckung fesselte er ihm Hände und Füße auf dem Rücken zusammen. Von diesem Mann würde vorerst keine Gefahr mehr ausgehen.

»Achtung, Jack! … Jack!!« Es war der Schrille Aufschrei seiner Schwester.

Jack huschte zu seinem Maschinengewehr zurück. Genau diese Bewegung war seine Rettung, denn im gleichen Augenblick spritzte ihm ein blendender Feuerstrahl entgegen. Der Feuerstrahl aus der Schnellfeuerwaffe des anderen Sicherers, der ihn unweigerlich durchsiebt hätte, zischte keine zwei Fuß rechts an ihm vorbei.

Noch im Fallen Griff Jack zur Waffe. Er riss sie hoch und feuerte blindlings in die Richtung, aus der der Gegner geschossen hatte. Alle Patronen des Munitionsgurtes, die noch vorhanden waren, streute er im Dauerfeuer in das Gebüsch. Das war seine einzige Chance, seinen Gegner nicht mehr zum Schuss kommen zu lassen.

Dann riss er den leeren Gurt heraus und ließ knackend einen neuen einrasten. Der peitschende Schlag eines Einzelschusses riss Gesteinssplitter von dem Felsen hinter Jack herunter. Ein höhnisch-hysterisches Kreischen war die Antwort. Sekunden später kam ein ballartiger Gegenstand zu ihm herübergeflogen und fiel keine drei Yards von ihm entfernt auf einen niedrigen Felsbuckel.

Sofort duckte sich Jack tief in die niedrige Mulde hinein. Mit donnerndem Krachen barst die Handgranate auseinander. Dutzende von ausgezackten Metallsplittern flogen durch die Gegend.

Jack stieß einen fürchterlichen Fluch aus. Wenn ihm der Professor jetzt nicht half, war er verloren.

Wieder kam eine Granate zu ihm herübergeflogen. Sie landete einen Yard vor ihm und rollte dann genau auf ihn zu.

Für den Bruchteil einer Sekunde war Jack wie gelähmt. Dann schnellte plötzlich seine Hand nach vorn. Sie umkrallte das Rund der Granate und schleuderte sie in Richtung seines Gegners zurück.

In diesem Augenblick, als die Granate zwanzig Yards von ihm in der Luft detonierte, sprang Jack auf und hastete zum Weg.

Mit einem weiten Hechtsprung warf er sich in die Rinne dicht am Weg. Er landete in einem Haufen Disteln. Doch die harten Stacheln spürte er nicht einmal. Die Garbe an Kugeln, die ihm nachgejagt wurde, erreichte ihn nicht mehr.

So schnell er konnte, kroch er in Richtung von Sally und Atkins weiter, die nun auch wieder freies Schussfeld hatten. Eine dritte Granate detonierte zehn Yards hinter ihm im Graben. Zum Glück für ihn fiel sie in eine Vertiefung, sodass ihre Druckwelle steil in die Höhe ging.

Gesteinsbrocken prasselten auf ihn herunter. Er spürte einen Schlag in der Seite. Einer dieser Brocken hatte ihn getroffen. Er glaubte, von einer Kugel getroffen worden zu sein, und ein würgendes Gefühl ergriff ihn.

Für eine Sekunde erkannte Jack seinen Gegner. Er riss das Maschinengewehr hoch und feuerte. Das – er wusste es schon, als er den Trigger durchzog – war ein entscheidender Fehler. Denn während der Gegner ihn vorhin nach Gefühl mit Granaten eingedeckt hatte, wusste er nun, wo sich Jack befand.

Drei Sekunden nach Jacks Feuerstoß kam die nächste Granate bereits angeflogen. Mit einem Blick erkannte Jack, dass die Granate ihr Ziel – und das war er – genau treffen würde.

Er riss das Maschinengewehr hoch und drückte ab. Ratternd spuckte die Waffe ihre Geschosse aus. Eine der Kugeln traf die Granate, als sie höchstens vier Yards von ihm entfernt geflogen kam.

Ein brüllender Schlag zerriss die Luft. Jack spürte, wie ihn die Druckwelle der Detonation traf. Hart schlug sein Kopf gegen die Felswand der Rinne. Eine grelle Sonne kam auf ihn zu, wurde größer und größer und platzte mitten in seinem Kopf auseinander.

Dann fiel er in eine große schwarze Finsternis. Er vernahm den Feuerstoß, den Atkins auf den aufspringenden und sein Gewehr in Anschlag bringenden Banditen abfeuerte, nicht mehr. Und auch nicht, wie der Mann im Kugelhagel zusammenbrach.

Kapitel 13 Niniveh Burgwachturm auf dem Plateau der Ruine J ack erwachte - фото 35 Kapitel 13 Niniveh Burgwachturm auf dem Plateau der Ruine J ack erwachte - фото 36

Kapitel 13

Niniveh ‹,

Burgwachturm, auf dem Plateau der Ruine

J

ack erwachte durch eine Flüssigkeit, die ihm scharf durch die Kehle rann. Hustend und spuckend versuchte er sich aufzurichten. Doch eine Hand hielt ihn zurück.

Verwirrt schlug er die Augen auf und blickte in das besorgte Gesicht seiner Schwester, die sich über ihn beugte.

»›Alhamdulillah!‹ 51«, vernahm er Abus Stimme aus dem Hintergrund.

Plötzlich wusste er wieder, was geschehen war. »Wo ist der Kerl?«

»Keine Angst, Jack! Der kann uns nichts mehr anhaben«, ließ ihn Sally wissen.

»Ich habe ihn …«, begann der Professor und wurde von Jack direkt unterbrochen.

»Und der Falstaff?«

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