Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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Kriechend bewegte sich Jack auf dem schmalen Grat der Wand weiter, bis er in einer Vertiefung Deckung fand. Mit einem Blick durch das Glas erkannte er unmittelbar vor sich den Burghügel.

Dieser Hügel war also einmal die Sommerresidenz des großen Königs ›Sargon II.‹ gewesen, der in den sechzehn Jahren seiner Regentschaft 721 v. Chr. ›Samaria‹ 36eroberte und Babylon zurückgewann, das sich von Assyrien losgerissen hatte.

Der letzte ›Hethiterstaat‹ 37. ›Karkemis‹ 38fiel 717 v. Chr. unter ›Sargon II.‹ Assyrien zu. Jack erinnerte sich an George Smith 39, der 1876 die in biblischen, assyrischen und ägyptischen Texten erwähnte Stadt lokalisiert hatte. ›Sargon‹ hatte sich damit die Position eines uneingeschränkten Herrschers von Babylon, von der Nordgrenze bis hinunter zur Insel Dilmun 40im Persischen Golf erkämpft.

Jack ließ seinen Blick weiter kreisen. Die Hügel hinter der ›Sargonsburg‹ bargen ›Niniveh‹. Dort war die Stelle, an der Botta das ganze Jahr 1843 über vergebens gegraben hatte. Es war Layard 41vorbehalten geblieben, in ›Kujundschik‹, gegenüber am östlichen Ufer des Tigris, einen der größten Paläste auszugraben.

Jack wusste aus seinem Studium, dass › Niniveh ‹ - in der Bibel oft verflucht und gelästert – eine großartige Geschichte gehabt hatte. Hier hatten die größten assyrischen Könige residiert.

Er wollte den Professor bitten, ihm und seiner Schwester die Geschichte der Stadt zu erzählen.

Sein Blick glitt über die Ebene, die weit im Norden und Nordosten von den ersten Ausläufern des ›Zāgros‹-Gebirge begrenzt wurde. Ostwärts der ›Sargonsburg‹ erkannte er ein Zeltdorf nomadisierender Araber. Dahinter sah er einen Palmenhain. Aber er konnte nichts ausmachen, was auf die Anwesenheit ihrer Gegner hingedeutet hätte.

Besonders aufmerksam suchte Jack den Flusslauf ab. Dort, wo er am nördlichen Fuß des Hügels im Gewirr der Büsche verschwand, blieb sein Blick hängen. Dort musste – wahrscheinlich durch das dichte Gestrüpp verborgen – der Geheimeingang in den Hügel liegen, den nur die Schmuggler kannten.

Als sein Blick auf die niedrige Höhe fiel, von der aus sie bei ihrer Abfahrt beschossen worden waren, fesselte ein Aufblitzen seine Aufmerksamkeit. Er veränderte ein wenig die Einstellung seines Fernrohrs. Und plötzlich erkannte er eine Gestalt, die halb hinter einem Felsen verborgen ebenfalls mit einem Fernrohr den Hügel absuchte.

Jack lächelte. Dort also lag der Wächter, der auf ihr Wiederkommen lauern sollte.

Na, den Gefallen werden wir dir ganz bestimmt nicht tun , dachte er bei sich.

Nachdem er sich vergewissert hatte, dass diese Höhe nur durch die, von unten emporführende, Schlucht erreicht werden konnte, kroch er vorsichtig wieder zurück. Als er unten ankam, wischte er sich aufatmend den Schweiß von der Stirn.

»Hast du etwas Verdächtiges gefunden, Jack?«, fragte ihn seine Schwester.

Auch der Professor und Abu sahen ihm neugierig entgegen.

»Einen Wächter, drüben bei der ›Sargonsburg‹. Wie ich das einschätze, sind wir hier sicher … vorausgesetzt, dass die Banditen die Schlucht nicht unten dichtmachen und dass wir aufpassen, damit wir nicht von der Schlucht her überrascht werden.«

»Darf ich zu Tisch bitten?!«, rief ihnen Abu aus der Laubhütte zu, die er zusammen mit dem Professor und Sally, während Jacks Abwesenheit, geschickt aus zwei dicht nebeneinanderstehenden Pappeln errichtet hatte. Diese Hütte stellte einen ausgezeichneten Schutz vor der Sonne dar, die schon in wenigen Stunden mit aller Macht auch in diesen Winkel des Hochplateaus hineinstrahlen würde.

»Hm … riecht gar nicht schlecht, Abu!«, lobte Jake in der Luft schnuppernd.

»Schmeckt noch besser, ›Sidi‹, als es duftet«, lachte Abu herzlich.

Während sie aßen was Abu ihnen mit den Zeremonien eines Küchenmeisters - фото 31

Während sie aßen, was Abu ihnen mit den Zeremonien eines Küchenmeisters vorlegte, fragte Jack den Professor nach › Niniveh ‹.

»Ihre Frage bezieht sich sicher auf die assyrische Zeit?«

Jack nickte und Sally sah den Professor wissbegierig an.

»Gut. Dann will ich Ihr Grundwissen ein wenig erweitern«, schmunzelte Atkins. »Im 2. Jahrtausend vor Christus entwickelte sich ›Niniveh‹ zu einem bedeutenden urbanen und kultischen Zentrum, in dem die Göttin ›Istar‹ 42verehrt wurde. Ihr Heiligtum wurde, laut dem Prolog im Codex ›Hammurapi‹, vom altassyrischen König ›Samsi-Adad I.‹ und dem altbabylonischen König ›Hammurapi‹ bewahrt. ›Samsi-Adad I.‹ rühmt sich, die ›Zikkurat‹ 43›Ekituskuga‹ und den ›Emenue‹-Tempel im ›Emesmes‹, dem heiligen Bezirk der Göttin, renoviert zu haben. Dabei habe er eine Gründungsurkunde von ›Manistusu‹, dem Sohn ›Sargons von Akkad‹ gefunden.

Im 15. und beginnenden 14. Jahrhundert vor Christus befand sich ›Niniveh‹ unter der Kontrolle des hurritischen Staates Mittani. Ab dem 13. Jahrhundert gehörte es dauerhaft zum assyrischen Reich, als eine der Residenzstädte der assyrischen Herrscher. Aus den Inschriften des ›Tiglatpilesar‹ sind besonders intensive Bauaktivitäten bekannt … so wurden zum Beispiel der Königspalast, genannt der ›Palast des Königs der Vier Weltgegenden‹, und der ›Istar‹-Tempel erneuert, die Stadtmauer instandgesetzt, sowie ein Garten und ein Kanal angelegt. In seinen Inschriften erwähnte er als früheren Bauherren des Palastes seinen Großvater ›Mutakkil-Nusku‹ und seinen Vater ›Assur-resa-isi‹. Bilder von wilden Tieren waren am Eingang des Königspalastes zu sehen. Unter anderem gab es das Bild eines Schwertwals, den der König selbst erlegt haben will. Die Türen sollen aus Holz und mit Bronze beschlagen gewesen sein. Seine Mauern bestanden aus glasierten Ziegeln in den Farben von Obsidian, Lapislazuli und Alabaster.

Im 1. Jahrtausend vor Christus wuchs ›Niniveh‹ dann zu einer bedeutenden Metropole an. Es wurden neuassyrische Inschriften entdeckt, in denen mehrere Herrscher über ihre Bauaktivitäten berichten.«

»Davon habe ich etwas gelesen«, warf Sally ein. »Soweit ich mich erinnere, erfolgte ein vollständiger Umbau unter König ›Sanherib‹. Er hat nach dem Tod seines Vaters ›Sargon II.‹ die Hauptstadt von ›Dur Sarrukin‹ nach ›Niniveh‹ verlegt und die Stadt zum Mittelpunkt seines Reiches gemacht.«

Professor Atkins nickte. »Sehr gut«, sagte er anerkennend. »Er errichtete hier eine gewaltige Stadtmauer mit einer Länge von knapp acht Meilen. Sie hatte mehrere Tore, die sie mit den Namen großer Gottheiten oder anderer Residenzstädte bzw. Provinzen, in deren Richtung sie sich öffneten, benannten.«

»Die Wasserversorgung erfolgte damals aus zwei von Norden kommenden Hauptkanälen. Ich glaube, es war aus Bawian und …«

»Maltai«, sprang Atkins ein, als Sally stockte.

»Stimmt«, lächelte sie. »Ich kam nicht gleich darauf … Unter ›Sanherib‹ und seinen beiden Nachfolgern, ›Asarhaddon‹ 44und ›Assurbanipal‹, entstanden dann zwei neue monumentale Palastanlagen in ›Kujundschik‹ und ›Nebi Junus‹.«

»Auch richtig. Sie haben ein ausgezeichnetes Gedächtnis«, lobte der Professor.

»Die wurden aber leider zerstört. Es gab eine dreimonatige Belagerung durch den medischen Herrscher ›Kyaxares‹ und des babylonischen Königs ›Nabopolassar‹. Sie haben die Stadt eingenommen!« Abu lächelte. Er freute sich, eigenes Wissen beizusteuern.

»Dabei kam der assyrische König ›Sin-sar-iskun‹ laut einer babylonischen Chronik ums Leben«, warf nun Jack ein. »Ein wenig weiß ich zumindest auch.«

»Niemand hat Dir etwas anderes unterstellt«, grinste Sally frech und nippte an ihrem ›Keschreh‹, den Abu unter ihnen verteilte hatte; einem Getränk, gebraut aus den Schalen von Kaffeebohnen, gewürzt mit Zimt und Nelken.

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