Thomas Riedel - Der Alte vom Berge

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Osmanische Provinz ›Mossul‹, 1902
Professor John B. Atkins, Archäologe an der Fakultät Cambridge, möchte sein wissenschaftliches Lebenswerk mit einem lang ersehnten, aufregenden Fund in Assyrien krönen. Schon seit vielen Jahren ist er auf der Spur von König Assurbanipals Schatz.
Als es zu einem Mordanschlag auf ihn kommt, kann Jacob Hemsworth, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Salvinia nach Assyrien gekommen ist, um mit ihr das noch wenig erforschte Land zu bereisen, gerade noch das Schlimmste verhindern.
Aus Dankbarkeit bietet er dem geschichtlich interessierten Pärchen an, ihn auf seiner archäologischen Expedition zu begleiten.
Schon bald kommt es zu ersten Sabotageakten und weiteren Anschlägen auf das Ausgrabungslager, die Leib und Leben aller gefährden …

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»Was haben Sie denn an der Universität gemacht, Jack?«

»Neben dem Studium Sport, wie die meisten meiner Kommilitonen«, entgegnete Jack, und Verärgerung lag in seiner Stimme.

»Natürlich Sport. Selbstverständlich!«, echote Professor Atkins spöttisch. »Nun, zu meiner Zeit haben wir uns auch mit den politischen Geschehnissen der Länder beschäftigt, in denen wir einmal arbeiten wollten. Dann hören Sie mir mal gut zu, junger Mann: Hier war schon immer die Hölle los, und sie kann jederzeit wieder losbrechen. All die verfeindeten Stämme und Religionsgruppen. Wir befinden uns hier auf einem Pulverfass!«

Atkins folgte Jack, der den Lichtkabeln nachging und in einer Nische eine Dieselgenerator fand, der die Glühbirnen speiste. Hier schienen die Waffenschmuggler ihren Aufenthaltsraum eingerichtet zu haben. Auch Essensvorräte fanden sie, und in einer schmalen, länglichen Kiste lagen zwei Maschinengewehre und zahlreiche aufgefüllte Munitionsbänder. Atkins zeigte auf die beiden Waffen.

»Mein Gott!«, entfuhr es ihm. »Ich muss gerade daran denken, welche Massaker damit angerichtet werden können. Vor neun Jahren erst schickten wir mit solchen Waffen fünfzig Infanteristen ins Königreich ›Matabele‹ 23. Das war 1893. Sie dürften es altersgemäß nicht bewusst mitbekommen haben, aber nicht weit von ›Bulawayo‹ 24, der Hauptstadt, kam es zur Entscheidungsschlacht. Über fünftausend Krieger warfen sich immer und immer wieder auf unsere Stellungen. Die Maschinengewehre schossen die Angreifer mit ihren unablässigen Feuerstößen Angriffswelle um Angriffswelle nieder. Mehr als dreitausend ›Matabeler‹ fielen ohne jede Chance, und die Überlebenden flüchteten voller Entsetzen. Ich erinnere mich an einen meiner ehemaligen Expeditionsteilnehmer, George Rattray 25, der als Soldat dabei war und mir davon erzählt hat: Sie wurden niedergemäht wie mit einer Sense!«

Jack warf Atkins einen skeptischen Blick zu.

»Das ist ja alles sehr bedauerlich, aber …« Er verschluckte, was er sagen wollte. Stattdessen fuhr er fort: »Hier ist unsere Waffenkammer, Professor. Wir tun gut daran, uns mit einem Maschinengewehr und genügend Munitionsbändern zu versorgen. Die Bande ist verdammt ungemütlich, und ich lege keinen Wert darauf, zum dritten Mal k.o. geschlagen zu werden!«

»Ich weiß nicht einmal, wie ich eine solche Waffen bedienen soll, Jack!«

»Nehmen Sie, Professor!« Jack drückte ihm eine der beiden Gewehre in die Hand. »Wenn Sie schießen müssen legen Sie vorher diese Sicherung herum. Dann brauchen Sie nur noch den Abzug durchzuziehen und richtig zu zielen. Ist das Munitionsband leer, oben die Klappe öffnen, ein neues einlegen und Klappe schließen. Die rastet dann einfach ein.« Jack machte es dem Professor vor. »Damit sind wir zumindest einigermaßen geschützt, wenn wir hier weitersuchen wollen.«

In Atkins Augen leuchtete es auf.

»Soll das bedeuten, Sie nehmen meinen Vorschlag an, Jack?«

»Einer muss doch wohl auf Sie aufpassen, Professor. Außerdem möchte ich diesen Burschen die beiden Kopfnüsse zurückgeben. Ich lasse mir nur sehr ungern etwas von Leuten schenken, die ich nicht einmal kenne!«

»Danke, Jack!« Atkins streckte seine Hand aus und umspannte Jacks Rechte mit einem kräftigen Druck. »Wie ist das mit Ihrer Schwester?«

»Mit Sally?« Jack lächelte. »Sie ist noch nie einer Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen.«

Der Professor lächelte.

»Was machen wir nun als erstes, Professor?«

»Am Südeingang der Burg habe ich meinen Wagen stehen. Dort warten auch die Helfer auf mich. Ich schlage also vor, dass wir zurückgehen und mit den Männern heimfahren.«

»Hm …! Die sollen also sehen, dass wir abhauen. Und ich schätze, dass wir bei Nacht und Nebel zurückkommen und hier graben, wie?«

»Ganz genau, Jack!«

»Und wenn die Bande auch die Schatzkammer schon gefunden hat, Professor?«

»Das kann nicht sein. Mein erster Weg führte sofort dorthin, wo sich die Ausgangsbasis für unsere Arbeit befindet. Die Kammer ist noch nicht entdeckt worden … Es sei denn, sie hätten sie wieder verschlossen.«

»Wie haben die Banditen Sie eigentlich in die Finger bekommen?«

»Als ich aus der betreffenden Nische zurückkam und eine der Kisten öffnete, wurde ich plötzlich niedergeschlagen. Dann schienen Sie zu kommen, denn sie schleiften mich tiefer in die Nische hinein und bereiteten alles für Ihren Empfang vor. Als ich erwachte, hörte ich die Schüsse … Nein, es muss heißen: Ich erwachte durch die Schüsse. Doch die Banditen bemerkten, dass ich mich fortschleichen wollte. Alles Übrige wissen Sie … Und wie erging es Ihnen?«

In kurzen Worten berichtete Jack seine Erlebnisse, nachdem er sich vom Professor getrennt hatte.

Sie stellten das Dieselaggregat ab, und die Maschinengewehre schussbereit im Anschlag, gingen sie den Weg zurück, den Jack vor über einer halben Stunde gekommen war. Jack hielt sich während der ganzen Zeit gut zehn Schritte vor dem Professor. Er war fest entschlossen, beim geringsten Geräusch von seiner Schusswaffe Gebrauch zu machen. Diese Kerle waren zu allem entschlossen. Sie würden nicht davor zurückschrecken, sie auf der Stelle umzubringen. Auf keinen Fall würden sie ihnen gestatten, ungehindert Mossul zu erreichen, um diesen Aufsehen erregenden Fund melden zu können. Und dazu standen ihnen wahrscheinlich genügend Mittel zur Verfügung.

Ungehindert erreichten sie nach einer Stunde den großen Hof der Sargonsburg - фото 28

Ungehindert erreichten sie nach einer Stunde den großen Hof der ›Sargonsburg‹.

Als die Sonne in breiten Lichtschwaden in den Hof fiel, atmete Jack erleichtert auf. Er spähte in die Runde, ob er nicht seine Schwester und Abu Mubarak entdecken konnte.

Eine weißgekleidete Gestalt erschien oben auf der Treppe und schwenkte die Arme. Hinter ihr tauchte Sally auf. Dann kamen die beiden auch schon die Stufen hinabgelaufen.

»Gott sei Dank, da bist du ja wieder, Jack!«, rief Sally ihnen entgegen.

»Und da ist ja auch der Professor!«, stimmte Abu ein. »›Allahu akbar‹! 26Sie sind gerettet!«

»Sie sind ein alter Angsthase!«, spottete Jack, seine Schwester in den Arm nehmend. »Habt ihr die Männer gesehen, die hier herauskamen?«

»Wir hörten sie durch den Gang rennen und versteckten uns hier oben in den Schuttbergen«, antwortete Abu. »Sie schleppten zwei Männer mit sich.«

»Das werden die beiden gewesen sein, die Sie überwältigt haben, Jack!«, nickte Atkins.

»Wohin haben die sich gewandt?«, wollte Jack wissen.

»Sie verschwanden nach Nordwesten«, erwiderte Sally mit einer entsprechenden Handbewegung.

»Das ist die Richtung ihres Geheimausganges«, warf Professor Atkins ein, um gleich fortzufahren: »Fließt dort nicht ein Bach?«

»Es ist › Der kleine Fluss der Schlangen ‹, Professor«, erklärte Abu, während Sally unwissend die Achseln zuckte. »Das Wasser mündet direkt in den Tigris.«

»Wir müssen sofort zum Südhang!«, erklärte Atkins.

»Wo sind die Kamele, Abu?« Jack sah sich suchend um.

»Abu und ich haben sie dort hinten, hinter dem Abraum versteckt«, sagte Sally und machte sich mit Abu auf den Weg.

Jack und der Professor sicherten die beiden und sich selbst mit den erbeuteten Maschinengewehren der Banditen nach allen Seiten ab.

Als Jack seiner Schwester auf den Sattel half, prallte sie zurück. Die Hitze der seit Stunden auf den Sattel niederknallenden Sonne hatte ihn in einen Bratrost verwandelt.

»Verdammt!«, entfuhr es ihr wenig damenhaft. »Das ist eine Hitze!«

Abu überließ sein Reittier dem Professor und lief zu Fuß nebenher. Als sie hinter der lang gestreckten Abraumhalde hervorkamen, blitzte es auf der Höhe, gut einhundertfünfzig Yards halblinks, grell auf. Unmittelbar vor Abus Füßen, der die Gruppe anführte, spritzten Erdfontänen hoch.

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