Susanne Danzer - Der tödliche Engel
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Er nahm auf einem Stuhl neben einem kleinen Tischchen Platz, den ein Spitzendeckchen zierte, und trank den Whisky, den ihm Sir Andrew gereicht hatte. Das Glas und in der Inhalt waren so groß, dass eine kleine Ente darin hätte schwimmen können, ohne den Boden mit den Füßen zu berühren.
Nach ein paar Schlucken fühlte sich Primes deutlich besser. Er erzählte seiner Lordschaft, der ihm aufmerksam zuhörte, was er beobachtet hatte.
»Interessant. Ich habe ebenfalls ein Geräusch gehört und bin deswegen in die Halle hinuntergegangen«, erklärte er, als Primes mit seinem Bericht fertig war.
»Eben ging direkt Licht an«, bemerkte der Inspector und sah sich um. »Sie haben bereits Strom?«
»Noch nicht überall. Nur in einem kleinen Teil des Gebäudes, in dem sich meine Frau und ich hauptsächlich aufhalten. Der Großteil wird noch mit Gas beleuchtet«, lächelte der Lord. »Es wird sicher noch einige Zeit brauchen, bis diese neue Errungenschaft des elektrischen Lichts im gesamten Anwesen Einzug gehalten hat. Zudem habe ich primitive Geister unter meinen Bediensteten, die glauben, diese Erfindung sei Teufelszeug und es ginge nicht mit rechten, gottesfürchtigen Dingen zu. Wir sind nicht mehr so weit vom 20. Jahrhundert entfernt. Ich will dafür gewappnet sein und habe noch nie zu den ewig Gestrigen gehört. Ganz sicher werde ich nicht damit anfangen, den bigotten Anhängern der angelsächsischen Kirche zu einem Verharren in der Vergangenheit zu verhelfen.«
Primes hörte der Schwadroniererei des Earls nur mit halbem Ohr zu und suchte stattdessen nach einer Standuhr, fand aber keine.
»Wissen Sie, wie spät es jetzt ist?«
Sir Andrew holte seine Taschenuhr hervor, ließ den Deckel aufspringen und sagte nach einem kurzen Blick auf das Ziffernblatt: »Es geht auf Mitternacht zu.« Dann trank er noch ein Glas und meinte sehr leise: »Vielleicht hören wir es auch heute ...«
»Was meinen Sie, Mylord?« Primes zeigte sich neugierig, ob dieser kryptischen Feststellung.
»Nun ... es spukt hier ab und zu.«
»Spukt?«
»Ja«, er lächelte wissend. »Auch in diesen Gemäuern geht ein Gespenst um.«
Primes zeigte sich erstaunt.
»Daran glauben Sie?«
»Keineswegs. Es hat nichts mit Glauben zu tun, sondern entspricht den Tatsachen.«
»Das dürfte wohl ein sehr leibliches, menschliches Gespenst sein«, erwiderte Primes mit einem Schmunzeln.
Wieder spürte er einen stechenden Schmerz im Kopf.
»Möglich«, meinte Lord Montgomery ernst. »Ich habe es bisher noch nie gesehen ... lediglich gehört.«
»So? Jetzt sagen Sie nur nicht, dass er spricht, dieser ... Geist.«
»Wo denken Sie hin, Inspector. Nein. Es klirrt, als trage es Ketten, und dann stößt es einen unheimlichen Schrei aus, der einen erzittern lässt. Bis in die Eingeweide fährt einem dieses Geräusch.« Der Lord sprach leise, und Primes dachte, dass mit den Nerven seines Gegenübers wirklich etwas nicht mehr ganz in Ordnung schien oder ob wohl schon der Geist des Whiskys aus ihm sprach.
»Hier gibt es aber nur das eine Gespenst, oder?«, erkundigte sich Primes, der kaum glauben konnte, was ihm Celestes Vater allen Ernstes weiszumachen versuchte. Erlaubte er sich einen Scherz?
»Ja.«
»Immerhin habe ich schon gehört, dass es in manchen alten Gemäuern mehr als eines geben soll«, bemerkte er, bemüht nicht zu spöttisch zu klingen oder gar die Augen zu verdrehen über diesen ganzen Humbug. Es war erstaunlich, wie zwiespältig sich der Earl zeigte: Auf der einen Seite glaubte er an die moderne Technik und huldigte dem Strom, auf der anderen Seite zweifelte er nicht an der Anwesenheit eines Spuks. Wenn er nun noch von einem Poltergeist zu sprechen anfing, dann konnte Primes für nichts garantieren. Nichts lag ihm ferner, als den Vater von Celeste Montgomery für einen trinkenden Spinner halten zu wollen, der fernab jeglicher Realität wandelte.
»Soll es geben«, erwiderte Sir Andrew völlig ernst.
Noch einmal tastete Primes seinen Kopf ab. Bei jeder kleinsten Bewegung spürte er einen stechenden Schmerz, der sich mit einem konstanten Dröhnen in seinem Schädel vermischte.
»Ich habe eine Kopfwunde, die versorgt werden sollte«, erklärte er. Primes dachte an sein Abenteuer mit den Opiumschmugglern im Fall der Schwestern Chambletts zurück, als diese ihm bereits schon einmal einen künstlichen Scheitel gezogen hatten.
»Ich werde meine Tochter bitten danach zu schauen.«
»Darauf sollten wir verzichten, Mylord. Ich würde sie deswegen nur ungern wecken.« Er machte eine ablehnende Handbewegung. »Sie war reichlich erschöpft von unserer Anreise.«
»Gut, ganz wie Sie wünschen, Inspector. Wenngleich sie ruhig behilflich hätte sein können. Immerhin hat ihr Studium eine Menge Geld verbraucht. Hätte mein Bruder Winston nicht darauf beharrt, sie in ihrem unsäglichen Wunsch zu unterstützen, wäre sie jetzt bereits verheiratet und würde ein Leben führen, wie es sich für eine Frau gehört«, erklärte der Adelige. »Da Sie auf Celestes Hilfe verzichten wollen, werden Sie mit mir vorlieb nehmen müssen. Wir sollten die Wunde zumindest mit Jod behandeln.«
Er nahm Primes beim Arm, aber der befreite sich.
»Vielen Dank. Es ist der Kopf ... es sind nicht die Beine, die etwas abbekommen haben.« Von Lord Montgomery angefasst zu werden war nichts, was dem Inspector auch nur im Entferntesten erstrebenswert erschienen wäre.
Seine Lordschaft führte ihn in ein Badezimmer, wusch ihm die Kopfwunde aus, die nicht so schlimm war, wie es zunächst schien, und bestrich sie an den Rändern mit Jod, das er aus der Hausapotheke geholt hatte.
»Einen Verband habe ich leider nicht, da müsste ich unseren Hausarzt verständigen«, entschuldigte er sich. »Es ist sehr unerfreulich«, sagte er mehrfach, »dass Sie in meinem Haus derartige Unannehmlichkeiten erlebt haben.«
»Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen«, wehrte Primes höflich ab.
Inzwischen war Mitternacht vorbei, und seine Lordschaft bestand darauf, dass Primes sich sofort zu Bett begeben müsse. Er geleitete ihn bis an dessen Zimmertür, verabschiedete sich herzlich von ihm, was den Inspector widererwarten seltsam berührte, und entfernte sich.
Primes legte seinen Mantel ab, setzte sich und wollte sich gerade die Schuhe ausziehen, als er die dumpfe Detonation eines Schusses hörte.
Sie kam von draußen, aus dem Park.
Mit drei weiten Sätzen war Primes auf dem Balkon und suchte mit den Augen die Umgebung ab. Zu seinem Glück wurde sie von hellem Mondlicht beschienen.
Von irgendwoher meinte er knirschende Schritte zu hören, die sich rasch entfernten.
Dann war es still. Lediglich der Nachtwind rauschte im Duett mit der gegen die Küste rollenden Brandung.
Hätte er nicht so starke Kopfschmerzen verspürt, wäre er vermutlich noch einmal in den Park gegangen, um sich ein wenig umzusehen.
Ob Celeste den Schuss auch gehört hat?
Immerhin schien der Knall lautstark über das gesamte Anwesen gehallt zu sein und war ihm übernatürlich laut erschienen.
Er trat auf den Flur und horchte, ob sich in ihrem Zimmer etwas tat. Nachdem er nichts hörte, ging er wieder in seinen Raum und zog die Tür zu.
»Scheint mir hier sehr unruhig zu sein«, murmelte er kopfschüttelnd vor sich hin.
Er zog sich aus, legte sich auf das breite Bett, mit den rosshaargestopften Matratzen und knurrte: »Jetzt sollte ich mich erst einmal gründlich ausschlafen. Meinetwegen sollen sich zwanzig Gespenster hier austoben und noch mehr Schüsse fallen ... ich brauche jetzt meinen Schlaf.«
Wenige Minuten später lag er bereits fest in Morpheus‘ Armen.
Kapitel 5
»Ja, so war das, Celly«, endete Primes, nachdem er ihr noch vor dem Frühstück von dem nächtlichen Vorfall erzählt hatte. Seltsamerweise war es ihm bereits beim Aufwachen ein Bedürfnis gewesen, ihr von den nächtlichen Vorfällen zu berichten. Nach dem festen Schlaf, fühlte sich Primes einigermaßen erfrischt. Richtig wiederhergestellt fühlte er sich jedoch nicht. Dazu trugen wohl die Kopfschmerzen bei, die ihn immer noch plagten.
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