Susanne Danzer - Der tödliche Engel

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Wales, Weihnachten 1887 – Dr. Celeste Montgomery und Detective Inspector Archibald Primes sind auf den Landsitz von Celestes Vater, Lord Andrew Montgomery, eingeladen. Aus den geplanten freien Tagen der beiden Ermittler wird jedoch rasch ein neuer Fall: ein kostbares Collier verschwindet! Schon bald nimmt der Diebstahl eine dramatische Wendung, bei der sich nicht nur die beiden in tödlicher Gefahr befinden …

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Die Terrasse folgte dem Gebäude um eine Ecke, hinter der weitere hohe Bogenfenster lagen. Celeste hatte mit ihm einen kleinen Rundgang gemacht, und er wusste, dass dahinter das Musikzimmer lag.

Primes murmelte etwas und ging langsam, immer dicht an der Fassade, weiter.

Erneut gelangte er an eine schmale, mit eisernen Scharnieren beschlagene Tür. Als er probehalber die Klinke niederdrückte, ließ sie sich zu seinem Erstaunen tatsächlich öffnen.

Er war auf der Hut, als er eintrat, immer darauf bedacht, keine unerwarteten Begegnungen mit anderen Personen zu machen. Schritt für Schritt tastete er sich voran. Er brauchte nicht viele, um den Raum zu durchqueren, bis er auf der anderen Seite auf eine weitere Tür stieß, die vermutlich in ein Zimmer oder eine angrenzende Halle führte.

Der Gang, der hinter der Tür lag, war durch das Mondlicht ausreichend hell erleuchtet, sodass er gute Sicht hatte. Es roch nach Lebensmitteln, was ihn zu der Annahme verleitete, dass sich hinter der Tür die Küche oder Speisekammer befanden.

Langsam pirschte er weiter und drückte auch diese Klinke herunter. Er hatte Glück, denn diese Tür war ebenfalls nicht verschlossen.

Vor ihm öffnete sich ein großer Raum.

Es roch stärker nach Fleisch, Räucherspeck und Würstchen.

Auf einem Tisch erkannte er eine kleine Öllampe, deren verruste Glasscheiben auf einen regelmäßigen Gebrauch hindeuteten.

Die wird mir gute Dienste leisten , dachte Primes, in der Hoffnung jemand hat daran gedacht das Petroleum nachzufüllen .

Er machte noch einen Schritt, als er das Geräusch hinter sich hörte. Bevor er sich auch nur umwenden konnte, um nachzusehen, war es bereits zu spät.

Der Schlag war hart und schickte ihn erbarmungslos auf die steinernen Fliesen.

Primes hatte das Gefühl, sein Schädel würde in tausend kleine Teile zerspringen. Er sah rasende rote Kreise, tanzende Sterne und schillernde Lichtpunkte, bevor er in Dunkelheit versank.

Kapitel 4

Detective Inspector Primes hatte sichtlich Mühe seine Augen aufzuschlagen, als er endlich wieder zu sich kam. Vorsichtig, ein kleines Stöhnen von sich gebend, setzte er sich auf. Er benötigte einen Moment, um sich zu orientieren und sich in Erinnerung zu rufen, wo er sich eigentlich befand. Der Geruch von Lebensmitteln half ihm dabei.

Langsam erhob er sich und versuchte seine Balance wiederzufinden.

»Autsch«, murmelte er, als er sich vorsichtig an den schmerzenden Kopf fasste, der zu zerspringen drohte. Als er seine Hand vom Hinterkopf nahm und sie betrachtete, sah er etwas Klebriges, das seine Finger bedeckte. Im Dunkel konnte er es nicht erkennen, war sich aber darüber im Klaren, dass es sich um Blut handeln musste.

Mit einem Zündholz, das Primes aus seiner Tasche gekramt und an der Wand angerissen hatte, leuchtete er den Raum aus. Das Öllämpchen, mit dem er geliebäugelt hatte, lag auf dem Boden. Das Glas war in kleine Splitter zersprungen.

Primes bückte sich, um den Lampenkörper aufzuheben, in der Hoffnung, dass er noch funktionierte. Er stöhnte, als der Schmerz wie ein scharfes Messer durch seinen Körper fuhr. Verdammt, tat das weh.

Als sich der Inspector die Laterne näher betrachtete, kam er zu dem enttäuschenden Schluss, dass sie zu nichts mehr zu gebrauchen war. Das Petroleum war ausgelaufen. Bis auf den letzten Tropfen, wie es schien, worauf die im schwachen Schein des Zündholzes schimmernde Lache auf dem Boden hinwies.

Verflixt, warum kann mir das Glück nicht einmal hold sein?

Langsam wankte er davon. Er hatte das dringende Bedürfnis nach einer Zigarette und einem großen Schluck Gin oder Whisky; oder besser gleich einer ganzen Flasche. Nach diesem ärgerlichen Ereignis könnte er wirklich etwas Entspannendes gebrauchen. Und ihm war völlig egal, was Celeste davon halten würde. Gut, schimpfen würde sie ganz sicher, wenn sie ihn irgendwo betrunken herumlungern finden würde. Er kicherte trotz Schmerz leise vor sich hin, als er an ihren tadelnden Gesichtsausdruck dachte, den sie immer zeigte, wenn er sich in solche Situationen gebracht hatte. Dann sah sie aus wie eine strenge Gouvernante.

Erleichtert stieß er die Tür auf, die ihn nach draußen führte. Tief atmete er die frische Luft ein. Sie half ihm seine Gedanken zu klären.

Ganz in der Nähe stand eine Bank. Dort setzte er sich erst einmal hin. Kaum hatte er auf dem wettergegerbten Holz Platz genommen, zog er sein silbernes Zigarettenetui hervor, das er stets in der Manteltasche bei sich trug, und zündete sich eine Zigarette an. Dr. Montgomery würde ihm auch hierfür einen missbilligenden Blick schenken, doch im Moment war sie nicht hier und dafür war er erstaunlich dankbar.

Langsam kehrten seine Kräfte zurück und mit jedem Zug von seiner Zigarette fühlte er sich besser. Seine Kopfschmerzen ließen allerdings keinen Deut nach.

Vermutlich hatte ihn die Gestalt, die er durch den Park hatte kommen sehen, erbarmungslos und hinterrücks niedergeschlagen.

Primes merkte, dass er noch nicht klar denken konnte, aber ihm war bewusst, dass er etwas unternehmen musste.

Er wusste nicht, wie lange er ohnmächtig gewesen war. Zehn Minuten, fünfzehn oder sogar dreißig? Vielleicht länger. Er hatte seine Taschenuhr nicht bei sich, da er sie bereits auf den Nachtisch in seinem Zimmer ablegte, nachdem er sich von Celeste für die Nacht verabschiedet hatte. Ein Glück. Nicht, dass sie schon wieder zu Bruch ging, wie bei dem Fall der Schwestern Chambletts.

Zumindest konnte er sich noch wage daran erinnern, dass die Uhr im Salon elf geschlagen hatte, als er sein Zimmer verließ. Auch jetzt meinte er das Schlagen einer Uhr zu hören – zweimal. War es halb zwölf oder etwa schon halb eins? Er rieb sich nachdenklich die schmerzende Stelle am Hinterkopf.

Primes erhob sich von der Bank und ging in Richtung Anwesen. Er war immer noch etwas unsicher auf den Beinen. Jetzt war ihm erst recht nach einem ordentlichen Schluck Whisky zumute.

Er musste zurück auf sein Zimmer, etwas trinken, sich kaltes Wasser ins Gesicht spritzen und seine Beobachtungen überdenken, so weit sie ihm nicht aus dem Kopf geprügelt worden waren.

Langsam ging er zum Haupteingang zurück und schloss die Tür leise auf. Kaum hatte er sie zugedrückt und abgeschlossen, wollte er sich umdrehen ...

»Nehmen Sie die Hände hoch!«, bellte eine Stimme. »Na, wird’s bald, Bürschchen?«

Dann wurde es hell in der Halle, und Primes starrte in den Lauf eines alten Militärpistole und direkt dahinter in ein Gesicht, das er kannte.

»Lord Montgomery!«, rief er aus.

»Du lieber Himmel! Beinahe hätte ich Sie erschossen, Inspector«, stöhnte Sir Andrew nervös und nahm die Waffe herunter. »Was, in Gottes Namen, tun Sie denn hier? Und warum schleichen Sie des nachts hier herum, dass man Sie für einen Einbrecher halten könnte?«

»Das lässt sich mit zwei Worten nicht erklären«, antwortete Primes. »Zunächst muss ich bekennen, dass mich jemand niedergeschlagen hat.« Er warf dem Hausherrn einen schmerzverzerrten Blick zu. »Ich brauche dringend einen Drink und zwar einen doppelten, wenn dies möglich wäre.«

»Endlich trinken Sie auch was. Ich habe mich ja schon ernsthaft gefragt, was Sie für ein Schwächling sind«, grinste Celestes Vater. »Kommen Sie ... im Nebenraum gibt es einen gut gefüllten Schrank. Ich werde Ihnen ein ordentliches Glas Whisky einschenken.« Er sah Primes besorgt an. »Sie sehen blass aus. Brauchen Sie Hilfe? Soll ich Sie führen?«

»Nein, nein, danke. Es geht schon, Sir. Bis auf einen dröhnenden Schädel, der mich morgen bestimmt fast umbringen wird, geht es mir im Moment gut.«

Lord Montgomery eilte zum Schrank, und in Primes keimte der Verdacht, dass sich in diesem Gebäude in jedem Raum eine Bar befand. Jedenfalls schien der Earl immer einen Drink zur Hand zu haben; benötigt oder nicht.

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