Susanne Danzer - Der tödliche Engel

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Wales, Weihnachten 1887 – Dr. Celeste Montgomery und Detective Inspector Archibald Primes sind auf den Landsitz von Celestes Vater, Lord Andrew Montgomery, eingeladen. Aus den geplanten freien Tagen der beiden Ermittler wird jedoch rasch ein neuer Fall: ein kostbares Collier verschwindet! Schon bald nimmt der Diebstahl eine dramatische Wendung, bei der sich nicht nur die beiden in tödlicher Gefahr befinden …

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»Natürlich weiß sie nichts. Ich habe den Verlust schließlich erst vor wenigen Minuten entdeckt. Elisabeth schläft bereits.« Er öffnete einen alten Sekretär, zog ein Fach heraus und deutete auf eine hölzerne Kassette. »Hierin lag das Collier.« Er öffnete die Holzschatulle, in der ein kleiner Schlüssel steckte.

»Und bitte ... was sieht man darin? Nichts. Leere. Das ist alles.« Sein Blick war überheblich. »Genau so, wie ich es bereits gesagt habe. Man könnte meinen, Sie halten mich für senil, Inspector.«

»Durchaus nicht, Sir«, erwiderte Primes beherrscht. »Der erste Schritt ist jedoch stets die Aussagen der Zeugen zu überprüfen. Würden wir das nicht tun, dann könnte man uns Nachlässigkeit vorwerfen. Deshalb sollten wir uns von der Richtigkeit der Angaben überzeugen, denken Sie nicht auch, Sir?«

Sir Andrew brummte etwas Unverständliches, ließ es dann aber zu, dass Celeste und Primes sich mit einem kurzen Blick von der Richtigkeit seiner Angabe überzeugten.

»Hatten Sie den Schlüssel zur Kassette bei sich, Mylord?«, fragte Primes.

»Nein. Der liegt stets drüben im Schreibtisch, mittlere Schublade.«

»Ist diese ebenfalls verschlossen?«, hakte Celeste nach und sah ihren Vater fragend an.

»Manchmal ja, manchmal nein«, musste er eingestehen. »Nicht, dass es dich etwas anginge.«

»War sie es heute?«

»Nein. Der Schlüsselbund steckte.«

»Hätten Sie das kostbare Collier nicht im Tresor einschließen können?« Sie zeigte auf ein eisernes Ungetüm schräg gegenüber seines Arbeitsplatzes.

»Der ist überfüllt.«

»Haben Sie nur den einen?«, meldete sich Primes zu Wort.

»Durchaus nicht ... aber ich muss gestehen, es sind ebenfalls Sachen darin, die ich nicht unbedingt herausnehmen möchte.«

Primes stand so nahe bei seiner Lordschaft, dass ihn die Whiskyfahne, die ihm entgegenschlug, beinahe betäubte. Es war Celeste anzusehen, dass der Zustand ihres Vaters ihr sichtlich peinlich war, denn sie wusste, dass Primes kein sehr gutes Bild von ihm zu erlangen vermochte, so betrunken wie er im Moment war und sich verhielt.

»Ist der Sekretär immer verschlossen?«, wollte er erneut wissen.

»Nein, wie ich bereits sagte. Das heißt, ich hatte ihn verschlossen, seit das Collier in der Schatulle lag.«

»Darf ich fragen, wann genau Sie es gekauft haben, Vater?« hakte Celeste nach.

»Das war ... Moment, ich muss kurz darüber nachdenken ... das war am einundzwanzigsten November.«

Während Celeste ihn das fragte und der Earl antwortete, betrachtete Primes das Zimmer. Alle Einrichtungsgegenstände waren wertvolle Stilmöbel, denen der Hauch der Jahrhunderte anhaftete, und die sicher ein Vermögen wert waren. Weit mehr, als er in seinem Leben als Polizist zu verdienen in der Lage gewesen wäre. Manche dieser Möbelstücke mochten gar den Gegenwert eines Jahresgehalts betragen, das er von Scotland Yard erhielt.

»Sind Sie sicher, dass Sie das Collier ausschließlich in dieser Kassette aufbewahrt haben?« Celeste hatte die mit Schnitzereien verzierte Schatulle in die Hand genommen und musterte sie eindringlich von allen Seiten.

»Himmel!« Seine Lordschaft hatte genug. »Ich bin doch kein Narr! Ich traf am dreiundzwanzigsten November wieder hier ein, habe das Collier in die Kiste gelegt ... und, wie ich beteuern möchte, niemals an einen anderen Platz«, stieß er erregt aus. »Ich verbitte mir deine Impertinenz!«

»Haben Sie es oft herausgenommen und betrachtet?«, wollte Primes wissen, dem Celeste bereits leid tat. Mittlerweile konnte er erahnen, warum sie sich gesträubt hatte, hierher zu kommen.

»Jeden Abend, Inspector. Jedes Mal vor dem Zubettgehen habe ich mich davon überzeugt, dass es noch dort liegt, wo es hingehört. Es hat mir zudem Freude bereitet, es zu betrachten, denn es ist eine erlesene Arbeit, von einem Juwelier großen Talents gefertigt.«

Celestes Vater öffnete den Likörschrank und schenkte drei Gläser voll.

»Bitte«, knurrte er und wies auf die Gläser.

»Nein, danke, Sir. Ich möchte jetzt nicht«, wehrte Primes ab, der sich anstelle nach dem Glas zu greifen, eine Zigarette aus dem Päckchen in seiner Jackentasche holte und an der Flamme einer auf der Schreibtisch stehenden Kerze entzündete.

Celeste schwieg.

»Nun nehmen Sie schon, Inspector Primes«, drängte ihr Vater.

Primes sah seiner Lordschaft direkt in die Augen. Es war klar, dass er sich der Aufforderung nicht widersetzen konnte.

Celeste und er leerten die Gläser. Es war ›Chartreuse Jaune‹ – ein milder, gelber Kräuterlikör – dessen Geschmack Primes nicht mochte und er konnte gerade noch verhindern, dass es ihn schüttelte. Auch Celeste schien nicht gerade begeistert davon zu sein, so wie sie ihr Gesicht verzog. Lord Montgomery wollte sofort wieder einschenken, aber die beiden hielten ihre Hände über ihre Gläser.

»Danke, Sir«, kommentierte Primes, »aber ich muss einen klaren Kopf behalten, wenn ich Ihnen bei der Suche nach dem Collier behilflich sein soll.«

»Dann trink du wenigstens mit mir, Celeste«, forderte er seine Tochter auf.

»Nein, danke, Vater«, lehnte sie ab. »Sehr aufmerksam von Ihnen. Wie Sie wissen vertrage ich nicht viel. Ich möchte verhindern, dass mir der Alkohol allzuschnell zu Kopf steigt. Zudem hatte ich bereits Wein zum Abendessen.«

»Also sowas«, entrüstete er sich und sah seine Tochter an. »Dass du nicht trinkst, kann ich ja noch verstehen, aber der Inspector?« Er warf Primes einen abfälligen Blick zu. »Was sind Sie denn für ein Mann? Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich gedient?«

»Vater, lassen Sie das!«, versuchte Celeste ihn zurückzuhalten.

Verständnislos schüttelte er den Kopf und schenkte sich noch einmal nach.

Primes hatte die Kassette bislang nicht in die Hand genommen: »An der Schatulle würde ich vermutlich nur Ihre Fingerabdrücke und die Ihrer Tochter finden, oder hat noch jemand das Ding in den Händen gehabt?«

»Nein.«

»Nun ja ... es wird wohl auch nicht viel bringen. Wir dürfen sicher davon ausgehen, dass der Dieb inzwischen weiß, wie man Abdrücke vermeidet, die wir untersuchen könnten. Es stand ja mittlerweile in allen Zeitungen, dass wir Täter immer häufiger damit überführen.« Er sah Celestes Vater an. »Jetzt eine wichtige Frage, Mylord: Haben Sie jemanden Ihrer Angestellten in Verdacht?«

»Jeden!« erwiderte Sir Andrew sofort und ohne weiter darüber nachzudenken. »Alles ehrlose Speichellecker.«

»Tatsächlich?«, fragte Primes ungläubig, ob dieser Antwort, alle Bediensteten unter Generalverdacht zu stellen.

»Ja.«

»Dann scheinen Sie in der Wahl ihrer Hausangestellten verdammt unvorsichtig gewesen zu sein«, konnte er sich nicht verkneifen zu sagen.

»Meine Frau Elizabeth hat sie eingestellt, als wir heirateten«, erklärte Celestes Vater und machte eine wegwischende Bewegung. »Ich hielt es für Frauenkram, doch ich hätte mich besser selbst darum kümmern sollen.«

»Mein Vater hat vor drei Jahren wieder geheiratet«, ergänzte Celeste. »Meine Mutter starb, als ich noch ein Kind war.«

»Wurden alle von Ihrer Gattin eingestellt?«, wollte Primes wissen.

»Bis auf James. Der war schon vorher hier.«

»Und Walter«, ergänzte Celeste lächelnd. »Aber ihn können Sie von Ihrer Liste streichen. Walter ist schon immer ein Freund der Familie gewesen« In Richtung Primes fügte sie hinzu: »Er ist unser Stallmeister.«

»Gut«, nickte er ihr zu und wandte sich wieder an ihren Vater. »Wieviele Jahre arbeitet James bereits für sie?«

»Vier ...«

»Haben Sie ihn auch in Verdacht?«, hakte Primes nach.

»Zu meinem Bedauern, ja!«

»Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Sie sagen, dass er bereits seit vier Jahren für Sie arbeitet.« Primes schüttelte ungläubig den Kopf. »Hat er schon einmal etwas getan, das einen solchen Verdacht rechtfertigen könnte?«

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