Susanne Danzer - Der tödliche Engel
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»Nein, Inspector. Aber ich traue ihm jeden Diebstahl zu. Er ist ein unheimlicher Kerl.«
»Wieso?« Celeste sah ihn verwirrt an.
»Das frage ich mich auch«, sagte Primes überrascht. »Sie müssen einen Grund haben, so etwas zu vermuten.«
»Der Mann wirkt auf mich wie ein Rabe oder eine diebische Elster. Er schielt immer auf das Tafelsilber, als würde er sich bereits überlegen, wie er es ungesehen aus dem Haus schaffen könnte. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob noch alle Teile des Bestecks vorhanden sind«, knurrte Lord Montgomery.
»Sie verdächtigen also jeden Ihrer Bediensteten, James eingeschlossen?«, fragte Primes unverblümt.
»Hören Sie mir eigentlich nicht zu?«, regte sich Celestes Vater auf. »Ich sagte doch schon, dass mir die ganze Bande nicht gefällt! Ein einziges Pack, das mir meine Gattin da ins Nest gesetzt hat.«
»Ist es denkbar, dass Sie einer der Angestellten dabei beobachtet hat, wie Sie das Collier herausgenommen oder wieder hineingelegt haben, Vater?«
»Das ist schon möglich. Das Zimmer liegt ebenerdig. Dort drüben sind jede Menge Fenster, die wohl kaum zu übersehen sind. Man kann draußen stehen und den ganzen Raum beobachten.«
Ein Blick reichte, um Primes davon zu überzeugen.
»Um welche Zeit haben Sie heute die Schatulle geöffnet und den Verlust festgestellt?«
Lord Montgomery sah auf seine goldene Taschenuhr.
»Das war heute Abend … Ungefähr neun Uhr fünfundzwanzig.«
»Und Sie sind direkt im Anschluss zu uns gekommen?«, fragte Primes.
»Zuerst glaubte ich, aus der Haut zu fahren. Ich war so erschrocken, dass ich wie angewurzelt stehen blieb ...«
»Sie haben aber nicht an anderer Stelle im Sekretär gesucht?«
»Aber es lag nie an einer anderen Stelle, zum Donnerwetter!«, explodierte Celestes Vater. Er war so erregt, dass sich seine tiefe Stimme fast überschlug. Mit seiner Fraust donnerte so auf den Schreibtisch, dass die Likörgläser leise klirrten, die sie zuvor dort abgestellt hatten.
Während Celeste das Verhalten ihres Vaters unangenehm war, blieb Primes gelassen.
»Sie könnten das Collier gestern versehentlich an einen anderen Platz gelegt haben, statt es in die Kassette zurückzulegen.«
»Mein Gott, Inspector! Fangen Sie jetzt auch an wie meine Tochter? Wie oft soll ich es Ihnen noch sagen, dass mir so etwas nicht passieren kann. Das ist völlig ausgeschlossen. Ich achte stets darauf, dass ich das Collier mitsamt Etui wieder in die Schatulle zurücklege.«
Sein Blick schien Primes zu durchbohren.
»Schön. Es wurde also entwendet«, stellte Celeste fest und versuchte ihren Vater damit etwas zu beruhigen, denn sie ahnte, dass er Primes gleich an den Hals springen würde, wenn er einen seiner berüchtigten Zornesausbrüche bekam. »Und jeder Ihrer Angestellten kann den Diebstahl begangen haben.«
»Ganz genau! Hat ja lange genug gedauert, bis du das verstanden hast. Nun stehe ich zu Weihnachten ohne ein Geschenk für deine Stiefmutter da. Ich bin verzweifelt.«
Lord Montgomery fasste sich mit beiden Händen an die Stirn und stöhnte. Dann machte er ein paar torkelnde Schritte und ließ sich rücklings auf einen Stuhl fallen.
»Ist das Collier von Ihnen versichert worden?«, erkundigte sich Primes.
»Eben nicht. Noch nicht. Ich wollte es erst meiner Frau überreichen und sehen, ob es ihr gefällt. Danach wollte ich bei ›Lloyds of London‹ eine Versicherung über die entsprechende Summe abschließen.«
»Nehmen Sie mir meine Offenheit nicht übel, Vater. Aber das war mehr als leichtsinnig von Ihnen.«
Er warf ihr einen missbilligenden Blick zu.
»Konnte ich ahnen, dass es gestohlen wird?«, raunzte er. »Ich bringe es in mein gottverdammtes Haus und werde innerhalb der Mauern bestohlen, die ich mein eigen nenne. Herrgott, ich bin hier das Opfer!« Seine Stimme wurde zunehmend lauter und sein Gesicht rötete sich vor Zorn immer mehr.
»Mit dieser Möglichkeit muss man immer rechnen, Mylord«, stellte Primes fest, der einen letzten Zug von seiner Zigarette nahm und sie im prunkvollen Ascher auf dem Schreibtisch ausdrückte. »Sie hätten zudem besonders vorsichtig sein müssen, da Sie ja keinem Ihrer zahlreichen Bediensteten trauen. Es wäre somit Ihre Pflicht gewesen, bestimmte Vorkehrungen zu treffen.«
»Jetzt hören Sie schon mit Ihren Vorwürfen auf, Inspector«, klagte Sir Andrew und starrte düster vor sich hin. »Helfen Sie mir lieber, den Täter zu fassen, anstatt hier große Töne zu spuken. Allein mit hohlen Worten werden Sie den Dieb bestimmt nicht ausfindig machen.«
»Dass ich Ihnen helfen werde steht außer Frage, schließlich bin ich Beamter des Yard und es gehört zu meinen Pflichten. Ob ich allerdings Erfolg haben werde, kann ich nicht versprechen.«
Während Celestes Vater Asche von seiner mächtigen Zigarre streifte, zündete sich Primes eine weitere Zigarette an, was Celeste mit einem angedeuteten Kopfschütteln quittierte, bevor sie zu den Fenstern schritt und sich jedes einzelne genau ansah.
»Wenn Sie der festen Überzeugung sind, dass einer Ihrer Angestellten das Collier gestohlen hat, so besteht durchaus die Chance es wieder aufzufinden«, meinte Primes. »Ist jemand vom Personal im Urlaub?«
»Nein.«
»Hat einer von ihnen einen entsprechenden Wunsch geäußert?«
»Nein. Niemand.«
»Verließ heute einer von ihnen das Anwesen? Ich meine, vor allem nach neun Uhr dreißig?«
»Nein.«
»Die Fenster sind alle fest verschlossen und es gibt auch keine sichtbaren Spuren, dass jemand versucht hätte eines davon gewaltsam zu öffnen«, meldete sich Celeste nach eingehender Prüfung. »Als Sie das Zimmer betreten haben, ist Ihnen da etwas aufgefallen, Vater?«
»Was soll mir da aufgefallen sein?«
»Sie meint, ob sich vielleicht etwas verändert hat«, ergänzte Primes. »Möglicherweise waren Möbel verrückt oder Gegenstände befanden sich nicht an ihrem gewohnten Platz.«
»Darauf habe ich nicht geachtet.«
Primes schnippte sorgfältig ein wenig Asche von seiner Zigarette. Dann sah er den Lord mit ernstem Gesichtsausdruck an.
»Wünschen Sie, dass ich alle Ihre Bediensteten noch in dieser Nacht verhöre?«, wollte er wissen.
Sir Andrew erhob sich von seinem Stuhl.
»Um Gottes Willen. Nur das nicht. Elizabeth würde mir die schwersten Vorwürfe machen, wenn sie von der Sache erfährt. Ich habe ihr mit keinem Wort angedeutet, dass ich ihr ein so wertvolles Collier schenken will. Es sollte ›die Überraschung‹ sein, wenn Sie verstehen, was ich meine. Obwohl ich so meine Zweifel habe, weil Sie sich so etwas niemals leisten könnten. Außerdem würde sie für das Personal, das sie selbst eingestellt hat, ihre Hände ins Feuer legen.«
»Wenn sie sich dabei nur nicht die Finger verbrennt«, murmelte Celeste leise, während ihr Vater mit zitternder Hand einen Zug von seiner Zigarre nahm.
»Ja, was wollen Sie denn dann tun, Mylord?«, setzte Primes verzweifelt nach. »So kommen wir auf keinen Fall weiter. Spätestens morgen früh, müssen wir mit den Befragungen beginnen.«
»Ich möchte Sie bitten, die Leute zunächst unauffällig zu beobachten.«
»Ihnen ist aber bewusst, dass derweil das Collier von hier weggebracht werden könnte?«
»Ich möchte auf keinen Fall, dass von der Sache etwas bekannt wird, weder meiner Frau noch sonst jemandem. Haben wir uns verstanden?«, stieß seine Lordschaft aus. Er rauchte in tiefen Zügen. Dann fügte er hinzu: »Das ist eine delikate Sache und muss entsprechend behandelt werden, Inspector. Selbstverständlich werde ich Sie für ihre Mühe ...«
Primes fiel ihm ins Wort: »... entschädigen?« Er schüttelte den Kopf. »Nun, was die Urlaubszeit betrifft, so glaube ich, dass sich diese durch nichts ersetzen lässt. Wenn ich Ihnen helfe, dann geschieht das, weil ich Kriminalist bin, und ich werde tun, was in meinen Kräften steht um die Tat aufzuklären. Ob ich mit meinen Bemühungen Erfolg habe, kann ich nicht garantieren, wenn Sie von mir erwarten nur den Privatdetektiv zu spielen und die Angestellten zu überwachen, um schließlich den Täter zu stellen, was ohne Befragungen der Bediensteten durch mich und Ihre Tochter mehr als zweifelhaft sein dürfte, wie ich hinzufügen möchte. Oder habe ich Sie missverstanden, Mylord?«
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