Benedikt XVI. et alii - Zurück zu Gott

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Beim Rückblick auf die Amtszeit von Papst Benedikt XVI. stellt sich unweigerlich das biblische Bild von der Stimme eines Rufers in der Wüste ein: «Das Licht scheint in der Finsternis», mahnt diese Stimme, «und die Finsternis hat's nicht ergriffen.»
Vieles spricht dafür, dass Joseph Ratzinger, berühmt geworden als Benedikt XVI., ein letzter göttlicher Sendbote war, beauftragt von Gott, namentlich das deutsche Volk zur Umkehr zu rufen. Er gleicht dem Sämann aus dem berühmten Gleichnis, dessen Saat auf dürres Land fällt. Dieses dürre Land ist das krisengeschüttelte Europa unserer Tage, das den Glauben an den Gott der Bibel abgestreift hat wie einen lästigen alten Handschuh.
In einem Essay von unnachahmlichem Scharfsinn und Sachverstand nimmt der emeritierte Papst den Skandal des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche zum Ausgangspunkt für einen beeindruckenden Bußruf. Er fordert die Menschheit, aber auch die eigene Geistlichkeit auf, sich wieder nach dem Gott der Bibel auszustrecken. Ergänzt wird Benedikts Bußruf um Beiträge zum Streit um die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften und zur Notwendigkeit, Gottes Sohn wieder zur Chefsache im eigenen Leben zu machen («Solus Christus»). Eine Gleichniserzählung in bester biblischer Tradition («Der Letzte seines Geschlechts») rundet den Band ab. Benedikt und seine Mitstreiter eint die von der Hoffnung des Glaubenden genährte Vision einer Menschheit, die sich vom Bösen ab- und dem Gott der Liebe und Barmherzigkeit wieder zuwendet, der wie der Vater im berühmten Gleichnis aus dem Lukasevangelium mit ausgebreiteten Armen nur darauf wartet, dass seine Kinder zu ihm zurückkommen.
Höret die Stimme!

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Wie wichtig unumstößliche Werte und Überzeugungen sind und wie untauglich von Tradition und Religion losgelöste Normen, wenn es darum geht, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stiften, hat sich im Jahr des Erscheinens von Papst Benedikts Schrift in auffallender Deutlichkeit gezeigt. Geprägt war die erste Jahreshälfte 2019 vom beginnenden Europawahlkampf, in dem immer offen­sichtlicher wurde, in welche fundamentale Krise das vermeintliche Friedensprojekt der Europäischen Union inzwischen geraten ist. Experten wie Rolf-Dieter Krause, ehemaliger Leiter des ARD-Studios Brüssel, oder Dirk Schümer, Europa-Experte der WELT, wurden sich Anfang des Jahres in einer Talkshow einig: Die EU befindet sich in der größten Krise ihrer Geschichte. Führende Politiker und Medienschaffende schieben die Schuld daran mit verdächtiger Einmütigkeit auf so genannte popu­listische Bewegungen, auf nationalistische Stimmungsmacher. Der Begriff »Populist« ist seit geraumer Zeit Dauergast in der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und der Print-Leitmedien. Aber die Kritik greift zu kurz.

Erstens ist es in demokratisch legitimierten Systemen völlig normal, dass Stimmung für oder gegen einen politischen Kurs gemacht wird. Im Wettstreit der politischen Anbieter miteinander ist es anders nicht möglich, die Massen zu mobilisieren. Populistische Empörung ebnete dem Frauen­wahlrecht die Bahn, setzte die Straffreiheit für Kindstötungen im Mutterleib durch, machte die so genannte »Ehe für alle« möglich. Das Endergebnis solcherart meinungsstarker linkspopulistischer Mobilisierungen waren politische Entscheidungen in ihrem Sinne. So funktioniert Demokratie.

Zweitens dient der Vorwurf der EU-Funktionäre vor allem dazu, vom eigenen Versagen abzulenken. Dieses Versagen legt der französische Soziologe Emmanuel Todd in seinem Buch »Traurige Moderne« 7dar. Die Vorstellung, alle Europäer seien »kulturell gleich [...] und Europa ein homogener Raum«, bezeichnet Todd als »romantische Idee« über­enthusiastischer Visionäre und die Krise der EU als das Resultat fortdauernder Ignoranz. 8Das EU-Projekt von heute ist für den Sozial- und Geschichtswissenschaftler der totale Triumph von Ideologie über Empirie: Übernationale Imperien wie die Sowjetunion oder Jugoslawien sind zerfallen und ehe sie zerfallen sind, war es auch nur Zwang und nicht ideologische Verschworenheit, was sie zusammenhielt. Solchen Zwang, meint Todd, übe nun auch der Euro aus. Die dahinter steckende Doktrin lautet: Eint uns sonst nichts, eint uns der Mammon. Doch Nationen mit fundamentalen soziokulturellen und anthropologischen Unterschieden durch die Einführung einer gemeinsamen Währung in ein gemeinsames ökonomisches Korsett zu zwängen ist für Todd so erfolg­versprechend wie Rosenpflanzen auf dem Mond.

Und dann brennt auf einmal die berühmteste Kirche der Welt. In notorischer Eintracht mit den Franzosen beklagen Europas Eliten – ja, was? Ein beschädigtes Museum oder den zerstörten Ort religiöser Andacht? »Nach der Erschütterung des 2. Weltkriegs hatten wir in Deutschland unsere Verfassung noch ausdrücklich unter die Verantwortung vor Gott als Leitmaß gestellt. Ein halbes Jahrhundert später war es nicht mehr möglich, die Verantwortung vor Gott als Maßstab in die europäische Verfassung aufzunehmen«, schrieb Benedikt XVI. Europas Eliten vier Tage vor der Katastrophe ins Stammbuch und rückte damit die vielleicht wichtigste Ursache für die Krise der EU ins Bewusstsein: die Abkehr vom Christentum als der zentralen Europa einenden Tradition. Eine Gesellschaft ohne Gott, so der Altpapst, stapft auf der Suche nach Maß und Orientierung blind durch die Gegend.

Wer sich in der Bibel auskennt, weiß, wie Globalisierung scheitert und wie sie gelingt. Die Auf­spaltung der Menschheit in Kultur- und Sprachgemeinschaften, die sich so stark voneinander unterscheiden, dass ein globales An-einem-Strang-Ziehen nicht (mehr) mühelos möglich ist, entspricht Gottes Willen für seine Schöpfung. Das dokumentiert die alttestamentliche Geschichte vom Turmbau zu Babel, dem globalistischen Urprojekt gewissermaßen: Das Buch Genesis schildert, wie sich die Menschheit an einem monströsen Großprojekt versuchte, das zeigen sollte: Wir sind zu allem fähig, wir können es mit Gott aufnehmen. Der Teufel in Gestalt der Schlange hatte damit bereits den Menschen im Paradies verführt und so die Verbindung Mensch-Gott gekappt. Nun also der größenwahnsinnige Versuch, zu beweisen, dass die Schlange recht hatte: »Lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reicht« (Genesis 11,4a). Wozu? »Wir werden sonst zerstreut in alle Länder« (Genesis 11,4b). Gott ist dagegen. Er sieht den Größenwahn des Menschen, die Hybris, den Hang zur Selbstherrlichkeit: »Sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun« (Genesis 11,6) – und macht ihm einen Strich durch die Rechnung, indem er die Nationen- und Sprachgrenzen erfindet.

Gottes Züchtigungsmaßnahme für die Menschheit nach dem Turmbau hat also zwei Komponenten: eine linguistische, die Sprachverwirrung, und eine geografische, die Zerstreuung. Das NT als Dokument des neuen Bundes, den Gott in Jesus mit den Menschen geschlossen hat, findet auf beide eine Antwort und weist den Weg zur Aufhebung der göttlichen Doppelsanktion. Mit seiner Predigt vom Königreich Gottes, zu dem jeder, der Christ wird, Zugang erhält, endet die Aufspaltung in miteinander rivalisierende Volksgruppen. Jeder Christ kann heute überall auf der Welt eine vom Glauben an Jesus erfüllte Gemeinde und darin Heimat finden. Die christliche Gemeinde ist das funktionstüchtigste Globalisierungs­projekt aller Zeiten. Ihren Ursprung hat es im Missionsbefehl aus Matthäus 28. Jesus formuliert hier die ultimative Antwort auf die von Gott nach Babel verfügte Zerstreuung. »Gehet hin und lehret alle Völker [...], was ich euch befohlen habe.« Missionare mussten beschwerliche Reisen in ferne Länder auf sich nehmen, um den Befehl Jesu auszuführen und so sein Königreich über geografische Grenzen hinweg zu errichten. In diesem Königreich ist die durch die Sünde verloren gegangene Einheit zwischen Mensch und Gott, aber auch die zwischen Mensch und Mensch wieder hergestellt. Sichtbarer Ausdruck und Bestätigung dessen ist das Pfingstwunder, mit dem nach der geografischen auch die linguistische Komponente der göttlichen Babel-Sanktion außer Kraft gesetzt ist: »Männer aus allerlei Volk«, aus den verschiedensten Volks- und Sprachgruppen, können die betenden Galiläer nach der Ausgießung des Heiligen Geistes auf einmal verstehen! Mit spürbarem Vergnügen schildert Lukas in der Apostelgeschichte (Kapitel 2), wie Gott durch das Wirken seines Geistes die von ihm selbst errichtete babylonische Sprachbarriere wieder einreißt: »Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?«, wundern sich die Fremden.

Während Christen daran glauben, in dem von Jesus gepredigten Reich Gottes, das nicht von dieser Welt ist, die verloren gegangene Einheit auf spirituellem Wege wieder herstellen zu können, führt eine EU-Elite, die diesen Glauben abgestreift hat wie einen alten Handschuh und lieber an abstrakte Theorien glaubt, ein realitätsfernes ethnosoziales Großexperiment mit ungewissem Ausgang durch. Das autonome Gegenprojekt zu Gottes Welt­rettungsplan mit den Wegmarkierungen Missions­befehl und Pfingstwunder ist die von dem Atheisten Karl Marx ausgerufene internationale Arbeiter­bewegung, deren Hymne passend auch die »Internationale« heißt. Proletarier aller Länder sollten sich vereinigen und mit Gewalt in dieser Welt ein globales kommunistisches Paradies errichten, ein Paradies ohne Gott, versteht sich. Als Kosmopolitismus-Doktrin lebt diese fixe Idee bis heute im linken Milieu weiter unter den Nachfahren derer, die vor fünfzig Jahren die neue Hippie-Moral verkündeten, und ist von ihnen mitten ins Herz der EU getragen worden. Wer dort von Migrationspakten, von »einer Welt« und von Globalisierung spricht, denkt kosmopolitisch. Und er denkt Kosmo­politismus mit Marx ohne Gott. Der moderne Kosmo­politismus ist gleichsam der Versuch des Menschen, die Sanktion von Babel aus eigener Kraft wieder aufzuheben. Es ist der Weg der Schlange: Sollte es dem Menschen etwa unmöglich sein, alle Grenzen und Barrieren allein kraft seiner Vernunft zu überwinden?

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