Benedikt XVI. et alii - Zurück zu Gott

Здесь есть возможность читать онлайн «Benedikt XVI. et alii - Zurück zu Gott» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Zurück zu Gott: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Zurück zu Gott»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Beim Rückblick auf die Amtszeit von Papst Benedikt XVI. stellt sich unweigerlich das biblische Bild von der Stimme eines Rufers in der Wüste ein: «Das Licht scheint in der Finsternis», mahnt diese Stimme, «und die Finsternis hat's nicht ergriffen.»
Vieles spricht dafür, dass Joseph Ratzinger, berühmt geworden als Benedikt XVI., ein letzter göttlicher Sendbote war, beauftragt von Gott, namentlich das deutsche Volk zur Umkehr zu rufen. Er gleicht dem Sämann aus dem berühmten Gleichnis, dessen Saat auf dürres Land fällt. Dieses dürre Land ist das krisengeschüttelte Europa unserer Tage, das den Glauben an den Gott der Bibel abgestreift hat wie einen lästigen alten Handschuh.
In einem Essay von unnachahmlichem Scharfsinn und Sachverstand nimmt der emeritierte Papst den Skandal des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche zum Ausgangspunkt für einen beeindruckenden Bußruf. Er fordert die Menschheit, aber auch die eigene Geistlichkeit auf, sich wieder nach dem Gott der Bibel auszustrecken. Ergänzt wird Benedikts Bußruf um Beiträge zum Streit um die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften und zur Notwendigkeit, Gottes Sohn wieder zur Chefsache im eigenen Leben zu machen («Solus Christus»). Eine Gleichniserzählung in bester biblischer Tradition («Der Letzte seines Geschlechts») rundet den Band ab. Benedikt und seine Mitstreiter eint die von der Hoffnung des Glaubenden genährte Vision einer Menschheit, die sich vom Bösen ab- und dem Gott der Liebe und Barmherzigkeit wieder zuwendet, der wie der Vater im berühmten Gleichnis aus dem Lukasevangelium mit ausgebreiteten Armen nur darauf wartet, dass seine Kinder zu ihm zurückkommen.
Höret die Stimme!

Zurück zu Gott — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Zurück zu Gott», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Doch es gibt eine Gegenkraft gegen Normlosigkeit und sittlichen Verfall. Für sie wirbt Benedikt XVI. im letzten Abschnitt seiner Schrift nachdrücklich. Für sie plädiert auch Otto-Uwe Kramer in seinem Beitrag »Solus Christus – Christus allein«: Wenn wir Gott mehr lieben als unsere eigenen Bedürfnisse, wenn Gott auf dem Thron unseres Lebens sitzt und nicht unser Ego, dann können wir, wie es auch John Steinbeck in seinem großen Roman »Jenseits von Eden« in Aussicht stellt, dem Bösen Einhalt gebieten, wenn der große Versucher mit seinen Ein­flüsterungen uns auf seine Seite zu ziehen versucht und die »objektiven Normen«, die wir eigentlich kennen, plötzlich keine Geltung mehr haben. Das gilt insbesondere für den gesamten Bereich der Sexualität, in dem der Mensch seit jeher besonders versuchbar ist.

Bei fast zwei Dritteln (62,8 %) der von der katholischen Kirche dokumentierten Missbrauchsfälle handelte es sich um Vorgänge zwischen Geistlichen und Jungen. Trotzdem sieht Magnus Striet keinen Zusammen­hang zwischen Homosexualität und Missbrauch. Er verweist auf »einschlägige wissenschaftliche Studien«. Sie dürften von ähnlicher Qualität sein wie die, die zum Ergebnis hatten, das Pestizid Glyphosat sei unbedenklich. Der Gelehrte räumt lediglich ein, »dass sexuell unreife homosexuell orientierte Männer ein Gefährdungs­potenzial haben«. Aha. Aber wie soll diesem Gefährdungs­potenzial begegnet werden? Nicht etwa dadurch, dass ihr Trieb durch meditative Übungen und eine asketische Form der Frömmigkeit sublimiert wird, was selbst die säkulare Psychoanalyse nach Freud für möglich hält, nicht dadurch, dass der Geistliche in seiner Beziehung zu Gott einen Ersatz für seine unaus­lebbare Neigung findet. Denn das scheint Striet Geistlichen seiner Generation nicht mehr zumuten zu wollen. Er rät lieber zur Über­windung einer »homo­phoben« Moral. Mit Worten der Bibel heißt das: den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

Immerhin kann man Magnus Striet unein­geschränkt zustimmen, wenn er das Fazit zieht: »Der Text von Benedikt XVI. bietet ein Lehrstück dafür, dass eine bestimmte Theologie die Probleme überhaupt nicht angemessen in den Blick bekommen kann.« Und diese bestimmte Theologie ist jede Theologie, die nicht mehr von Gott redet, sondern nur noch von autonomer Moral. Nur verdient sie, weit mehr Gedanken der Aufklärung verpflichtet als dem Gott der Bibel, eher das Wort Ideologie: In ihr ist Gott zur Idee degradiert. Aber eine Idee kann nicht auf einem Thron sitzen. Das kann nur eine Person. Als solche begegnet uns der Gott des Alten und Neuen Testaments. Die Degradierung Gottes im Anthropo­zentrismus ist, mit Striets eigenen Worten, die »missbrauchs­begünstigende theologische Denkfigur«, über die dringend nachzudenken wäre.

Während Magnus Striet seine Thesen immerhin noch auf hohem intellektuellem Niveau vorzutragen vermag, erweist sich Markus Nolte, die dritte kritische Stimme, auf die hier nur noch kurz eingegangen werden soll, mit seinem Kommentar »Schreiben und verschweigen« 6als schlichter Apologet jenes flachen Humani­tarismus, der das Ergebnis der von Benedikt beschriebenen Krise der Moral­theologie ist. Hier scheint sich jemand mächtig geärgert zu haben über Benedikts Frontal­angriff auf seine Glaubens­überzeugungen, die freilich mit dem Gott der Bibel offen­kundig wenig zu tun haben. Denn auch hier: kein einziges biblisches, kein einziges geistliches Argument, Gott hat lediglich in der Floskel »Gott sei Dank« überlebt. Stattdessen: ein klares Bekenntnis zum Relativismus (»was sich in den letzten Jahren in der Kirche verändert hat«). Wer sich als Anhänger des Neo­paganismus der Achtund­sechziger zu erkennen gibt, indem er ihren selbst­referentiellen Hedonismus als Genuss der »Fülle des Lebens« preist, der »die verquaste Sexualmoral der Kirche« im Weg gestanden habe, konvertiert besser vom Katholizismus zum Epikureismus. Seine Über­zeugungen wären ja damit nicht aus der Welt. Er könnte sie jederzeit weiterhin auf Bündnis­grünen-Parteitagen vertreten, ohne Widerspruch seitens der Hüter einer – Zitat Nolte – »über­kommenen« Moral befürchten zu müssen. Selbst dem einfachsten Gläubigen ist indes klar, dass, auch wenn Jesus einem Tropfen Wein grundsätzlich nicht abgeneigt war, die Schriften des Neuen Testaments nicht die Auflösung des Individuums im epikureischen Sinnen­erlebnis pro­pagieren, sondern eine Haltung der moralischen Lauterkeit und der Hingabe an Gott.

Mit ihrem sturen Festhalten an einer Theologie, die den in der Bibel sich offen­barenden und zu uns sprechenden Gott zunehmend wegzudenken versucht, machen sich moderne Theologen beider Kirchen zum Sprachrohr derer, die das Unheil überhaupt erst über sie gebracht haben: der Verfechter des Relativismus, die glauben eine autonome Verstandes­moral an die Stelle göttlicher Offenbarung setzen zu können. Sie reprä­sentieren ein ver­weltlichtes Christentum, das Benedikt XVI. als Grundübel seiner Kirche ausgemacht hat und das sie in eine Reihe stellt mit Päpsten wie Alexander VI. oder Leo X. Auch die so genannten Deutschen Christen , die sich kritik- und charakterlos dem faschophilen Zeit­geist unterwarfen und sich für keine Verbiegung der christlichen Lehre zu NS-Erfüllungsrhetorik zu schade waren, gehören in diese Reihe. Hier waren und sind Menschen am Werk, die eine neue Moral postulieren, ohne jedoch ein Heilmittel anbieten zu können für das böse Herz, das in uns Menschen schlägt, die wir moralische Grundsätze zwar kennen, aber trotzdem fort­dauernd dagegen verstoßen.

Wo sich wie ein Krebsgeschwür der Relativismus ausbreiten konnte, sind selbst­verständlich auch Menschen mit davon befallener Theologie in Amt und Würden gekommen. Das ist die Antwort auf Magnus Striets Frage, wer eigentlich die Bischöfe ernannt habe, die jetzt beschuldigt werden. Er will damit sagen: Das waren doch nicht alles Leute aus dem Umfeld der Studenten­unruhen und also kann die Bewegung dafür auch nicht in Haftung genommen werden. Nimmt man es genauer unter die Lupe, erweist sich auch dieses Argument als vollkommen unbrauchbar. Muss man etwa ein bekennender Achtund­sechziger sein, um sich von der falschen Lehre umgarnen zu lassen, für die die Bewegung steht? Muss man selbst in einer Kommune gelebt haben, um in den Sog des Lügen­geistes und der Depravation zu geraten, die damals – Benedikt schildert anschauliche Beispiele – um sich griffen, und unter dem Einfluss dieses Lügen­geistes und dieser Depravation noch Jahre später einen Irrweg nach dem anderen zu beschreiten, eine falsche Ent­scheidung nach der anderen zu treffen? Es sind oft die einfachen Wahrheiten, die am leichtesten übersehen werden: Die Achtund­sechziger-Bewegung war eine Studenten­bewegung und jeder Pfarrer, jeder Priester, jeder Bischof hat als junger Mensch Theologie studiert. Er ist mithin automatisch in den Sog des revo­lutionären Aufbruchs und seiner ideologischen Prämissen geraten. Er konnte dem nicht entkommen. Das Gift des Relativismus, durch den es, wie der emeritierte Papst schreibt, »nicht mehr das Gute, sondern nur noch das relativ, im Augenblick und von den Umständen abhängige Bessere« gab, hat der Sünde das Feld bereitet. Jeder heidnische Tyrann, jeder atheistische Diktator orientiert sich an der Maxime: Im Zweifel ist das Bessere das, was mir am meisten nützt. Mit ihr lässt sich das anthro­pozentrische Weltbild auf den Punkt bringen. In führenden kirchlichen Kreisen wurde die Vorstellung, dass da schon kein Gott so genau hinschauen werde, zum Maßstab des Handelns, auch bei Personal­entscheidungen, die im Licht der Erkenntnisse von heute frag­würdig erscheinen. Damals aber waren sie opportun. Alles relativ! Und es ist – um die Vokabel eines seiner Kritiker zu benutzen – grotesk, mit Joseph Ratzinger ausgerechnet die Person für Vertu­schungen und Fehl­besetzungen verantwortlich zu machen, die gerade diesen Sünde nährenden Rela­tivismus immer als große Gefahr ausgemacht und vor ihm gewarnt hat.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Zurück zu Gott»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Zurück zu Gott» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Zurück zu Gott»

Обсуждение, отзывы о книге «Zurück zu Gott» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x