Ursula Tintelnot - Die Füchsin

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Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.
Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.

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»Ist das al­les?« Hin­nerk steht vor ihm und deu­tet auf die Kis­ten.

»Nein, eine fehlt.« Adam kon­sul­tiert ein klei­nes Heft, das er aus der Ta­sche sei­ner Jeans zupft. »Hier. Thy­mus prae­cox, wei­ßer Thy­mi­an.«

Ben zieht ihn ziel­si­cher in die rich­ti­ge Rich­tung, dort­hin, wo die vor­ge­zo­ge­nen Thy­mi­an­pflan­zen ste­hen.

»Sehr gut, mein Klei­ner.«

Hin­nerk lacht. »Du musst ihm bald Ge­halt zah­len. Auf mich kannst du dann ver­zich­ten.«

Adam nickt. »Nur das mit dem Füh­rer­schein muss noch war­ten.«

Er packt noch eine wei­te­re Kis­te mit den win­ter­har­ten Pflan­zen und klebt einen Zet­tel mit der Adres­se an die Sei­te. Hin­nerk ist schon im­mer hier ge­we­sen. Er ist mit Leib und See­le Gärt­ner. Er wüss­te nicht, was er ohne ihn tun soll­te. Adam spürt ein Zie­hen. Er wäre ger­ne selbst ge­fah­ren, aber das macht er nicht. Die Be­stel­lun­gen aus­zu­fah­ren und die Be­pflan­zung der Stadt­bal­ko­ne und Gär­ten über­lässt er Hin­nerk. Er fühlt Bens Hand in sei­ner. Es ist rich­tig, was er tut. Ben setzt sich nicht ger­ne in ein Auto.

Adam nimmt sich den Ord­ner mit den Bil­dern. Von je­dem der Bal­ko­ne macht Hin­nerk ein paar Auf­nah­men, na­tür­lich mit der Er­laub­nis der Be­sit­ze­rin­nen, manch­mal so­gar mit ei­nem Sel­fie sei­ner Kun­din­nen. Fast im­mer sind es Frau­en, die sich an sei­ne Fir­ma wen­den. In Ge­dan­ken fährt er mit Hin­nerk durch Ham­burg, lie­fert die be­stell­ten Pflan­zen aus und pflanzt sie auf Wunsch gleich in Kü­bel und Käs­ten ein. So­weit er se­hen kann, hat er seit dem Tod sei­ner Schwes­ter kei­ne Kun­den ver­lo­ren. Hin­nerk hat of­fen­sicht­lich sehr gute Ar­beit ge­leis­tet. Die Frau­en mö­gen Hin­nerk. Aber Adam hü­tet sich, das aus­zu­spre­chen. Mit sei­ner tie­fen Stim­me und der ru­hi­gen Art wirkt Hin­nerk ver­trau­ens­wür­dig. Er klappt den Ord­ner zu. Es gibt viel zu tun.

Er geht mit Ben zu dem klei­nen, mit ro­ten Zie­geln um­mau­er­ten Gar­ten hin­ter den Glas­häu­sern. Dort pflanzt er Heil­kräu­ter an. Heil­kräu­ter, die im­mer auch Gift­kräu­ter sind. Des­halb schärft er Ben ein­dring­lich ein, dass er nie, nie­mals ohne ihn, die­sen Teil des Gar­tens be­tre­ten darf. Aber Ben geht ohne ihn nir­gend­wo hin. Dar­über muss er sich noch kei­ne Sor­gen ma­chen. Vor der ro­ten Zie­gel­mau­er blüht die schöns­te und höchs­te sei­ner Pflan­zen, der tief­blaue Ei­sen­hut, gif­tig bis in jede sei­ner Fa­sern.

Eine Gift­pflan­ze mit kri­mi­nel­ler Ver­gan­gen­heit. Sie muss­te über Jahr­hun­der­te als Mord­in­stru­ment her­hal­ten. In all ih­ren Pflan­zen­t­ei­len steckt Al­ka­lo­id Aco­ni­tin , das be­reits in ge­rin­gen Men­gen töd­lich wirkt. Die töd­li­che Do­sis bei Er­wach­se­nen liegt bei zwei bis vier Gramm der Wur­zel. Das ent­spricht ein bis zehn Mil­li­gramm Aco­ni­tin pro Ki­lo­gramm Kör­per­ge­wicht. Der Tod tritt meist in­ner­halb we­ni­ger Stun­den ein, durch Herz­ver­sa­gen und Atem­läh­mung.

Der be­rühm­tes­te Mord mit Ei­sen­hut hat­te sich wohl an Kai­ser Clau­di­us im al­ten Rom zu­ge­tra­gen. Sei­ne Gat­tin und ihr Leib­a­rzt sol­len ihm gif­ti­ge Pil­ze un­ter das Es­sen ge­mischt ha­ben. Er konn­te sich da­nach noch in sei­ne Ge­mä­cher schlep­pen, in der Ab­sicht, mit ei­ner Vo­gel­fe­der einen Wür­ge­reiz her­vor­zu­ru­fen. Die­se Vo­gel­fe­der al­ler­dings war ge­tränkt mit ei­nem Ex­trakt aus Ei­sen­hut, was letzt­end­lich zu sei­nem Tod ge­führt ha­ben soll.

Ben bleibt ein Stück weit da­von ent­fernt ste­hen, wie Adam es ihm bei­ge­bracht hat. Selbst die Be­rüh­rung ist ge­fähr­lich.

4 Juni

Va­le­rie klopft, war­tet aber nicht auf ein Her­ein, be­vor sie die Tür öff­net. Vik­tor sitzt hin­ter sei­nem rie­si­gen, un­auf­ge­räum­ten Schreib­tisch. Das Büro ist an­ge­nehm kühl. Er er­hebt sich und schließt sein zwei­fel­los nicht von der Stan­ge ge­kauf­tes Ja­ckett, als sie ein­tritt.

Wie gut er aus­sieht, denkt sie.

Mit ei­nem kaum un­ter­drück­ten Ta­del in der Stim­me sagt er: »Du hast es mal wie­der ge­schafft, uns alle in Atem zu hal­ten.«

Va­le­rie ver­zieht die Lip­pen.

»Das hält dich so un­ver­schämt jung.«

Sie strahlt ihn an. Sie weiß, dass er sich är­gert, wenn sie Ter­mi­ne nicht ein­hält.

Er geht drei Schrit­te auf sie zu, küsst sie auf den Mund und legt eine Hand be­sitz­er­grei­fend auf ih­ren Rü­cken. »Wann se­hen wir uns mal wie­der au­ßer­halb die­ses Bü­ros? Ich könn­te heu­te in der Stadt blei­ben.«

Zu forsch für ih­ren Ge­schmack. Sie löst sich von ihm und nimmt Platz auf dem Stuhl vor sei­nem Schreib­tisch. Das gibt ihr die nö­ti­ge Di­stanz. Sie will sich nicht noch ein­mal mit ihm ein­las­sen. Er war nichts als eine Af­fä­re, re­det sie sich ein, und doch hat die Tren­nung von ihm Spu­ren hin­ter­las­sen. Sie will nicht an sei­ne Frau und sei­ne Kin­der den­ken. Ihr fällt den­noch die wei­ße Vil­la an der Elb­chaus­see ein, mit ei­nem traum­haft schö­nen Blick auf die Elbe. Va­le­rie hat kein schlech­tes Ge­wis­sen. Sie lä­chelt. Ihre mo­ra­li­schen Stan­dards sind nicht ge­ra­de an­ti­quiert. Wenn sie ehr­lich ist, zieht sie Af­fä­ren mit ver­hei­ra­te­ten Män­nern vor. Sie re­den nicht über ihre Er­obe­run­gen und ge­hen nach an­ge­mes­se­ner Zeit wie­der. Nichts von Dau­er.

»Wie geht es dei­ner Frau und den Kin­dern?«, fragt sie, statt sei­ne Fra­ge zu be­ant­wor­ten.

»Ich hab’s ver­stan­den«, sagt er lä­chelnd. »Wie geht es dei­nem Kat­zen­mann?«

Nur noch Kat­ze, kein Mann , denkt sie. Sie ant­wor­tet nicht.

Er nimmt das neue Ex­posé vom Tisch. »Du bist ja flei­ßig. Ich lese es durch. Hat Ruth es schon ge­se­hen?«

»Wir ha­ben kurz dar­über ge­spro­chen.« Va­le­rie weiß, wie viel Vik­tor von der Mei­nung sei­ner Chef­lek­to­rin hält. Ruth hat ein gu­tes Ge­spür für die The­men der Zeit und eine untrüg­li­che Nase, was bei Va­le­ries Le­se­r­in­nen an­kommt.

Er nimmt einen Bo­gen Pa­pier aus ei­ner Schub­la­de und legt einen Fül­ler dar­auf. Va­le­rie un­ter­schreibt einen wei­te­ren Ver­trag.

Vik­tor be­ob­ach­tet sie beim Schrei­ben. Sie sieht be­zau­bernd aus , denkt er, und sie ist ver­dammt an­zie­hend . Va­le­rie ist ei­nes der Zug­pfer­de sei­nes Ver­la­ges. Je­des ih­rer Bü­cher wird zum Best­sel­ler. Sie be­sitzt eine ge­schlif­fe­ne Spra­che, und ihre Tex­te sind vol­ler Hu­mor. In­ter­es­sant ist die Dis­kre­panz zwi­schen den Ro­ma­nen und den Ar­ti­keln, die sie in ver­schie­de­nen Zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht. Dort ver­wan­delt sie sich in eine Zy­ni­ke­rin, die zwei­felt, fragt und ver­blüf­fen­de Zu­sam­men­hän­ge auf­deckt. Er liest sie aus­nahms­los.

»Dan­ke«, sagt er, als sie das Pa­pier über die Tisch­plat­te reicht. »Sagst du mir et­was über den In­halt?«

»Nein.«

Va­le­rie er­hebt sich. Der schma­le Rock ih­res är­mel­lo­sen Lei­nen­klei­des lässt nur die Fes­seln se­hen. Beim Ge­hen öff­net er sich bis zu den Kni­en. Vik­tor er­hebt sich eben­falls. Sie ist be­reits an der Tür, als er sie er­reicht.

»Lies es durch«, sagt sie, »und sag mir, was du da­von hältst.«

Vik­tor nimmt ihre Hand und haucht einen Kuss dar­auf.

»Mach ich. War schön dich zu se­hen.«

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