Ursula Tintelnot - Die Füchsin

Здесь есть возможность читать онлайн «Ursula Tintelnot - Die Füchsin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Füchsin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Füchsin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.
Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.

Die Füchsin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Füchsin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Va­le­rie läuft die Stu­fen hin­ab, zieht die Haus­tür hin­ter sich zu und steigt in das war­ten­de Taxi. Ihr Ma­nu­skript hat sie un­ter den Arm ge­klemmt, eine Um­hän­ge­ta­sche über der Schul­ter. Da die Da­tei längst bei Ruth liegt, ist es nicht nö­tig, es mit­zu­neh­men, aber sie will noch ein paar Stel­len, die sie mar­kiert hat, mit der Lek­to­rin be­spre­chen. Sie starrt blick­los aus dem Fens­ter. Erst als das Taxi den Mit­tel­weg über­quert, um über die Als­ter­chaus­see den Ha­r­ve­ste­hu­der Weg an­zu­steu­ern, wird sie wach. Sie muss sich auf die kom­men­den Ge­sprä­che kon­zen­trie­ren.

Das recht­e­cki­ge Ge­bäu­de des Ver­la­ges Neu­mey­er & Roth liegt in ei­nem schö­nen par­k­ähn­li­chen Ge­län­de an der Au­ßen­als­ter. Ruth er­war­tet sie. Die Chef­lek­to­rin ist längst zu ei­ner Freun­din ge­wor­den. Sie hat von An­fang an ihre Ro­ma­ne be­treut.

»Wie im­mer ein paar Mi­nu­ten zu spät.« Ruth um­armt sie. »Macht nichts, der Kaf­fee kommt gleich. Der Chef will dich nach­her auch noch se­hen, aber erst­mal ma­chen wir uns an die Ar­beit.« Sie lacht und zieht sie in ihr Büro.

Va­le­rie legt ihr Ma­nu­skript auf den aus­la­den­den Schreib­tisch und lässt sich stöh­nend in einen Ses­sel fal­len. »Mei­ne Mut­ter«, klagt sie.

»Was hat sie wie­der an­ge­stellt?«

Statt ei­ner Ant­wort fragt sie: »Bin ich ei­gent­lich schon völ­lig ab­sto­ßend?«

Ruth lacht ihr Laus­bu­ben­la­chen und nickt. »Du siehst gräss­lich aus.«

Was sie sieht, ist al­les an­de­re als reiz­los. Eine at­trak­ti­ve, er­folg­rei­che Frau, die nicht ahnt, wie ver­füh­re­risch sie ist. War­um weiß Va­le­rie das nicht?

»Wie kommst du jetzt da drauf?«

Va­le­rie schil­dert den mor­gend­li­chen An­ruf.

»War­um te­le­fo­nierst du über­haupt noch mit ihr?«

Va­le­rie steht auf und tritt ans Fens­ter. Sie blickt auf die glit­zern­de Als­ter und auf die im Son­nen­licht kreu­zen­den wei­ßen Se­gel. Auf die­se Fra­ge weiß sie kei­ne Ant­wort. Sie hat sie sich selbst schon tau­send­mal ge­stellt.

3 Juni

Adam steht seit fünf Uhr im Ge­wächs­haus. Ben schläft noch. Er hört sein lei­ses At­men aus dem Ba­by­pho­ne, das er ne­ben blü­hen­dem Sal­bei de­po­niert hat. Seit er Ben­ja­min bei sich hat, steht er früh auf, um so viel Zeit wie mög­lich mit ihm zu ver­brin­gen. Nichts hat ihn auf den Tag im letz­ten No­vem­ber vor­be­rei­tet. Er greift nach ei­ner Pflanz­kis­te und zieht sie zu sich her­an. Nicht dar­an den­ken! Aber er kann es nicht ver­hin­dern. Vor sei­nem in­ne­ren Auge taucht das sanf­te schö­ne Ge­sicht sei­ner Schwes­ter auf. Ben hat viel von ih­rer Sanft­heit, denkt er. Er blickt über die gro­ßen Me­tall­ti­sche. Es war Se­me­les Gärt­ne­rei nach dem Tod des Va­ters ge­we­sen. Adam ist Bio­lo­ge.

»Es ist nicht mein Ding, mir die Hän­de schmut­zig zu ma­chen«, hat­te er la­chend er­klärt, als es um die Nach­fol­ge ging.

Sein Va­ter gab sei­ne Gärt­ne­rei ger­ne in die Hän­de sei­ner Toch­ter und ließ sei­nen Sohn stu­die­ren. Jetzt steht Adam hier und packt die Pflanz­kis­ten, die heu­te aus­ge­lie­fert wer­den sol­len, er macht ge­nau das, was er nie ma­chen woll­te, er macht sich die Hän­de dre­ckig. Er weiß, wie sehr sein Va­ter und sei­ne Schwes­ter die Gärt­ne­rei ge­liebt ha­ben. Adam kann sie nicht auf­ge­ben. Schon des­halb nicht, weil sie al­les ist, was Ben von sei­nem klei­nen Le­ben ge­blie­ben ist.

»Wuff.«

Adam läuft los. Ben kann es nicht er­tra­gen, al­lei­ne zu sein, bes­ser, ohne ihn zu sein. Die klei­ne Hün­din Bel­la flitzt vor ihm her. Auch sie ein Erbe sei­ner Schwes­ter. Adam ist eher ein Kat­zen­mensch. Mit dem Tod sei­ner Schwes­ter und sei­nes Schwa­gers ist er Mut­ter und Va­ter zu­gleich.

Sie wa­ren auf dem Rü­ck­weg von sei­ner Par­ty ums Le­ben ge­kom­men. Er fühlt sich schul­dig. Na­tür­lich ist es nicht sei­ne Schuld, aber er kann den Ge­dan­ken ein­fach nicht ab­schüt­teln. Er sieht die Po­li­zis­tin mit ei­nem wei­nen­den Klein­kind auf dem Arm noch vor sich ste­hen.

»Ich muss Ih­nen lei­der mit­tei­len … Sind Sie der ein­zi­ge le­ben­de Ver­wand­te?«

Seit die­ser Zeit hat er Ben bei sich. Wo­chen­lang trägt er ihn auf dem Arm oder auf den Schul­tern. So­bald er ihn ab­setzt, klam­mert sich der Jun­ge an ihn wie ein Äff­chen. Ein­schla­fen ohne Adam, Fehl­an­zei­ge. Du­schen al­lei­ne kommt nicht in Fra­ge. Zu An­fang war es läs­tig, jetzt, nach acht Mo­na­ten, fehlt ihm et­was, wenn der Klei­ne mal nicht auf sei­nen Schul­tern hockt. Ben sitzt im Bett, den Blick fest auf die Tür ge­rich­tet. Er weint nicht, er war­tet. Adam kämpft ge­gen die Trä­nen an. Er nimmt den Jun­gen auf den Arm und küsst ihn aufs asch­blon­de Haar. So blond und wi­der­bors­tig wie sein ei­ge­nes.

»Gu­ten Mor­gen, mein Klei­ner. Auf geht’s. Jetzt gibt’s Früh­stück.«

Ben schlingt sei­ne Ärm­chen um Adams Hals. »Dada.«

»Ich bin da. Und schau, da ist auch Bel­la.«

»Bel­la«, wie­der­holt Ben.

Die Hün­din sieht ihn aus hell­blau­en Au­gen an. Ein Ohr hängt be­küm­mert nach un­ten, das an­de­re steht fra­gend in die Höhe. Sie zeigt ein schie­fes Lä­cheln, wenn sie eine Lef­ze hoch­zieht.

Eine Schön­heit ist sie nicht , denkt Adam. Aber sei­ne Schwes­ter moch­te sie. Und auch Ben liebt sie. Er lässt ihn nur los, um hin­ter Bel­la her­zu­lau­fen. Das gibt ihm die Zeit, sein Müs­li vor­zu­be­rei­ten. Wi­ckeln, wa­schen, füt­tern, al­les ist zur Rou­ti­ne ge­wor­den.

Vor der Tür wird es laut. Ein Mo­ped rat­tert über den Hof.

»Hin­nerk«, sagt Adam.

Ben nickt und schiebt sich einen Löf­fel Müs­li in den Mund. Er spricht nicht viel.

»Moin, bin da.« Hin­nerk steckt den Kopf durch die Tür, winkt kurz und geht in Rich­tung der Ge­wächs­häu­ser. Auch Hin­nerk spricht nicht viel.

Der Mor­gen ist noch frisch, aber die Luft er­wärmt sich fühl­bar. Es wird wie­der ein war­mer Tag wer­den. Ben kratzt sorg­fäl­tig sei­ne Schüs­sel sau­ber.

Mehr­mals hat eine Dame vom So­zi­al­amt Adam be­sucht:

»Ben ge­hört in einen Kin­der­gar­ten. Er ist in sei­ner Ent­wick­lung zu­rück.«

»Was mei­nen Sie da­mit?«

»Er spricht nicht, geht nicht auf mich zu, wie … norm… an­de­re Kin­der es tun wür­den.«

Er ver­kniff sich eine scha­r­fe Ant­wort. Ich wür­de auch nicht auf dich zu­ge­hen, Zi­cke. Er ver­kniff sich auch den Hin­weis, dass Ben den Un­ter­schied zwi­schen Sal­bei, Thy­mi­an, Ros­ma­rin und noch so ei­ni­gen an­de­ren Kräu­tern kennt.

»Und, so­weit ich se­hen kann, ist er auch noch nicht tro­cken.«

»Das war ich in sei­nem Al­ter auch noch nicht«, sag­te er. »Ich habe noch mit fünf in die Hose ge­pisst, und wenn mein Nef­fe das möch­te, darf er das auch.«

Er grinst, als ihm die­se Sze­ne ein­fällt, und stellt Bens in­zwi­schen säu­ber­lich leer ge­kratz­te Schüs­sel in die Spü­le.

»Wir ge­hen jetzt ar­bei­ten«, sagt er und hebt Ben vom Kin­der­stuhl.

Hin­nerk ist da­bei, die ge­pack­ten Kis­ten auf dem Prit­schen­wa­gen zu sta­peln. Das Auto mit der Auf­schrift: S. Frank Gar­ten­bau steht jetzt vor den Glas­häu­sern.

S. Frank steht für: Si­mon, sei­nen Va­ter, und Se­me­le, sei­ne Schwes­ter. Er hat es nicht über sich ge­bracht, sei­nen ei­ge­nen Buch­sta­ben da­vor­zu­set­zen. Nicht ein­mal die Web­si­te hat er ak­tu­a­li­siert. Er ver­misst sie bei­de noch zu sehr. Viel­leicht wür­de ei­nes Ta­ges ein B für Ben dazu kom­men.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Füchsin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Füchsin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Ursula Le Guin - Die Gräber von Atuan
Ursula Le Guin
Ursula Tintelnot - Omageschichten
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Floria Tochter der Diva
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - FAITH
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Himmel über der Maremma
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Tatjana - Stadt am Strom
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Faith und Leathan
Ursula Tintelnot
Ursula Tintelnot - Faith und Richard
Ursula Tintelnot
Sabine Keller - Die Angelsächsin
Sabine Keller
Ursula Geck - Die Mädels-WG
Ursula Geck
Ursula Hasler - Die schiere Wahrheit
Ursula Hasler
Отзывы о книге «Die Füchsin»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Füchsin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x