R. M. Amerein - Roboter - Fading Smoke

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Roboter: Fading Smoke: краткое содержание, описание и аннотация

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Geh nicht in ein Biotop. Das ist kein Ort für dich. Es würde nur schiefgehen. Ein Vorsatz, so simpel und einfach – wenn man sich daran hält. Doch der Roboter Smoke ist nicht gerade dafür bekannt, immer rational zu handeln. Wegen eines Auftrags lässt er sich dazu verleiten, in eines der riesigen Biotope zu marschieren. Nur gehen seine Energiereserven schneller zur Neige als geplant. Verrückt, wenn man eigentlich von genug Biomasse umgeben ist. Allerdings winkt die Abschaltung, wenn man sich ohne Erlaubnis an den Pflanzen bedient. Es muss also eine schnelle und rechtssichere Lösung her, damit Smoke es zurück in die Außenwelt schaffen kann. Wie praktisch, dass einige Forscher in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben und ihm eine hohe Energiezufuhr versprechen. Er soll nur ein Menschenkind einfangen, das ihnen ausgebüchst ist. Total einfach! Zumindest in der Theorie. Denn kaum hat Smoke die kleine Kaia gefunden, wird er in Geschehnisse hineingezogen, die nicht nur seine Schaltkreise auf den Kopf stellen, sondern auch die Koexistenz von Mensch und Maschine bedrohen.

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Das Mädchen klammert sich an der Frau fest. Es trägt nur ein paar Lumpen, die in Fetzen an ihm herunterhängen. Die Füße sind nackt und ich erkenne an seinem Knöchel das Zeichen der Forscher, einen blauen Kreis. Die Kleine ist ihr Material, ihr Versuchskaninchen. Auch ohne das Interface weiß ich, dass ich das Ziel gefunden habe. Dort erscheinen grüne Punkte und Linien, weil durch das Abgleichungsprogramm Übereinstimmungen entdeckt werden. Es ist, als strahle mir ein ganzes Biotop entgegen. Hätte ich einen Magen, würde der jetzt knurren. So prickeln meine Außenplatten nur stärker und ich muss mich beherrschen, mir das Mädchen nicht einfach über die Schulter zu werfen und zu den Forschern zu sprinten. Wobei … warum eigentlich nicht?

Ich marschiere auf das Trio zu. »Tritt zur Seite!«, fahre ich die Frau an. Bevor ich diese Worte mit einer Geste unterstreichen kann, spüre ich ein Ziehen an meiner Schulter. Irritiert bleibe ich stehen und betrachte die dunkel pulsierende Hand, die dort liegt und mich zurückhalten will.

»Runter damit!«, knurre ich und drehe meinen Kopf langsam zu dem anderen Roboter herum. Für diesen Spender-Empfänger-Wahnsinn habe ich absolut nichts übrig, ich schätze, das erkennen beide an meinem Auftreten.

»Was willst du von ihr?«, fragt dieser Widerling.

Ich seufze und wische mir die Hand von der Schulter, bevor ich die schwächliche Frau fortschubse. Das Kind halte ich am Arm fest, damit es bei mir bleibt und nicht mit ihr davonwirbelt.

Die Spenderin landet mit einem undeutlichen Laut der Überraschung rücklings im Gras, wobei sich die Schläuche zu ihrem Empfänger bedenklich straffen. Mir ist egal, ob sich ihre Verbindung löst. Keine Ahnung, was dann passiert. Vielleicht verpufft ja etwas Biomasse in der Luft, die ich aufnehmen kann. Andererseits möchte ich das gar nicht. Nicht so. An Menschen vergreift man sich einfach nicht.

Jetzt frage ich mich zum ersten Mal, was das Kind und die Forscher miteinander verbindet. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es keine Rolle gespielt, ich brauche viel zu dringend Energie, als dass ich bei meinen Aufträgen wählerisch sein könnte.

Ich schaue auf das Mädchen hinunter und erneut in diese Augen, in denen ein stetiger Machtkampf zu herrschen scheint. Furcht dominiert immer noch, jedoch auch Schmerz. Mein Blick wandert weiter zu meinen Fingern, die den Arm der Kleinen umklammern. Ich halte sie ziemlich fest, vielleicht ein wenig zu sehr? Ruckartig lockere ich den Griff, aber ziehe sie trotzdem näher zu mir.

Der Empfänger-Roboter hat seiner Dame aufgeholfen und macht nun einen Schritt auf mich zu. »Ich frage noch mal. Was willst du von ihr?«

»Das geht dich nichts an. Was habt ihr überhaupt in einem Biotop zu suchen?« Das erschließt sich mir nicht und ein bisschen neugierig bin ich schon. Es ist schließlich nicht so, als würden Empfänger-Roboter jemals an Energiemangel leiden und deshalb sollten sie auch nie dazu genötigt sein, diese riesigen Waldflächen zu betreten. Ich lache, weil die beiden schweigen. »Tja, da haben wir wohl einen ähnlichen Kodex. Wie wäre es, wenn ihr euch um euren Mist kümmert und ich mich um meinen, hm?«

Mühelos hebe ich das Mädchen hoch. Zwar werfe ich es mir nicht über die Schulter, aber ich habe den Eindruck, dass es mir nicht freiwillig folgen wird, also trage ich es eben auf Händen. Kurz sehe ich zu ihm hinunter. Warum wehrt es sich nicht? Es sagt nicht mal etwas. Stattdessen klammert es sich um meinen Oberkörper. Das ist mir so suspekt, dass ich aus Reflex mit den Schultern zucke. Ohne mich noch einmal umzusehen, marschiere ich davon.

»Hey!«, ruft mir der Widerling hinterher. »Du solltest schleunigst mit ihr aus dem Biotop raus. Nur ein gut gemeinter Tipp.«

»Jaja«, knurre ich und stampfe unbeirrt weiter durch das Energieparadies, das mir gleichzeitig wie die Roboterhölle erscheint.

Ich wünsche mir wirklich, nicht mehr an dieses Pärchen zu denken und der Warnung nicht so viel Bedeutung beizumessen. Sie beunruhigt mich, doch Angst habe ich keine. Wenn jemand die komplette Natur über Nacht zerstören würde – dann hätte ich Schiss. Vor allem um mein Leben und weil ich mir nicht vorstellen kann, wer oder was dies bewerkstelligen könnte. Andererseits hat auch niemand daran geglaubt, dass die Sonne uns mal ihre Energie verweigern würde.

Ich zwinge meine Synapsen, sich nicht weiter mit dem Sundown zu beschäftigen. Und bereue es einfach noch ein bisschen, überhaupt ins Biotop gegangen zu sein. Manchmal scheine ich nicht ganz zurechnungsfähig zu sein.

»Warte!«

Ich halte inne. Das Wispern ist so leise, dass es ein Windhauch hätte sein können. Würde auf meinen Armen nicht gerade ein Mädchen liegen, hätte ich auch daran geglaubt. So wandert mein Blick langsam herunter, bis er auf das kindliche Gesicht gerichtet ist und wieder alles so fröhlich grün blinkt. Genervt schalte ich den Abgleich mit einem kurzen Gedanken aus und frage: »Was?«

Sie hebt eine Hand und tatscht auf meinem Visier herum.

Unwirsch nehme ich sie weg. »Lass das.«

»Hilfst du mir?«, fragt sie und blinzelt. »Bringst du mich von hier fort?«

»Du kommst zurück zu den Forschern«, antworte ich total taktvoll.

Der folgende Aufschrei bringt fast die Kabel in meinen Ohren zum Schmelzen. Ich bin überrascht, wie viel Kraft das Kind besitzt, als es sich aufbäumt und mit den Beinen strampelt.

»Woah, beruhig dich mal wieder. Du gehörst zu ihnen, du hast sogar ihr Zeichen.« Mein Rufen geht in ihrem verzweifelten Heulen unter, das Zappeln wird stärker. Gut, ich war nicht besonders feinfühlig, allerdings gehe ich grundsätzlich davon aus, dass sich die Forscher an die Gesetze halten. Das ist vermutlich ein naiver Gedanke, sie sind äußerst geheimnistuerisch und das wird bisher vom Rat akzeptiert. Also dulde ich es ebenfalls und stelle nichts infrage. Auch nicht, warum sie ein Mädchen bei sich haben, das ganz offensichtlich nicht angetan davon ist. Roboter dürfen keine Menschen gefangen halten. Energie von ihnen aufzunehmen, ist nur den Empfängern vorbehalten, und das auch nur von den Spendern. Was also ist die Geschichte des Mädchens?

Ich schlucke die Neugierde herunter. Vielleicht sollte ich die Forscher doch meine Außenhülle neu justieren und die Synapsen einer Kontrolle unterziehen lassen. Söldner hatten Aufträge, ohne zu hinterfragen, auszuführen. Wenn etwas mit ihrem Kodex nicht vereinbar ist, lehnen sie die Aufgabe ab. Ganz einfache Sache. Ich habe diesen Auftrag angenommen, weil ich dringend Energie brauche, und nicht weiter darüber nachgedacht. Besser, ich bleibe dabei.

Ich stelle das Kind kurzerhand vor mir ab und halte es am Handgelenk fest, als es weglaufen will. »Hiergeblieben!« Schade, dass ich keine quarzen kann, es wäre ziemlich cool, diese Worte mit ein paar Rauchwolken aus meinem Visier zu unterstreichen.

»Ich will nicht zurück«, heult das Mädchen und bleibt zusammengesackt vor mir stehen. Seine freie Hand hat es zur Faust geballt und wischt sich damit schniefend durch das Gesicht.

»Du hast ihr Zeichen und gehörst zu ihnen. Das ist ganz einfach so«, erwidere ich mit eben erwähnter Naivität. So viel zum Badass-Söldner. Gerade kann ich mich selbst nicht ernst nehmen.

Die Kleine senkt schuldbewusst den Kopf und starrt auf den Boden. Das Haar fällt strähnig vor ihr Gesicht und verbirgt ihre Mimik vor mir. »Ich hatte die Roboter lieb, sie haben gesagt, dass sie mir helfen. Aber sie haben mir wehgetan.«

»Manchmal tut Helfen weh.«

Das Häufchen Elend schüttelt den Kopf. »Nicht so. Was sie tun, hilft nur ihnen. Mir nicht.«

Wenn ich lebende Wesen transportieren muss, sorge ich für gewöhnlich dafür, dass sie mich nicht vollquatschen, damit ich den Auftrag ungestört ausführen kann. Erneut bemerke ich, dass mein Kodex dieser Mission hier nicht gewachsen ist, denn ich kann kein Kind schlagen. Gut, ich kann schon, aber ich möchte es nicht. Ein Teil von mir wünscht sich, weitaus skrupelloser zu sein, doch selbst als Söldner sind strenge Regeln wichtig. Wir sind der einzige Clan, der tun und lassen kann, was er will. Mehr oder weniger. Vielleicht ist das schon zu viel Freiheit. Es ist der erste Auftrag, der mich an meine Grenzen bringt, was mich selbst wohl am meisten wundert. Obwohl er idiotensicher ist. Schnapp das Kind und bring es zurück. Lass dich dabei in keine Gespräche verwickeln.

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