R. M. Amerein - Roboter - Fading Smoke

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Roboter: Fading Smoke: краткое содержание, описание и аннотация

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Geh nicht in ein Biotop. Das ist kein Ort für dich. Es würde nur schiefgehen. Ein Vorsatz, so simpel und einfach – wenn man sich daran hält. Doch der Roboter Smoke ist nicht gerade dafür bekannt, immer rational zu handeln. Wegen eines Auftrags lässt er sich dazu verleiten, in eines der riesigen Biotope zu marschieren. Nur gehen seine Energiereserven schneller zur Neige als geplant. Verrückt, wenn man eigentlich von genug Biomasse umgeben ist. Allerdings winkt die Abschaltung, wenn man sich ohne Erlaubnis an den Pflanzen bedient. Es muss also eine schnelle und rechtssichere Lösung her, damit Smoke es zurück in die Außenwelt schaffen kann. Wie praktisch, dass einige Forscher in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben und ihm eine hohe Energiezufuhr versprechen. Er soll nur ein Menschenkind einfangen, das ihnen ausgebüchst ist. Total einfach! Zumindest in der Theorie. Denn kaum hat Smoke die kleine Kaia gefunden, wird er in Geschehnisse hineingezogen, die nicht nur seine Schaltkreise auf den Kopf stellen, sondern auch die Koexistenz von Mensch und Maschine bedrohen.

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Eine Zeltplane wird zur Seite geschlagen. Der Neuankömmling unterscheidet sich äußerlich nicht von seinen Kollegen und doch umgibt ihn eine andere Aura. Roboter haben eigentlich keine; womöglich sind wir dennoch sensibel dafür, wenn uns eine Maschine gegenübersteht, die mehr zu sagen hat als andere.

»SM0K3«, weise ich mich aus, bevor mein Gegenüber eine Aufforderung aussprechen muss. »Söldner.«

Der Forscher nickt und verschränkt typisch menschlich die Arme vor der Brust. »Wer schickt dich?«

»Ähm … 3RNY?«, antworte ich unbedarft. Keine Ahnung, ob ich das sagen sollte.

Wieder nickt der Sprecher. »Wir haben tatsächlich einen Auftrag zu vergeben, allerdings ist er ziemlich delikat. Wir hatten gehofft, die Biobots hätten nichts von unserer Anwesenheit bemerkt.«

»Tja, die haben ihre Glubschaugen eben überall.«

Der Forscher geht nicht darauf ein. »Wir vermissen ein Subjekt. Ein menschliches Kind, weiblich, zehn Jahre alt. Ich übermittele dir jetzt ein Bild.«

Zeitgleich sehe ich ein verängstigt wirkendes Mädchen auf meinem Visierinterface, furchtbar blass und mit nichts als Lumpen bekleidet. Die schwarzen Haare kleben nass in seinem Gesicht, die Arme presst es um seinen Oberkörper, wie um sich selbst zu umarmen. In mir regt sich kein Gefühl, aber ich weiß, dass bei den meisten Menschen jetzt sofort der Beschützerinstinkt anspringen würde.

»Nur aus Neugierde: Warum sucht ihr nicht selbst nach ihr?«

»Tun wir. Doch jede Hilfe ist uns willkommen. Das Biotop ist groß, wir sind nur wenige. Ich übermittele dir unser Suchraster.«

Wieder flackert etwas auf meinem Interface auf und ich nicke als Zeichen, dass ich es empfangen habe. Die bereits abgesuchten Bereiche sind lila markiert.

»Falls du es uns zurückbringst, musst du dir um etwaige Verletzungen erst mal keine Sorgen mehr machen. Wir haben genug Reparaturkits und Ersatzteile hier. Auf Wunsch justieren wir dich neu. Überleg dir, was du willst.«

»Danke, aber Biomasse genügt mir. Ihr lasst euch nicht zufällig auf einen Energieboost als Vorauszahlung ein?«

Der andere Roboter fixiert mich kurz und ich habe das Gefühl, dass das blaue Licht der Augen flackert. Dann schüttelt er den Kopf.

»Von mir aus«, antworte ich zerknirscht. Es bleibt also spannend. »Was, wenn ihr das Mädchen zuerst findet? Ich brauche definitiv Energie und möchte meine vorhandene nicht unnötig opfern.« Zwar schaffe ich es mit der eh nicht raus, aber das müssen die ja nicht wissen.

»Du wirst für deine Mühen entlohnt werden.«

Tja, da muss ich mich wohl auf das Wort des Forschers verlassen. Eine andere Option habe ich nicht wirklich.

»Was macht ihr überhaupt im Biotop? Die Bots hier sehen das nicht so gern.« Solange sie sich nicht an der Biomasse bedienen, wird man sie vermutlich dulden. Ich habe nur keine Lust, den Auftrag zu erfüllen und zu befürchten, dass meine Auftraggeber währenddessen verbannt wurden. Aber dieses Mädchen scheint ihnen wichtig zu sein, sie würden also kaum ohne es weiterziehen.

»Das Subjekt ist vor einem halben Tag geflohen. Es hat keinen Proviant bei sich. Wenn es sich an den hiesigen Pflanzen bedient, werden die Biobots es wissen. Wir vermuten, dass es nicht weit gekommen ist.«

Natürlich geht er nicht auf meine Frage ein. Kurz gehe ich meine Möglichkeiten durch. Entweder ich kontaktiere Erny und befrage ihn nach Meldungen aus dem Biotop, vielleicht ist das Mädchen sogar dort. Oder ich durchforste planlos das Suchraster. Wobei, warum soll ich mich zwischen beiden Optionen entscheiden? Ich habe Ernys Seriennummer und bin in Reichweite. Somit ist die Kontaktaufnahme kein Problem und ich kann gleichzeitig in der Wildnis suchen.

»Ich nehme den Auftrag an.« Das Biotop ist zwar riesig, dennoch traue ich mir durchaus zu, dieses Kind zu finden. Es ist die einzige Chance, die ich habe.

Eintrag 3

Nachdem ich mich einige Meter vom Forscherlager entfernt habe, stupse ich mit einem kurzen Gedanken mein Kommunikationsmodul an. »Erny?«

»Du schon wieder? Und wie oft soll ich es dir noch sagen? Es heißt 3RNY«, antwortet der Biobot genervt.

»Kannst du reden?«

Es herrscht für einen Moment Schweigen, was darauf hindeutet, dass sich Erny zu einer sicheren Position begibt. »Was willst du?«

»Ich bin deinem Tipp nachgegangen. Sie suchen ein Mädchen.«

»Aha.« Erny seufzt. Manchmal ist es schon lustig, was für menschliche Reaktionen uns einprogrammiert wurden und wie viele Roboter sie beibehalten. Ich bin da keine Ausnahme.

»Demnach ist es nicht bei euch gelandet?«

»Ich habe nichts dergleichen gehört. Aber du weißt genauso gut wie ich, dass wir nicht der einzige Posten innerhalb des Biotops sind, dafür ist es zu groß. Ich kann die anderen Basen kontaktieren.«

»Mach das, ich bleibe in der Nähe und erreichbar.«

»Ich bin unsicher, ob es gut war, dir von den Forschern zu berichten. Noch weiß keiner von ihnen, aber sobald sie das Biotop anzapfen, sind sie geliefert. Ich will nicht, dass ihre Anwesenheit etwas kaputtmacht. Deshalb habe ich nichts gesagt. Einige würden sofort ausrücken und Stunk machen«, bricht es plötzlich aus Erny heraus. Offenbar liegt ihm dieses Thema schon länger auf den Synapsen. So viel zum Thema, die Biobots würden die Anwesenheit der Forscher dulden.

»Mal ehrlich, du verweigerst mir Extraenergie, weil ihr euch an die Gesetze halten müsst, aber hältst vor deinen Geschwistern diese Entwicklung geheim? Hoffentlich rächt sich dieses widersprüchliche Verhalten nicht.« Erny schnaubt, aber bevor er etwas erwidern kann, füge ich hinzu: »Beschaff mir einfach Informationen. Je schneller ich das Mädchen finde, desto eher verschwinden die Forscher. Sie sind nur auf der Durchreise, ihr Camp ist nicht für die Dauer gedacht. Mach dir weniger Sorgen, okay?«

Ich stecke mir eine Zigarette in den Mundschlitz und will die Verbindung trennen, doch Erny meldet sich noch einmal: »Jaja. Und du vergiss nicht, dass du im Biotop nicht rauchen darfst. Da schlagen unsere Sensoren direkt an und du kannst deinen Auftrag und die Energiespritzen vergessen.«

Ich stöhne gequält. »Bis später!«

Die Zigarette wandert wieder in den Beutel, der an meiner Seite baumelt. Natürlich könnte ich die imitierte Sucht umprogrammieren. Will ich aber nicht. Und selbst wenn, würde die Umsetzung dauern. Ich muss hier wohl durch. Typisch menschliches Problem. Nicht alle von uns streben danach, wie unsere Schöpfer zu sein, einige wollen so roboterhaft wie möglich bleiben. Sie schalten jegliche Gefühls- und Reaktionsprogrammierungen ab und sind statische Maschinen. Manchmal sind sie nützlich, da sie extrem logisch denken. Logischer als die Forscher, welche immerhin Wissenschaftler sind.

Meine komplette Außenhülle fühlt sich wie statisch aufgeladen an. Sich länger in einem Biotop aufzuhalten, kann ziemlich quälend sein. Besonders dann, wenn man so wie ich auf Sparflamme läuft. Überall ist potenzielle Energie, die man nicht aufnehmen darf. Das ist echt schräg, das verstehen die Synapsen nicht. Ich bilde mir ein, dass alles viel farbenfroher aussieht als sonst. Schmackhafter. Saftig grüne Blätter wehen im Wind und erwecken den Anschein, dass sie mir willig zuwinken. Die Blüten und Stiele sämtlicher Blumen und Büsche fächern sich wie ein essbarer Regenbogen vor mir auf. Selbst die Furchen in der Rinde der Bäume sind wie Gesichter. Ich habe das Gefühl, als würden sie mir zuzwinkern oder mit ihrem Mund die Worte »Iss mich!« formen.

Verzweifelt richte ich den Blick auf den Boden, was die Sache jedoch nicht besser macht. Ein Hase hoppelt genau in diesem Moment vor meine Füße und sieht schnuppernd zu mir hoch. Furchtlos. Als würde er nicht merken, dass gerade ein Raubtier vor ihm steht, das nur die Hand ausstrecken müsste, um ihn zu verspeisen. Ich habe kein Problem damit, Pflanzen zu mir zu nehmen. Bei allem, was mich mit traurigen Augen anschauen kann, sieht es jedoch anders aus. Glück für den Hasen. Vielleicht könnte man mich einen vegetarischen Roboter nennen, denn es gibt durchaus welche, die vor Tieren keinen Halt machen. Ich aber schon. Und vor Menschen ohnehin, abgesehen davon, dass wir ohne Erlaubnis an die eh nicht randürfen. Ich werde nicht müde, dies zu erwähnen, denn es ist von enormer Wichtigkeit, dass wir diese Grenze niemals überschreiten.

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