Peter Pachel - Süßes Wasser

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Auf der griechischen Insel Paros neigt sich die Urlaubssaison ihrem Ende zu. Katharina Waldmann freut sich auf die wohlverdiente Entspannung nach einem langen Arbeitstag. Zu später Stunde soll noch eine Vermisstenanzeige für einen verschwundenen Ehemann aufgenommen werden – ein Routinefall, dem sie keine große Beachtung schenkt. Als jedoch die Leiche des Vermissten kurz darauf in einer Zisterne gefunden wird, sehen sich Katharina und ihr Team plötzlich in ein Netz aus mysteriösen Mordfällen und Schmiergeldern verstrickt. Korruption, Fahrlässigkeit und unendliche Gier – die von Paros über Amsterdam bis nach Thailand reicht. Die einzige scheinbare Gemeinsamkeit scheint die Firma AquaTop zu sein. Aber was kann Meerwasserentsalzung mit dem Mord zu tun haben?
Passend zur Spannung gibt es leckere Rezepte, die den Griechenland-Krimi zu einem kulinarischen Erlebnis machen.

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»So, jetzt machen wir aber Feierabend und fahren nach Ambelas!« Katharina unterbrach die Dreierrunde und machte Anstalten langsam aufzubrechen.

Angelikí nickte zustimmend. »Gute Idee, ich freue mich schon auf was Leckeres von dir. Endlich wieder frisch Gekochtes!« Angeliki machte keinen Hehl aus ihren bescheidenen Kochkenntnissen.

»Na dann, bis auf bald, mit vielen neuen ­Gruselstories«, verabschiedete sich Xenia von den beiden Kriminal­beamtinnen und begleitete sie zur Tür, als Filippos vorgefahren kam. Sportlich sprang er aus dem Wagen und lief laut pfeifend auf Angelikí zu.

»Habe mich extra beeilt. Wollte dir hallo sagen, bevor ihr euren Mädelsabend startet.« Er gab Angelikí einen Kuss auf die Wange. »Ich muss ja leider arbeiten …«Mit nach Mitleid heischendem Blick schaute er zu seiner Chefin. »Aber mich könnt ihr ja wohl auch nicht dabei gebrauchen?«

»Gut erkannt«, bemerkte Katharina. »Du hältst hier schön die Stellung!« Sie drängte zum Aufbruch.

»Du siehst top aus!« Filippos wandte sich wieder Angelikí zu. »So ganz anders. Willst wohl hier auf Paros jemanden aufreißen?«, scherzte er und seine Augen musterten die ehemalige Kollegin von Kopf bis Fuß.

»Hallo!?« Angelikí stemmte entrüstet ihre Arme in die Hüften. »Ich möchte nicht wissen, wie vielen Damen du hier schon den Kopf verdreht hast! Schon in Athen hast du nichts anbrennen lassen, und daran hat sich doch bestimmt nichts geändert?« Sie hatte sich fragend zu Katharina umgedreht, die spontan ihre Augen verdrehte.

»Die ganzen Namen kann ich mir schon gar nicht mehr merken, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Nationalitäten«.

Filippos wurde leicht verlegen, dann legte Katharina noch nach.

»Und frag mal Xenia, die Arme, die muss die ganzen Verflossenen ständig am Telefon vertrösten.« Sie legte ihren Arm um Filippos Schulter und tätschelte ihn wie einen kleinen Jungen. »Aber solange mein Dandy seine Arbeit gut macht, will ich mich nicht beklagen.«

Der wesentlich jüngere Kollege warf seinen Wuschelkopf in den Nacken und grinste nur frech zurück. »Nur kein Neid Mädels! Das Leben ist kurz und hier auf Paros wird einem schon so Einiges geboten. Ganz besonders im Sommer!«

Er löste sich aus Katharinas Umarmung und ging in Richtung seines Büros. Er hatte Bereitschaft an diesem Wochenende und würde sich um eventuell anstehende Einsätze kümmern. Die Kommissarin hatte ihn schon kurz nach ihrem Dienstantritt auf Paros zu ihrem Vertreter ernannt, und seitdem hatte ihr ehemaliger Zögling aus Athen sich sehr zu Katharinas Zufriedenheit entwickelt. »Macht ihr euch nur ein schönes Wochenende, und lasst es richtig krachen«, rief er den beiden Frauen noch hinterher, als sie das Polizeigebäude in Richtung Katharinas Wagen verließen.

»Filippos vermisse ich total in Athen, da hast du einen wirklich guten Fang gemacht«, sagte Angelikí zu Katharina, als sie in den Wagen einstieg. »Der brachte immer Schwung in unsere verkrusteten Strukturen, aber ich gönne ihn dir. Ihr wart ja schon in Athen ein gutes Team.«

Die Kommissarin nickte zustimmend und startete ihren Dienstwagen. »Der hat die Truppe gut im Griff, auch wenn das am Anfang nicht ganz einfach war für ihn.«

Sie passierten den Kreisverkehr nahe dem Krankenhaus.

»Besonders Takis, unser Dienstältester, hat es ihm in der ersten Zeit nicht gerade leicht gemacht. Spyros und Konstantinos haben sich weitgehend rausgehalten.« Sie fluchte über einen ausscherenden Mopedfahrer und musste scharf abbremsen. »Der hatte die Stelle fest für sich verbucht, hat es mir bis heute nicht verziehen.« Sie zog ihre Schultern hoch. »Aber das war Filippos’ Bewährungsprobe und mittlerweile hat jeder seine Position gefunden.«

»Oh, je! Personalgeschichten! Ganz schön kniffelig«, pflichtete Angelikí ihr bei. Sie wusste, wovon sie redete.

»Und mit seinen Frauengeschichten, das hat sich auch gelegt. Er scheint da jetzt etwas Ernsteres kennen gelernt zu haben.« Katharina grinste. »Auch junge Polizisten werden irgendwann einmal erwachsen.« Sie gab Gas und schon nach wenigen Minuten waren sie auf der Hauptstraße nach Náoussa unterwegs.

»Was hältst du davon, wenn wir noch kurz dem Aliportas einen Besuch abstatten? Von da aus haben wir unzähligen Male telefoniert, als wir damals den Mord an dem Kellner bearbeitet haben.« Katharina kam dieser Vorschlag ganz spontan.

Angelikí erinnerte sich und war sofort Feuer und Flamme, hatte sie doch schon so viel von dem bekannten Café im Herzen von Náoussa gehört. Sie war neugierig, wie es dort wohl aussehen würde. Kurzerhand ließ Katharina den Abzweig auf die Ortsumgehung passieren und fuhr weiter zum Hafen hinunter. Vor der Fußgängerbrücke schwenkte sie nach rechts auf den großen Parkplatz, von hier aus waren es nur ein paar Meter bis zum Aliportas. Es war früh am Nachmittag und es war ruhig im Ort, vorbei der ganze Trubel der letzten beiden Monate, wo sich Scharen von Touristen durch das beliebte Hafenstädtchen im Norden von Paros schoben. Im Café hatten wieder viele bekannte Gesichter das Ruder übernommen, nachdem im Juli und August das Aliportas fast ausschließlich mit Pauschal­touristen belagert wurde. So wie fast in jedem Jahr kamen zahlreiche Besucher der berüchtigten »Touristenfamilie«, die Ende Mai bis Mitte Juni immer auf Paros verweilten, auch im September noch einmal für ein paar Tage auf die Insel, um den zeitlichen Abstand bis zum nächsten Sommer nicht zu groß werden zu lassen.

So wurde die Kommissarin gleich beim Betreten des Lokals freudestrahlend von Matt und Patsy, dem lebenslustigen Londoner Ehepaar, sowie von Seelchen und dessen Gatten Paul begrüßt. Die vier saßen wild gestikulierend um ein Back Gammon Spiel und schienen sich uneinig über die Spielregeln zu sein. Ein paar Tische weiter saßen Mark und Adrian, ein Männerpaar aus Kanada, die auch schon im zehnten Jahr nach Paros kamen. Genau wie Matt und Patsy hatten sie sich in diesem Jahr zum ersten Mal für das neue Gästehaus bei Louis und Georgios entschieden. Adrian, so erfuhr Katharina alsbald von Patsy, hatte vor zwei Tagen für reichlich Gesprächsstoff in Náoussa gesorgt, nachdem er nur mit einem Handtuch bekleidet völlig aufgelöst am Straßenrand nahe des Lageri Strandes stand und um eine Mitfahrgelegenheit bat. Was war passiert?

Angelockt von einem griechischen Schönling, war er diesem in die hinter dem Strand liegenden Tamarisken gefolgt, während ein zweiter Grieche schon auf der Lauer lag, um mit Adrians gesamtem Strandgepäck das Weite zu suchen. Die Geschichte sprach sich in dem kleinen Ort herum wie ein Lauffeuer und hinter vorgehaltener Hand wurde Adrian nur noch »Die Tamarisken-Schlampe« genannt.

Angelikí lachte laut los, als sie die Story hörte und beneidete ihre ehemalige Kollegin einmal mehr um ihren Job auf der Ferieninsel. Angelos, der Besitzer des beliebten »Familiennestes«, wie das Aliportas von den immer wiederkehrenden Urlaubern liebevoll genannt wurde, winkte Katharina freudestrahlend zu. Er hatte Thekendienst, der Job, den er am liebsten machte. „Hier habe ich schon Stunden während meiner Urlaube verbracht und ein Vermögen für Frappé und Wein gelassen“, erzählte Katharina ihrer Freundin, als der Kellner die Getränke brachte. Ein Stück Gelassenheit war an diesen zentralen Platz zurückgekehrt, unterbrochen wurden sie nur durch das laute Kreischen spielender Kinder, die um die beiden großen Eukalyptusbäume ausgelassen herumsprangen. Nachdem die beiden einen Aperitif getrunken hatten, machten sie sich auf nach Ambelas, es wurde höchste Zeit für ein gutes Essen.

»Ein Traumhaus und dann dieser Blick«, schwärmte Angelikí berauscht von der wundervollen Aussicht, als sie Katharinas Heim betraten. Ihr Blick schweifte sehnsüchtig über das Meer hinüber zu der Nachbarinsel Naxos. Als eingefleischte Stadtfrau gab sie jedoch klar zu verstehen: »Für mich viel zu einsam, dieses Nest, ich brauchte den Trubel der Großstadt und den Geruch des Verbrechens.« »Und jetzt hat sich sowieso alles geändert…« In Angelikís Augen lag etwas Verschmitztes, in ihre Stimme schwang Rätselhaftes mit.

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