Uwe Klausner - Walhalla-Code
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»Nur keine Panik!«, retournierte der mit der gleichen stoischen Gelassenheit. »Ein, höchstens zwei Jahre, und diesem Brüllaffen wird die Luft ausgehen.«
»Na, wenn Sie sich da nur nicht irren.«
»Ich irre mich nie!«, erwiderte der Mann ungerührt, verzog keine Miene und merkte absichtlich verzögert an: »Zumindest nicht, was den angemessenen Umgang mit dem Führer des Großdeutschen Reiches angeht.«
»Ach, daher weht der Wind«, erwiderte sein impulsiver Begleiter und richtete den Blick wieder nach vorn. »Ein Sonderauftrag.«
»Sie begreifen schnell, junger Mann«, ließ die Antwort von Sir Stuart Menzies, Chef des MI6, nicht lange auf sich warten.
»Ist das etwa der Grund, weshalb ich seit einem Vierteljahr nur Starts und Landungen auf irgendwelchen Rüttelpisten geübt habe?« Der Wing Commander, flachsblond, wettergegerbt und mit nimmermüder Dynamik ausstaffiert, konnte sein ungestümes Temperament kaum noch im Zaum halten. »Ein Vierteljahr, und das ausgerechnet dann, wenn uns die Nazis die Hölle heißmachen?« McLeod lief vor Ärger rot an. »Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, aber wahrscheinlich hätte man mich anderswo dringender gebraucht!«
»Nur die Ruhe, junger Mann! Ihre Bewährungsprobe kommt noch früh genug!«, erwiderte Menzies, blinkte und bog nach links in die Downing Street ein.
Erst jetzt, im Angesicht des salutierenden Constable, kühlte sich der ungestüme Waliser wieder ab und warf dem Mann, der seinen Mittagsschlaf gestört hatte, einen prüfenden Seitenblick zu. »Kann es sein, dass Sie sich verfahren haben?«, fragte er mit spürbarem Unbehagen, als der Aston Martin vor dem Amtssitz des Premierministers hielt.
»Keineswegs!«, antwortete Menzies, nahm die Aktentasche vom Rücksitz und stieg aus.
»Oder dass nicht doch eine Verwechslung vorliegt?«
»Wieder falsch!«, versicherte der Geheimdienstchef lächelnd und winkte McLeod, ihm zu folgen.
»Dann würde ich jetzt wirklich gerne wissen, was Sie mit mir vorhaben!«, beharrte der Waliser und strich seine Uniformjacke glatt.
»Das, junger Mann«, flüsterte ihm Menzies augenzwinkernd zu, während sich die Tür von 10Downing Street öffnete, »wird Ihnen Churchill höchstpersönlich sagen.«
*
»In Berlin landen–ich?« Sekundenbruchteile lang dachte McLeod, er habe sich verhört.
»In der Tat!«, bekräftigte Churchill und nippte an seinem Tee. »Oder ist das etwa ein Problem?«
McLeod warf einen verstohlenen Blick zu Menzies, der mit undurchdringlicher Miene auf dem Sofa saß.
Fehlanzeige.
»Natürlich nicht, Sir!«
Der Premierminister stellte die Teetasse ab, entspannte sich und ließ die Arme auf der Rückenlehne des Plüschsofas ruhen, das vor dem Kaminsims im Empfangszimmer seines Amtssitzes stand. Menzies, der stillvergnügt lächelte, tat es ihm gleich.
»Dann wäre das ja wohl geklärt!«, erwiderte Churchill lapidar, schlug die Beine übereinander und tauschte einen vielsagenden Blick mit dem Geheimdienstchef aus.
»Eine Frage noch, Sir.«
»Und die wäre?«
»Warum gerade ich?«
»Weil, wie ich mir habe sagen lassen, Sie, mein Junge, einer der besten Piloten der Royal Air Force sind.«
»Danke, Sir.« McLeod, die Uniformmütze unter der Achsel und in Habachtstellung, ließ sich durch Churchills Kompliment nicht blenden. »Und wozu das Ganze… ich meine… welchen Sinn sollte ein derart waghalsiges Unternehmen…«
»Was den Sinn angeht, machen Sie sich am besten keine Gedanken!«, machte Menzies unmissverständlich klar. »Alles, was wir von Ihnen wissen möchten, ist, ob Sie sich zutrauen, den Auftrag auszuführen.«
»Dazu müsste ich zunächst einmal wissen, wo genau ich überhaupt landen soll.«
»Jedenfalls nicht da, wo Flugzeuge gemeinhin zu landen pflegen«, warf Churchill ein und trank einen weiteren Schluck Tee. »Brr–scheußliches Zeug, Sir Stuart, finden Sie nicht auch?«
»Tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen, Sir. Ich habe dem Alkohol abgeschworen.«
»Seit wann können Sie eigentlich Gedanken lesen?«
»Wenn die Bemerkung erlaubt ist, Sir. Erfahrung, jahrelange Erfahrung.« Menzies lächelte in sich hinein. »Doch um auf den Punkt zu kommen, Sir: Ich denke, wir sollten–um beim Thema Alkohol zu bleiben–Wing Commander McLeod reinen Wein einschenken. Zumindest halbwegs.«
Mit einer Miene, wie man sie sich angewiderter nicht vorstellen konnte, stellte Churchill die Teetasse ab und dachte nach. »Finden Sie?«
»In der Tat, Sir.«
»Ist Ihnen klar, mein Junge, dass Sie über das, worüber hier gesprochen wird, strengstes Stillschweigen zu bewahren haben?«
»Voll und ganz, Sir.«
»Kein Wort, nicht einmal gegenüber Eltern, Freunden, Verwandten?«, insistierte Churchill und warf dem Gemälde, das Königin Victoria im Kreise ihrer Familie zeigte, einen flüchtigen Seitenblick zu.
McLeod erstarrte. »Selbstverständlich, Sir!«, bestätigte er sofort.
»Ich hoffe, Ihnen ist darüber hinaus bewusst, dass Sie von diesem Moment an keinerlei Kontakte mehr pflegen dürfen–auch und vor allem solche privater Natur? Dass Sie sozusagen unter Quarantäne stehen?«
McLeod holte Luft und atmete tief durch. »Das ist es, Sir.«
»Danke, das genügt mir!«, antwortete Churchill, schenkte sich ein Glas Brandy Marke Napoleon ein und zwinkerte dem Wing Commander zu. »Hoffen wir, dass Ihre Mission kein Waterloo wird!«
»Keineswegs, Sir«, war Menzies die Zuversicht in Person. »Die Chancen stehen zwar in etwa bei eins zu zehn, aber McLeod wird das Kind schon schaukeln!«
Die drei Männer brachen in Gelächter aus, das sich jedoch schnell wieder legte.
»Und worin genau besteht mein Auftrag, Sir?«, konnte McLeod seine Neugier kaum noch bezähmen.
»Sie sind dran, Sir Stuart!«, erteilte Churchill Menzies das Wort.
»Sie sollen einen unserer Jungs raushauen, junger Mann. Wenn alles gut geht, wird es ihm gelingen, die Nazis bis auf die Knochen zu blamieren.« Menzies räusperte sich und fuhr mit ernster Miene fort: »Der Ehrlichkeit halber sollte ich vielleicht hinzufügen, dass Ihnen der Betreffende nicht unbekannt ist.«
»Und um wen handelt es sich, Sir?«
»Um Max Claasen, junger Mann. Seines Zeichens Untersturmführer der SS.«
Bevor McLeod antworten konnte, erhob Churchill sein Glas und prostete den Anwesenden zu. »Cheers, Gentlemen!«, rief er bestens gelaunt aus. »Auf gutes Gelingen!«
27
Berlin-Kreuzberg, Anhalter Bahnhof | 16.45h
Der Meute immer um eine Nasenlänge voraus. Sydow war wirklich auf Draht. Das musste ihm der Neid lassen.
»Jetzt mach schon, du Idiot!« Er hatte es eilig, der Kübelwagen, der in Höhe des Hotels ›Kaiserhof‹ in die Wilhelmstraße einbog, offensichtlich nicht. Der Marder drückte auf die Hupe, vollführte ein waghalsiges Ausweichmanöver und beschleunigte auf 80 Sachen.
Ausgerechnet jetzt, wo jede Minute zählte. Einfach zum Verrücktwerden.
Gemessen an der Pleite, die er soeben erlebt hatte, aber eher ein Klacks. Die Plakette, hinter der er her war, war nicht mehr an Ort und Stelle, unauffindbar, als habe sie sich in Luft aufgelöst. Schlimmer ging es nicht. So viel war jetzt schon sicher. Der Anblick der Wand, auf der sich ihre und die Umrisse des Erinnerungsfotos abzeichneten, würde ihn bis in die schlimmsten Albträume verfolgen.
Heydrichs sagenumwobene Geheimakten, deponiert in einem Schließfach auf dem Anhalter Bahnhof. Und dann noch auf einen Sprung ins Bordell. Das sah diesem Möllendorf wirklich ähnlich. Der Mundwinkel des Marders verformte sich zu einem maliziösen Grinsen. Ein Ganove, dem niemand eine Träne nachweint, bilanzierte er. Und, weitaus schlimmer, ein Dilettant, wie er im Buche stand.
Als er die Anhalter Straße erreichte, bog der Marder nach rechts, stellte den Mercedes Benz 230 ab und ging den Rest des Weges zu Fuß. Gut möglich, tröstete er sich, dass die Polizei im Besitz des Schlüssels war, damit aber nichts anzufangen wusste. Oder war es am Ende gar nicht Sydow gewesen, dem die Eintrittskarte zum Hort des Bösen in die Hände gefallen war? Wie dem auch sei. Die Gestapo war es jedenfalls nicht. Andernfalls hätte er es erfahren, er saß ja an der Quelle. Vielleicht die Haushälterin, die im Garten herumgeschnüffelt hatte? Oder jemand Wildfremdes? Der große Unbekannte, mit dem niemand, nicht einmal er selbst, gerechnet hatte?
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