Gemma Malley - Das letzte Zeichen
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»Wie haben Sie das gemeint mit dem Chip?«, fragte sie mit belegter Stimme. »Vorhin, als wir aufgewacht sind?«
Linus lächelte mit vollem Mund. »Ich dachte, wir sind beim Essen.«
Evie versuchte zu schlucken, doch ihr Mund war wie ausgedörrt. Selbst wenn sie gewollt hätte, hätte sie nicht mehr weiteressen können.
Sie wandte sich wieder an Linus. »Können wir nicht essen und reden gleichzeitig?«, fragte sie leise und sah ihn an.
Jetzt lachte Linus. »Ich verstehe, warum du die Stadt verlassen hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dort klargekommen bist, wenn du die ganze Zeit so fordernd warst.«
Evie schüttelte den Kopf. »Ich hasse die Stadt. Ich möchte nicht darüber sprechen.«
»Also wenn das so ist, dann rede ich«, erwiderte Linus mit einem Achselzucken. Er stellte den Teller vor sich auf den Boden. »Ist vielleicht gar keine schlechte Idee; wir müssen sowieso bald los.«
»Los wohin?«, fragte Raffy.
»Ach«, sagte Linus. »Tja, das ist die Frage, nicht wahr? Eine Frage, die ich nicht beantworten werde, wenn du mir verzeihst. Sagen wir einfach, wir gehen zurück nach Base Camp.«
»Nach Base Camp?« Evie wechselte einen Blick mit Raffy. »Was ist das?«
»Von dort«, sagte Linus, »kommen wir her. Dort lebt unser Volk.«
»Die andere Stadt?«, fragte Evie aufgeregt, und ihre Nackenhaare stellten sich auf.
Linus sah sie an, sah ihr ein paar Sekunden lang in die Augen und drehte dann den Kopf leicht zur Seite. »Keine richtige Stadt, nein«, sagte er schließlich.
»Was ist es dann?«, fragte Raffy, beugte sich vor und schaute Linus prüfend an.
»Es ist …«, er blickte ein paar Sekunden nachdenklich drein, dann verzog er das Gesicht. »Es ist in der Entwicklung befindlich«, erklärte er.
Auch Raffy stellte seinen Teller ab. »Du hast gesagt, wir würden reden.«
»Wir reden doch«, entgegnete Linus und sah Raffy fragend an.
»Nein, das tun wir nicht. Du sagst uns überhaupt nichts. Woher weißt du Bescheid über die Stadt? Was ist mit diesem Chip, von dem du Evie erzählt hast? Wer seid ihr? Wo kommt ihr her? Warum habt ihr uns eine Falle gestellt und warum behaltet ihr uns jetzt noch hier? Warum tötet ihr uns nicht oder lasst uns gehen? Sag es uns.« Raffy sprach leise und seine Augen blickten eindringlich. Evie sah, dass jeder Muskel an seinem Hals und an den Armen zum Zerreißen gespannt war.
Auch Linus sah es. Evie glaubte, so etwas wie Respekt in seinen Augen zu erkennen. Vielleicht bildete sie es sich aber auch nur ein, weil sie es sehen wollte. Jedenfalls starrte sie Linus an mit der ganzen Entschlossenheit, die sie aufbieten konnte, weil er antworten musste, weil sie eine Antwort verdient hatten – weil jede Frage nur wieder neue Fragen aufwarf, und weil ihr Gehirn schmerzte von all den Ungewissheiten, die sich dort drängten.
Linus lehnte sich zurück. Seine Augen leuchteten belustigt, so als wäre das ein Spiel, so als würde er den nächsten Zug erwägen. Dann beugte er sich wieder vor.
»Der Chip, von dem ich gesprochen habe«, sagte er und blickte von Evie zu Raffy und wieder zu Evie, »war ein Implantat, das euch beiden in den Kopf eingepflanzt worden ist. Es ist ein Peilsender. Ich habe ihn entfernt, damit die Polizeigarde der Stadt euch nicht verfolgen kann. Und uns.«
»Ein Implantat?« Evie fasste sich wieder mit der Hand an die Schläfe. Sie sah Raffy an, der dasselbe tat und dasselbe dachte. Über das Blut und über die Schmerzen, als sie gefangen genommen wurden.
»Tut mir leid, aber ich musste es tun«, sagte Linus leise. »In dem Wasser, das ich euch gegeben habe, waren Schmerzmittel. Inzwischen sollte es euch wieder gut gehen.«
Evie rückte näher zu Raffy hin, und sie spürte, wie ihr heiß wurde. Ein Chip? In ihrem Kopf? In Raffys Kopf? Durch den man sie überall orten konnte? Aber dann hätte das System auch von ihren Treffen gewusst, von dem Baum. Es hätte alles gewusst.
Raffy nahm ihre Hand und drückte sie. Dann wandte er sich wieder an Linus. Evie konnte an der Art, wie seine Kiefermuskeln sich anspannten, erkennen, dass er dasselbe dachte wie sie. »Du lügst«, sagte er mit angespannter Stimme. »Es gibt keine Implantate in der Stadt. Und auch keine Chips. Es kann keine geben. Wie hätten wir sonst entkommen sollen? Sag mir, was ihr gemacht habt? Unsere Gehirne untersucht? Warum? Was habt ihr getan?«
Linus stieß geräuschvoll den Atem aus und lehnte sich zurück auf seine Ellenbogen. »Eure Gehirne untersucht? Na, das wäre vielleicht eine ganz interessante Erfahrung gewesen, aber ich untersuche lieber nicht die Gehirne von Leuten, die noch leben. Aus irgendeinem Grund scheinen die Gehirne das nicht zu mögen.«
Er lächelte sie kurz an, setzte sich dann wieder auf und sagte ernst: »Hört mir zu.« Sein Ton war sanft, aber eindringlich. »Alles, was man euch in der Stadt erzählt hat, müsst ihr vergessen.«
»Warum sollten wir?«, fragte Raffy böse. »Wo du uns doch auch nichts erzählst.«
»Das werde ich tun, wenn es so weit ist.« Linus stand auf. »Ich werde euch alles erzählen, wenn ihr dazu bereit seid, es zu hören.«
»Wir sind jetzt bereit«, sagte Raffy, schäumend vor Wut, stand ebenfalls auf und trat Linus in den Weg. »Du hast gesagt, wir würden reden. Also rede. Erzähl mir etwas. Irgendwas.«
»Ich habe euch das mit dem Chip erzählt«, antwortete Linus gemessen, »aber ihr glaubt mir nicht.«
»Weil ich weiß, dass du lügst.« Raffy rührte sich nicht vom Fleck. »Erzähl mir etwas anderes. Etwas, das stimmt.«
Linus schien darüber nachzudenken. Dann zuckte er die Schultern. »Du hast mich gefragt, warum wir euch beide nicht getötet haben.«
»Und? Warum nicht?«
»Weil das gar nicht nötig ist«, antwortete Linus und ging an Raffy vorbei, »denn wenn ihr so weitermacht, dann bringt ihr euch schon selber um.« Er hielt inne, kam zurück und blieb ganz dicht vor Raffy stehen. »Ihr seid jetzt nicht in der Stadt.« Dann fügte er mit leiser, aber kraftvoller Stimme hinzu: »Die Regeln sind zwar anders, aber es gibt sie immer noch. Und hier draußen gelten unsere Regeln. Zu unserem Schutz. Denkt einmal darüber nach. Ihr werdet herausfinden, was ihr wissen müsst, wenn ihr es wissen müsst und wenn ich es euch erzählen will. Bis dahin genießt unsere Gastfreundschaft, esst gut und ruht euch aus. In einer Stunde brechen wir auf. Ihr werdet wieder Kopfschmerzen bekommen. Martha dort hat Schmerzmittel für euch. Wenn ihr genügend Flüssigkeit zu euch nehmt, dann erholt ihr euch schneller. Wenn ihr tut, was man euch sagt, bekommt ihr alles, was ihr braucht. Das gilt auch für deine Freundin. Sie folgt deinem Beispiel, also denk auch daran, mein Freund. Denk über alles nach. Wir sehen uns später.«
Er ging durch die Gebäudefassade hinaus und ließ sie schweigend zurück.
Raffy nahm wieder seinen Teller, aß und ermunterte Evie, es ihm gleichzutun. Zögernd folgte sie seinem Beispiel.
»Ich bin froh, dass ihr esst«, sagte Martha mit einem rätselhaften Lächeln. Ihre Stimme war sanft und melodisch, anders als Linus’ schroffer Tonfall. »Es muss schwer sein, hier zu sein. Wir alle haben es am Anfang schwer gefunden. Aber Linus ist ein guter Mensch und er will nur unser Bestes.« Sie stand auf und zog sich in ein Zelt zurück. Auch die anderen verschwanden einer nach dem anderen, bis nur noch Evie und Raffy im Gras saßen.
»Unser Bestes«, flüsterte Raffy höhnisch. »Ich glaub ihnen kein Wort. Mit diesem Ort stimmt etwas nicht. Und mit Linus. Und wir werden nicht so lange hier herumsitzen, bis wir es herausfinden.«
Evies Augen weiteten sich. »Nicht?«, flüsterte sie zurück.
»Wir hauen heute Nacht ab«, sagte Raffy, und seine Augen glänzten. »Linus ist ein Lügner, sie alle sind Lügner. Sie wollen irgendetwas von uns, aber sie werden es nicht bekommen. Tu so, als wenn alles in Ordnung wäre. Dann, wenn ich das Zeichen gebe, rennen wir los. Okay? Aber iss jetzt erst einmal. Wer weiß, wann wir wieder etwas zu essen bekommen.«
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