Gemma Malley - Das letzte Zeichen
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»Böse?« Er zog eine Augenbraue hoch. »Du glaubst, wir sind böse?« Er lachte.
»Ich weiß es«, sagte Evie leise. »Alle, die außerhalb der Stadt leben, sind böse. Nur die Bösen würden so etwas tun.«
Die beiden Männer lachten. »Glaub mir, Böse könnten so etwas nicht tun. Also gut, Angel. Verpass dem Jungen noch eins.«
Der zweite Mann schlug Raffy noch einmal und Blut lief diesem aus der Nase.
»Du … böser Mann«, schrie Evie, und sie wünschte, sie hätte mehr Beschimpfungen in ihrem Wortschatz, mehr Möglichkeiten, um ihren Hass auszudrücken.
Der Mann seufzte. »Böse. Klar. Jetzt sag mir einfach, was ihr hier macht. Ist das wirklich so schwer? Dein Freund hier wird es dir nicht danken, wenn du weiter schweigst, das kann ich dir versprechen.«
Evie konnte den Blick nicht von Raffy wenden, der etwas auf den Boden spuckte, das aussah wie ein Zahn. Sein Blick ging ins Leere, aber er schüttelte ganz leicht den Kopf. Der Dicke holte erneut aus mit der Faust. Sie musste etwas tun, denn Raffy konnte nicht noch mehr verkraften, auch wenn er das niemals zugeben würde. Und sie wusste, dass sie mit den Bösen nicht vernünftig reden oder an das Gute in ihnen appellieren konnte.
»Halt!«, schrie sie. »Wartet.«
»Du sagst mir, wer euch geschickt hat und was ihr herausfinden sollt«, sagte der Kahle. »Dann hören wir auf. Das ist unser Angebot.«
»Niemand hat uns geschickt«, sagte sie wütend. Raffys Gesicht war voller Blut; wenn der Mann weiter zuschlug, würde er ihn töten. »Wir sind aus der Stadt geflohen.«
»Ihr seid geflohen!«, seufzte der Kahle. »Natürlich … Tut mir leid, aber das nimmt euch keiner ab.« Er ging auf Raffy zu und holte aus.
»Nein!«, schrie Evie noch einmal. »Ihr habt versprochen, aufzuhören, wenn ich euch sage, warum wir hier sind.«
»Aber du lügst«, erklärte der Kahle. »Niemand flieht aus der Stadt. Sag uns die Wahrheit und wir hören auf.«
Evie schwieg. Der Mann schnippte mit den Fingern; der Dicke kam zu ihr und hielt sie fest. »Mal sehen, ob dein Freund redet, um dich zu retten.« Der Mann hob wieder die Faust. Evie machte sich auf den Schlag gefasst. Sie war noch nie geschlagen worden, sie hatte noch nie so große Angst gehabt, doch sie war entschlossen, es nicht zu zeigen.
»Nein!«, brüllte Raffy. »Lasst die Finger von ihr. Wir sind wirklich geflohen.« Die Faust des Dicken hielt ganz knapp vor Evies Gesicht inne; sie konnte seinen Schweiß riechen. »Durchs Osttor. Ihr Vater ist Schlüsselhüter. Sie hat seinen Schlüssel genommen.«
»So so, sie hat seinen Schlüssel genommen«, sagte der Kahle. Die Faust des anderen war immer noch so dicht vor Evies Gesicht, dass sie die Augen schließen musste. »Also gut. Nehmen wir mal an, ihr sagt die Wahrheit. Warum sollten denn zwei so nette junge Leute wie ihr aus der Stadt fliehen? Ist ja nicht gerade eine Ferienkolonie hier draußen, oder?«
»Weil sie mich sonst getötet hätten.« Raffy schäumte vor Wut. Der Mann ließ Evie los, und sie sank zu Boden, bevor sie das Gleichgewicht finden konnte. »Sie haben mich zum K erklärt.«
»Dich? Du bist ein Killable?« Der Kahle sah ihn ungläubig an.
Raffy sah kurz zu Evie hinüber. Sie wusste, dass er das Gleiche dachte wie sie: Dieser Mann wusste, was K bedeutete.
»Oh ja. Ich weiß Bescheid über die Killables«, sagte der Kahle, als er ihren Gesichtsausdruck bemerkt hatte. »Aber ich würde gern wissen, warum ein Bürschchen wie du zum K erklärt wird. Was kannst du denn schon getan haben?« Er musterte Raffy, als wäre der ein Kalb, stupste ihn gegen die Schulter und sah ihm ins Gesicht.
»Ich bin im System auf etwas gestoßen, und sie dachten wohl, ich hätte es dort eingeschleust.«
Der Mann erschrak, er runzelte die Stirn, drehte sich um und ging ein paar Schritte, offenbar tief in Gedanken. Dann kam er zurück und beugte sich ganz nah zu Raffy. »Du bist im System auf etwas gestoßen? Und auf was bist du gestoßen?«
»Ich weiß nicht«, antwortete Raffy und biss sich auf die Lippen. »Irgendetwas hat nicht richtig funktioniert.«
Der Mann ging vor Raffy auf und ab. »Du kennst dich aus mit dem System?«
Raffy nickte. »Schon. Ich war Administrator.«
Der Kahle atmete tief aus. »Das Problem ist, dass das für mich immer noch keinen rechten Sinn ergibt. Du sagst, sie hätten dich zum K erklärt. Warum haben sie dich dann nicht festgenommen und eingesperrt? Wie hast du entkommen können?«
»Weil ich noch kein K war, als wir geflohen sind. Wir sind die Nacht davor entkommen«, sagte Raffy heftig.
Der Mann schüttelte den Kopf. »Nein«, sagte er. »Nein. Und ich will dir auch sagen, woher ich weiß, dass du lügst, und warum mein Freund Angel deiner Freundin wehtun muss, wenn du nicht endlich die Wahrheit sagst – weil das, was du mir da erzählst, ganz unmöglich ist. Niemand weiß im Voraus von einem Rangwechsel im System. Niemand.«
Der Dicke kam drohend auf Evie zu und sie wich zurück. »Wartet«, sagte Raffy beschwörend. »Wartet. Mein Bruder hatte mich vor dem Wechsel gewarnt. Er hat gesagt, ich müsste fliehen.«
»Dein Bruder«, wiederholte der Mann. »Und woher wusste dein Bruder Bescheid?«
»Ich weiß nicht«, meinte Raffy kleinlaut. »Er ist weit oben in der Regierung.«
Der Dicke war stehen geblieben. »Dann fassen wir mal zusammen«, sagte der Kahle. »Du wirst zum K erklärt, weil du einen Fehler findest; dein Bruder, der dich warnt, ist in der Regierung und setzt seine Karriere aufs Spiel, weil er dir und deiner Freundin zur Flucht verhilft? So läuft es aber normalerweise nicht in der Stadt. Man kann sich nicht gegen das System stellen, oder?«
Raffy antwortete nicht. Der Mann zuckte die Schultern und wandte sich wieder an Evie. »Und du bist einfach mit ihm gegangen? Du hast einfach so die Stadt verlassen?«
Evie nickte angstvoll. »Ich musste. Sie hätten mich als Nächste zur K erklärt.«
»Und woher weißt du das?«
»Weil ich den Schlüssel aus dem Safe meines Vaters genommen habe.«
»Weil du den Schlüssel aus dem Safe deines Vaters genommen hast«, sagte der Mann und lächelte. »Natürlich hast du das. Siehst du, Angel? Es ist alles ganz klar.«
Der Dicke grunzte und der andere drehte sich wieder zu Raffy um. »Sonnenklar für ein Ammenmärchen, das die Stadt in die Welt gesetzt hat. Ihr seid hier, um uns auszuspionieren, oder? Hab ich nicht recht?«
»Nein«, sagte Raffy mit finsterem Blick. »Ich hasse die Stadt. Ich würde nie für sie spionieren. Lasst uns einfach gehen.«
»Gehen? Wohin denn?«, fragte der Kahle. »Ihr könnt nirgendwohin, jetzt wo ihr aus der Stadt draußen seid.«
»Doch, zufällig können wir das«, murmelte Raffy leise.
»Ach, ihr wisst, wo ihr hinwollt?« Der Mann beugte sich hinunter, sodass sein Gesicht ganz dicht vor Raffys Gesicht war. »Und was soll das für ein Ort sein?«
»Eine andere Stadt«, sagte Evie sofort. »Es gibt eine andere Stadt.«
»Eine andere Stadt, sagst du?« Der Mann trat zu ihr hin und gluckste. »Und da bist du dir ganz sicher, junge Dame?«
»Ja«, entgegnete Evie trotzig. »Weil Raffys Vater sie entdeckt hat. Er hat mit ihr Verbindung aufgenommen. Raffy hat das Kommunikationsprogramm entdeckt. Deshalb haben sie ihn zum K erklärt und deshalb sind wir hier. Also lasst uns bitte gehen. Wir sind keine Spione. Wir sind überhaupt nichts.«
Der Mann starrte sie einen Augenblick lang an, dann blickte er zu Raffy. »Euch gehen lassen?«, sagte er schließlich. »Wenn wir euch gehen lassen, dann seid ihr innerhalb eines Tages tot. Nein, meine Freunde, wir lassen euch nicht gehen. Aber keine Sorge. Wir werden uns um euch kümmern. Nicht wahr, Angel?«
Der Mann, der Raffy geschlagen hatte, nickte stumm. Evie hätte sich keinen unpassenderen Namen für jemanden vorstellen können. Engel waren wunderschöne mystische Wesen aus der alten Welt. Die Menschen hatten Engel angerufen, wenn sie in Not waren. Obwohl das völliger Unsinn war von den Menschen, wie sie in der Schule gelernt hatten; sie wandten sich an nicht existierende Wesen um Hilfe, statt zu erkennen, dass sie sich selbst helfen konnten. Und trotzdem konnte sie sich nicht vorstellen, dass sich irgendjemand an diesen wütenden, gewalttätigen Mann um Hilfe wenden könnte.
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