Seré Halverson - Die andere Seite des Glücks

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Die andere Seite des Glücks: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie weit gehen wir, um die zu schützen, die wir lieben?
Ein herzzerreißender, vielschichtig erzählter Roman. Ein Drama das unter die Haut geht. Eine Sommerlektüre, die Sehnsüchte weckt – und am Ende glücklich macht.
Ella Beene kann sich glücklich schätzen mit ihrem wunderbaren Ehemann, zwei lebhaften Kindern und Schwiegereltern, die sie wie eine eigene Tochter betrachten. Aber als ihr Mann Joe bei einem Unfall ertrinkt, ist ihr Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt, und das Glück, das ewig dauern sollte, scheint vorbei zu sein. Als Joes schöne Exfrau, die ihn und die gemeinsamen Kinder drei Jahre zuvor verlassen hatte, plötzlich auf der Beerdigung auftaucht, fürchtet Ella das Schlimmste – zu Recht. Sie muss ihre eigene Trauer bewältigen, darum kämpfen, die Kinder zu behalten und sich um das wirtschaftliche Überleben der Familie kümmern. Aber während sie alles daran setzt, alles richtig zu machen und den Prozess um das Sorgerecht zu gewinnen, muss sie auch die Frage beantworten, ob sie die beste Mutter für die Kinder ist.

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In ihren Bademantel verheddert, trug Paige Zach zum Beckenrand, wo sie ihn mir entgegenhielt und ich ihn heraushob, so schwer, so voller Wasser, dass es aus ihm herausfloss, und ich drehte ihn um und begann mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung auf seine blauen Lippen. Paige riss sich den wassergetränkten Bademantel vom Körper, kam aus dem Schwimmbecken und wählte den Notruf und sagte: »Mein kleiner Junge ist in den Pool gefallen und ganz blau, und er atmet nicht, 1020 Hillside Way, ich lasse die Haustür offen, schnell, schnell, er atmet nicht, ich dachte, ich hätte die Tür geschlossen, ich dachte, sie ist immer zu«, während ich mich zu erinnern versuchte, wie das mit der Reanimation ging, weiter Atemluft in seinen Mund presste und versuchte bis fünfzehn zu zählen. War es fünfzehn? Und wievielmal hatte ich das bisher gemacht? Und dann zweimal Herzdruckmassage über dem Brustbein, ich erinnerte mich an etwas, an was? Eine Hand bei einem Kind, meinem Kind, und dann kam Paige und übernahm, und ich stand auf, um den Rettungssanitätern den Weg zu zeigen, das Martinshorn hörte ich schon, und mein Blick fiel auf Annie, die verloren dastand und »DaddyDaddyDaddy« schluchzte, in jeder Hand einen der Schwimmflügel, die ich für Zach gekauft hatte, und ich sah Paige über meinen kleinen Jungen gebeugt, über ihren kleinen Jungen, und ich sah ihren Rücken, von oben bis unten mit entsetzlichen Narben überzogen, eine Relieflandschaft unerträglicher Pein, die sich hob und senkte mit jedem Atemzug, mit dem sie Leben zurück in Zach pusten wollte, in unseren kleinen Jungen.

36. Kapitel

Die Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter kümmerten sich um Zach, und ich hielt Annie im Arm, die mit den Schwimmflügeln in den Händen hemmungslos schluchzte. Paige saß zusammengesunken am Fußende eines Liegestuhls. Jemand hatte ihr eine Decke umgelegt, und sie starrte die Sanitäter in ihren blauen Uniformen an, die sich um Zach scharten und eine Infusion legten, ihn intubierten, auf eine Trage hoben und wegtrugen. Ein Mann kam zu mir und sagte: »Ich bin der Arzt. Wie lange war er im Wasser, bevor Sie mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen haben?«

Paige sah auf und sagte mit hoher, angespannter Stimme: »Höchstens drei Minuten. Ich hab ihn noch im Haus gesehen, bevor ich an die Tür gegangen bin.« Sie fragte mich: »Wie lange haben wir gesprochen?«

»Vielleicht drei Minuten, vielleicht auch weniger.«

»Und Sie haben sofort mit der Mund-zu-Mund-Beatmung begonnen?«

Wir beide nickten. Paiges Bademantel hatte sich wie eine Decke über Zachs Dreirad am Poolboden gelegt.

»Okay, das ist gut, wirklich gut. Auf dem Weg ins Krankenhaus versuchen wir, dass er wieder selbständig atmet. Zum Glück ist das Kinderkrankenhaus nur wenige Minuten von hier entfernt.«

»Wird er es schaffen?« Paige stellte die Frage, die ich mich nicht zu stellen traute.

Er sah Annie an, sagte: »Wir müssen abwarten.«

Nur eine von uns konnte im Rettungswagen mitfahren, und Paige sagte: »Gehen Sie. Ich ziehe mich an und komme mit Annie nach.« Ich nickte, drückte Annie und setzte mich vorn in den Wagen. Hinten durfte ich nicht mitfahren. Sie arbeiteten noch an Zach.

Das Krankenhaus war nur fünf oder sechs Blocks entfernt, und ich musste im Warteraum bleiben, während sie mit ihm den Flur entlangeilten. Ich setzte mich, starrte auf einen laufenden Fernseher und sah doch nur Zachs blaues, geschwollenes Gesicht. Wie lange?, hatten sie uns gefragt. Minuten, hatten wir beide gesagt. Nur Minuten. Ich betete das einzige Gebet, das mir einfiel, und es lautete Bitte . Ich betete es immer und immer wieder. Bitte. Bitte, Gott. Bitte mach, dass er gesund wird. Bitte nimm ihn uns nicht weg. Bitte, bitte. Gott. Bitte.

Ich spürte eine Hand auf dem Kopf und sah auf. Annie stand vor mir, ich drückte sie, und sie schluchzte: »Ich hab nicht auf ihn aufgepasst!«

Ich umfasste ihr Gesicht mit beiden Händen. »Annie, hör mir jetzt gut zu. Das ist nicht deine Schuld. Verstehst du mich?« Paige stand in Jeans und Sweatshirt an der Tür, die Haare triefnass, die Augen verzweifelt. In der rechten Hand hielt sie ein Klemmbrett mit Anmeldeformularen, in der linken den schmuddeligen Bubby. Ich sagte: »Sie sind mit ihm durch die Tür dort. Ich weiß nichts.«

Sie sank auf einen Stuhl, sagte: »Ich dachte … das Tor … wär verschlossen.«

Ich sagte: »Ich weiß, ich weiß. Ich hätte nicht kommen dürfen. Ich hätte ihm die albernen Schwimmflügel nicht kaufen dürfen. O Gott. Oder das alberne Dreirad. Er hatte immer wieder gesagt, dass er ins Wasser fahren wollte, um Joe zu sehen …«

Eine Ärztin kam. Sie war jung, mit kurzen schwarzen Haaren und einer modisch-schwarzen Brille. Sie sagte: »Wer ist die Mutter?« Wir standen beide auf, murmelten: »Ich, wir.«

Sie schüttelte uns die Hand. »Ich bin Dr. Markowitz.« Sie sah Paige an, dann mich. »Es wird ein langer Tag für Sie und Zach werden«, sagte sie. »Aber er hat vieles auf seiner Seite: schnelle Wiederbelebungsmaßnahmen, schneller Rettungsdienst vor Ort. Wir nennen die erste Stunde die Goldene Stunde, und seine verläuft gut. Sie haben ihn schnell herbringen können, doch seine Atemfrequenz ist sehr niedrig, selbst für ein Kind. Das Beatmungsgerät wird helfen. Wir checken seine Blutgase, Pupillenreaktion. Wir machen eine Computertomographie, um die Gehirnaktivität zu überprüfen …«

»Wird er es schaffen … wird er gesund?« Nur Paiges letztes Wort ging am Ende fragend hoch.

»In den nächsten vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden werden wir viel erfahren. Wir schließen jetzt noch die Untersuchungen ab, dann können Sie ihn sehen.«

Bernie kam. Sie holte Annie ab, um außerhalb des Krankenhauses etwas zu essen zu kaufen, und bot sogar an, in mein Apartment zu fahren und mit Callie um den Block zu gehen. Ich dankte ihr und gab ihr die Schlüssel. Annie ging bereitwillig mit, vergrub auf dem Weg den Flur entlang den Kopf in Tante Bernies Seite.

Als wir zu Zach durften, blieben wir beide in der Tür stehen, bevor wir ans Bett traten. Wir brauchten einen Moment, um uns klarzumachen, dass dieser bläulich angeschwollene kleine Junge wirklich Zach war. Wo vorher die Sanitäter mit flinken Armen und Beinen alles getan hatten, um ihn am Leben zu halten, und sich Zahlen und Buchstaben zugerufen hatten, hingen jetzt überall blaue Schläuche, kamen aus Nase, Hals, Arm und Brust, und Zachs Vitalparameter blinkten und piepten auf digitalen Monitoren. Paige nahm seine Hand, und ich nahm die andere. In dem Moment, als wir beide seine Hand hielten, wurde mir klar, dass wir beide denselben Mann geliebt und verloren hatten. Wir beide liebten dieselben Kinder und hatten sie verloren. Wir hatten beide den Halt verloren, die Orientierung, uns selbst. Wir hatten beide am Boden gelegen, nur um herauszufinden, dass auch dieser aus Treibsand bestand. Noch vor Stunden hatten wir wie Schwergewichte an Zach gehangen, die ihn nach unten zogen. Dabei hätte er uns als Rettungsbojen gebraucht.

Ich sah alles, was ich getan hatte, jede meiner Handlungen und meiner Entscheidungen, wie die Quadrate eines Brettspiels vor mir aufgereiht, als hätte ich uns alle zu diesem Punkt hier geführt, zu dieser Tragödie. Als hätte ich ganz allein die Würfel geworfen, die uns zu diesem Tag hatten vorrücken lassen – mit meiner Entscheidung, in Elbow halt zu machen und mir ein Sandwich zu kaufen. Ich hätte weiterfahren und in Oregon landen können, oder in Seattle, vielleicht auch in einer Blockhütte auf den San Juan Islands, allein an einem Strand voller Treibholz, wo die Untersuchung von Gezeitentümpeln zu meinem Lebensinhalt geworden wäre. Vielleicht würde ich auch in einer Fischzuchtanlage in Alaska arbeiten, weit weg von all den Menschen hier, deren Leben jetzt zerstört war. Alles wäre anders gekommen: Joe hätte Paige mit offenen Armen wiederaufgenommen, sie wären eine Familie geblieben, Paige hätte die Notlage des Ladens gekannt und ihm vor langer Zeit aus der Krise geholfen, und er wäre an jenem Morgen nicht hinaus zum Bodega Head gefahren, um Fotos zu schießen, weil sie gerade Familienurlaub in Disneyland machten oder in einem eigenen Ferienhaus in Tahoe. Ich hätte nicht den albernen Versuch unternommen, Zachs Schmerz über den Verlust von Batman und Robin zu lindern, was ihn – hinsichtlich der Endgültigkeit des Tods durch Ertrinken – letztlich nur verwirrt hatte. Zach wäre nicht mit einem roten Dreirad in einen Swimmingpool in Las Vegas gefahren; er würde noch immer mit seinen Actionfiguren unter dem Sommerflieder spielen. Ich versprach Gott, alles zu tun, wirklich alles, sogar Zach und Annie für immer in Paiges Obhut zu lassen, wenn Zach dafür am Leben bliebe.

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