Christian Jacq - Der Sohn des Lichts

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Der Sohn des Lichts: краткое содержание, описание и аннотация

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Deutsch von
Annette Lallemand
Die Originalausgabe erschien 1995 unter dem Titel
»Ramses. Le fils de LA lumiere«
bei Editions Robert Laffont, S.A. Paris

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Acha kostete nur von den Speisen und nippte nur an den Getränken.

»Behagt dir dieses Essen nicht?«

»Verzeih, aber ich weilte in Gedanken woanders.«

»Bist du in Schwierigkeiten?«

»Keineswegs.«

»Hat man dir Steine in den Weg geworfen?«

»Ganz im Gegenteil.«

»Ramses! Ramses wird es sein! Er ist uns auf die Schliche gekommen!«

»Sei unbesorgt, unser Geheimnis ist gewahrt.«

»Was beschäftigt dich denn dann so?«

»Die Hethiter«, antwortete Acha.

»Die Berichte, die bei Hofe eingehen, sind aber doch allesamt beruhigend. Ihr kriegerisches Ansinnen scheint zurückgesteckt.«

»Das sind in der Tat die offiziellen Worte.«

»Und was gefällt dir daran nicht?«

»Ihre Naivität. Es sei denn, meine Vorgesetzten beabsichtigten, Sethos nicht zu beunruhigen und ihn nicht mit düsteren Vorahnungen zu belasten.«

»Besitzt du genauere Hinweise?«

»Die Hethiter sind keine einfältigen Draufgänger. Da sie mit Waffengewalt nichts erreicht haben, verlegen sie sich jetzt auf eine List.«

»Sie werden sich das Wohlwollen einiger benachbarter Krieger erkaufen und niederträchtige Intrigen spinnen.«

»So sehen es die Gesandten, in der Tat.«

»Du nicht?«

»Ich betrachte es immer weniger so.«

»Was befürchtest du statt dessen?«

»Daß die Hethiter allmählich in unsere Schutzgebiete eindringen und wir plötzlich in der Falle sitzen.«

»Das ist höchst unwahrscheinlich. Bei der geringsten Abtrünnigkeit wird Sethos einschreiten.«

»Sethos weiß davon nichts.«

Chenar nahm die Warnungen des jungen Gesandten nicht auf die leichte Schulter. Bisher war Acha ungeheuer hellsichtig gewesen.

»Droht uns bereits Gefahr?«

»Die Hethiter haben sich für ein langsames, schrittweises Vorgehen entschieden. In vier oder fünf Jahren werden sie bereit sein.«

»Beobachte weiterhin ihr Tun und Lassen, aber sag niemandem etwas davon, außer mir.«

»Du verlangst viel von mir.«

»Du wirst auch viel dafür bekommen.«

EINUNDFÜNFZIG

Das Fischerdorf lebte gemächlich vor sich hin. Hier an der Küste wurde der Siedlung sogar Schutz zuteil, da ein Dutzend Soldaten den Schiffsverkehr überwachten. Keine sonderlich aufreibende Aufgabe, denn nur von Zeit zu Zeit fuhr ein ägyptisches Schiff gen Norden. Der schwerbäuchige Sechzigjährige, der dieser Schutztruppe vorstand, vermerkte Namen und Tag, da ein Schiff hier vorbeikam, auf einem Täfelchen. Schiffe, die von außen kamen, nahmen eine andere Nilmündung.

Die Soldaten halfen den Fischern beim Einholen der Netze und Ausbessern der Boote. Man aß ausschließlich Fisch, und an Festtagen ließ sich der Wachtmeister sogar herbei, den alle zwei Wochen behördlich angelieferten Wein mit den Dorfbewohnern zu teilen.

Das Spiel der Delphine zu beobachten gehörte zu den beliebtesten Vergnügungen des kleinen Gemeinwesens. Man wurde nicht müde, ihre vollendeten Sprünge und ihr Wettschwimmen zu bewundern. Abends erzählte dann einer der alten Fischer, wie in den nahegelegenen Sümpfen Göttin Isis sich mit ihrem Neugeborenen, dem Horuskind, vor Seths Zorn verborgen gehalten habe.

»Wachtmeister, ein Schiff!«

Der Wachtmeister, der sich zu einem Mittagsschläfchen auf seiner Matte ausgestreckt hatte, wollte nicht eigens aufstehen.

»Gib ihm ein Zeichen, und vermerke seinen Namen.«

»Es kommt auf uns zu.«

»Du hast dich bestimmt geirrt. Schau nochmals genauer.«

»Es nähert sich uns, das ist eindeutig.«

Ärgerlich stand der Wachtmeister auf. Heute erwartete er keine Weinlieferung. Der Verzehr von Süßbier konnte doch nicht zu derartigen Trugbildern führen.

Vom Strand aus war das große Schiff, das geradewegs auf das Dorf zuhielt, deutlich zu erkennen.

»Es ist kein ägyptisches Schiff.«

Griechische Schiffe legten hier nicht an. Geschah dies doch einmal, dann wurde der Eindringling zurück- und dann nach Westen abgedrängt, wo die Flotte des Pharaos ihn in Empfang nehmen würde.

»An die Waffen«, befahl der Wachtmeister seinen Leuten, die mit Lanze, Schwert, Bogen und Schild schon kaum mehr umzugehen wußten.

An Bord des seltsamen Schiffes waren Männer mit dunkler Haut, krausen Schnurrbärten, hörnergezierten Helmen, metallenem Brustharnisch, auffallend spitzen Schwertern und runden Schutzschilden.

Vorne im Bug stand ein Riese.

Er wirkte so erschreckend, daß die ägyptischen Soldaten zurückwichen.

»Ein böser Geist«, murmelte einer von ihnen.

»Nur ein Mann«, berichtigte der Wachtmeister, »nieder mit ihm!«

Zwei Bogenschützen schossen gleichzeitig. Der erste Pfeil verlor sich in den Lüften, der zweite schien sich in den Brustkasten des Riesen zu bohren, doch noch bevor er ihn erreichte, hatte dieser ihn mit einem Schwerthieb zertrümmert.

»Dort drüben!« schrie einer der Soldaten. »Noch ein Schiff!«

»Ein Überfall«, stellte der Wachtmeister fest. »Rückzug!«

Ramses wiegte sich im Glück.

Ein beständiges Glück, heftig wie der Südwind, sanft wie der Nordwind. Nefertari verwandelte jeden Augenblick in Glückseligkeit, vertrieb die Sorgen, lenkte die Gedanken hin zum Licht. Neben ihr wurden die Tage hell, strahlend hell. Die junge Frau verstand es, ihn zu besänftigen, ohne das Feuer, das ihn beseelte, zu ersticken. Aber kündete sie nicht auch von einer fast beklemmenden, unheilvollen Zukunft, in der er würde regieren müssen?

Nefertari erstaunte ihn immer wieder. Sie hätte sich mit einem Leben in Ruhe und Glanz bescheiden können und schien doch gleichzeitig zur Königin geboren. Über welches Geschick würde sie herrschen oder dienend wachen? Nefertari war ein Geheimnis. Ein Geheimnis mit dem bezaubernden Lächeln der Göttin Hathor, so wie er sie in der Grabstätte des ersten Ramses, seines Ahns, gesehen hatte.

Iset, die Schöne, verkörperte die Erde, Nefertari den Himmel. Ramses brauchte die eine wie die andere, doch Iset galten nur seine Leidenschaft und sein Verlangen.

Nefertari aber war die Liebe.

Sethos betrachtete die untergehende Sonne. Als Ramses ihn begrüßte, lag bereits Dämmerung über dem Palast. Der König hatte keine Lampe angezündet.

»Mich hat ein beunruhigender Bericht von den Wachmannschaften im Delta erreicht«, offenbarte er seinem Sohn. »Meine Berater glauben an einen unerheblichen Zwischenfall, doch ich bin überzeugt, daß sie sich irren.«

»Was ist vorgefallen?«

»Seeräuber haben ein Fischerdorf am Rande des Mittelmeers überfallen. Die Küstenwachen haben daraufhin den Rückzug angetreten, behaupten aber, die Lage im Griff zu haben.«

»Ob sie lügen?«

»Das wirst du herausfinden.«

»Warum hegst du diesen Verdacht?«

»Diese Seeräuber sind furchterregende Plünderer. Wenn es ihnen gelingt, ins Landesinnere vorzudringen, werden sie Angst und Schrecken verbreiten.«

Ramses fuhr auf.

»Ist denn die Küstenwache nicht in der Lage, unsere Sicherheit zu gewährleisten?«

»Die Verantwortlichen haben die Gefahr vielleicht unterschätzt.«

»Ich breche unverzüglich auf.«

Der König betrachtete abermals den Sonnenuntergang. Gern hätte er seinen Sohn begleitet, die Wasserlandschaft des Deltas wiedergesehen und an der Spitze des Heers die Allmacht des Staates bekundet. Doch nach vierzehn Regierungsjahren nahm die Krankheit allmählich von ihm Besitz. Zum Glück ging die ihn beseelende Kraft allmählich in Ramses’ Blut über.

Die Wachen hatten sich in einiger Entfernung von der Küste in einem Weiler am Ufer eines Nilarms erneut gesammelt und in aller Eile, bis Verstärkung da war, Befestigungen aus Hölzern errichtet. Als die vom Regenten angeführten Truppen endlich eintrafen, kamen sie aus ihren Unterständen und liefen ihren Rettern entgegen.

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