Christian Jacq - Der Sohn des Lichts
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- Название:Der Sohn des Lichts
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Annette Lallemand
Die Originalausgabe erschien 1995 unter dem Titel
»Ramses. Le fils de LA lumiere«
bei Editions Robert Laffont, S.A. Paris
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»Und bist du jetzt enttäuscht?«
»Du wirst eine andere zur Gemahlin nehmen.«
»Ja, morgen vermähle ich mich mit Nefertari.«
»Sie ist sehr schön, doch du sollst wissen, daß ich ein Kind erwarte.«
Ramses faßte zärtlich nach ihrer Hand.
»Hast du geglaubt, ich ließe dich im Stich? Dieses Kind wird das unsrige sein. Morgen, wenn das Schicksal will, werde ich Nefertari zur großen königlichen Gemahlin erwählen. Aber wenn du es wünschst und wenn sie einwilligt, wirst du im Palast wohnen.«
Sie drängte sich an ihn.
»Liebst du mich, Ramses?«
»Abydos und der wilde Stier haben mir meine wahre Natur offenbart. Ich bin vermutlich nicht wie die anderen Männer, Iset. Mein Vater hat meinen Schultern eine Last aufgebürdet, die mich vielleicht erdrücken wird, aber ich möchte das Abenteuer wagen. Du verkörperst die Leidenschaft und das Begehren, das Feuer der Jugend, doch Nefertari ist die geborene Königin.«
»Ich werde alt werden, und du wirst mich vergessen.«
»Ich bin ein Stammesoberhaupt, und ein Stammesoberhaupt vergißt die Seinen nie. Möchtest du dazugehören?«
Sie bot ihm ihre Lippen dar.
Die Heirat war eine persönliche Angelegenheit, die keinen Anlaß bot zu einer religiösen Zeremonie. Nefertari hatte sich ein schlichtes Fest gewünscht, auf dem Lande, in einem Palmenhain, zwischen Kornfeldern und blühenden Mondbohnen, in der Nähe eines Kanals, an dessen schlammigen Ufern die Herden zur Tränke kamen.
Die junge Frau trug wie Königin Tuja ein kurzes Leinenkleid und als Schmuck Lapislazuli-Armbänder und Karneolkette. Der Eleganteste war Acha. Er war am selben Morgen aus den Ostländern zurückgekehrt, und dieses in so bäuerlichem Rahmen gehaltene Fest, das im Beisein der großen königlichen Gemahlin, Mosis, Amenis und Setaous nebst einem berühmten griechischen Dichter, einem Löwen mit gewaltigen Pranken und einem schier närrischen Hund stattfand, erstaunte ihn sehr. Acha wäre höfischer Prunk lieber gewesen, doch er enthielt sich jeglichen Einwands und teilte das ländliche Mahl trotz der spöttischen Blicke Setaous.
»Du fühlst dich nicht wohl in deiner Haut«, bemerkte der Schlangenbeschwörer.
»Es ist ein hübscher Ort.«
»Aber das Gras macht Flecken auf dein schönes Gewand! Das Leben ist manchmal doch recht hart, vor allem, wenn weit und breit kein Reptil zu sehen ist.«
Trotz seiner schwachen Sehkraft war Homer hingerissen von Nefertari. Widerstrebend mußte er zugeben, daß sie an Schönheit Helena noch übertraf.
»Diesen echten Erholungstag verdanke ich dir, und ich genieße ihn«, sagte Moses zu Ramses.
»Ist Karnak so anstrengend?«
»Das Bauvorhaben ist so gewaltig, daß der geringste Fehler ein Scheitern bewirken würde. Ich prüfe unermüdlich jede Einzelheit, damit die Arbeiten ungehindert weitergehen.«
Sethos war nicht anwesend. Obwohl er diese Heirat guthieß, hatte der König sich keinen Mußetag gönnen können. Ägypten gewährte ihn nicht.
Es war ein gelöster und glücklicher Tag. Zurück in Memphis, nahm Ramses Nefertari in die Arme und führte sie über die Schwelle ihres Hauses. Vor dem Gesetz waren sie jetzt Mann und Frau.
ACHTUNDVIERZIG
Chenar überschlug sich schier vor Tatendrang. Er hastete von einem Amtsinhaber zum anderen, eine Einladung jagte die andere, Mittagessen, Abendessen, Empfänge und vertrauliche Gespräche lösten einander ab. War er etwa nicht der vollendete, der geborene Mittler zwischen den höchsten Persönlichkeiten des Reiches?
In Wirklichkeit schlachtete Chenar zu seinen Gunsten den gewaltigen Fehler seines Bruders aus. Eine Nichtadelige zu heiraten, aus kleinen Verhältnissen, die eines Tages die große königliche Gemahlin werden sollte! Gewiß war so etwas schon vorgekommen, und kein Gesetz verbot eine solche Heirat, aber Sethos’ Ältester setzte alles daran, um Ramses’ Wahl als Beleidigung des Adels und des Hofes anzuprangern. Dabei gelang es ihm, einhellige Zustimmung zu finden. Die geistige Unabhängigkeit des Regenten würde in naher Zukunft die mühsam erworbenen Vorteile in Frage stellen! Und wie würde Nefertari sich erst aufführen? Trunken von einer Macht, die ihr nicht zukam, würde sie doch gewiß ihren eigenen Kreis bilden und die alteingesessenen und einflußreichen Familien allmählich verdrängen!
Ramses’ Ansehen verblaßte mehr und mehr.
»Was für ein zerknirschtes Gesicht!« wunderte sich Chenar, als er Dolente ansah. »Bist du etwa unglücklich?«
»Mehr, als du dir vorstellen kannst.«
»Geliebte Schwester, willst du es mir nicht sagen?«
»Mein Mann und ich sind aus Memphis verbannt.«
»Soll das ein Scherz sein?«
»Ramses hat uns gedroht.«
»Ramses! Unter welchem Vorwand?«
»Mit Hilfe seines verfluchten Freundes Ameni beschuldigt er Sary übelster Machenschaften. Wenn wir ihm nicht gehorchen, wird er uns vor Gericht schleifen.«
»Hat er Beweise in Händen?«
Dolente verzog den Mund.
»Nein, nur ein paar nichtige Behauptungen. Aber du kennst die Richter, sie könnten zu unseren Ungunsten entscheiden.«
»Soll das bedeuten, daß du und Sary tatsächlich eine Verschwörung gegen Ramses angezettelt habt?«
Die Prinzessin zögerte.
»Ich bin kein Richter, sag mir die Wahrheit, Schwesterchen.«
»Wir haben da etwas angezettelt, das stimmt schon, aber ich schäme mich dafür nicht! Ramses wird uns alle, einen nach dem anderen, stürzen!«
»Weine nicht, Dolente, ich bin mir dessen wohl bewußt.«
Sie jammerte und klagte bitterlich.
»Du nimmst uns das also nicht übel?«
»Im Gegenteil, ich bedaure, daß euer Versuch gescheitert ist.«
»Ramses hatte dich für den Schuldigen gehalten.«
»Er weiß, daß ich ihn hintergangen habe, aber er glaubt, ich hätte die Kampfeslust verloren.«
»Würdest du Sary und mich als Verbündete annehmen?«
»Das wollte ich dir gerade vorschlagen.«
»Aber in der Provinz werden wir zur Ohnmacht verdammt sein!«
»Das ist nicht sicher. Ihr werdet in einem Haus bei Theben wohnen, das mir gehört, und dort werdet ihr Verbindungen knüpfen zu den hohen Beamten und Priestern, die Ramses nicht gerade mit Wohlgefallen sehen. Man muß sie überzeugen, daß seine Thronfolge nicht unvermeidbar ist.«
»Du bist mir eine wirkliche Stütze.«
Chenars Blick wurde argwöhnisch.
»Diese angezettelte Verschwörung – wem genau hätte sie genützt?«
»Wir wollten nur Ramses ausschalten.«
»Du wolltest deinen Mann auf den Thron befördern, nicht wahr? Unter Berufung auf deine Stellung als Tochter des Pharaos! Als meine Verbündete mußt du derlei Hirngespinste allerdings aufgeben und dich einzig und allein in meine Dienste stellen. Ich werde nämlich am Ende regieren, und an jenem Tage werden meine Getreuen ihren verdienten Lohn erhalten.«
Bevor Acha in die Ostländer zurückkehrte, nahm er noch an einem jener prunkvollen Empfänge teil, die Chenar zu geben pflegte. Man kostete von erlesenen Speisen, lauschte wundervollen Musikdarbietungen, tauschte Vertrauliches aus und entrüstete sich über den Regenten und seine junge Gemahlin, während man auf Sethos ein Loblied sang. Niemand wunderte sich, daß der ältere Sohn des Königs mit dem jungen Gesandten plauderte, über den seine Vorgesetzten weiterhin nur Gutes zu berichten wußten. »Deine Beförderung ist so gut wie sicher. In weniger als einem Monat wirst du Verhandlungsführer für die Angelegenheiten in den Ostländern sein. In deinem Alter ist das wahrlich eine Auszeichnung.«
»Wie kann ich dir danken?«
»Indem du mich weiterhin auf dem laufenden hältst. Warst du eigentlich bei Ramses’ Hochzeit?«
»Ja, mit seinen getreuesten Freunden.«
»Hat man dir irgendwelche peinlichen Fragen gestellt?«
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